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Publikum als Co-Komponist: Wie MENG Stimmungen in Musik verwandelt

Unwiederholbar, intuitiv und ganz im Moment verankert: MENG erschafft am Flügel Musik, die nur ein einziges Mal existiert. Jede Live-Komposition entsteht im Zusammenspiel von Raum, Atmosphäre und Zuhörern und macht jedes Konzert zu einem Unikat. Die Besucher erleben dabei nicht nur eine Darbietung, sondern den Moment, in dem Musik entsteht. Wie daraus ein gemeinsames Erlebnis wird, zeigt MENG mit seiner Art der Live-Komposition.

Digitale Produktionen, Streaming und zunehmend auch KI prägen große Teile des heutigen Musikmarktes. Auch Konzerte folgen oft festgelegten Abläufen, mit klaren Dramaturgien, vorab definierten Programmen und technischer Präzision bis ins Detail. Für viele Zuhörer gerät dabei etwas Wesentliches aus dem Blick: das Authentische, das Unvorhersehbare, der Moment, in dem Musik nicht reproduziert, sondern neu geboren wird. Zwischen technischer Perfektion und dauerhafter Verfügbarkeit verlieren leidenschaftliche Musikliebhaber zunehmend das Gefühl, Zeuge eines wirklich einmaligen Kunstwerks zu sein. „Wenn die Magie des flüchtigen Moments verloren geht, verliert Musik ihren eigentlichen Zauber“, beschreibt MENG diese Entwicklung.

Für MENG liegt die Antwort in bewusster Offenheit. Statt sich an Marktlogiken oder festgelegten Abläufen zu orientieren, vertraut er auf den Augenblick. Ohne Noten, ohne Setlist, ohne technische Hilfsmittel betritt er die Bühne und lässt Musik entstehen, die ausschließlich an diesem Ort und zu diesem Zeitpunkt existiert. Diese Form des Musizierens ist das Ergebnis eines langen künstlerischen Weges. Über viele Jahre hinweg hat MENG international gearbeitet und sowohl live als auch im Studio mit Künstlern wie Phil Collins, Quincy Jones, Herbie Hancock oder Simply Red zusammengewirkt. Die Erfahrung unterschiedlichster Produktions- und Bühnenkontexte bildet heute das Fundament für eine Arbeitsweise, die sich bewusst von festen Vorgaben löst und den Moment in den Mittelpunkt stellt. Das Publikum bleibt dabei nicht außen vor.

„Ich komponiere mit dem Raum, den Menschen, der Atmosphäre. Keine Note, kein Takt ist vorherbestimmt“, beschreibt er seinen Ansatz.

Über Jahre hinweg hat sich daraus eine künstlerische Praxis entwickelt, die das Konzert wieder als gemeinschaftlichen Prozess begreift. Wer sich darauf einlässt, erlebt nicht nur Musik, sondern wird Teil ihrer Entstehung. Wie Zuhörer so zu Co-Komponisten werden, zeigt MENG mit The Art of LiveComposition.

MENG: Live-Komposition als Kunstform – Mehr als Improvisation

„Der Moment der Entstehung ist deshalb besonders, weil er nicht korrigiert werden kann“, beschreibt MENG den Kern seiner Arbeit. Was er als Live-Komposition versteht, ist kein freies Improvisieren über bekannte Muster, sondern das unmittelbare Entstehen vollständiger musikalischer Werke. Melodie, Harmonie und Form entwickeln sich ohne thematische oder strukturelle Vorgaben, allein getragen vom Augenblick.

MENG

Damit unterscheidet sich MENGs Ansatz von der klassischen Improvisation, die sich meist innerhalb eines vorhandenen Rahmens bewegt. Bei der Live-Komposition gibt es keine festgelegte Ausgangslinie und keine vorgegebene Richtung. Der kreative Prozess entfaltet sich im Zusammenspiel von Raum, Publikum und innerer Wahrnehmung. Jeder Flügel, jede Akustik und jede Situation werden so zum Ausgangspunkt einer neuen musikalischen Erzählung.

Diese Eigenständigkeit wird auch von außen wahrgenommen. Fred Schoenagel, langjähriger Musikchef des NDR, beschreibt, wie sich MENGs Spiel über die Jahre weiterentwickelt hat. Früher habe es, wie er sagt, noch ein harmonisches Gerüst gegeben, wie man es aus dem Smooth Jazz kennt. Als MENG gehe er heute ohne Konzept auf die Bühne, ohne Noten und ohne Sicherheitsnetz, und dennoch entstünden daraus in sich geschlossene Stücke. Vergleichbares habe er in all den Jahren zuvor nicht erlebt.

Publikum und Raum: Resonanz, Wahrnehmung und musikalische Begegnung

MENG macht kein Geheimnis daraus, wie stark ihn die Menschen im Saal beeinflussen. Stimmung, Aufmerksamkeit und selbst die stille Präsenz des Publikums wirken direkt auf seine Musik ein. Zuhörer sind für ihn keine bloßen Konsumenten, sondern Teil eines gemeinsamen Erlebens.

„Das Konzert ist für mich eine gemeinsame Reise“, beschreibt er diesen Ansatz.

Musik entsteht nicht isoliert, sondern im Austausch zwischen Bühne und Saal. Diese Beteiligung läuft meist unbewusst ab: Wer sich darauf einlässt, hört nicht nur zu, sondern wird Teil des Klangs, der gerade entsteht. Die Musik reagiert auf Spannung, Offenheit und Konzentration im Raum. Für viele Besucher liegt genau darin der besondere Reiz dieser Konzerte – im Gefühl, nicht einfach einer Aufführung beizuwohnen, sondern einen lebendigen Entstehungsprozess mitzuerleben.

Eine ebenso wichtige Rolle spielt der Ort selbst. Akustik, Architektur und das jeweilige Instrument prägen den Klang und die Richtung der Komposition. MENG verzichtet bewusst auf einen eigenen Flügel und arbeitet mit den Instrumenten vor Ort. Jeder Konzertsaal, jedes Hotel und jeder Raum bringt so eine eigene klangliche Handschrift ein. „Ein Raum ist für mich kein neutraler Behälter, sondern ein Mitspieler“, beschreibt er diese Erfahrung. Menschliche Präsenz und räumliche Atmosphäre greifen dabei ineinander und prägen jedes Konzert aufs Neue. Musik wird so zur Übersetzung innerer Bilder und zum Spiegel des Moments – nicht als Effekt, sondern als Ergebnis aufmerksamen Hörens und Wahrnehmens.

Genregrenzen überwinden: Von Klassik zu Pop und Smooth Jazz

MENG bewegt sich seit jeher zwischen unterschiedlichen Stilen. Sein Weg führt von den Dance-Pop-Erfolgen der 1980er-Jahre bis zur klassisch-jazzigen Kompositionsarbeit. „Für mich existieren keine Genregrenzen. Jedes Stück folgt dem, was der Moment verlangt“, erklärt er. Innerhalb einzelner Werke verbinden sich klassische Strukturen, Smooth-Jazz-Harmonien und eingängige Popmelodik zu einer eigenständigen Klangsprache. Kurze Zwischenspiele schaffen dabei Übergänge und nehmen dem Abend die Vorhersehbarkeit eines festgelegten Programms.

Diese Offenheit verlangt Konzentration, vom Künstler ebenso wie vom Publikum. Musik entsteht ohne stilistische Leitplanken, bleibt aber nachvollziehbar. „Die größte Freiheit ist, alles entstehen lassen zu dürfen und zugleich die Verantwortung, den inneren Zusammenhang zu wahren.“ Genau darin liegt die besondere Qualität seiner Konzerte: Die klare melodische Handschrift und der erzählerische Aufbau ermöglichen auch ungeübten Hörern Zugang, während erfahrene Kenner Feinheiten und stilistische Vielfalt entdecken.

MENG über Exklusivität und internationale Resonanz: Die Kunst des konzentrierten Zuhörens

„Exklusivität ist für mich nicht Luxus, sondern künstlerische Notwendigkeit“, sagt MENG über seine bewusst klein gehaltenen Konzertformate mit begrenzter Besucherzahl. Was auf den ersten Blick wie eine Einschränkung wirkt, folgt einem klaren Gedanken. Die Nähe zwischen Künstler und Publikum begünstigt ein Hören, das nicht nebenbei geschieht. Musik tritt aus der Rolle der Begleitung heraus und rückt ins Zentrum des Abends.

Diese Haltung findet auch international Resonanz. Ausgewählte Veranstaltungsorte in Europa und Asien geben MENG den passenden Rahmen, um seine Form der Live-Komposition unter Bedingungen zu zeigen, die Konzentration zulassen. „Nur so spürt das Publikum, dass es Teil des musikalischen Prozesses ist und nicht bloßer Konsument“, beschreibt er diesen Anspruch.

Mehr Informationen zu MENG und seiner Musik finden Sie unter: http://mengmusic.com

Geschrieben von

Samuel Altersberger ist Redakteur beim UnternehmerJournal. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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