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In 5 einfachen Schritten die Mitarbeiterzufriedenheit steigern

Ein Unternehmen, in dem die Mitarbeiter zufrieden sind, profitiert von zahlreichen positiven Nebeneffekten. Doch das Steigern dieser Zufriedenheit ist gar nicht so leicht. In diesem Beitrag wird dargestellt, welche Schritte zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit führen können.

Mitarbeiterzufriedenheit steigern

Wer gerne arbeitet, arbeitet auch gut – so lautet die Ansicht vieler Arbeitnehmer, wenn es um die eigene Leistung am Arbeitsplatz geht. Und tatsächlich ist an dieser Aussage etwas dran. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Mitarbeiter produktiver, leistungsfähiger und sogar seltener krank sind, wenn sie mit ihrem Arbeitsumfeld zufrieden sind. Dabei zeigte sich auch, dass eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit nicht zwingend mit der Tätigkeit an sich in Verbindung steht, sondern eher mit den äußeren Umständen. Und diese äußeren Umstände tragen dazu bei, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

Mitarbeiterzufriedenheit steigern – leicht gemacht

Hier werden einige Möglichkeiten vorgestellt, was Unternehmen konkret tun können, um das Klima im Betrieb zu verbessern und damit auch die Mitarbeiterzufriedenheit steigern können.

Schritt 1: Die passende Arbeitsumgebung schaffen

Niemand arbeitet gerne in einer dunklen Kammer tagelang für sich allein. Zwar ist jeder Mensch anders, doch einige grundlegende Dinge sollten für jeden Arbeitsplatz gelten – dann werden sich die Mitarbeiter auch gerne dort aufhalten. Dazu gehören ausreichende Beleuchtung (möglichst mit natürlichem Licht) sowie die passende Ausstattung. Das beinhaltet insbesondere die Arbeitsmaterialien, die vorhanden und gut sortiert sein sollten. Ausreichende Beleuchtung fördert nachweislich nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sondern auch die Gesundheit und kann die Mitarbeiterzufriedenheit steigern.

Schritt 2: Ausgeglichenheit fördern, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern

Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, war noch nie einfach. Doch mittlerweile gehen immer mehr Unternehmen auf ihre Mitarbeiter ein und kommen ihnen bei Wünschen entgegen. Die Arbeit ist für viele Menschen nicht mehr der ausschließliche Lebensinhalt. Stattdessen stehen Familie, Freunde und Freizeit auf mindestens der gleichen Stufe. Herkömmliche Arbeitsmodelle gelten daher als überholt und veraltet. Flexible Alternativen wie etwa Gleitzeit, Home-Office oder Teilzeit mögen sich im ersten Moment vielleicht so anhören, als würden Mitarbeiter dadurch weniger leisten – doch in Wahrheit ist das Gegenteil der Fall. Natürlich wird die Umsetzung nicht in jeder Branche möglich sein. Dann ist es wichtig, dass Arbeitgeber auf die Angestellten zukommen und gemeinsam nach Möglichkeiten und Lösungen suchen, um so die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

Schritt 3: Offene Kommunikation leben

Von Angestellten wird zu Recht erwartet, dass sie offen und ehrlich mit dem Arbeitgeber kommunizieren. Doch wie sieht es mit der Gegenrichtung aus? Haben Mitarbeiter das Gefühl, dass Vorgesetzte ebenso offen und ehrlich kommunizieren, schafft das ein positives Betriebsklima und steigert die Mitarbeiterzufriedenheit, in dem man sich traut, frei über das zu sprechen, was einen bewegt. Das ist wesentlich besser, als seinen Unmut in sich „hineinzufressen“. Es ist von Vorteil, Mitarbeitern gegenüber offen Entscheidungen zu kommunizieren, von denen sie betroffen sind – so unwesentlich sie auch erscheinen mögen. Werden die Angestellten dann noch mit in den Entscheidungsprozess einbezogen, fühlen sie sich nicht nur beachtet, sondern geschätzt.

Schritt 4: Entwicklungsmöglichkeiten schaffen

Nicht jede Maßnahme zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit hat einen unmittelbaren, sofortigen Effekt. Einige steigern die Zufriedenheit eher langfristig und „im Hintergrund“. Das ist auch bei der Schaffung von Entwicklungsmöglichkeiten der Fall. Arbeitnehmer, die vom Arbeitgeber bei der beruflichen Entwicklung unterstützt werden, zahlen diese Wertschätzung mit Produktivität und Zufriedenheit zurück. Davon abgesehen steigert das Unternehmen dadurch den Kenntnisstand und bindet die Mitarbeiter langfristig. In regelmäßigen Feedback-Gesprächen können Vorgesetzte erfahren, ob und inwieweit einzelne Angestellte an Weiterbildungen interessiert sind. Es müssen nicht immer die großen Seminare in Schulungszentren sein: Schon eine Konferenz oder ein innerbetrieblicher Workshop kann positive Effekte erzielen und die Mitarbeiterzufriedenheit steigern.

Schritt 5: Gemeinsame Events planen und so die Mitarbeiterzufriedenheit steigern

Die alljährliche Weihnachtsfeier gehört für viele Unternehmen inzwischen fest zum Jahresablauf dazu. Doch Teambuilding erfordert mehr, als eine einzige Veranstaltung im Jahr durchzuführen. Mittlere und große Unternehmen können beispielsweise im Rahmen eines Events jedes Jahr die besonderen Leistungen einzelner Mitarbeiter würdigen. Oder wie wäre es mit einem gemeinsamen Ausflug an den Strand oder in die Berge? Auch andere Unternehmungen wie eine Weinverkostung, Kochkurse, gemeinsames Bowling oder ein Betriebsausflug auf einem Schiff fördern das Betriebsklima und den Zusammenhalt innerhalb des Teams. Wenn sich Kollegen auch im privaten Rahmen kennenlernen, stärkt das die soziale Bindung untereinander.

Fazit

Die Mitarbeiterzufriedenheit sollte für moderne Unternehmen ein wichtiger Faktor sein. Obwohl sie nicht leicht messbar gemacht werden kann, führt sie dazu, dass Mitarbeiter sich im Unternehmen wohlfühlen und ihre beste Arbeitsleistung erbringen. Mitarbeiterzufriedenheit steigern geht nicht von heute auf morgen. Mit den richtigen Maßnahmen jedoch können Unternehmen langfristig in die richtige Richtung steuern. Egal, ob es um mobiles Arbeiten, offene Kommunikation oder gemeinsame Events geht: Die Belegschaft entscheidet, was ihr guttut – und davon profitieren am Ende alle.

Geschrieben von

Samuel Altersberger ist Redakteur beim UnternehmerJournal. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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