Wer sich online etwas aufbauen möchte, findet heute unzählige Kurse, Coachings und Geschäftsmodelle, die einen Weg zu mehr finanzieller Unabhängigkeit versprechen. Das eigentliche Problem beginnt jedoch häufig erst nach dem Kauf. Wissen allein bringt noch keine zahlenden Kunden und aus einer Geschäftsidee entsteht nicht automatisch ein funktionierendes Unternehmen. Wer bereits Geld für solche Angebote ausgegeben hat und anschließend mit der Umsetzung allein war, begegnet der Branche deshalb häufig mit Skepsis. Gleichzeitig zeigen erfolgreiche Social-Media-Persönlichkeiten öffentlich einen Lebensstil, bei dem oft schwer zu erkennen ist, welches Geschäft tatsächlich dahintersteht. „Viele Menschen kaufen einen Kurs in der Hoffnung, sich damit etwas Eigenes aufzubauen. Schwierig wird es, wenn sie danach mit der praktischen Umsetzung allein dastehen und selbst herausfinden müssen, wie daraus tatsächlich ein funktionierendes Geschäft werden soll“, sagt Smoof von Verdiene mit Content.
„Deshalb reicht es nicht, den Teilnehmern einfach nur zu zeigen, wie ein Geschäftsmodell funktioniert. Sie müssen die Möglichkeit bekommen, das Gelernte an echten Aufträgen anzuwenden und dabei auf bestehende Strukturen zurückzugreifen, statt sich nach dem Kurs alles selbst aufbauen zu müssen“, so Smoof weiter. Genau diesen Ansatz verfolgt Samuel A., auf Social Media als Smoof bekannt, heute mit Verdiene mit Content (VMC). Hinter dem Angebot steht seine Clipping-Agentur mit zahlenden Auftraggebern, in deren bestehende Strukturen die Teilnehmer nach ihrer Weiterbildung als Partner einsteigen können. Dass Smoof dabei besonderen Wert auf die praktische Umsetzung legt, hängt eng mit seinem eigenen Werdegang zusammen. Bevor er seine Agentur Verdiene mit Content aufbaute, hatte er selbst Geld in verschiedene Online-Business-Modelle, Kurse und Coachings investiert, ohne damit den erhofften Erfolg zu erzielen.
Warum Smoof schon früh mehr als eine gewöhnliche Karriere wollte
Der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit entstand bei Smoof bereits in seiner Jugend. Er wuchs unter schwierigen Verhältnissen in Wien auf und erlebte in seinem Umfeld Menschen, deren Entscheidungen er für sich nicht wiederholen wollte. Statt sich mit seinen Ausgangsbedingungen abzufinden, wollte er sich durch eigene Leistung neue Möglichkeiten schaffen. Dabei ging es ihm nicht allein um finanziellen Erfolg, sondern vor allem darum, selbst über seine berufliche und persönliche Zukunft entscheiden zu können.
Einen ersten Weg dorthin fand Smoof in der Musikindustrie. Bereits mit 18 Jahren erhielt er seinen ersten Major-Deal und erreichte damit einen Erfolg, von dem viele Nachwuchsmusiker träumen. Trotz der damit verbundenen finanziellen Möglichkeiten merkte er jedoch, dass er langfristig einen anderen Weg einschlagen wollte. Sein Ziel war es, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Deshalb entschied er sich, die Musikindustrie hinter sich zu lassen und seine bisherigen Einnahmen in unterschiedliche Online-Geschäftsmodelle zu investieren. Damit begann allerdings eine Phase, in der seine unternehmerischen Ambitionen zunächst vor allem mit finanziellen Rückschlägen verbunden waren.
Warum Wissen allein noch kein funktionierendes Geschäft schafft
In der Hoffnung, sich mit einem eigenen Online-Unternehmen finanziell unabhängig zu machen, investierte Smoof in verschiedene Kurse und Coaching-Angebote. Wie viele andere Einsteiger erwartete er, dort das Wissen zu bekommen, mit dem er sich ein funktionierendes Geschäft aufbauen konnte. Doch obwohl er viel Geld ausgab und unterschiedliche Methoden ausprobierte, blieb der erhoffte Erfolg aus. Am Ende hatte er zwar neue Ansätze kennengelernt, aber noch immer kein Unternehmen aufgebaut, das ihm regelmäßige Einnahmen brachte.
Vor allem die Lücke zwischen vermitteltem Wissen und praktischer Umsetzung sah Smoof zunehmend kritisch. Denn wer einen Kurs abgeschlossen und ein Geschäftsmodell verstanden hatte, verfügte dadurch noch lange nicht über zahlende Kunden. Gleichzeitig verdienten manche Anbieter bereits mit dem Verkauf ihrer Weiterbildungen, während ihre Teilnehmer anschließend selbst herausfinden mussten, wie sie das Gelernte in ein funktionierendes Geschäft verwandelten. Diese Erfahrungen veränderten Smoofs Blick auf die Coaching-Branche grundlegend. Statt weiter nach dem nächsten vielversprechenden Online-Modell zu suchen, wollte er eine konkrete Dienstleistung finden, für die Unternehmen tatsächlich bereit waren zu bezahlen.
Mit Clipping fand Smoof eine Dienstleistung mit realer Nachfrage
Was Smoof bei seinen bisherigen Versuchen gefehlt hatte, fand er während eines Aufenthalts in Los Angeles: eine konkrete Dienstleistung, die Unternehmen bereits für ihr Marketing nutzten. Dort lernte er Clipping kennen, das auf dem amerikanischen Markt schon deutlich verbreiteter war. Das Prinzip ist einfach: Aus längeren Videos, Podcasts, Interviews oder Livestreams entstehen kurze Clips, die auf Plattformen wie TikTok und Instagram veröffentlicht werden. Unternehmen und Creator können vorhandene Inhalte dadurch einem größeren Publikum zugänglich machen. Für Smoof unterschied sich dieser Ansatz deutlich von den Geschäftsmodellen, mit denen er sich zuvor beschäftigt hatte. Beim Clipping stand von Anfang an eine klar definierte Leistung im Mittelpunkt, für die Unternehmen bezahlten. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er das Modell für den deutschen Markt weiter und baute daraus seine eigene Clipping-Agentur auf.
Die ersten größeren Aufträge zeigten, welche Reichweiten damit möglich waren. Für den Creator Vaka erreichte Smoofs Team innerhalb von 90 Tagen mehr als 100 Millionen Videoaufrufe. Bei einer Kampagne für den Airbnb-Coach Max Dotio kamen innerhalb d er ersten 48 Stunden mehr als zehn Millionen Aufrufe zusammen. Diese Zahlen sagen zwar nichts darüber aus, welche Verkäufe oder Umsätze daraus entstanden, zeigen aber die Reichweite, die vorhandener Content durch Clipping erzielen kann. Zugleich entwickelte sich aus den ersten Aufträgen ein dauerhaftes Geschäft mit einem eigenen Team und festen Kundenbeziehungen. Neue Auftraggeber kommen heute vor allem über Empfehlungen hinzu, den monatlichen Umsatz beziffert die Agentur mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag.
Warum Smoof trotz großer Reichweite zunächst keine Coachings verkaufte
Parallel zum Aufbau seiner Agentur wurde Smoof auch auf Social Media immer bekannter. Seit mehreren Jahren teilte er dort Einblicke in seinen Alltag, seine Reisen und seine berufliche Entwicklung. Besonders während seiner Zeit in Thailand erreichten seine Inhalte ein größeres Publikum. Seine Community konnte dadurch verfolgen, wie sich nicht nur seine Arbeit, sondern auch sein Lebensstil veränderte. Mit der wachsenden Bekanntheit rückte allerdings auch eine Frage stärker in den Vordergrund, die viele erfolgreiche Persönlichkeiten aus dem Online-Business begleitet: Was steckt tatsächlich hinter dem Erfolg, der auf Social Media zu sehen ist?
Smoof hätte seine Reichweite zu diesem Zeitpunkt längst nutzen können, um ein eigenes Coaching zu verkaufen. Seine Community war da, sein Lebensstil weckte Aufmerksamkeit und auch aus seinem Umfeld wurde ihm wiederholt zu diesem Schritt geraten. Trotzdem verzichtete er bewusst darauf. Zu sehr erinnerte ihn diese Möglichkeit an die Angebote, für die er früher selbst viel Geld ausgegeben hatte.
„Ich wollte nicht einfach meinen Lebensstil vermarkten und den Leuten erzählen, wie sie erfolgreich werden. Für mich musste erst etwas dahinterstehen, das in der Praxis wirklich funktioniert“, erklärt Smoof.
Deshalb wartete er, bis aus seiner Clipping-Idee eine Agentur mit zahlenden Kunden, einem eingespielten Team und erprobten Arbeitsabläufen geworden war. Erst damit sah er die Grundlage geschaffen, sein Wissen weiterzugeben und anderen zugleich einen Zugang zur praktischen Arbeit zu eröffnen.
Was Smoof mit Verdiene mit Content heute anders macht
Aus seinen eigenen Erfahrungen mit Online-Weiterbildungen und dem späteren Aufbau seiner Clipping-Agentur entwickelte Smoof schließlich Verdiene mit Content, kurz VMC. Dabei wollte er vor allem die Lücke schließen, die er zuvor selbst erlebt hatte: den Übergang vom vermittelten Wissen zur praktischen Arbeit. Die Teilnehmer durchlaufen dafür eine Ausbildung, die laut VMC in der Regel 30 bis 60 Tage dauert und Kenntnisse in Online-Marketing, Content-Marketing und Clipping vermittelt. Anschließend werden sie bei einem Partnerunternehmen aus dem bestehenden Netzwerk eingearbeitet und können dort das Gelernte praktisch anwenden. Eine eigene Agentur müssen sie dafür ebenso wenig aufbauen wie selbstständig nach Auftraggebern suchen.
Diese Verbindung mit der bestehenden Agentur spielt auch bei der Vergütung eine wichtige Rolle. Partner können erfolgsabhängig über die Aufrufe ihrer Videos und gegebenenfalls über Provisionen aus nachverfolgbaren Verkäufen vergütet werden. Gleichzeitig profitiert die Agentur von ihrer Arbeit und will deshalb nur so viele Partner aufnehmen, wie bei den bestehenden Kunden tatsächlich eingesetzt werden können. Ein bestimmtes Einkommen ist damit nicht garantiert. Entscheidend bleibt, dass die Teilnehmer Zeit investieren, die notwendigen Fähigkeiten erlernen und sie konsequent in der Praxis anwenden.
Langfristig soll Verdiene mit Content allerdings nicht allein über Smoofs Namen und seine Reichweite funktionieren. Sein Ziel ist ein eigenständiges Unternehmen, das von der Agentur, ihrem Team und den Partnern getragen wird und mit weiteren Unternehmenskunden wächst. Damit richtet sich sein Blick heute weniger darauf, seine eigene Erfolgsgeschichte zu verkaufen, sondern auf den Aufbau der Strukturen, die ihm bei seinen ersten Versuchen selbst gefehlt hatten. „Ich möchte den Menschen heute das geben, was ich mir damals selbst gewünscht hätte: nicht nur Wissen, sondern auch die Möglichkeit, damit wirklich zu arbeiten und eigene Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Smoof von Verdiene mit Content abschließend.
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