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Markus Mensch: Mit der Kombination aus Online- und Offline-Strategien zu mehr Umsatz

Vor allem Selbstständige jenseits der 20, die nicht mit digitalen Medien aufgewachsen sind, stellen Facebook-Ads und Online-Kampagnen vor Herausforderungen. Markus Mensch ist seit 14 Jahren im Marketing-Business tätig und unterstützt Unternehmer jeden Alters dabei, sich on- und offline zu positionieren. Selbst sehr erfolgreichen Kunden, die in Sachen Marketing bereits alles ausprobiert haben, verleiht er mit seinen Ideen einen frischen Wind. Im Interview hat er uns verraten, warum auch Offline-Medien wie Flyer weiterhin eine große Rolle spielen, wie er von seiner Tätigkeit in der Gastronomie und Hotellerie in die Beratung gelangte und wie er die Zukunft des Marketings einschätzt.

Viele Unternehmer sind Experten auf ihrem Gebiet. Doch an ihrem eigenen Marketing beißen sie sich häufig die Zähne aus. Oft erfolgt dann die Zusammenarbeit mit teuren Agenturen, die jedoch meist nicht die erwünschten Resultate bringen. Und wer auf eigene Faust loslegen möchte, weiß gar nicht, wo er anfangen soll. Schließlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten im Marketing, sowohl online als auch offline. Dabei sind besonders Online-Methoden für viele Neuland. Die Unwissenheit, wie die richtige Vorgehensweise im Dschungel der Methoden online und offline ist, führt letztlich dazu, dass viele Unternehmer kapitulieren. „Viel zu oft hören wir von unseren Kunden, dass sie denken, sie könnten das alles nicht. Deshalb probieren sie es gar nicht erst aus“, erklärt Markus Mensch. 

Der langjährige Marketing-Experte Markus Mensch hilft Selbstständigen dabei, das Marketing selbst in die Hand zu nehmen. Der Mix aus einem positiven Mindset und Know-How hilft auch bereits sehr erfolgreichen Kunden, in der Welt von Facebook und Instagram Fuß zu fassen – und ihre Erfolge noch mal zu steigern. Markus Mensch kennt die Ängste seiner Kunden dabei genau und schafft es, auch absoluten Laien Wissen und vor allem Spaß am Marketing mit auf ihren Weg zu geben. Dazu setzt Markus Mensch auf eine geeignete Kombination aus Online- und Offline-Methoden. Wie genau sein Konzept aussieht, hat er uns heute erklärt.

Markus Mensch im Interview!

Herzlich willkommen im UnternehmerJournal, Markus Mensch! Wer sucht Sie auf und wie unterstützen Sie Ihre Kunden?

Meine Kunden sind Selbstständige, die in der Regel in der Hotellerie, Gastronomie oder im Beratungs- und Dienstleistungsbereich zuhause sind. Sie möchten sich in den Medien und in der Presse positionieren. Sie kommen mit dem Wunsch zu mir, ihr Marketing selbst übernehmen zu wollen. Im Bereich der Umsätze, in dem sie sich bewegen und sich wohlfühlen, können sie das meistens auch tun. Wer mehr will und seine Mitarbeiter in den Prozess einbinden möchte, dem biete ich mein Zusatzprogramm an. Das ist umfangreicher und dabei werden auch die Mitarbeiter integriert, damit sie das Marketing im Unternehmen übernehmen können. 

Markus Mensch

Markus Mensch weiß, was seinen Kunden fehlt

Warum probieren es Ihre Kunden nicht auf eigene Faust aus? Was bremst sie aus und warum kommen sie zu Ihnen?

Es ist eine Mischung aus fehlendem Know-how und falschem Mindset. Meine Kunden glauben, sie können das alles nicht – deshalb probieren sie es auch gar nicht erst aus. Vor allem bei älteren Kunden ist das der Fall. Aber das Spannende daran ist: Besonders die Älteren lernen Facebook ganz einfach, sind davon begeistert und haben sogar viel Spaß dabei. Teilweise haben sie mehr Spaß daran, als meine jungen Kunden. Sie teilen auch viel fleißiger Beiträge und bleiben am Ball. Und das ist auch die zweite Hürde: dran bleiben. Viele sehen Marketing als Momentaufnahme und vergessen, dass das alles ein Prozess ist, der immer stattfinden muss. Dabei fehlt ihnen einfach das Wissen. Die wenigsten kennen die Marketingtools, die ihnen zur Verfügung stehen. Brauche ich für das alles überhaupt einen Grafiker oder kann ich es auch selbst erledigen? Das sind Fragen, die meine Kunden beschäftigen.

Das ist interessant. Und wie genau können Sie den Leuten dann unter die Arme greifen?

Wir machen am Anfang immer eine Bestandsaufnahme.

„Viele kopieren ihr Marketing von Mitbewerbern, deren Flyer oder Posts sie gut finden. Aber sie wissen gar nicht, ob die Konkurrenz überhaupt erfolgreich damit war und was sie damit bezwecken wollten.“

Wir passen das Marketing also an die spezifischen Wünsche und Umsatzziele der Kunden an. Wir klären, ob ein Flyer überhaupt das richtige Medium für sie ist, hinterfragen und optimieren. Ich helfe außerdem dabei, das Werbebudget sinnvoller einzusetzen. 

Markus Mensch über zahlreiche positive Ergebnisse 

Zu welchen Resultaten führt das Ganze? Sicher haben Sie die eine oder andere Story für uns, in denen es Ihre Kunden durch Ihre Hilfe zu großen Erfolgen geschafft haben?

Eigentlich erzählen mir all meine Kunden, dass sie plötzlich ganz anders wahrgenommen werden, überall sichtbar sind und sogar auf der Straße angesprochen werden. Das ist der Standard. Im vergangenen Jahr haben wir einer bereits sehr erfolgreichen Pferdetherapeutin innerhalb von zwei Monaten eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent ermöglicht. Sie dachte eigentlich, Marketing bringe ihr nichts mehr, da sie schon in der ganzen Schweiz bekannt war und mehrere Bücher geschrieben hatte. Dennoch konnten wir noch etwas herausholen. Eine ähnliche Geschichte kann ich von einem Handwerker erzählen. Im ersten halben Jahr unserer Zusammenarbeit hatte er einen Mehrumsatz von 60.000 Euro – der allein über Facebook generiert wurde. Das sind die Dinge, die auch meine Kollegen und mich noch erstaunen und die uns besonders stolz machen. Selbst da, wo es schon gut läuft, können wir noch optimieren und finden Möglichkeiten. 

Markus Mensch von der mPlus Agentur

Ein ganzheitliches Marketing ist das Erfolgsrezept

Unternehmer, die das lesen, denken nun vielleicht darüber nach, auch eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Es sind in den letzten Jahren viele Anbieter in diesem Bereich hinzugekommen. Worauf sollte man achten, wenn man sich für einen Dienstleister entscheidet? 

Marketing sollte meiner Meinung nach immer ganzheitlich gesehen werden. Es macht keinen Sinn, sich nur um ein Thema zu kümmern. Daher würde ich alle Berater, die nur Facebook-Marketing oder LinkedIn-Marketing und so weiter anbieten, ausschließen. Davon sind in den letzten zwei Jahren viele Coaches dazugekommen. Sie mögen ihre Daseinsberechtigung haben einige möchten ja vielleicht eine Beratung in Mikromarketing in Anspruch nehmen. Aber wer als Unternehmer ganzheitliches Marketing machen möchte, muss sich auch mit allen Bereichen auseinandersetzen. 

Dazu zählen die interne und externe Kommunikation. Unternehmer sollten außerdem auf einen Berater vertrauen, der nicht nur theoretisches Wissen aus der Uni mitbringt, sondern auf jemanden, der viel Praxiserfahrung besitzt – bestenfalls eine mehrjährige und auch branchenübergreifende. Denn dabei können häufig Synergien entdeckt werden, was Marketingkooperationen angeht. Das kann einen ungeheuren Mehrwert bieten.

Seit 14 Jahren im Geschäft: über den Werdegang von Markus Mensch 

Sie haben nicht nur eine mehrjährige Erfahrung, sondern sind mittlerweile seit mehr als einem Jahrzehnt in dieser Branche. Können Sie uns etwas mehr von Ihrem Werdegang erzählen?

Ursprünglich komme ich aus der Hotellerie. Ich habe ganz klassisch eine Hotelfachschule mit dem Schwerpunkt Tourismus-Marketing besucht. Ich habe mehrere Jahre bei Kempinski gearbeitet. Im Kempinski-Hotel „Vier Jahreszeiten“ in München hatte ich dann zum ersten Mal mit einer Marketing- und Werbeagentur und den internen PR- und Sales-Abteilungen zu tun. Ich habe intern Konzepte entwickelt und gemerkt, dass es eine Seite dieser ganzen Branche gibt, die ich bislang nicht kannte, in die ich mich aber gut einbringen konnte. Mehrere Jahre lang habe ich immer wieder Fortbildungen besucht, um das Marketing besser kennenzulernen und mich zu spezialisieren und zu orientieren. Im Mai 2007 habe ich dann mein erstes eigenes Restaurant in München eröffnet. Gleich zu Beginn kamen einige Mitbewerber auf mich zu und wollten wissen, wer für meine PR und mein Marketing zuständig ist. 

Markus Mensch von der mPlus Agentur

Und das waren natürlich Sie selbst. Wie ging es weiter?

Ende 2007, also ein paar Monate später, habe ich eine klassische PR- und Marketingagentur für die Bereiche Hotellerie und Gastronomie gegründet. Irgendwann hatte ich dann drei Restaurants und eine Agentur.

Das ist spannend. Die Restaurants haben Sie ja mittlerweile nicht mehr und auch in der Agentur hat sich einiges verändert.

Aus familiären Gründen habe ich mich entschieden, mich von einem Wirtschaftszweig zu trennen. Nach sechs Jahren habe ich die drei Restaurants abgegeben und mich nur noch auf die Agentur konzentriert. Dabei hat sich der Fokus im Laufe der Zeit immer mehr auf die Dienstleistung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen gelegt. 

Immer auf dem neuesten Stand bleiben 

Markus Mensch, die Marketing-Dienstleistung bieten Sie mittlerweile nicht mehr an. Sie sind nun seit fünf Jahren als reiner Berater tätig. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Genau: Vor fünf Jahren habe ich mich entschieden, die Dienstleistung aufzugeben und nur noch beratend zur Seite zu stehen. Mein Vater ist gestorben und meine Mutter wurde schwer krank. Ich musste zwischen München und Regensburg pendeln, was auf Dauer nicht funktionierte, denn ich hatte in München eine Agentur mit sieben Mitarbeitern zu betreuen. Wir waren auf eine inhabergebundene Kundenbetreuung positioniert: Die Kunden haben alles mit mir geregelt, meine Mitarbeiter haben es dann umgesetzt und ich habe es den Kunden präsentiert. Das ging dann nicht mehr. Ich habe in München alle Verträge auslaufen lassen und alle Kunden nur noch in der Beratung betreut – und das hauptsächlich remote.

Markus Mensch von der mPlus Agentur

Wie sind sie dabei immer auf dem aktuellen Stand geblieben? Die gesamte Marketing-Welt ist ja sehr schnelllebig.

Klar, dabei muss man am Ball bleiben. Das mache ich zum einen durch regelmäßige Fortbildungen, Kurse und Trainings. Aber mit der Agentur hat sich auch viel „Learning by Doing“ entwickelt. Viele Marketingkonzepte haben wir zunächst selbst ausprobiert. Wenn diese nicht funktionierten, haben wir so lange an den Stellschrauben gedreht, bis sich ein Erfolg einstellte. Wir haben große Budgets verwaltet, zum Beispiel für die Leonardo-Hotels in ganz Süddeutschland. Außerdem haben wir Events organisiert, Pressereisen geplant und die Anfänge des Influencer-Marketings miterlebt. Damals existierte dafür ja noch gar kein Name (lacht). So hat sich mein Wissen verfestigt. Seit 2010 betreue ich Kunden in allen Bereichen, nicht mehr wie zu Beginn nur in der Gastronomie und im Hotelgewerbe.

Markus Mensch ist kein Fan von reiner Online-Werbung

Durch Corona hat sich im Marketing ja viel getan. Wohin geht die Reise – Ihrer Experten-Einschätzung nach – in der Zukunft? Und wie können sich Selbstständige darauf vorbereiten?

In der Zukunft müssen sich Selbstständige sicher deutlich mehr positionieren und mit ihren Bestandskunden zusammenarbeiten. Ich halte auch nicht viel davon, sich auf reines digitales Marketing und auf Ad-Kampagnen zu konzentrieren. Dann ist man immer abhängig von irgendwelchen Plattformen. Wenn sich dort etwas Grundlegendes ändert, kann man Glück, aber auch Pech haben. Ich glaube deshalb immer noch, dass Offline-Marketing eine gute Methode ist, um viel zu erreichen. Rein online funktioniert das alles nicht. Man hat sich lange nur auf Online-Marketing fokussiert und alle Kontakte, die man in der realen Welt hatte, vergessen. Auch mit Newsletter-Marketing haben viele schon wieder aufgehört. Viele konzentrieren sich nur darauf, was gerade modern ist. Meiner Meinung nach sollte man aber überall präsent sein, um gute Ergebnisse zu erzielen. 

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Hier klicken, um zur Webseite von Markus Mensch zu gelangen.

Geschrieben von

Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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