Für Zahnärzte und Implantologen gehört eine zuverlässige prothetische Versorgung zu den wesentlichen Voraussetzungen erfolgreicher Implantatbehandlungen. Schließlich sollen Patienten funktionell und ästhetisch hochwertigen Zahnersatz erhalten, ohne dass unnötige Wartezeiten oder vermeidbare Mehrkosten entstehen. In der Praxis gestaltet sich das jedoch nicht immer einfach: Benötigte Komponenten sind nicht rechtzeitig verfügbar, komplexe Konstruktionen erfordern zusätzliche Abstimmungen oder zahntechnische Arbeiten verzögern sich. Besonders problematisch wird es, wenn dadurch bereits vereinbarte Termine verschoben werden müssen und wertvolle Behandlungskapazitäten ungenutzt bleiben. „Gute Implantologie allein reicht nicht aus. Wenn die Zahntechnik nicht mitspielt, bleibt die Praxis trotz hoher Investitionen auf zusätzlichem Aufwand und vermeidbaren Kosten sitzen“, erklärt Lars Oberlein, Gründer und Geschäftsführer der Cezanne Dental GmbH.
„Genau deshalb braucht es ein spezialisiertes Dentallabor, das von Anfang an mitdenkt, passende Versorgungskonzepte entwickelt und die Fertigung zuverlässig organisiert. So lassen sich unnötige Kosten vermeiden und die vorhandenen Behandlungskapazitäten wirtschaftlicher nutzen“, erklärt Lars Oberlein.
Seit mehr als 30 Jahren ist er in der Dental- und Implantologiebranche tätig und kennt die Anforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven: von der Zahntechnik über den Vertrieb von Implantatsystemen bis zur praktischen Fortbildung von Zahnärzten. Vor rund 20 Jahren entwickelte er ein Kursmodell, bei dem Zahnärzte unter fachlicher Anleitung Implantatbehandlungen an Patienten durchführen. Mehr als 1.000 Zahnärzte aus verschiedenen Ländern haben bereits an diesen Kursen teilgenommen. Seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit implantologisch tätigen Praxen und der praktischen Behandlung bilden heute eine wesentliche Grundlage seiner Arbeit bei Cézanne dental.
Cézanne dental: Von der Interimsprothese bis zur definitiven Versorgung
Gerade bei Implantatbehandlungen müssen chirurgische Eingriffe, Einheilphasen und prothetische Versorgung zeitlich aufeinander abgestimmt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei der provisorische Zahnersatz, der Patienten während der Übergangsphase funktionell und ästhetisch versorgen soll. Cézanne dental fertigt hierfür unter anderem Snap-Prothesen im 3D-Druckverfahren, die innerhalb von maximal zwei Tagen hergestellt werden können. Liegen die erforderlichen Daten rechtzeitig vor, kann die Interimsversorgung bereits zum Operationstermin bereitstehen. „Für die Praxis macht es einen großen Unterschied, ob sie sich auf den vereinbarten Ablauf verlassen kann. Schließlich soll sich das Behandlungsteam auf den Patienten konzentrieren können, statt kurzfristig Lösungen für fehlenden Zahnersatz organisieren zu müssen“, erklärt Lars Oberlein.

Auch für definitive Versorgungen gelten konkrete Zeitziele: Implantatgetragene Einzelkronen werden in der Regel innerhalb einer Woche gefertigt, umfangreichere Brücken innerhalb von etwa acht Arbeitstagen. Für kombinierte Versorgungen, Stegkonstruktionen und teleskopgetragenen Zahnersatz sind ungefähr drei Wochen vorgesehen. Voraussetzung dafür sind vollständige und freigegebene Unterlagen, verfügbare Komponenten sowie ein geeigneter Arbeitsablauf. Je nach klinischer Situation und Konstruktion können die tatsächlichen Fertigungszeiten variieren.
Individuelle Implantatprothetik: Von der Konstruktion bis zur Behandlungsplanung
Neben einer zügigen Fertigung kommt es bei der Implantatprothetik darauf an, für jede klinische Situation die passende Konstruktion zu wählen. Während bei Einzelkronen im Seitenzahnbereich häufig wirtschaftliche und funktionelle Gesichtspunkte im Vordergrund stehen, ist im Frontzahnbereich besonders die Ästhetik gefragt. Bei geeigneter Implantatposition können direkt verschraubte Kronen im Seitenzahnbereich eine wirtschaftliche Lösung darstellen, da kein separates individuelles Abutment benötigt wird. Im sichtbaren Bereich ermöglichen dagegen individuell gestaltete Abutments aus Zirkonoxid oder Titan eine gezielte Anpassung von Austrittsprofil und Kronenform. Bei Brücken können unterschiedliche Implantatachsen über geeignete Abutments ausgeglichen werden, sodass je nach Ausgangssituation verschraubte oder zementierte Lösungen infrage kommen. Bei Letzteren ist insbesondere auf die sichere Entfernung von Zementüberschüssen zu achten.
Cézanne dental setzt bei umfangreichen Rehabilitationen oder vollständig zahnlosen Kiefern unter geeigneten Voraussetzungen unter anderem auf Stegkonstruktionen mit Friktionselementen. Diese bieten einen stabilen Halt und ermöglichen es zugleich, den Zahnersatz zur Reinigung herauszunehmen. Verändert sich die Haltekraft, können die entsprechenden Elemente angepasst oder ausgetauscht werden, ohne zwangsläufig die gesamte Versorgung erneuern zu müssen. Ob sich eine solche Konstruktion eignet, hängt unter anderem von der Implantatverteilung, dem verfügbaren Platz und der manuellen Geschicklichkeit des Patienten ab.

Damit die gewünschte Versorgung später auch wie geplant umgesetzt werden kann, sollten die prothetischen Anforderungen möglichst schon vor dem chirurgischen Eingriff berücksichtigt werden. Hier setzt das sogenannte Backward Planning an: Ausgehend vom angestrebten Versorgungsergebnis werden Implantatposition, Komponenten und chirurgisches Vorgehen geplant. Cézanne dental unterstützt Praxen dabei mit digitalen und analogen Planungsleistungen sowie fallabhängig mit Planungshilfen und Bohrschablonen. Sind Implantate bereits gesetzt oder bestehen anatomische Einschränkungen, wird die Konstruktion an die vorhandene Situation angepasst, um trotz bestehender Einschränkungen eine funktionelle und langfristig geeignete Versorgung zu ermöglichen.
Wie Cézanne dental Qualität und Wirtschaftlichkeit verbindet
Neben der fachgerechten Planung und Umsetzung stellt sich für Zahnarztpraxen eine weitere entscheidende Frage: Wie lassen sich hochwertige implantatprothetische Versorgungen zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen anbieten? Einen wichtigen Einfluss darauf haben die Kosten für benötigte Komponenten und die Effizienz der zahntechnischen Fertigung. Cézanne dental nutzt hierfür die Verbindung aus eigenem Dental-Fachhandel und spezialisierter Laborfertigung. Durch die direkte Beschaffung der Komponenten können Materialauswahl und Produktionsabläufe gezielt aufeinander abgestimmt werden. Standardisierte Fertigungsprozesse und indikationsbezogene Produktionsrichtlinien tragen zusätzlich dazu bei, den Herstellungsaufwand zu begrenzen, ohne Abstriche bei den technischen Anforderungen machen zu müssen.
Auch bei der Auswahl der Komponenten achtet das Dentallabor darauf, welche Lösungen für die jeweilige Versorgung tatsächlich erforderlich sind und wo sich unnötige Kosten vermeiden lassen. Dabei werden die vorhandenen Fertigungsmöglichkeiten ebenso berücksichtigt wie das Budget und die individuellen Anforderungen des Behandlungsfalls. „Eine hochwertige Implantatversorgung muss nicht zwangsläufig besonders teuer sein. Entscheidend ist, dass Materialeinsatz, Komponenten und Fertigungsaufwand sinnvoll aufeinander abgestimmt sind“, erläutert Lars Oberlein.

Dentallabor, Fachhandel und Implantologie aus einer Hand
Was Cézanne dental darüber hinaus auszeichnet, ist die unmittelbare Erfahrung aus der praktischen Implantologie. Neben der zahntechnischen Fertigung bietet das Unternehmen Implantologie-Fortbildungen und Consulting für Zahnarztpraxen an. Besonders die Fortbildungen schaffen einen direkten Bezug zum Behandlungsalltag: In den Kursen werden monatlich rund 100 Implantate an Patienten gesetzt und anschließend prothetisch versorgt.
„Wir erleben in unseren Kursen unmittelbar, welche Herausforderungen bei der Behandlung auftreten und welche Fragen Zahnärzte dabei beschäftigen. Diese Erfahrungen sind für unsere tägliche Arbeit im Dentallabor besonders wertvoll“, erklärt Lars Oberlein.
Für implantologisch tätige Praxen eröffnet das die Möglichkeit, bei Bedarf Unterstützung über die eigentliche Laborfertigung hinaus in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören etwa die Einschätzung anspruchsvoller Behandlungsfälle und die Weiterentwicklung implantologischer Behandlungskonzepte. Ergänzend hilft das Consulting dabei, implantologische Leistungen organisatorisch in den Praxisalltag einzubinden.
Über die Fertigung hinaus: Cézanne dental als langfristiger Laborpartner
Neben der fachlichen Expertise kommt es bei der Zusammenarbeit mit einem Dentallabor darauf an, wie zuverlässig sich Fragen und Anliegen im Praxisalltag klären lassen. Cézanne dental setzt deshalb auf persönliche Ansprechpartner, die mit den jeweiligen Behandlungsfällen vertraut sind und bei technischen Fragen oder notwendigen Anpassungen zur Verfügung stehen. Da die zahntechnischen Arbeiten in Deutschland gefertigt werden, sind kurze Abstimmungswege zwischen Praxis und Labor möglich. Das erleichtert insbesondere bei individuellen Versorgungen die Klärung konstruktiver Details und die Koordination weiterer Arbeitsschritte.
Die Betreuung endet dabei nicht mit der Eingliederung des Zahnersatzes. Auch wenn später Anpassungen oder Reparaturen erforderlich werden, können Praxen auf die Unterstützung des Dentallabors zurückgreifen. Bereits vorhandene Informationen zur ursprünglichen Versorgung helfen dabei, das weitere Vorgehen gezielt abzustimmen. Dabei gelten die jeweils vereinbarten Gewährleistungs- und Garantiebedingungen. „Wir möchten nicht einfach nur Zahnersatz liefern, sondern für unsere Kunden ein Partner sein, auf den sie sich auch dann verlassen können, wenn nach der Eingliederung Fragen oder Probleme auftreten“, fasst Lars Oberlein zusammen.
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Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.


