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Externe Mitarbeiter – welche Vorteile können die höhere Bezahlung aufwiegen?

In einigen Bereichen werden von einer steigenden Anzahl an Unternehmen externe Arbeitskräfte eingesetzt. Die Gründe für diese Vorgehensweise sind dabei sehr vielfältig: Während von einigen Unternehmen mit dieser Strategie kurzfristiger Personalengpass aufgefangen werden muss, dient diese Strategie in anderen Bereichen dazu, bestimmte Projekte oder Aufträge erfolgreich umzusetzen. 

externe Mitarbeiter

Externe Mitarbeiter umfassen dabei sowohl Mitarbeiter über die Arbeitnehmerüberlassung als auch Freiberufler, Berater oder Mitarbeiter, die unter Werk- und Dienstverträge stehen. Besonders der IT-Bereich ist immer häufiger ausgelagert und Unternehmen greifen auf externe Dienstleistungen zurück. Aus welchen Gründen sich externe Mitarbeiter für Unternehmen lohnen können, soll in diesem Artikel ausführlicher dargestellt werden.

Unternehmen profitieren von einer kurzfristigen Personalbeschaffung

In Unternehmen kommt es immer wieder zu kurzfristigen Personalmangel. Interne Mitarbeiter werden krank und die Ausfallzeiten müssen abgefangen werden oder eine erst vor Kurzem erfolgte Neueinstellung hat sich als Enttäuschung entpuppt –  externe Mitarbeiter werden dadurch immer beliebter.

Ein anderer Fall liegt vor, wenn große Aufträge zu realisieren sind, für die das Unternehmen auf zusätzliches Fachpersonal zurückgreifen muss. Stellt ein Unternehmen in diesem Fall fest angestellte Mitarbeiter ein, entstehen dadurch hohe Kosten, vor allem dann, wenn das Projekt beendet ist. Durch externe Mitarbeiter kann man diese erhöhte Auftragslage temporär abfangen und die Kosten senken. Der Aufwand, der mit einer Neueinstellung eines fest angestellten Mitarbeiters einhergeht, sollte nicht unterschätzt werden, ganz abgesehen von den Investitionen.

Kostenersparnis durch externe Mitarbeiter

Viele Unternehmen schreckt die höhere Bezahlung von Freiberuflern ab. In der Tat ist der Tages- und Stundensatz von Freiberuflern höher, als dies bei internen Mitarbeitern der Fall ist. Allerdings gilt es zu bedenken, dass Freiberufler bzw. externe Mitarbeiter von sonstigen Leistungen nicht profitieren. Zu diesen Leistungen zählen das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Sonderzahlungen, Prämien, Abfindungen, aber auch andere sachbezogene Leistungen stehen Freiberuflern nicht zu. Auch für einen krankheitsbedingten Ausfall muss ein Unternehmen bei Freiberuflern nicht aufkommen. Schlussendlich werden externe Mitarbeiter nur temporär eingestellt und dementsprechend werden auch nur diese Dienstleistungen in Rechnung gestellt. Bei internen Mitarbeitern ist ein monatliches Einkommen zu zahlen und im Kündigungsfall muss die Frist beachtet werden, die bei längerer Zugehörigkeit sehr hoch ausfallen kann. Dementsprechend erweisen sich die Investitionen bei externen Mitarbeitern deutlich geringer, als dies bei internen Mitarbeitern der Fall wäre.

Die Kosten, die für Unternehmen entstehen, um geeignete Mitarbeiter für Projekte oder für die langfristige Zusammenarbeit anzuwerben, sollten dabei auch nicht unterschätzt werden. Unabhängig davon, ob es sich um Mitarbeiter der Arbeitnehmerüberlassung handelt oder um Freiberufler, das Unternehmen reduziert diesen Prozess erheblich.

Unternehmen profitieren von zusätzlichen Qualifikationen der externen Mitarbeiter

Hier soll noch einmal auf einen grundlegenden Unterschied zwischen Festangestellten und externen Mitarbeitern aufmerksam gemacht werden. Festangestellte sollen in den betrieblichen Ablauf langfristig integriert sein, um die Produktivität des Unternehmens zu erhöhen. Hier geht es um die Kernkompetenzen, die interne Mitarbeiter entscheidend voranbringen. Allerdings greifen auch hier viele Unternehmen vorab auf Leiharbeiter bzw. externe Mitarbeiter zurück, um den Bewerbungsprozess zu beschleunigen und qualifizierte Mitarbeiter einzustellen, die später übernommen werden können.

Externe Mitarbeiter hingegen sind auf einen speziellen Fachbereich spezialisiert und können das Unternehmen durch ihre Expertise entscheidend bereichern. Der IT-Bereich wird häufig outgesourct, weil er eben nicht zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehört, aber dennoch einen wichtigen Bestandteil darstellt.

Im Falle der IT sind Fachkenntnisse elementar wichtig. Gerade die Informationstechnologie ist einem ständigen Wandel unterworfen und erfordert vom Fachpersonal die Teilnahme an kontinuierlichen Weiterbildungen. Nur dadurch ist es möglich, auf bestehende Veränderungen in diesem Bereich zügig reagieren und dementsprechend die Maßnahmen umsetzen zu können. Entscheiden sich Unternehmen für die Dienstleistungen durch externe Mitarbeiter im IT-Bereich, können sie davon ausgehen, dass ihnen hoch qualifiziertes Fachpersonal zur Verfügung steht, welches umfangreiches Know-how in das Unternehmen einbringen wird. Interne Mitarbeiter benötigen eine ausreichende Schulung, wodurch wieder erhebliche Kosten entstehen.

Externe Mitarbeiter haben bereits in vielen Unternehmen weitreichende Erfahrungen gesammelt. Unabhängig davon, aus welchem Fachbereich die Mitarbeiter kommen, können sie tiefgründige Kenntnisse vorweisen und Unternehmen bei der Realisierung ihrer Projekte entscheidend weiterhelfen. Bei internen Mitarbeitern wäre eine erheblich zeitliche und auch finanzielle Investition erforderlich, um diesen Erfolg sicherzustellen. Freie Mitarbeiter besitzen Expertise auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und besitzen umfangreiche Qualifikationen.

Externe Mitarbeiter: Fazit

Immer mehr Unternehmen setzen bei bestimmten Bereichen auf externe Mitarbeiter, anstatt die Stelle intern zu besetzen. Zu externen Mitarbeitern zählen neben Leiharbeitern und Beratern vor allem auch Freiberufler, die ihre Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Die Motive sind dabei unterschiedlich: Durch externe Mitarbeiter können Unternehmen einen Personalengpass kurzfristig abfangen oder Projekte realisieren. Auch wenn bestimmte Bereiche eines Unternehmens nicht zu dessen Kernkompetenzen zählen, erweisen sich externe Mitarbeiter als vorteilhaft. Freiberufler sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und können dadurch umfangreiches Know-how und vielfältige Erfahrungen vorweisen, die das Unternehmen erheblich bereichern können.

Geschrieben von

Samuel Altersberger ist Redakteur beim UnternehmerJournal. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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