Wachstum, planbare Auslastung und kontinuierlich neue Anfragen – genau das sind die Ziele vieler Industrie- und B2B-Unternehmen im Mittelstand. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Vertriebsmaßnahmen werden häufig punktuell umgesetzt, etwa durch einzelne Kampagnen, Messen oder E-Mail-Aktionen, ohne dass diese langfristig aufeinander abgestimmt sind. Gleichzeitig arbeiten viele Unternehmen mit mehreren externen Dienstleistern, deren Leistungen nicht ineinandergreifen. In der Folge werden Budgets investiert, ohne dass verlässliche Resultate entstehen. „Wenn Unternehmen weiterhin auf unkoordinierte Einzelmaßnahmen setzen, entsteht keine nachhaltige Nachfrage. Stattdessen wechseln sich Phasen mit hoher und geringer Auslastung unkontrolliert ab“, erklärt Simon Feller, Geschäftsführer der AUTOMATTERS GmbH.
„Ein funktionierender Vertrieb beginnt nicht mit Maßnahmen, sondern mit einem klaren Verständnis für den Markt, die Zielgruppe und die Entscheidungsstrukturen“, betont Simon Feller.
Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Philipp Stolz führt er die AUTOMATTERS GmbH und verfolgt einen Ansatz, der Vertrieb und interne Abläufe systematisch miteinander verbindet. Philipp Stolz bringt als Experte für Prozessautomation die technische und strukturelle Perspektive ein und sorgt dafür, dass Vertriebsprozesse effizient und skalierbar umgesetzt werden. Simon Feller verfügt über rund 18 Jahre Erfahrung im digitalen Vertrieb – insbesondere im Industrie- und B2B-Umfeld. Seine Laufbahn begann im Bereich Website-Entwicklung und Suchmaschinenoptimierung, bevor er eine eigene Agentur mit 17 Mitarbeitenden aufbaute. Heute konzentriert er sich auf die Entwicklung integrierter, KI-gestützter Vertriebssysteme, die die Grundlage für nachhaltiges und planbares Wachstum schaffen.
Simon Feller und Philipp Stolz: Warum ein unkoordinierter Vertrieb zum Wachstumsrisiko wird
Ein zentrales Problem vieler Unternehmen liegt in der fehlenden Verzahnung ihrer Vertriebsaktivitäten. Das eigentliche Problem liegt dabei nicht in einzelnen Maßnahmen, sondern in der fehlenden Systematik dahinter. Wenn verschiedene Dienstleister parallel an unterschiedlichen Kanälen arbeiten, entstehen Brüche in der Kundenansprache, Daten bleiben isoliert und Potenziale ungenutzt. Entscheidungen basieren häufig auf Einzelkennzahlen statt auf einem Gesamtbild.

So fehlt die Grundlage, um Vertrieb gezielt zu steuern, Maßnahmen sinnvoll zu priorisieren und Ergebnisse zuverlässig zu skalieren. Wachstum wird damit nicht planbar, sondern bleibt vom Zufall einzelner Aktivitäten abhängig.
Der systematische Ansatz der AUTOMATTERS GmbH: Marktsegmentierung als Grundlage
Im Gegensatz dazu setzt das KI-Vertriebssystem der AUTOMATTERS GmbH auf eine strukturierte Herangehensweise. Der erste Schritt besteht in einer umfassenden Marktsegmentierung. Dabei werden Märkte in klar definierte Teilbereiche unterteilt, relevante Zielgruppen identifiziert und sogenannte Buying Center analysiert – also alle Personen, die an einer Kaufentscheidung beteiligt sind.
Im nächsten Schritt analysiert das Team, welche konkreten Ansprechpartner angesprochen werden sollten und über welche Kanäle sie tatsächlich erreichbar sind. Erst danach wird entschieden, welche Vertriebsmaßnahmen sinnvoll sind. Maßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung oder E-Mail-Kommunikation werden bewusst nur dann eingesetzt, wenn sie für die jeweilige Zielgruppe nachweislich geeignet sind. Reichen klassische Maßnahmen nicht aus, werden Anzeigen oder andere Kanäle ergänzt. „Wer Vertriebsmaßnahmen startet, ohne vorher zu wissen, wen er eigentlich ansprechen will und wo diese Personen erreichbar sind, verbrennt Budget – und wundert sich dann, warum keine qualifizierten Anfragen entstehen“, so Simon Feller.
AUTOMATTERS GmbH: Integrierte Vertriebssteuerung statt isolierter Maßnahmen
Aufbauend auf der Marktanalyse werden sämtliche Vertriebsaktivitäten in einem integrierten System zusammengeführt. Ziel ist es, unkoordinierte Einzelmaßnahmen durch eine abgestimmte Gesamtstruktur zu ersetzen. „Unser Ansatz besteht darin, alle Kanäle miteinander zu verbinden und zentral zu steuern – so entsteht ein konsistentes Bild nach außen und eine klare interne Struktur“, erklärt Simon Feller. Leads werden systematisch aufgebaut, erfasst und bewertet. Dabei unterscheidet das System zwischen Anfragewahrscheinlichkeit und Kaufwahrscheinlichkeit, um die Qualität der Kontakte realistisch einzuschätzen. Kunden erhalten dabei volle Transparenz über alle Maßnahmen und können jederzeit nachvollziehen, welche Aktivitäten durchgeführt werden und welche Ergebnisse daraus entstehen.

Effizienz durch künstliche Intelligenz und Automatisierung
Ein zentraler Bestandteil des Systems ist der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Automatisierung von Recherche- und Analyseprozessen. In vielen Unternehmen entfällt ein Großteil der Vertriebsarbeit auf manuelle Tätigkeiten wie Datenpflege oder Kontaktrecherche. „Rund 73 Prozent der Vertriebszeit fließen in Aufgaben, die nicht direkt zum Abschluss beitragen“, erklärt Simon Feller. „Genau hier setzt der Einsatz von KI an.“
Durch die Automatisierung dieser Prozesse werden Vertriebsmitarbeitende entlastet und können sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren. Gleichzeitig ermöglicht das System eine hyperpersonalisierte Ansprache, bei der jede Nachricht individuell auf den Empfänger zugeschnitten wird. Dabei wird standardisierte Massenkommunikation bewusst vermieden, um die Relevanz der Ansprache zu erhöhen.
Vertrieb und Prozesse als skalierbares Gesamtsystem
Mit steigender Anzahl an Anfragen wachsen auch die Anforderungen an interne Abläufe. Damit zusätzlicher Vertriebserfolg nicht zu operativen Engpässen führt, müssen Prozesse effizient strukturiert und skalierbar gestaltet werden. „Ein funktionierender Vertrieb bringt nur dann nachhaltigen Erfolg, wenn auch die internen Prozesse mitwachsen“, erklärt Simon Feller. Durch gezielte Automatisierung unterstützt die AUTOMATTERS GmbH Unternehmen dabei, zusätzliche Anfragen effizient zu verarbeiten, ohne ihren Personalaufwand proportional zu erhöhen. So entsteht ein skalierbares System, das Wachstum ermöglicht, ohne operative Engpässe zu erzeugen. Die Verbindung aus strukturierter Vertriebssteuerung und effizienter Prozessgestaltung wird damit zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal.
Fazit: Ein neuer Standard im digitalen B2B-Vertrieb
Das KI-Vertriebssystem der AUTOMATTERS GmbH verbindet eine fundierte Marktanalyse, eine integrierte Umsetzung und eine kontinuierliche Optimierung zu einem ganzheitlichen Ansatz. Ziel ist es, Sichtbarkeit in relevanten Märkten aufzubauen und qualifizierte Leads systematisch zu generieren. Dabei geht es nicht um kurzfristige Einzelmaßnahmen, sondern um den Aufbau eines langfristig funktionierenden Vertriebssystems.
„Künstliche Intelligenz ist keine Zusatzlösung, sondern die Grundlage moderner Vertriebsprozesse“, fasst Simon Feller zusammen. Unternehmen, die diesen Ansatz verfolgen, schaffen die Voraussetzungen für planbares Wachstum und eine stabile Marktposition – auch in zunehmend komplexen und dynamischen Märkten.
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Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.


