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Insolvenz vermeiden: Ulrich Kammerer zeigt Unternehmern frühe Warnsignale

Umsätze fließen, Kunden zahlen, der Betrieb läuft. Und trotzdem können viele Geschäftsführer und KMU-Inhaber schnell in eine Situation geraten , die kritisch werden kann. Bereits zwei bis drei Monate Rückstand bei Sozialabgaben können ausreichen, damit eine Krankenkasse einen Insolvenzantrag stellt – und ein Strafverfahren wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt gibt es noch gratis dazu. Wer glaubt, solange noch Liquidität vorhanden ist, besteht kein Handlungsbedarf, unterschätzt die Lage erheblich. Restrukturierungsexperte Ulrich Kammerer von UKMC erklärt, woran Unternehmer kritische Entwicklungen frühzeitig erkennen und warum genau hier der entscheidende Handlungsspielraum liegt.

Das Geschäft läuft, Kundenbeziehungen bestehen seit Jahren, laufende Kosten werden bedient. Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung. So erleben viele Geschäftsführer und Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen ihren Alltag. Unternehmenskrisen gelten als Ausnahmefall, nicht als Teil der unternehmerischen Realität. Gleichzeitig ist das Thema Insolvenz stark tabuisiert. Viele Unternehmer verbinden damit automatisch den vollständigen Verlust von Vermögen, Ansehen und Existenz. Doch unter der Oberfläche zeigen sich oft erste Warnsignale: rückläufige Umsätze, ausbleibende Investitionen, steigende Außenstände. Hinzu kommen wirtschaftliche Belastungen wie hohe Kosten und zunehmende Regulierung. „99 Prozent der Unternehmer verfügen über keine ausreichenden Kenntnisse zu bestehenden Sanierungs- und Restrukturierungsverfahren. Sie wissen weder, wie diese ablaufen, noch welche Chancen sie bieten“, warnt Ulrich Kammerer, Vorstand der UKMC.

„Solange noch irgendwie gezahlt werden kann, sehen die meisten Unternehmer keinen akuten Handlungsbedarf. Dabei ist genau das der Moment, in dem die Handlungsspielräume noch am größten sind“, erklärt Ulrich Kammerer.

Seit über zehn Jahren begleitet er mit der UKMC Unternehmen in Restrukturierungs- und Sanierungsprozessen. In dieser Zeit hat er mehr als 400 Verfahren persönlich betreut und Vermögenswerte von über 300 Millionen Euro gesichert. Seine besondere Perspektive: Er kennt die Situation nicht nur aus der Beratung, sondern aus eigener Erfahrung. Als früherer Inhaber eines IT-Service-Unternehmens mit rund 700 Mitarbeitern führte er sein eigenes Unternehmen durch ein Schutzschirmverfahren innerhalb von acht Monaten erfolgreich aus der Krise. Heute können Unternehmer in seiner Akademie lernen, wie sie kritische Entwicklungen rechtzeitig erkennen und fundierte Entscheidungen treffen können, die das unternehmerische Lebenswerk nachhaltig sichern.

Die drei Insolvenzgründe – und warum der richtige Zeitpunkt entscheidend ist

Wer eine Unternehmenskrise rechtzeitig erkennen will, muss wissen, wann aus einer wirtschaftlichen Schieflage ein rechtliches Problem wird. Das Insolvenzrecht kennt drei Insolvenzgründe: Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung und drohende Zahlungsunfähigkeit. Die ersten beiden verpflichten Geschäftsführer zur sofortigen Antragstellung. Wer hier zu spät handelt, riskiert strafrechtliche Konsequenzen bis zu 3 Jahren Gefängnis und unbegrenzte persönliche Haftung.

Der entscheidende Unterschied liegt im dritten Grund. Die drohende Zahlungsunfähigkeit kann frühzeitig vom Unternehmer selbst festgestellt werden. Drohende Zahlungsunfähigkeit liegt bereits dann vor, wenn absehbar ist, dass bestehende Verbindlichkeiten in den nächsten 24 Monaten nicht mehr vollständig bedient werden können. Genau hier entsteht der wichtigste Handlungsspielraum. In diesem Stadium lassen sich noch Maßnahmen einleiten, bevor externe Gläubiger oder Behörden eingreifen und die Kontrolle verloren geht.

Ulrich Kammerer von UKMC über Sanierungsinstrumente: Kontrolle behalten und gezielt neu aufstellen

Viele Unternehmer setzen Insolvenz mit Kontrollverlust gleich. Tatsächlich bieten moderne Verfahren die Möglichkeit, ein Unternehmen unter eigener Führung neu aufzustellen. Instrumente wie das Schutzschirmverfahren, die Eigenverwaltung oder das StaRUG ermöglichen es, frühzeitig zu reagieren und die Sanierung aktiv zu gestalten. All diese Verfahren ermöglichen es, die Verbindlichkeiten neu zu strukturieren und finanzielle Belastungen deutlich zu reduzieren. Bei Schutzschirm und Eigenverwaltung können zusätzlich Verträge angepasst oder beendet werden. Auch staatliche Verbindlichkeiten wie Corona-Kredite lassen sich in aller Regel innerhalb weniger Wochen massiv reduzieren .

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der strukturierte Ablauf bei UKMC: Nach einer ersten Analyse der wirtschaftlichen Situation wird das passende Verfahren ausgewählt und gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus juristischen und betriebswirtschaftlichen Experten vorbereitet. Innerhalb weniger Wochen kann der Antrag gestellt werden. Das anschließende Verfahren dauert in der Regel mehrere Monate und endet nach Zustimmung der Gläubiger mit einer nachhaltigen Entschuldung.

„Wir betrachten jede Krise ganzheitlich. Es geht nicht nur um Zahlen, sondern auch um die richtigen Entscheidungen im richtigen Moment“, erklärt Ulrich Kammerer.

Prävention: Krisen erkennen, bevor sie entstehen

Wer jedoch eine Unternehmenskrise vermeiden will, muss deutlich früher ansetzen. Entscheidend ist nicht erst die Reaktion im Ernstfall, sondern das rechtzeitige Erkennen kritischer Entwicklungen. Dazu gehört ein klarer Blick auf Liquidität, Verbindlichkeiten und strukturelle Risiken ebenso wie das Verständnis, wann drohende Zahlungsunfähigkeit vorliegt und wie unternehmerische Strukturen auch in guten Zeiten aufgebaut sein müssen, um in schlechten das Lebenswerk zu sichern. Typische Warnsignale sind unter anderem wiederkehrende Liquiditätsengpässe zum Monatsende, offene Verbindlichkeiten bei Krankenkassen oder dem Finanzamt, ausbleibende Aufträge oder verzögerte Zahlungseingänge. Auch wenn laufende Kosten nur noch „irgendwie“ bedient werden können, ist das ein klares Zeichen für akuten Handlungsbedarf. Entscheidend ist, nicht erst zu reagieren, wenn Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können, sondern bereits dann zu handeln, wenn sich erste Engpässe abzeichnen.

Um Unternehmer genau dafür zu sensibilisieren, hat Ulrich Kammerer die Ulrich Kammerer Akademie aufgebaut. Auf Basis praktischer Erfahrungen aus hunderten Fällen vermittelt sie das notwendige Wissen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen. „Unternehmer müssen nicht alles über Insolvenzrecht wissen. Aber sie müssen wissen, wann sie handeln müssen. Deshalb ist Krisenprävention Chefsache“, betont Ulrich Kammerer.

Schuldenfreier Neustart mit Ulrich Kammerer und UKMC: Was nach der Krise möglich ist

Eine geordnete Sanierung bedeutet nicht das Ende eines Unternehmens. Im Gegenteil: Wer den Prozess konsequent durchläuft, schafft die Grundlage für einen echten Neustart mit stabiler Liquidität, klaren Strukturen und neuen Perspektiven. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel von Zahnarzt Dr. Dr. Olaf Klewer. Durch zwei Eigenverwaltungsverfahren für seine MVZ-GmbHs konnte er sein Unternehmen neu aufstellen und wurde schuldenfrei entlassen. Kein jahrelanger Schuldenabbau, keine Wohlverhaltensphase, sondern ein klarer wirtschaftlicher Schnitt.

Gleichzeitig verändert eine solche Erfahrung die unternehmerische Perspektive. Wer einmal verstanden hat, wie Sanierungsinstrumente funktionieren, trifft künftig fundiertere Entscheidungen und erkennt Risiken deutlich früher. „Insolvenz ist kein Scheitern, sondern ein rechtliches Werkzeug. Wer es richtig einsetzt, kann damit sein Unternehmen und sein Privatvermögen schützen“, fasst Ulrich Kammerer zusammen. Mit der UKMC und ihrem interdisziplinären Team haben Unternehmer die Möglichkeit, diesen Weg strukturiert und unter eigener Kontrolle zu gehen – von der ersten Analyse bis zum schuldenfreien Neustart und dem dauerhaften Wissen, dass ihrem Lebenswerk nichts geschehen kann.

Sie wollen kritische Entwicklungen in Ihrem Unternehmen frühzeitig erkennen?
Dann melden Sie sich bei Ulrich Kammerer von UKMC!

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