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Kevin Rader: Gehälter in der Immobilienbranche – Schwerpunkt Sachsen

Als einer der dynamischsten Bereiche der deutschen Wirtschaft verbindet die Immobilienbranche klassische Verwaltungsaufgaben mit stark wachsenden Tätigkeitsfeldern wie Projektentwicklung, Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement oder PropTech. In Sachsen zeigt sich ein besonderes Bild: Einerseits liegt das Einkommensniveau noch unter dem bundesweiten Durchschnitt, andererseits gibt es in den urbanen Zentren Dresden und Leipzig deutliche Wachstumssignale. Wer in der Immobilienwirtschaft tätig ist, profitiert also von einem Markt im Umbruch, muss sich aber auch mit regionalen Unterschieden auseinandersetzen.

Die Gehälter variieren je nach Berufsfeld erheblich. Immobilienkaufleute, die für Verwaltung, Mieterbetreuung und Abrechnungen zuständig sind, bilden das Rückgrat vieler Unternehmen. Laut regionalen Analysen liegt ihr Bruttogehalt in Sachsen im Durchschnitt bei etwa 3.300 Euro monatlich, das entspricht rund 40.000 Euro im Jahr. Bundesweit sind es eher 3.700 bis 3.900 Euro pro Monat, also ca. 45.000 bis 47.000 Euro jährlich. Mit wachsender Berufserfahrung und zusätzlicher Verantwortung, etwa in der Leitung einer Hausverwaltung, sind auch in Sachsen Werte über 50.000 Euro erreichbar.

“Immobilienmakler bewegen sich in einem Gehaltsmodell, das stark von Provisionen geprägt ist”, so Kevin Rader.

Angestellte Makler mit Fixgehalt starten in Sachsen meist bei 28.000 bis 35.000 Euro pro Jahr. Mit Provisionen sind aber auch deutlich höhere Einkommen möglich. In Leipzig liegt das mittlere Jahresgehalt bei rund 42.000 Euro, in Dresden ähnlich. Deutschlandweit erreichen erfolgreiche Makler Durchschnittswerte von 50.000 bis 55.000 Euro, in Top-Standorten können Provisionen sechsstellige Einkommen ermöglichen.

Vom Property-Manager bis zum Bauleiter: Berufe mit hohen Verdienstmöglichkeiten im Überblick

Ein besonders attraktives Tätigkeitsfeld stellen Property- und Asset-Manager dar. Sie verantworten die wirtschaftliche Steuerung von Immobilienportfolios, entwickeln Strategien und achten auf Renditen. “Ihre Gehälter liegen bundesweit bei durchschnittlich 65.000 bis 80.000 Euro pro Jahr, Spitzenwerte reichen bis 100.000 Euro und mehr”, so die Erfahrung von Kevin Rader. In Sachsen fallen die Gehälter etwas niedriger aus, bewegen sich aber bereits im Bereich von 55.000 bis 70.000 Euro jährlich. Mit zunehmender Präsenz internationaler Investoren in Leipzig steigen hier die Vergütungen sichtbar.

Bauleiter profitieren vom anhaltenden Bedarf an Neubauten und Sanierungen. Berufseinsteiger starten in Sachsen mit etwa 42.000 bis 48.000 Euro pro Jahr. Erfahrene Bauleiter liegen bei 60.000 bis 75.000 Euro, Bauleiter mit Verantwortung für Großprojekte überschreiten nicht selten die 90.000-Euro-Marke. Bundesweit sind für leitende Projektentwickler sogar Gehälter jenseits der 110.000 Euro möglich. Der Unterschied ist vor allem darin begründet, dass Bauvolumen und Investorendruck in westdeutschen Metropolen noch größer sind.

Objekttechniker, Immobiliengutachter und ähnliche Tätigkeitsfelder im Fokus

Technische Fachkräfte wie Facility-Manager oder Objekttechniker nehmen eine zunehmend bedeutendere Rolle ein. Klassische Hausmeister- und Objektbetreuerstellen liegen in Sachsen häufig zwischen 26.000 und 32.000 Euro Jahresgehalt, bundesweit etwas höher bei 30.000 bis 36.000 Euro. Deutlich besser verdienen technische Facility-Manager mit Spezialkenntnissen in Energieeffizienz oder Gebäudetechnik: Hier sind in Sachsen 40.000 bis 50.000 Euro üblich, während deutschlandweit 45.000 bis 55.000 Euro gezahlt werden. Mit Leitungsverantwortung rücken die Einkommen in beiden Regionen in den Bereich von 60.000 Euro, weiß Kevin Rader.

Eine weitere Säule bilden Immobiliengutachter und Sachverständige: Angestellte Gutachter starten in Sachsen mit etwa 38.000 bis 45.000 Euro, bundesweit mit rund 45.000 bis 50.000 Euro. Mit wachsender Erfahrung und Spezialisierung – beispielsweise im Gewerbeimmobilienbereich – können Gehälter in Sachsen auch 70.000 Euro erreichen. Selbstständige Sachverständige haben noch größere Einkommensspielräume, sind jedoch stärker vom Auftragsvolumen abhängig.

Kevin Rader über regionale Entwicklungen

Die Lohnentwicklung in der Immobilienbranche ist von mehreren Trends geprägt. Einer der stärksten Treiber ist die Digitalisierung. PropTech-Unternehmen entwickeln neue Geschäftsmodelle, digitale Vermarktungstools oder Software für Energie- und Gebäudemanagement. Fachkräfte, die sich hier weiterbilden, können ihr Gehalt um 10 bis 20 Prozent gegenüber klassischen Tätigkeiten steigern. Auch in Sachsen entstehen zunehmend Start-ups und digitale Dienstleister, die neue Gehaltsstrukturen in die Branche bringen.

Ein weiterer Trend betrifft den Fachkräftemangel: Insbesondere im technischen Bereich, bei Projektentwicklern und in leitenden Verwaltungspositionen fällt es Unternehmen schwer, qualifiziertes Personal zu gewinnen. Dieser Engpass führt dazu, dass Gehälter in bestimmten Segmenten stärker steigen, als es der allgemeine Durchschnitt erwarten lässt. In Städten wie Leipzig und Dresden zeigen sich diese Effekte besonders stark: Hier lagen die Immobiliengehälter in den letzten fünf Jahren mit jährlichen Steigerungen von rund 3 bis 4 Prozent über dem sächsischen Gesamtdurchschnitt.

Die Ost-West-Diskrepanz bleibt dennoch bestehen. “Obwohl Sachsen in den letzten Jahren überdurchschnittliche Lohnzuwächse verzeichnen konnte, liegen die Einkommen weiterhin rund zehn Prozent unter dem Bundesdurchschnitt”, so die Einschätzung von Kevin Rader. Besonders stark fällt der Unterschied bei Führungspositionen und spezialisierten Fachkräften auf. Während in westdeutschen Finanz- und Immobilienzentren Spitzengehälter von 120.000 Euro und mehr keine Seltenheit sind, konzentrieren sich solche Summen in Sachsen noch auf wenige Unternehmen und Standorte.

Kevin Rader: Handlungsempfehlungen für Arbeitnehmer und Unternehmen

Für Arbeitnehmer ergibt sich daraus ein klarer Handlungsrahmen. Wer in Sachsen in der Immobilienbranche tätig ist, sollte gezielt in Weiterbildungen investieren. Gefragt sind Kenntnisse in ESG-Reporting, Energieeffizienz, Digitalisierung und Projektsteuerung. Diese Zusatzqualifikationen erhöhen nicht nur die Chancen auf verantwortungsvollere Positionen, sondern verbessern auch die Verhandlungsposition beim Gehalt, weiß Kevin Rader. Ein Immobilienkaufmann mit ESG-Zertifizierung oder ein Facility-Manager mit Spezialisierung auf Gebäudetechnik kann in Sachsen bis zu 15 Prozent über dem Branchendurchschnitt verdienen. Netzwerke, etwa Branchentreffen oder Mitgliedschaften in Immobilienverbänden, können außerdem zusätzliche Karrierechancen eröffnen.

Unternehmen wiederum stehen vor der Aufgabe, durch attraktive Vergütungsmodelle und Karrierepfade Fachkräfte zu binden. Neben einem konkurrenzfähigen Grundgehalt gewinnen variable Komponenten wie Bonuszahlungen oder Zusatzleistungen an Bedeutung. Viele Firmen bieten inzwischen Zuschüsse zur Altersvorsorge oder Mobilitätsbudgets an. Gerade in einem Markt mit wachsendem Wettbewerb um Talente – wie ihn Leipzig und Dresden mittlerweile darstellen – wird diese Strategie immer wichtiger. Wer hier moderne Vergütungsmodelle anbietet, hat die besten Chancen, qualifizierte Fachkräfte langfristig zu halten.

Ausblick: Was in Zukunft zu erwarten ist

Die Prognose für die kommenden Jahre ist insgesamt positiv: Zwar bleibt der gesamtdeutsche Gehaltsdurchschnitt ein Stück entfernt, doch die Entwicklung zeigt nach oben. Mit der fortschreitenden Urbanisierung, der Nachfrage nach modernem Wohnraum und den politischen Vorgaben zu Energie und Nachhaltigkeit wird die Immobilienbranche weiter an Bedeutung gewinnen. Sachsen wird dabei vor allem in den großen Städten vom Wachstum profitieren. Wer die richtigen Kompetenzen mitbringt, kann schon heute überdurchschnittliche Einkommen erzielen und die Chancen des regionalen Marktes nutzen.

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