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Christof Meier-Preschany: Unternehmerischer Erfolg durch Interim-Professionals

Anzeige: Christof Meier-Preschany ist Geschäftsführer von Interim Partner und seit mehr als 20 Jahren in der nationalen und internationalen Vermittlung von Interim-Managern tätig. Mit seinem ausgewählten Netzwerk an Interim Professionals und seinem besonderen Gespür, zeitnah die passgenaue Fachperson für unterschiedliche Unternehmensprojekte zu identifizieren, verhalf er bereits hunderten mittelständischen Unternehmen zum Erfolg. Meier-Preschany ist einer der erfahrensten Vermittler dieser Dienstleistung im deutschen Markt und ist seit 1996 in diesem Geschäft tätig. Im Interview erklärt er, warum es sich lohnt, einen Interim-Manager zu beauftragen. Dabei gibt er Einblicke in die Dienstleistung des Interim-Managements und zeigt auf, welche Rolle es in den Prozessen der Transformation spielen kann.

Verstärkt greifen immer mehr Unternehmen und Organisationen auf Sofortlösungen durch Interim-Management zurück und erkennen die Vorteile davon: Ein Interim-Manager ist sofort einsetzbar und verfügt über das notwendige Know-how, um eine bestimmte Zielsetzung in einer festgelegten Zeit zu erreichen. Laut einer Studie der deutschen Dachgesellschaft für Interim-Management steigt die Nachfrage an externen Fachpersonen in Unternehmen immer weiter an. Für Christof Meier-Preschany von Interim Partner ein positives Zukunftsversprechen: Meier-Preschany vermittelt hoch erfahrene Interim-Manager, die Unternehmen helfen, ihre Zielsetzungen zu erfüllen, Wege aus einer Krise zu finden und Transformations-Prozesse zu gestalten, um Risiken zu minimieren.

In einer Zeit, die von Digitalisierung und Schnelllebigkeit geprägt ist, stehen laut Christof Meier-Preschany immer mehr Unternehmen einem unvermeidbaren Transformationsprozess gegenüber: Eine Herausforderung, bei der viele Unternehmen an ihre Grenzen stoßen, da oft die nötigen Kapazitäten fehlen oder fachspezifisches Know-how benötigt wird. An dieser Stelle sind oft sofort effektive Lösungen gefragt. Ein Interim-Manager übernimmt kurzfristig anfallende Management-Aufgaben und füllt so die entstandene Kapazitäts- und Wissenslücke. „Gleichzeitig gibt es viele Unternehmen, die sich noch gar keine Vorstellungen darüber machen, wie so etwas überhaupt funktionieren könnte“, stellt Christof Meier-Preschany kritisch fest. Im Interview appelliert Christof Meier-Preschany von Interim Partner dafür, offener für Veränderung zu sein.

Christof Meier-Preschany von Interim Partner im Interview!

Herzlich willkommen im UnternehmerJournal, Christof Meier-Preschany! Sie vermitteln seit 25 Jahren national und international Interim-Manager. Was heißt das konkret und wer ist Ihre Zielgruppe?

Meine Zielgruppe? Gute Frage. Eigentlich alle Unternehmen, die Struktur und Aufgabenfelder haben, die den Einsatz einer externen Person tragen können. Organisatorisch wie finanziell. Ich vermittle Unternehmen Interim-Manager beziehungsweise Professionals auf Zeit. Wenn einem Unternehmen qualitativ und quantitativ keine Ressourcen zur Verfügung stehen, um ein gewisses Projekt durchzuführen, stellt sich oft die Frage, was zu tun ist. In solchen Situationen berate ich meine Kunden bei Interim Partner, welche externe Person von der Qualifikation und Erfahrung her am besten zu einer spezifischen Unternehmenssituation und Aufgabenstellung passt und mit Fach- und Führungswissen zur Lösung beiträgt oder diese selbst verantwortet. Ein Projekt und eine zeitlich begrenzte Aufgabenstellung im Unternehmen haben ja immer einen Anfang und ein Ende. Sie sind immer zeitlich begrenzt. Es gilt festgelegte Unternehmensziele innerhalb eines vereinbarten Zeitrahmens zu erreichen.

Interim Manager können in jeglichen Unternehmensbereichen eingesetzt werden

Um welche Art von Projekten handelt es sich dabei?

Jeder Unternehmensbereich kommt für zeitlich begrenzte Projekte hierfür in Frage. Produktion, Organisation, IT, Supply Chain, Finanzen, Personal. Eben die gesamte externe und interne Wertschöpfung im Unternehmen, jeder Unternehmensbereich potentiell. Wie ist die Situation derzeit? Der Interim-Manager wird noch immer hauptsächlich in der verarbeitenden und in der produzierenden Industrie eingesetzt, aber zunehmend auch im Handel und der Dienstleistung. Es findet also langsam ein Wandel statt. Es geht darum, eine notwendig erachtete Veränderung einzuleiten – heute sagt man dazu auch Transformation.

„Bisher sprachen wir immer von „Veränderung“, und jetzt heißt es Transformation. Damit ist erreicht worden, dass der Prozess der Veränderung an sich positiv besetzt werden kann.“

Eine Veränderung ist für einige Menschen ja eher etwas Bedrohliches: Es bedeutet nämlich, aus der Komfortzone auszusteigen, wobei der Ausgang der Veränderung für viele zu Beginn im Unternehmen ungewiss erscheint und auch mit „Ängsten“ verbunden ist. Seitdem jedoch über Transformation gesprochen wird, hat man dem Ganzen den Beigeschmack der drohenden Katastrophe genommen!

Beim Interim-Management geht es um die Veränderung betrieblicher Prozesse

Heißt das, es geht Ihnen um eine gewisse Umgestaltung in verschiedenen Bereichen?

Ja, kurz gesagt, für unsere Dienstleistung bei Interim Partner, geht es um die Veränderung von betrieblichen Prozessen, das Hinterfragen aller Unternehmens- und Geschäftsprozesse, in der Produktion, im Vertrieb, in der internen Organisation. Alles mit dem Ziel der Veränderung und Umgestaltung, im Sinne der fortlaufenden Optimierung des Unternehmens. Hier kann ein Interim Professional eine verantwortungsvolle und auch koordinierende Rolle spielen.

Dabei sollte nicht übersehen werden: Alle reden von Digitalisierung und das ist auch enorm wichtig! Nur gibt es auch andere Handlungsfelder im Mittelstand. Wie ist das mit der gesamten Supply Chain? Wie kann ich die Organisation oder die Prozesse in Zukunft projektorientierter auf die Bedürfnisse des Marktes oder meiner Kunden ausrichten? Es scheint derzeit wie an der Börse zu sein. Digitalisierung wirkt wie die Empfehlung schlechthin, so wie an der Börse zum Beispiel auf Unternehmen zu setzen, die mit Wasserstoff und Cannabis arbeiten. Es gibt aber noch viel mehr. Nur, wo die Herde hinläuft, läuft sie hin. Man sollte die Unternehmen außerdem nicht überfordern. Viel wichtiger ist der Grundsatz step-by-step. 

Christof Meier-Preschany ist Gründer von Interim Partner

Christof Meier-Preschany geht es um die Veränderung von Prozessen

Liegt es daran, dass es diesen Experten oder diese Expertin intern nicht gibt, weshalb sie von außen beauftragt wird oder bringt die externe Person einfach mehr Fachwissen mit, weil sie das ständig macht?

Intern mag es diese Person geben, aber diese ist unter Umständen in andere Aufgaben eingebunden und hat einfach nicht die zeitliche Kapazität dafür. Heute hat man gemeinhin nicht mehr den „Stellvertreter vom Chef“, der nur darauf wartet, eine Aufgabenstellung zu übernehmen, die seiner eigentlichen Qualifikation entspricht. Und da bleibt vielen Unternehmen nur noch die Möglichkeit, auf externe Ressourcen zuzugreifen. Zudem ist es auch oft gewollt, dass jemand mit einem Blick von außen kommt. Dabei qualifiziert sich die Fachperson dadurch, dass sie vergleichbare Projekte mit vergleichbaren Aufgabenstellungen in der Vergangenheit bereits gelöst hat – ob in der Zeit, in der sie festangestellt war oder im aktiven Projekt- oder Interim-Management, welches sie bereits seit Jahren betreibt.

Christof Meier-Preschany: Eine klare Zielsetzung hat oberste Priorität

Worauf müssen Unternehmen besonders achten, wenn sie einen Interim-Manager beauftragen?

Der Kunde sollte sich vor dem Einsatz über die Zielsetzung im Klaren sein. Es ist sehr wichtig, in den Gesprächen mit den Auftraggebern zu beleuchten, was innerhalb eines gegebenen Zeitraums genau erreicht werden soll. Dies minimiert auch das Risiko, dass die Interim Professionals, die von außen geholt werden, nicht für andere Ziele instrumentalisiert werden können.

In meiner Tätigkeit unterstütze ich Unternehmen mit Interim Partner dabei, das Pferd von hinten aufzuzäumen, indem wir gemeinsam in die Zukunft blicken und uns zum Beispiel fragen, was einen erfolgreichen Einsatz, schon heute rückblickend, in sechs Monaten kennzeichnen würde. Die Verpflichtung externer Unterstützung ist für das Unternehmen immer auch eine Investition in die Zukunft, die sich rechnen sollte.

Interim-Manager müssen mit dem Team harmonieren

Worauf sollte man außerdem achten? 

Auch ist am Anfang oft nicht klar, ob es Key Player im jeweiligen Unternehmen gibt, die einen entscheidenden Einfluss auf die Aufgabenfelder des externen Experten haben. Nichts ist riskanter für den Einsatz eines Interim-Managers oder Interim Professionals, als wenn dieser sofort auf passiven Widerstand stößt. Das kann durch Personen im Unternehmen geschehen, die sehr wichtig für den Erfolg seines Einsatzes sind, aber den Einsatz mit verbundenen Zielsetzungen nicht wirklich mittragen. Nach dem Motto: Bedenken gegen Veränderung, „haben wir ja immer so gemacht.“

Ein Interim-Manager kommt ja alleine mit seinem „Köfferchen“ und seinem Wissen. Und im Unternehmen gibt es immer ein Team, welches den Erfolg mit ermöglicht. Misserfolg hat nur einen Vater – aber der Erfolg hat mehrere! Somit muss sichergestellt werden, was die Zielsetzung ist und ob diese auch von allen mitgetragen wird. Das sind Dinge, die vorab geklärt werden sollten. Somit ist zu sagen: Klare Kommunikation gehört zu einer guten Unternehmensführung und dem geplantem Transformationsprozess dazu. 

Das war nun die Seite des Unternehmens, was einen Interim Manager beauftragt. Worauf aber kommt es Ihnen persönlich bei der Vermittlung eines Interim Professionals an?

Neben der fachlichen Qualifikation muss der Interim Professional menschlich zu dem Unternehmen passen. Ein Unternehmen ist wie ein Biotop. Es lässt nur das zu, was es befruchtet, was es weiterbringt. Das Biotop stößt sehr schnell ab, was es nicht passend findet. So ist es auch mit Unternehmungen. Der menschliche Faktor ist letztendlich für „alles entscheidend“, egal, wie technokratisch diese Welt auch erscheinen mag. 

Christof Meier-Preschany von Interim Partner erklärt, was ihn von Headhuntern unterscheidet

Verstehe ich das richtig – im Prinzip sind Sie eine Art Headhunter: die Unternehmen kommen zu Ihnen und Interim Partner mit ihrer Problemstellung und Sie suchen die passende Fachperson dafür aus?

Ja! Aber ich unterscheide mich in zwei Dingen fundamental von einem Headhunter:

Erstens, ich werbe niemanden aus einem anderen Unternehmen ab, sondern ich schaue im Kreis der Leute, die ich kenne, oder mit denen ich schon zusammengearbeitet habe, wer am besten für die Aufgabenstellung geeignet ist und zu dem Unternehmen auch menschlich am besten passt.

Zweitens spielt der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle: Die Person, die beauftragt wird, wird nur für eine begrenzte Zeit im Unternehmen eingesetzt, um eine bestimmte Zielsetzung nicht nur zu verfolgen, sondern auch einen Erfolg zu realisieren. Somit muss ich auch einen großen Kreis an qualifizierten Personen haben, die ich ansprechen kann, weil sie vergleichbare Aufgaben in der Vergangenheit gemeistert haben. Und sie müssen sofort verfügbar sein!

Christof Meier-Preschany ist Gründer von Interim Partner

Gesucht werden spezifische Qualifikationen

Gibt es weitere Punkte, die Sie von Headhuntern unterscheidet?

Oft ist auch die Qualifikation, die gesucht wird, sehr spezifisch: Zum Beispiel werde ich von Unternehmen nicht dazu beauftragt, nur einen Controller auf Zeit zu finden – sondern, wenn es geht, einen Controller auf Zeit, der ganz spezifische Kenntnisse im Hinblick auf eine Digitalisierung des Finanzwesens hat oder der genau weiß, wie man in ein Unternehmen, das aufgekauft worden ist, ein entsprechendes System integrieren kann.

Wenn zum Beispiel ein Unternehmen bisher mit selbstgestrickten Programmen gearbeitet hat und jetzt auf einmal ein Unternehmen hinzukommt, das mit Oracle oder SAP arbeitet, wird natürlich erwartet, dass diese Systeme zusammengeführt werden. Und wenn der bisherige Controller das noch nicht gemacht hat, dann muss man sich jemanden von außen holen, mit genau dieser Expertise. Auch hat der engagierte Interim Professional keine Karriereperspektive. Nachdem der Auftrag abgeschlossen ist, verlässt der Interimer das Unternehmen wieder. Geräuschlos. Ohne Abfindung!

Interim Partner schöpft aus einem handverlesenen Netzwerk

Christof Meier-Preschany, wo finden Sie die passenden Interim-Manager? Haben Sie sich über die Jahre eine Datenbank aufgebaut oder wie ist Ihr Netzwerk überhaupt entstanden?

Ich bin seit 26 Jahren in diesem Geschäft tätig. Innerhalb dieser Zeit baut man sich natürlich auch ein Netzwerk auf. Hier muss ich aber aber auch immer wieder agieren und neue Kontakte knüpfen, da viele der Personen, die ich vor 25 Jahren kennengelernt habe, nicht mehr aktiv im Markt sind. Ich lebe also davon, gute Leute zu kennen und diese fortwährend in mein Netzwerk zu integrieren.

26 Jahre sind eine lange Zeit! Was hat sich Ihrer Meinung nach seitdem verändert?

Zu meiner Zeit gab es fünf oder sechs Anbieter für Interim-Management. Heute sind es Dutzende – und gewandelt hat sich natürlich ebenfalls der typische Interim-Manager. Wobei wir auch hier eine gewisse Veränderung erfahren: Das Wort „Manager“ ist auf einmal gar nicht mehr so gut besetzt. Was ist heute ein Manager? Jemand, der delegiert, der zusammenhält, oder der zusammenfügt? Naja, mittlerweile ist ja eher derjenige gefragt, der mit Führungsstärke zur Lösung von Sachproblemen beiträgt! Ob man das unter Management zusammenfassen kann, bleibt jetzt mal offen und da wird es sicherlich auch in Zukunft Diskussionen geben, ob der Begriff Manager nicht eher einer anderen Zeit entspricht und wir in eine neue hineingleiten – vielleicht heißt es ja in Zukunft „die Führungskraft auf Zeit“, „der Experte auf Zeit“ oder „der Professional auf Zeit“?

Des Weiteren hat sich auf der Seite der Interim-Kandidaten viel geändert. Vor 26 Jahren gab es viele Kandidaten, die sozusagen noch „etwas tun wollten“, und das häufig nach Ende ihrer angestellten Karriere. Heute sehe ich eine sehr professionelle Dienstleistung mit sehr guten und qualifizierten Leuten, Männer wie Frauen, die auf selbständiger Basis ihre Erfahrung und Agilität dem Markt anbieten und sich ständig weiterbilden.

Der Weg von Christof Meier-Preschany: Ein Schlüsselmoment brachte ihn in die Branche

Herr Meier-Preschany, verraten Sie uns mehr über Ihren Background: Was war der Schlüsselmoment, der Sie damals dazu inspirierte, mit dem Geschäft zu starten?

1995 war ich für eine Firma in Darmstadt tätig, in der ich für die internationale Koordination zuständig war. Dort hatte ich in der Kantine jemanden getroffen, der nur für eine bestimmte Zeit im Unternehmen war. Für mich war das damals etwas vollkommen Neues. Er empfahl mir das Buch von Charles Handy über die Zukunft der Arbeit. Es hat mich fasziniert. Da dachte ich mir: Das ist ein Teil Zukunft!

Gibt es ein Projekt, an das Sie sich heute gern zurückerinnern? Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders Spaß?

Ja, um es einmal so zu formulieren: Restrukturierung muss nicht unbedingt Arbeitsplätze kosten und da gab es Einsätze, in denen aufgrund einer ganz anderen Ressourcenallokation erreicht werden konnte, dass man nicht mit dem Rasenmäher durch den Betrieb fahren musste, sondern dass sich die Freisetzungen im Rahmen hielten. Diese haben dann auch erlaubt, dass jenes Unternehmen am Markt weiter Bestand hatte. Es kommt auf die Aufgabenstellung an. Wenn ein Kunde beispielsweise Einkaufskosten sparen möchte, dann ist es schon sehr befriedigend zu erfahren, dass durch den Einsatz dieser externen Person auch tatsächlich die Kosten eingespart werden konnten, was dem Gesamtunternehmen dann zugutekommt.

Christof Meier-Preschany ist Gründer von Interim Partner

Interim Partner: Darum sollte der Mehrwert vor dem Kostenfaktor stehen

Apropos Einkaufskosten – Wann lohnt es sich für Unternehmen, einen Interim-Manager zu beauftragen?

Kein Unternehmen nimmt jetzt einen Interim-Manager oder Externen an Bord, nur um auszuprobieren, wie das funktioniert. Vielmehr muss ein konkretes Ziel dahinterstecken. Ich gebe doch kein Geld aus, nur um zu erfahren, wie ein Interim-Manager arbeitet! Mit einem Tagessatz zwischen 850 und 2.500 Euro besitzen Interim Professionals die Erfahrung von Partnern und Senior Consultants in Beratungsfirmen, bewegen sich aber preislich auf dem Niveau von Junior- oder Mid-Range Managementberatern. 

Die Schwierigkeit für viele Unternehmen liegt in den Kosten – Unternehmen sehen am Anfang nur das Geld, aber nicht das, was sie am Ende erreichen können. Mittelständler stellen oft den Kostenfaktor an erste Stelle, dabei wäre es viel lohnenswerter, sich zu fragen, welchen Mehrwert sie davon haben. Und den Mehrwert habe ich als Unternehmen immer dann, wenn ich von Anfang an weiß, was ich für eine Zielsetzung mit dem Einsatz verbinde.

Aber hierfür gibt es auch Möglichkeiten, wie begrenzte Verträge, doch diese würden den Rahmen dieses Interviews sprengen. Wie auch immer. Jede Organisation sollte sich fragen, wie teuer wird es denn, wenn nichts geändert wird? Wie hoch sind dann die Kosten für Unternehmen und Belegschaft? Trotzdem wird häufig die 80/20-Regel angewendet.

Was ist denn die 80/20-Regel?

Der interne Kandidat bringt häufig 80 Prozent der geforderten Erfahrungen mit. Für die 20 weiteren Prozent, so denken viele, geben sie das Geld nicht aus und denken sich “ Wird schon klappen“. Hier macht das Unternehmen oder der Entscheidungsträger, meiner Meinung nach, einen Denkfehler. Sollte ich in diesem Wettbewerb nicht mein Unternehmen auf 100 Prozent ausrichten? Es ist eine Investition, nur handelt es sich nicht um eine Anlage, die steuerlich abgeschrieben werden kann. Der Einsatz einer externen Person kann sehr wohl als variabler Kostenfaktor angesetzt werden.

„Interim-Management wird immer mehr zunehmen!“

Die Zukunft des Interim-Managements

Christof Meier-Preschany, wie sehen Sie die Zukunft des Interim-Managements in Deutschland? 

Interim-Management wird wachsen. Es ist ja heute schon so, dass der Einsatz von Interim-Managern zunehmend zum strategischen Personal-Instrumentarium gehört, aber gleichzeitig gibt es auch noch viele Unternehmen, die sich noch gar keine Vorstellungen darüber machen, wie so etwas überhaupt funktionieren könnte. Bei den einen gehört Interim-Management eben dazu, während andere bisher gut gefahren sind mit einer hervorragenden Personalpolitik. Ob das so bleibt, weiß man nicht. Zeigen Sie mir ein Unternehmen, das nicht einen kontinuierlichen Optimierungs-, Veränderungs- und somit Transformationsbedarf hat – und dann zeigen Sie mir eines, das auch wirklich kontinuierlich diesen Optimierungsbedarf intern vorantreiben kann. Da habe ich meine Zweifel…der Einsatz von Interim Professionals bietet hier eine zusätzliche Möglichkeit!

Wie wir wissen, können die Auslöser einer Transformation veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse sein sowie technisch-wirtschaftliche Neuerungen. Beides erscheint gegeben. Mein Eindruck? Wir sind in Deutschland relativ beharrlich, was Strukturen angeht. Hat doch prima funktioniert! Bis heute. Aber jetzt scheint es langsam wehzutun und es wird auch nun etwas getan und entsprechend agiert und nicht nur darüber geredet. Frei nach dem neuen Motto „…Reden ist Silber, tun Gold.“ Man sollte nicht schweigen, jedenfalls nicht in diesem Geschäft.

Sie suchen für Ihr Unternehmen Interim Professionals, die Ihre Zielsetzungen erfüllen?
Melden Sie sich jetzt bei Christof Meier-Preschany von Interim Partnern.

Hier klicken, um zur Webseite von Christof Meier-Preschany zu gelangen.

 

Geschrieben von

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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