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Joachim Müller von der TuB Brandschutz GmbH: Mit Sicherheit nach ganz vorne

Joachim Müller ist der Gründer und Geschäftsführer der TuB Brandschutz GmbH. Er unterstützt Auftraggeber und Planungspartner durch die Erstellung eines optimalen Brandschutzkonzeptes. Im Interview hat er uns erklärt, wieso Brandschutz entgegen vieler Meinungen ein sehr dynamisches Feld ist, wie der Beruf zum Türöffner werden kann und warum seine Kenntnisse besonders aktuell gefragt sind.

TuB Brandschutz GmbH im Interview

Inmitten des deutschen Paragraphendschungels lauert der Schreck für jeden Bauherren:  Doch wer vor der Konstruktion eines Gebäudes steht, kommt irgendwann an den Punkt, sich um das Thema Brandschutz kümmern zu müssen. Viele verkennen hier allerdings die Wichtigkeit des vorbeugenden Brandschutzes. Sie sehen in erster Linie, dass sie Geld ausgeben müssen – ob für den Brandschutzexperten, den Kauf und Einbau der Produkte oder die Prüfung. Was sie aber oft komplett ausblenden, ist, dass ein optimal und individuell abgestimmtes Brandschutzkonzept langfristig gesehen einen extrem hohen Wert hat. Das weiß Joachim Müller von der TuB Brandschutz GmbH am besten. Von seiner Arbeit und der seines Teams hängt einiges ab; denn sollte es zum Brand kommen, entscheidet das Brandschutzkonzept über das Ausmaß der Verwüstung.

Schließlich kann ein Brand die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens massiv beeinträchtigen. Das beste Beispiel sind zahlreiche abgebrannte Industriehallen, die für jahrelange Produktionsausfälle gesorgt haben – mit der Konsequenz, dass die Konkurrenz triumphierend vorbeigezogen ist, während im betroffenen Unternehmen erzwungener Stillstand herrschte. „Das kann einem Unternehmen das Genick brechen“, weiß Joachim Müller. Der studierte Bauingenieur ist Brandschutzexperte für Gebäude und kann auf zahlreiche Jahre Erfahrung auf dem Gebiet zurückgreifen.

Schon früh war er „Feuer und Flamme“, was 2010 letztendlich zur Gründung seines Unternehmens, der TuB Brandschutz GmbH, führte. Mit seinem Team hat er bereits vielen Auftraggebern und Planungspartnern dabei geholfen, dem Bauherren sowie dem Nutzer ein Gebäude zu planen, das in Einklang mit den Baugesetzen steht und gleichzeitig wirtschaftlich errichtet und betrieben werden kann. Den Wert eines funktionierenden Brandschutzes hat er uns heute detailliert erklärt.

Joachim Müller von der TuB Brandschutz GmbH

Joachim Müller von TuB Brandschutz bei uns im Interview!

Joachim Müller, herzlich willkommen im UnternehmerJournal. Über das Thema Brandschutz kursieren viele Vorurteile: zu teuer, zu aufwendig, übertrieben – eine riesengroße Kostenstelle mit Papierkram verbunden. Wie sieht die Realität aus?

Spätestens seit dem Desaster am Berliner Flughafen hat sich das Vorurteil gefestigt, dass Brandschutz teuer sei. Dieses Vorurteil, und die allgemeine Auffassung, Brandschutz koste nur Geld, die Vorschriften seien überzogen und völlig undurchsichtig, wird häufig angebracht. Deshalb werden wir Brandschutzplaner auch gerne mit „dem Brandschutz“ gleichgestellt und bekommen oft das Gefühl, die Bremse im Projektverlauf zu sein. 

Dabei ist unsere Tätigkeit wahnsinnig wertvoll. Wir machen vorbeugenden Brandschutz. Das heißt, wir planen die Gebäude so, dass, wenn es mal tatsächlich brennt, der Schaden möglichst gering ist. Das betrifft sowohl den Personen- als auch den Sachschaden. Die Relevanz unseres Berufes wird meistens aber erst dann greifbar, wenn es wirklich mal gebrannt hat. Am Anfang sehen die Menschen nur, dass sie Geld ausgeben müssen, für den Brandschutzexperten, die ganze Prüfung oder das Kaufen und Einbauen der Produkte. 

Ein funktionierendes Brandschutzkonzept ist Gold wert

Können Sie uns näher erläutern, wo man den Wert eines funktionierenden Brandschutzkonzeptes richtig sieht?

Ich gebe Ihnen zwei Beispiele, an denen Sie den Wert unserer Arbeit deutlich erkennen. Erstens macht sich ein optimales Brandschutzkonzept dann bezahlt, wenn der Bauherr oder Eigentümer später eine Nutzungsänderung machen möchte. Das ist der Fall, wenn der Mieter wechselt. Wenn er dann umbauen kann, ohne in das Brandschutzkonzept einzugreifen, weil einfach vorher schon alles geschickt geplant worden ist, erspart er sich Zeit und Geld. 

Zweitens: Was meinen Sie, wie stark es ein Unternehmen zurückwerfen kann, wenn eine Industriehalle komplett abbrennt? Ein Betrieb kann dann locker ein, zwei oder drei Jahre vom Markt sein – und das kann einem Unternehmen das Genick brechen. Da nützt es auch nichts, dass ein Gebäude oder die Produktionsanlagen top versichert waren. Den Produktionsausfall kann niemand verhindern, während die Konkurrenten vorbeiziehen. Diese Folgen sind verheerend und das steht preislich nicht in dem Verhältnis, was Sie für die Brandschutzplanung bezahlen.

Vielversprechende Karrierechancen im Brandschutz

So sieht es auf dem Brandschutz-Markt aus

Botschaft angekommen. Wer zeichnet sich denn üblicherweise für das Thema Brandschutz verantwortlich?

Der Markt ist relativ breit. Das liegt daran, dass sich grundsätzlich auch Architekten um den Brandschutz kümmern können. Das machen sie oft „nebenbei“. Allerdings geht der Trend hin zu immer anspruchsvolleren Gebäuden, was die Vorschriftenlage, Nutzung und die Bauprodukte betrifft. Jene, die sich in puncto Brandschutz nur „nebenbei“ ein wenig damit befassen, haben in der Regel kein ausreichendes Expertenwissen. Sie sind schon zu Beginn eines Projektes hoffnungslos überfordert. 

Darüber hinaus gibt es Brandschutzplaner, die nur als verlängerter Arm des Baurechts agieren. Sie ziehen dem Kunden gegenüber das Baurecht gnadenlos durch. Das heißt: Ein Kunde erhält keinerlei Alternativkonzepte, die dafür sorgen, dass sein Gebäude schön wird, dass es genau seiner Nutzung entspricht und dass es wirtschaftlich errichtet und betrieben werden kann. Bei uns steht immer der Kunde mit seinen Bedürfnissen im Fokus. Mir geht es nicht darum, nur meine Nummer durchzuziehen. Viel wichtiger sind die kundenspezifischen Wünsche und der Bedarf des jeweiligen Gebäudes. Darauf gehen wir ganz individuell ein. 

„Viele Anbieter lassen ihre Kunden nach erteilter Genehmigung allein, also wenn Details zu planen sind und der Bau startet. Dabei ist gerade diese Phase extrem wichtig!“

Zuletzt passiert bei den meisten Anbietern folgendes: Die Brandschutzprojekte werden in sogenannten „Leistungsphasen“ bearbeitet. Viele Büros ziehen sich aber nach der Hälfte der Strecke, und zwar dann, wenn die Genehmigung für das Bauvorhaben erteilt wurde, zurück. Sie lassen den Bauherrn also allein, sobald anspruchsvolle Details zu planen sind. Dabei ist gerade diese Phase extrem wichtig. Hier wird schließlich das, was wir zuvor in Plänen theoretisch erarbeitet haben, Realität. Wir machen ja keine Planspiele, sondern planen echte Gebäude. Und es ist logisch, dass ab diesem Zeitpunkt intensiver Support benötigt wird, der sich nicht mehr nur vom Schreibtisch aus erledigen lässt.

Darin unterscheidet sich Joachim Müller mit der TuB Brandschutz GmbH von anderen

Wie genau heben Sie sich von solchen Anbietern ab? 

Wir heben uns gegenüber anderen Anbietern insofern ab, dass wir uns nicht mit unterlassener Hilfeleistung in die Büsche schlagen, sondern dass wir die Kunden bis zum Schluss – also bis zur Inbetriebnahme des Gebäudes – begleiten. Da wir uns schon lange auf den Brandschutz fokussiert haben, kennen wir uns sehr gut auf dem Gebiet aus und wissen, worauf es zu achten gilt. Und es ist notwendig, dass wir von Anfang an das Projekt begleiten. 

Ein erster Blick auf die vorläufige Planung des Architekten reicht uns schon aus, um festzustellen, wie ein Projekt laufen kann. Hier entscheidet jedes Detail über den Verlauf eines Projektes. Das können Sie sich vorstellen, wie eine Zugfahrt. Manche steigen in den Direktzug und kommen sofort an. Das ist bei der Zusammenarbeit mit uns der Fall. Andere müssen drei Mal umsteigen, was die Fahrt verzögert. Andere steigen in den falschen Zug und kommen gar nicht an. So ist es bei der Brandschutzplanung auch, wenn der Experte nicht von Beginn dabei ist. 

Joachim Müller „brennt“ für große Objekte

Welche Projekte begleiten Sie denn? Braucht ein Objekt bestimmte Voraussetzungen, damit Sie einsteigen? 

Grundsätzlich braucht jedes Gebäude einen Brandschutz: Von Einfamilienhäusern über Hochhäuser bis hin zu großen Industriebetrieben und Gebäuden von Verkehrsanlagen wie dem Berliner Flughafen. Wir „brennen“ allerdings besonders für große Projekte. Dabei sind wir in Bezug auf die Gebäudenutzung offen. Es kann sich beispielsweise um ein sechsstöckiges Parkhaus handeln, ein Kino oder ein Hotel mit Gewerbe im unteren Bereich und mit 200 Betten im Oberbau. Ein ebenso wesentlicher Punkt ist, dass wir vorwiegend Projekte im Industriebau bearbeiten, also Objekte, die mit Produktion und Lagerung zu tun haben.

Wie genau kommt man an solche Aufträge ran? Läuft das über Ausschreibungen oder werden Sie auch kontaktiert?

Beide Möglichkeiten sind gängig. Besonders die öffentlichen Auftraggeber sind aufgrund vorgegebener Regularien aber dazu gezwungen, die Projekte ab einer bestimmten Größe auszuschreiben. Das ist gleichzeitig der Fehler im System. Denn entweder es zählt der billigste Anbieter oder das Büro mit der höchsten Mitarbeiterzahl. Und das, obwohl die Anzahl der Beschäftigten nichts mit der Qualität der Arbeit zu tun hat.

Was unser Büro auszeichnet, ist, dass wir von Beginn an einen großen Kundenstamm über Weiterempfehlungen aufbauen konnten, der für eine extrem hohe Auslastung gesorgt hat. Unser Team wächst seitdem kontinuierlich weiter, was wichtig ist, damit wir noch mehr Projekte annehmen können. Wir fahren demnach aktuell sowohl die Anzahl der Mitarbeiter als auch die Anzahl unserer Projekte hoch, weil die Nachfrage sehr hoch ist. 

„Wer bei uns arbeiten möchte, sollte Feuer und Flamme sein!“

Diese Mitarbeiter wünscht sich Joachim Müller für seine TuB Brandschutz GmbH

Sie sind in einer Branche unterwegs, die zunehmend wichtiger wird. Besonders die Lebensdauer vieler Objekte aus den 70er-Jahren ist langsam abgelaufen. Deshalb wird viel abgerissen und neu gebaut. Welche Mitarbeiter suchen Sie konkret? 

Wer zu uns kommt, muss natürlich Feuer und Flamme sein (lacht). Dabei können meine potentiellen Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen kommen, unter anderem aus der Architektur, dem Bauingenieur- oder dem Sicherheitsingenieurwesen. Die Einsteiger starten bei uns in einem Trainee-Programm und ich gebe ihnen all mein Wissen von der Pike auf weiter. Schließlich bringt es nichts, mein Know-how nur für mich zu behalten, wenn ich in 20 oder 25 Jahren in den Ruhestand gehe. Meine Lebens- und Projekterfahrung möchte ich mit anderen teilen. Wer zu mir kommt, sollte aber in jedem Fall eine große Motivation haben, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln. 

Diese Voraussetzungen sollten Interessierte am Brandschutz erfüllen

Gibt es denn viele Bewerber im Bereich Brandschutz? Welche Voraussetzungen sollten sie mitbringen?

Wer sich im Bereich Brandschutz bewerben möchte, sollte sich für das Baurecht und die Brandschutzvorschriften interessieren. Das gehört einfach zu unserem Handwerk dazu. Denn wir wollen ja die Gebäude so konstruieren, dass sie den Baugesetzen entsprechen. Sonst dürfen sie später nicht benutzt werden. Interessierte sollten also Lust darauf haben, Gesetzestexte zu lesen, diese zu interpretieren und sie dem Auftraggeber genau zu erklären. Nur so weiß der Kunde, warum er an welchen Stellen Geld für Brandschutz ausgeben muss. 

Eine große Angst vieler ist dabei, sie müssten extrem viel Verantwortung übernehmen. Natürlich ist die Tätigkeit verantwortungsvoll. Derjenige, der letztendlich jedoch an der Front steht und die komplette Verantwortung übernehmen muss, ist immer der Geschäftsführer der GmbH, also ich. Die Dokumente, die später bei der Behörde eingereicht und geprüft werden, unterschreibe ich. Damit steht nicht der Mitarbeiter im Feuer. Außerdem wächst man in einen verantwortungsvollen Job mit der Zeit hinein. Dafür bin ich als Ausbilder meiner Mitarbeiter zuständig und das nehme ich sehr ernst.

Der Brandschutz-Sektor bietet sehr gute Karrierechancen

Ich entnehme Ihren Ausführungen heraus, dass man im Brandschutz, wenn die Arbeit auf hohem Niveau ausgeführt, eine wirklich gute Karriere machen kann? 

Auf jeden Fall. Sie können im Brandschutz ein gutes Geld verdienen. Sowohl für das Büro als auch die Mitarbeiter ist die Tätigkeit sehr attraktiv. Und sobald Sie qualifizierter Brandschutzberater sind und bewerben sich, ist das ein Türöffner. Mir ist besonders wichtig, dass meine Mitarbeiter sich ihrer Wertigkeit bewusst sind. Sollte ein Mitarbeiter das Unternehmen irgendwann aus persönlichen Gründen verlassen, soll er guten Gewissens sagen können, bei wem er Brandschutz gelernt hat und die anderen Büros, die diesen Mitarbeiter gewinnen, sollen froh sein, jemanden aus meinem Büro mit fundierter Ausbildung zu gewinnen. 

Von der Planung in die Umsetzung

Jetzt sagten Sie bereits, auch das Studieren von Gesetzestexten steht auf der Tagesordnung. Ist Ihr Beruf sehr trocken, ähnlich wie bei juristischen Jobs? Oder ist das auch ein Vorurteil?

Es ist so, dass jedes Gebäude individuell ist. Insofern muss man sich in jedes Projekt neu „reinfuchsen“. Das macht unseren Beruf sehr dynamisch. Unsere Tätigkeit enthält aber auch repetitive Bestandteile: Letztendlich ist das Grundgerüst einer Brandschutzplanung immer gleich. Das können Sie sich wie bei einer Autoreparatur vorstellen. Sie haben immer einen Werkzeugkasten mit verschiedenen Werkzeugen. Je nach Größe des Autos bedienen Sie sich der unterschiedlichen Werkzeuge in dem Kasten. 

„In unserem Beruf können wir sukzessive miterleben, wie ein Plan Realität wird und wir können die Gebäude noch viele Jahre bestaunen!“

Mit einer reinen Verwaltungstätigkeit, darunter zum Beispiel im juristischen Bereich, haben wir zwar gemeinsam, dass wir unsere Pläne studieren und diese an die Gesetzeslage anpassen. Der große Unterschied ist aber, dass die Pläne später tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, kurz: Der Bau startet. Wenn ich dann auf der Baustelle bin und unsere eigenen Pläne im Baucontainer hängen sehe, freue ich mich riesig. Wir können sukzessive miterleben, wie ein Plan Realität wird und wir können die Gebäude noch viele Jahre bestaunen. 

Das machen viele vor der Zusammenarbeit mit Joachim Müller falsch

Gibt es bestimmte Fehler, die Ihre Kunden in der Regel falsch machen, bevor sie zu Ihnen kommen? 

Der Standardfehler ist leider, dass die Kunden glauben, ein „wirtschaftliches“ Angebot daran zu erkennen, dass es preislich niedriger ist als das Angebot der Mitbewerber. Dabei fällt selbst ein hohes Honorar für meine qualifizierte Leistung im Bezug auf das Schadenspotenzial bei einem niedrigen Angebot eines billigeren Bewerbers gar nicht ins Gewicht. Häufig werde ich daher um Rat gefragt, wenn es schon zu spät ist. Die Kunden sollten bereit sein, ein gutes Beraterhonorar zu zahlen, BEVOR sie überhaupt einen Planungsauftrag vergeben.

An Ihrer metaphorischen Sprache merke ich, dass sie wirklich sehr für Ihr Thema „brennen“ und ihr ganzes Herzblut reinstecken. Wie sah ihr eigener Weg aus und wie kam es zur Gründung der TuB Brandschutz GmbH?

Studiert habe ich Bauingenieurwesen. Danach habe ich viele Jahre lang als Angestellter Tragwerksplanungen gemacht. Mein ehemaliger Chef hat mir irgendwann das Themengebiet Brandschutz zugeteilt. Ich habe damals schon für das Thema Feuer gefangen (lacht). Da ich aber Projektleiter für das Thema Tragwerksplanung war, lief der Brandschutz erstmal nur als „Schwelbrand“ nebenbei.

Das störte mich allerdings, da ich nie richtig alleine entscheiden konnte, wie ich eine Brandschutzplanung ausführen möchte. Zudem konnte ich mich nie ganz dieser Tätigkeit widmen und das reichte mir nicht aus. Irgendwann ist die Flamme durchgeschlagen und Ende 2009 habe ich mich dazu entschieden, mich selbständig zu machen. 

Aus der einstigen Einzelfirma, die Tragwerksplanung für Gebäude und auch Brandschutzplanung durchgeführt hat, wurde im Laufe der Zeit eine inzwischen mehr als zehnjährige Erfolgsgeschichte der Selbständigkeit, in der sich meine TuB Brandschutz GmbH inzwischen nur noch auf den Brandschutz fokussiert.

Das möchte Joachim Müller mit der TuB Brandschutz GmbH zukünftig erreichen

Wo wollen Sie in der Zukunft hin? 

An oberster Stelle steht für mich und mein Team die Qualität unserer Arbeit und nicht der Aufbau einer sehr hohen Mitarbeiterzahl. Denn das würde zwangsläufig nur dazu führen, dass mein Unternehmen zum Massenbetrieb wird und dass wir nicht mehr individuell auf die Kundenbedürfnisse eingehen können. So richtig ist mir das noch mal Anfang diesen Jahres klar geworden.

Ich habe mir das Hörbuch von Andreas Baulig angehört. Und da gab es einen Satz: „Du brauchst keine neuen Leads, du bedienst ja die alten nicht mal richtig!“ Er hat sowas von Recht. Zwar habe ich immer schon darauf wert gelegt, meine Kunden intensiv zu betreuen. Seitdem habe ich aber angefangen, mich noch stärker um die einzelnen Kunden zu kümmern und ihnen den Mehrwert, den sie durch meine Leistung haben, noch viel aktiver zu verkaufen. Ansonsten bewege ich mich in dem gleichen Standard, den viele andere Brandschutzberater auch machen. Mit Standard ist aber nichts gewonnen. 

Dieses Umdenken hat meinem Unternehmen einen richtigen Schub gegeben. Die Projektanzahl- und größe sind massiv gewachsen – allein durch den Mindset-Shift. Für die Zukunft wünsche ich mir mit der TuB Brandschutz GmbH, vor allem große und schöne Projekte auszuführen – und das mit Kunden, die unsere Tätigkeit auch wertzuschätzen wissen. Wenn ich das mit einem Team von fünf bis zehn Mitarbeitern schaffe, bin ich glücklich. Sollten wir sehr viel mehr Projekte erhalten und wachsen, kann ich mir aber auch vorstellen, mit 20 bis 30 Mitarbeitern zu arbeiten. Immer unter der Bedingung, dass unsere Qualität auf einem „Goldstandard“ bleibt. 

Meine Mission lautet daher: Gemeinsam werden wir ein außergewöhnliches Büro sein für außergewöhnliche Kunden mit außergewöhnlichen Gebäuden.

Sie streben eine Karriere im Brandschutz an?
Melden Sie sich jetzt bei Joachim Müller von der TuB Brandschutz GmbH.
Hier klicken, um zur Webseite von Joachim Müller zu gelangen.

Anne Kläs
Geschrieben von

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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