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Ratgeber

Diese Tipps zur Umsatzsteigerung sollten Sie als Unternehmer kennen

Der Umsatz ist eine der wichtigsten Kennzahlen für Unternehmen. Anhand des Umsatzes lässt sich oft ableiten, wie es einer Firma geht. Somit werden Unternehmensziele oft in Form von Umsatzzielen ausgegeben.

Umsatzsteigerung

Die Umsatzsteigerung eines Unternehmens ist oft mit höheren Gewinnen verbunden. Das klappt allerdings nicht immer wie gewollt. Welche Möglichkeiten und Strategien es gibt, eine Umsatzsteigerung Ihres Unternehmens zu bewirken, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Vorüberlegung: In welche Richtung soll es gehen?

Bevor Sie sich näher damit auseinandersetzen, welche konkreten Maßnahmen Sie für die Umsatzsteigerung ergreifen, müssen Sie ein paar Vorüberlegungen anstellen. In welche Richtung sollen Ihre Investitionen laufen? Sie haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung, wo Sie den Hebel ansetzen können: Neukundengeschäft oder Bestandskundenpflege.

Beim Neukundengeschäft geht es darum, durch effiziente Akquise und andere Strategien neue Kunden zu gewinnen. Denn neue Kunden bedeuten mehr Umsatz. Dabei konzentrieren sich Ihre Kapazitäten darauf, potenzielle Interessenten anzusprechen und ihnen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung schmackhaft zu machen. Schließen genügend Neukunden ein Geschäft ab, können Sie mit einer Umsatzsteigerung rechnen.

Die Alternative zur Neukundengewinnung ist die Bestandskundenpflege. Hier setzen Sie auf Kunden, die Sie nicht erst von den Vorteilen Ihrer Leistung überzeugen müssen. Diese haben ja schließlich schon einmal Ihr Produkt gekauft. Es soll eher darum gehen, diese Personen auch auf andere Produkte oder Dienstleistungen aus Ihrem Sortiment aufmerksam zu machen und so eine Umsatzsteigerung zu erreichen.

Maßnahmen zur Umsatzsteigerung

Wenn Sie entschieden haben, ob Sie lieber mit Neu- oder Bestandskunden Ihre Maßnahmen zur Umsatzsteigerung durchführen möchten, geht es ans Eingemachte. Analysieren Sie Ihren Verkaufsprozess und versuchen Sie herauszufinden, wo mögliche Schwachstellen liegen. Wo steigen potenzielle Käufer am ehesten aus? Was könnte der Grund dafür sein, dass sie nicht bei Ihnen kaufen, bestellen oder buchen möchten? Wenn Sie das wissen, sind Sie Ihrem großen Ziel einen wichtigen Schritt näher gekommen. Denn für eine Umsatzsteigerung kann es manchmal schon genügen, Ihre Mitarbeiter mit Verkaufsschulungen und anderen Maßnahmen zu unterstützen.

Strategie 1: Produktpalette verändern

Einer der ersten Schlussfolgerungen beim Thema Umsatzsteigerung ist oft folgende: Mehr angebotene Produkte bedeutet mehr Kunden – bedeutet höheren Umsatz. Das ist zwar naheliegend, aber nicht zwangsläufig richtig. Denn ein bunt zusammengemischtes Produktangebot bedeutet nicht automatisch, dass Sie dadurch auch mehr Produkte verkaufen. Es kann sogar das Gegenteil der Fall sein. Haben Sie stattdessen schon einmal darüber nachgedacht, Ihre Produktpalette zu verkleinern? Online-Warenhäuser und „Massen-Shops“ gibt es schon zur Genüge. Aber was, wenn Sie sich auf Ihrem Gebiet spezialisieren können und so eventuell eine Umsatzsteigerung bewirken? Vielleicht bieten Sie jetzt schon unterschiedlichste Dinge in Ihrem Online-Shop an, Ihr Herzblut hängt aber an Küchenutensilien. Warum wagen Sie nicht den Schritt, sich auf diesen Bereich zu spezialisieren? Mit Ihrem Fachwissen und Ihrer Erfahrung auf diesem Gebiet können Sie sich ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt erarbeiten, was Ihnen wiederum deutlich mehr Umsatz bescheren kann – obwohl Sie weniger unterschiedliche Waren anbieten.

Strategie 2: Persönlichkeit als Indikator für Umsatzsteigerung

Unpersönliche Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Doch wenn Sie es schaffen, dass Ihre Kunden eine persönliche Beziehung zu Ihnen aufbauen, werden Sie nicht nur Kunden langfristig binden – sondern auch mehr Umsatz dadurch generieren. Stellen Sie sich einen Online-Shop vor, der unterschiedlichste Weine auf seiner Seite anbietet. Ganz nebenbei erläutert der Firmeninhaber seinen persönlichen Hintergrund, zeigt seine Geschichte auf und untermalt das Ganze noch mit ein paar aussagekräftigen Bildern. Zu jedem Wein gibt er eine kurze persönliche Empfehlung ab. Vielleicht veröffentlicht er alle paar Wochen einen kurzen Beitrag in einem Blog auf seiner Seite, in dem er sein Fachwissen mit einfließen lässt. So bekommen die Kunden das Gefühl, persönlich vom Inhaber in einem Weingeschäft beraten zu werden. Wo werden Sie lieber bestellen – im großen Online-Warenhaus oder bei diesem Weinhändler?

Strategie 3: Gemeinsam ans Ziel

Kontakte bringen Menschen weiter – das gilt für viele Bereiche im Leben, ebenso für die Umsatzsteigerung. Kontakte helfen auch Ihnen auf unterschiedlichen Wegen dabei, die Umsatzzahlen anzukurbeln. Vernetzen Sie sich mit Unternehmen, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen ergänzen. Auf diesem Weg können Sie ein gutes Empfehlungsmanagement aufbauen – andere Firmen verweisen für Ihre Leistungen an Sie, während Sie Ihrerseits gegenüber Kunden ein gutes Wort für die Anderen einlegen. Eine relativ neue Form des Empfehlungsmanagements sind Influencer. Diese empfehlen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gegenüber ihren Fans und bieten ihnen dafür in der Regel Rabattcodes an, die sie vorher mit Ihnen ausgehandelt haben. Neue Kunden können so zu einem vergünstigten Preis Ihre Produkte ausprobieren, während der oder die Influencer*in eine Provision für jeden eingelösten Code erhält. So kommen Sie gemeinsam ans Ziel und erreichen eine Umsatzsteigerung.

Fazit zur Umsatzsteigerung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie eine Umsatzsteigerung Ihres Unternehmens erreichen können. Sie sollten sich nur vorher genau überlegen, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen und an welchen Stellschrauben Sie drehen möchten. Auch, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt, sollten Sie der Umstellung Zeit geben. Dann werden auch Sie bald von steigenden Umsätzen profitieren!

Geschrieben von

Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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