Reichtum wird in unserer Gesellschaft seit Jahrzehnten missverstanden: Er gilt als Statussymbol, als Ausdruck von Besitz und als Messgröße dafür, wer „es geschafft hat“. Unternehmer investieren daher unzählige Stunden, Energie und Ressourcen, um genau dieses Bild zu erfüllen – oft ohne zu merken, dass sie sich dabei immer weiter von ihrem eigentlichen Ziel entfernen. So fokussieren sich viele Selbstständige rein auf Umsätze, Gewinne, materielle Erfolge und äußere Anerkennung. Doch gleichzeitig wächst ihre innere Leere: Sie fragen sich, ob das wirklich alles ist. Druck von außen, steigende Verantwortung und das Gefühl, trotz Erfolgen nicht anzukommen, begleiten ihren Alltag. „Viele wissen, wie man Geld verdient, aber nicht, warum sie es tun“, erläutert Enis Eisfeld hierzu.
„Wer seinen Erfolg nur an Zahlen misst, verpasst die Chance, echten Wohlstand zu erschaffen, der identitätsstiftend, stabil und sinnhaft ist.“
„Geld ist nie das Ziel, es ist das Werkzeug“, fügt er hinzu. Hierbei spricht Enis Eisfeld aus Erfahrung: Als ehemaliger Rettungssanitäter und Polizist erlebte er menschliche Schicksale hautnah. Einige dieser Erlebnisse veränderten seine Sicht auf Erfolg grundlegend. So lernte er früh, dass Führung nicht auf Macht basiert, sondern auf Haltung. Dass Stabilität nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern von klaren Werten. Mit dieser Überzeugung gründete er 2019 gemeinsam mit Kolja Schneider Blaulichtversichert.de, ein Unternehmen, das erstmals faire, transparente und verlässliche Finanzberatung für Einsatzkräfte bot. Daraus entwickelte sich ein ganzes Ökosystem: Eisfeld Consulting für unternehmerischen Strukturaufbau sowie die Kees Finanzberater GmbH für individuelle Anlagestrategien. Achtstellige Umsätze, hunderte Kunden, ein schnell wachsendes Team – doch im Mittelpunkt steht bis heute nicht der Gewinn, sondern der Beitrag. Was auch andere Unternehmen daraus lernen können, erfahren Sie hier.
Enis Eisfeld: Geben macht reich – warum Teilen der wahre Wohlstand ist
Geben beschreibt für Enis Eisfeld weit mehr als eine großzügige Geste: Es ist ein grundlegendes Prinzip nachhaltigen Wohlstands. „Geben macht reich – nicht nur auf dem Konto, sondern im Leben“, lautet sein Leitgedanke. Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass Teilen die Glückszentren im Gehirn aktiviert und die Lebenszufriedenheit dauerhaft steigert. Während materieller Besitz nur kurzfristige Ausschläge von Freude erzeugt, schaffen Sinn und Beitrag langfristige Erfüllung.

Unternehmerischer Reichtum verliert für Enis Eisfeld daher jede Bedeutung, wenn er bloß Distanz schafft, statt Wirkung zu entfalten. Beispiele wie Marlene Engelhorn, die auf 90 Prozent ihres Erbes verzichtet, oder der Patagonia-Gründer, der sein Unternehmen in eine Umweltstiftung überführte, zeigen dabei, wie verantwortungsvoll gelebter Wohlstand aussehen kann. In dieser Haltung sieht sich auch Enis Eisfeld selbst – als Teil einer neuen Generation von Unternehmern, die Erfolg nicht hortet, sondern weitergibt.
Gesellschaftliche Verantwortung: Unternehmer als Gestalter, Menschlichkeit als Wettbewerbsfaktor
Wirtschaftlicher Erfolg bringt also letztendlich auch Verantwortung mit sich – insbesondere für jene, die durch ihre Ressourcen und Entscheidungen echten gesellschaftlichen Einfluss ausüben können. In einer entsprechend neuen Definition des Unternehmertums verbinden sich Werte, Wachstum und gesellschaftlicher Beitrag dabei zu einer Einheit: Unternehmen werden zu Plattformen der Sinnstiftung. Erfolg zu teilen, bedeutet für Enis Eisfeld in diesem Kontext vor allem, Strukturen zu schaffen, von denen andere profitieren können.
Diese Verantwortung beginnt bereits im eigenen Unternehmen – bei Mitarbeitern, Partnern und Kunden. „Gute Arbeitnehmer verdienen gute Arbeitgeber und umgekehrt“, sagt Enis Eisfeld und macht deutlich, dass wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Ethik keine Gegensätze sein müssen. Eine menschliche Unternehmenskultur steigert nachweislich Motivation, Innovationskraft und Loyalität, weil sie Vertrauen aufbaut und Stabilität schafft. Gesellschaftlich denkende Unternehmen sind zudem widerstandsfähiger in Krisen, da sie auf Zusammenhalt statt auf kurzfristige Vorteile setzen.
Fazit: Wohlstand, der bleibt
Echter Reichtum zeigt sich am Ende nicht im Erreichten, sondern im inneren Kompass, der jede Entscheidung trägt. Er ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der Stabilität schafft, auch wenn äußere Umstände unsicher bleiben. Enis Eisfelds Lebensweg verdeutlicht hierbei, dass auch die eigene Herkunft keine Grenze darstellt, sondern dass Haltung stets der entscheidende Schlüssel ist. Erfolg sollte demnach immer so gestaltet werden, dass er anderen dient und langfristig etwas hinterlässt. Denn während Geld vergänglich ist, bleibt die Wirkung, die aus Verantwortung entsteht.
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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.


