Botox rückt für viele Frauen und Männer zwischen 25 und 60 zunehmend in den Fokus, jedoch nicht ohne Vorbehalte. Auf der einen Seite steht der Wunsch nach einem erholten, frischen Ausdruck, der nicht von dauerhafter Spannung oder über Jahre aufgebauten Muskelspannungen im Gesicht bestimmt wird. Auf der anderen Seite bleiben typische Sorgen: Wirkt das Gesicht danach starr? Ist der Eingriff sichtbar? Geht dabei etwas vom eigenen Ausdruck verloren? Besonders Erstbehandlerinnen und Erstbehandler fragen sich zudem, wie sicher der Ablauf ist und wer die medizinische Verantwortung trägt. Verstärkt werden diese Unsicherheiten durch Berichte aus dem Umfeld über Überbehandlungen, fehlende Aufklärung oder Ergebnisse, die eher irritieren als überzeugen. Am Ende bleibt für viele eine zentrale Frage: Bleibe ich am Ende ich selbst? „Wir behandeln keine Falten, sondern die Spannung, die sich über Jahre im Gesicht aufgebaut hat. Lässt sie nach, wirkt der Ausdruck wieder stimmig und entspannt“, erklärt Dr. med. Sejla Dzanic, ärztliche Leiterin der my beauty clinic in Nürnberg.
„Botox wird häufig als kosmetische Maßnahme wahrgenommen. Entscheidend ist jedoch, es als medizinisch geführtes Werkzeug für Balance und Ausgeglichenheit zu verstehen“, betont Dr. Dzanic.
In der my beauty clinic steht deshalb kein standardisiertes Schema im Vordergrund, sondern ein individuell abgestimmtes Vorgehen, das Orientierung und Sicherheit gibt. Moderne Botox-Behandlungen orientieren sich an der natürlichen Mimik, nicht an möglichst glatter Haut. Wie dieser Ansatz in der Praxis aussieht und warum es dabei um weniger Veränderung als um mehr Stimmigkeit geht, zeigt der folgende Beitrag.
Botox neu gedacht mit Dr. med. Sejla Dzanic von der my beauty clinic: Warum es um Spannung geht, nicht um Falten
Botox wird häufig als Mittel gegen Falten verstanden. In der ärztlichen Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Menschen weniger einzelne Linien stören als ein Gesichtsausdruck, der dauerhaft angespannter wirkt, als sie sich innerlich fühlen. Ein strenger Blick trotz Gelassenheit, eine ausgeprägte Zornesfalte ohne Ärger oder feine Linien um die Augen, die den Ausdruck müde erscheinen lassen, sind oft Folgen über Jahre aufgebauter mimischer Spannung.

„Botox setzt genau hier an“, erklärt Dr. med. Sejla Dzanic, von der my beauty clinic in Nürnberg. „Wir verändern keine Gesichtszüge, sondern reduzieren gezielt jene Muskelspannung, die den Ausdruck ungewollt belastet.“ Ziel ist kein neues oder glatteres Gesicht, sondern ein ruhigerer, stimmigerer Ausdruck. Lässt die überaktive Spannung nach, wirkt das Gesicht wieder entspannter – und passt besser zu dem, wie man sich fühlt.
Ärztliche Führung: Warum Beratung und Analyse vor jeder Entscheidung stehen
Die Entscheidung für eine Botox-Behandlung fällt in der Regel nicht spontan. Viele Menschen tragen den Gedanken über einen längeren Zeitraum mit sich, wägen ab und stellen sich Fragen: Was genau stört mich an meinem Ausdruck? Ist eine Behandlung in meinem Fall sinnvoll – oder gibt es andere Wege? Für Dr. med. Sejla Dzanic beginnt ästhetische Medizin deshalb nicht mit der Injektion, sondern mit einem Gespräch. „Im ersten Termin geht es nicht darum, wo gespritzt wird, sondern darum zu verstehen, was den Menschen wirklich beschäftigt“, erklärt sie.
Zu dieser ärztlichen Führung gehört eine sorgfältige medizinische Abklärung. Gesundheitszustand, Vorerkrankungen und individuelle Risiken werden ebenso berücksichtigt wie klare Grenzen: In bestimmten Situationen, etwa während einer Schwangerschaft oder bei akuten Infektionen im Behandlungsbereich, wird grundsätzlich nicht behandelt. Ebenso wichtig ist ein realistisches Erwartungsmanagement. Die Wirkung von Botox setzt nicht sofort ein, sondern entwickelt sich schrittweise über mehrere Tage und erreicht ihr Ergebnis nach ein bis zwei Wochen. Transparenz über diesen Verlauf schafft Sicherheit und verhindert falsche Erwartungen.
Dr. med. Sejla Dzanic von der my beauty clinic über die Behandlung und ihre Wirkung: präzise, ruhig, natürlich
Ist die Entscheidung gefallen, verläuft die Behandlung selbst ruhig und überschaubar. In der my beauty clinic dauert sie in der Regel 15 bis 20 Minuten. Gearbeitet wird mit sehr feinen Nadeln und unter hohen hygienischen Standards, das Schmerzempfinden ist meist gering. Entscheidend ist dabei nicht die Menge des Wirkstoffs, sondern seine präzise Platzierung. „Wir arbeiten mit gezielter Dosierung und nicht mit maximaler Glättung“, erklärt die Ärztin. Ziel ist es, überaktive Muskelspannung zu reduzieren, ohne die natürliche Mimik einzuschränken. Der Ausdruck soll beweglich bleiben und lediglich ruhiger wirken.

Die Wirkung entwickelt sich schrittweise. In den Tagen nach der Behandlung lässt die Spannung allmählich nach, das volle Ergebnis zeigt sich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen. Diese langsame Veränderung sorgt dafür, dass der Effekt nicht als Eingriff wahrgenommen wird, sondern als Erholung. Das Gesicht wirkt frischer, ausgeglichener und entspannter – nicht verändert. Die Wirkung hält meist vier bis sechs Monate an und kann bei Bedarf gezielt aufgefrischt werden. Dabei geht es nicht um ein stetiges „Mehr“, sondern um konstante Natürlichkeit. Ziel bleibt immer ein Ausdruck, der zu dem passt, wie man sich fühlt.
Mythen und Verantwortung: Warum Botox ärztliche Führung braucht
Kaum ein Thema in der ästhetischen Medizin ist so stark von Vorurteilen geprägt wie Botox. Die Vorstellung eines starren oder künstlich wirkenden Gesichts hält sich hartnäckig, hat jedoch weniger mit dem Wirkstoff selbst zu tun als mit falscher Dosierung oder unpassender Zielsetzung. Fachgerecht angewendet bleibt die Mimik erhalten, während lediglich überaktive Muskelspannung reduziert wird. Auch der Eindruck, ein Ergebnis sei sofort sichtbar, entspricht nicht der Realität. Die Wirkung entwickelt sich schrittweise und wirkt gerade deshalb natürlich.
Für Dr. med. Sejla Dzanic ist Botox kein Trend, sondern ein medizinisches Werkzeug, das Verantwortung erfordert. „Entscheidend ist nicht, was möglich wäre, sondern was sinnvoll ist“, betont sie. Ärztliche Führung bedeutet in diesem Zusammenhang, realistische Erwartungen zu vermitteln, Grenzen klar zu benennen und den Menschen hinter dem Wunsch nach Veränderung ernst zu nehmen. Ziel ist nicht Perfektion, sondern Balance – ein Ausdruck, der Sicherheit gibt und dem eigenen Empfinden entspricht. Botox ist dann keine Veränderung, sondern eine Unterstützung dabei, bei sich selbst zu bleiben.
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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.


