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Diese Management Methoden führen Ihre Projekte schneller zum Erfolg

Der Begriff Management Methoden fasst Konzepte zusammen, mit denen sich das Führungsverhalten systematisieren lässt. Sie kommen – je nach Größe und Ausrichtung eines Unternehmens – auf verschiedenen Ebenen zum Einsatz. Das betrifft beispielsweise die allgemeine Personalführung. Besonders wichtig sind sie bei der Durchführung einzelner Projekte.

Management Methoden

Gezielt eingesetzte Management Methoden erlauben es, die damit verbundenen Aufgaben zügiger und effizienter anzugehen. Schauen wir einmal, welche Varianten Unternehmen zur Verfügung stehen.

Management Methoden – Möglichkeiten eines effektiven Führungsstils

Die Basis aller Management Methoden besteht in der Form, wie Unternehmen Führungsbefugnisse bei verschiedenen Projekten umsetzen. Anders ausgedrückt: Wer trägt die Verantwortung für bestimmte Aufgaben? Wann sollen Rücksprachen mit Vorgesetzten erfolgen? Wie viele Führungsebenen müssen einbezogen werden? Es folgen sechs Beispiele von Management Methoden, die Projekten zu dem gewünschten Erfolg verhelfen.

Management Methode als Stufen Modell: Critical Path Method

Hierbei handelt es sich um ein Stufenmodell, um die Abwicklung eines Projekts im gewünschten Zeitplan voranzubringen. Entscheidend dabei ist das Verhältnis beziehungsweise die Abhängigkeit der einzelnen Abschnitte eines Projekts zueinander. Bei dieser Management Methode bestimmt die Projektleitung, welche Schritte in welcher Reihenfolge umzusetzen sind. Der Gedanke dahinter besteht darin, diese nach Priorität zu ordnen und damit den Fortschritt eines Projekts voranzubringen. Das Ziel ist es, dieses so schnell wie möglich fertigzustellen. Entscheidend ist dabei, die Teilaufgaben im Rahmen eines Projekts genau zu terminieren. Eine dazu angefertigte grafische Darstellung stellt den Zeitverlauf und die Abhängigkeit der einzelnen Arbeitsschritte voneinander dar.

Das Wasserfallmodell – eine der klassischen Management Methoden

Diese Management Methode zählt zu den klassischen Anwendungen. Eines der wichtigsten Merkmale besteht darin, einen klar strukturierten Plan für ein Projekt auszuarbeiten. Flexible Anpassungen sind zwar nicht ausgeschlossen, im Ablauf des Projekts aber üblicherweise nicht vorgesehen. Zu Beginn definieren Unternehmen alle notwendigen Anforderungen. Die Durchführung des Projekts erfolgt dann in einzelnen Phasen. Wichtig dabei ist, dass jede Phase zum Abschluss kommt, bevor die nächste beginnt. Der Begriff Wasserfall bezieht sich auf die grafische Darstellung des Projektmanagements, bei der die Projektphasen an die Kaskaden eines Wasserfalls erinnern.

Das Scrum-Modell

Die Scrum-Methode – eine Form des agilen Projektmanagements – besitzt ihren Ursprung in der Softwareentwicklung. Die Aspekte, die bei dieser Management Methode wichtig sind: Schnelligkeit, Flexibilität und Teamwork. Drei Ebenen bestimmen die Durchführung des Projekts. Da wäre zunächst der Product Owner. Dieser Begriff steht beispielsweise stellvertretend für die Anwender eines Produkts. Die zweite Ebene ist das Team, das aus einer kleinen Gruppe weniger Personen besteht und sich selbst organisiert. Die dritte Ebene ist der Scrum Master, dem die Aufgabe eines Moderators zukommt. Das Projekt wird in Abschnitte, sogenannte Sprints unterteilt. Jeder Sprint erbringt ein Zwischenergebnis, das sich praktisch erproben und anpassen lässt.

Eine einfache und für den Betrieb alltagstaugliche Management Methode: Die Kanban-Methode

Diese Form der Management Methoden lebt von ihrer Flexibilität. Sie gliedert sich in drei Ebenen: noch nicht begonnene Aufgaben (To Do), laufende Aufgaben (In Progress) und abgeschlossene Aufgaben (Done). Die Kanban-Methode gestaltet sich verhältnismäßig einfach und lässt sich gut in den alltäglichen Betrieb integrieren. Sie soll insbesondere zu einer gleichmäßig verteilten Personalauslastung beitragen und die Interaktion zwischen einzelnen Mitarbeitern und Teams vereinfachen.

Lean Projektmanagement

Effizienz lautet das Zauberwort bei dieser Vorgehensweise. Hier geht es nicht darum, einen klassischen Prozess für das Projektmanagement festzulegen. Sondern Lean setzt sich damit auseinander, Störfaktoren zu identifizieren, die einen Prozess verlangsamen und die Durchführung bestimmter Aufgaben erschweren. Mit dieser Management Methode erfolgt dafür eine Klassifizierung in drei Gruppen, genannt Muda, Mura und Muri. Bei Muda geht es darum, alles zu vermeiden, was letztlich keinen Mehrwert liefert. Mura zielt darauf ab, unnötige Kosten durch Prozessabweichungen zu vermeiden. Bei Muri dreht sich alles darum, Überlastungen zu vermeiden, die Arbeiten verlangsamen oder qualitativ beeinflussen würden.

Make-or-Buy-Analyse

Bei dieser Anwendung geht es um die Beurteilung, ob ein Unternehmen bestimmte Aufgaben selbst erledigen oder extern beauftragen möchte. Anhand verschiedener Kriterien lässt sich bewerten, welche Vorgehensweise sich im individuellen Fall am besten eignet. Neben den verfügbaren Ressourcen spielen natürlich Zeit und Kosten eine Rolle. Das wichtigste Augenmerk liegt darauf, welche Variante mit den geringsten Risiken verbunden ist und was das qualitativ beste Ergebnis bringt.

Fazit über die richtige Auswahl von Management Methoden

Die Auswahl der individuell richtigen Management Methode hängt von Faktoren wie dem Umfang, dem Budget und Zeitplan eines Projekts ab. Wichtig ist in jedem Fall eine gründliche Planung im Vorfeld, um die effizienteste Methode auszuwählen.

Geschrieben von

Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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