Wer früh ein Unternehmen aufbaut, finanziell erfolgreich wird und sich Dinge leisten kann, von denen andere lange träumen, hat es geschafft, zumindest entspricht das einem verbreiteten Bild vom jungen Unternehmer. Nach außen lässt sich dieser Erfolg meist leicht erkennen. Doch mit zunehmender unternehmerischer Erfahrung kann sich auch die Vorstellung davon verändern, was Erfolg eigentlich ausmacht. Materielle Ziele, die anfangs Orientierung geben und den eigenen Fortschritt sichtbar machen, verlieren mitunter an Bedeutung, sobald sie erreicht sind. Damit rückt eine andere Frage in den Vordergrund: Was soll mit den Möglichkeiten geschehen, die weiterer wirtschaftlicher Erfolg eröffnet? „Irgendwann kommt der Punkt, an dem das nächste Auto oder ein größeres Haus nicht mehr automatisch bedeutet, dass man auch persönlich etwas erreicht“, erklärt Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH.
„Wirtschaftlicher Erfolg eröffnet irgendwann die Möglichkeit, nicht mehr nur für den eigenen Lebensstandard zu arbeiten, sondern mit den geschaffenen Möglichkeiten auch etwas zu bewegen“, so Emilio Donaubauer weiter.
Für den Unternehmer hat diese Überlegung inzwischen eine konkrete Richtung: den Tierschutz. Persönlicher Wohlstand steht für ihn dabei nicht mehr im Mittelpunkt. Unternehmerisch will er deshalb jedoch keineswegs kürzertreten. Emilio Donaubauer ist Gründer der EmilioMindless GmbH und bündelt über die Mindless Empire GmbH seine Firmenanteile und Beteiligungen. Derzeit umfasst die Firmengruppe Beteiligungen an acht GmbHs, weitere Gesellschaften sollen hinzukommen. Dabei führt er nicht jedes Unternehmen selbst im Tagesgeschäft, sondern arbeitet mit Mitgründern und Geschäftsführern zusammen. Seine Erfahrung beim Aufbau und bei der wirtschaftlichen Weiterentwicklung von Unternehmen sowie teilweise eigenes Kapital bringt er gezielt in die einzelnen Beteiligungen ein. Das weitere Wachstum der Firmengruppe verfolgt damit nicht mehr allein wirtschaftliche Ziele: Es soll ihm langfristig ermöglichen, sich in deutlich größerem Umfang für den Tierschutz einzusetzen.
Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH: Was früher unternehmerischer Ehrgeiz mit sich brachte
Emilio Donaubauer richtete sein Leben schon als Jugendlicher stark auf wirtschaftlichen Erfolg aus. Arbeit und berufliches Vorankommen nahmen früh einen großen Teil seines Alltags ein und eröffneten ihm mit der Zeit Möglichkeiten, die er sich zuvor als Ziele gesetzt hatte. Rückblickend betrachtet er diese Jahre dennoch differenzierter. Denn während er unternehmerisch vorankam, blieben persönliche Beziehungen und ein normales Jugendleben aus seiner heutigen Sicht teilweise auf der Strecke. Die beruflichen Chancen, die sich daraus ergeben haben, möchte Emilio Donaubauer deshalb trotzdem nicht missen. Den Lebensstil, der damit verbunden war, würde er heute allerdings nicht noch einmal genauso wählen.
Diese Einschätzung hat seinen unternehmerischen Ehrgeiz nicht gebremst. Emilio Donaubauer baut weiterhin Unternehmen auf und verfolgt mit der EmilioMindless GmbH und der Mindless Empire GmbH weitere Wachstumspläne. Gleichzeitig sind die materiellen Ziele, die ihn früher begleitet haben, für ihn heute weniger entscheidend. „Den Lebensstandard, den ich mir für mich, meine Frau und mein Kind gewünscht habe, habe ich im Wesentlichen erreicht. Deshalb geht es für mich nicht darum, immer noch mehr Statussymbole anzuhäufen“, erklärt Emilio Donaubauer.
Vom frühen Bezug zu Tieren zum finanziellen Engagement
Eine größere Bedeutung hat für Emilio Donaubauer stattdessen die Frage gewonnen, wofür er seine finanziellen Möglichkeiten langfristig einsetzen möchte. Dabei rückt vor allem der Tierschutz in den Mittelpunkt. Das Thema kam jedoch nicht erst mit seinem wirtschaftlichen Erfolg auf. Emilio Donaubauer wuchs mit Hunden, Katzen und Kaninchen auf und hatte auch innerhalb seiner Familie früh Berührungspunkte damit. Seine Tante engagiert sich seit vielen Jahren intensiv für den Tierschutz und wurde für ihn zu einem wichtigen Vorbild. Über sie wurde er mit etwa 14 Jahren selbst Mitglied im Tierschutz und führte dieses Engagement später eigenständig weiter. Seit seinem 18. Lebensjahr unterstützt er zudem regelmäßig Organisationen und konkrete Hilfsprojekte mit eigenem Geld.
Dabei legt sich Emilio Donaubauer nicht auf eine einzelne Organisation fest. Je nach Bedarf unterstützt er unter anderem Tierheime, deutsche Tierschutzprojekte oder Organisationen, die Tiere in Krisengebieten versorgen. Mit einem seiner Unternehmen ist er außerdem festes Mitglied einer deutschen Tierschutzorganisation. Wie viel jemand spendet, ist für Emilio Donaubauer dabei nicht entscheidend.
„Wenn jemand wenig verdient und trotzdem einen kleinen Betrag spendet, ist dieses Engagement für mich nicht weniger wert als eine deutlich größere Spende von jemandem, der finanziell viel mehr Möglichkeiten hat“, betont der Unternehmer.
Gleichzeitig spricht er bewusst auch öffentlich über sein Engagement. Nicht die eigene Spende soll dabei im Mittelpunkt stehen, sondern die Möglichkeit, andere zum Mitmachen zu bewegen. Denn wenn Menschen sehen, dass sich andere für den Tierschutz einsetzen, kann das aus seiner Sicht auch die Bereitschaft erhöhen, selbst zu helfen.
Eine Begegnung, die seinen Einsatz verstärkte
Hinter diesem Engagement stehen für Emilio Donaubauer nicht nur die Erfahrungen aus seinem familiären Umfeld, sondern auch eine Begegnung aus seiner Jugend, die ihm bis heute in Erinnerung geblieben ist. Während seiner Ausbildung zum Schornsteinfeger kam der damals etwa 16-Jährige bei einem Arbeitstermin in einen stark verwahrlosten Haushalt. Zwischen Müll, Essensresten und Schimmel lebte dort ein junger Husky. Emilio Donaubauer wollte die Situation nicht einfach hinnehmen und setzte sich intensiv dafür ein, dass der Hund aus diesen Verhältnissen herausgeholt wurde.
Die Begegnung mit dem Husky verstärkte seinen Wunsch, sich langfristig stärker für Tiere einzusetzen. „Wenn man sieht, unter welchen Bedingungen manche Tiere leben müssen, beschäftigt mich das sehr. Für mich hat es deshalb irgendwann mehr Bedeutung bekommen, mit meinen Möglichkeiten dort etwas zu bewirken, als das Geld nur für den nächsten persönlichen Luxus auszugeben“, sagt er.
Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH: Vom Unternehmenswachstum zur eigenen Stiftung
Emilio Donaubauer möchte sein bisheriges Engagement für den Tierschutz langfristig deutlich ausweiten. Sein Ziel ist eine eigene Tierschutzstiftung, die möglichst aus den Erträgen seiner Unternehmen finanziert werden soll und dadurch weniger von externen Spenden abhängig wäre. Im Mittelpunkt sollen vor allem Hunde und Tierheime stehen. Emilio Donaubauer kann sich vorstellen, bestehende Einrichtungen umfassend zu unterstützen und später möglicherweise auch eigene aufzubauen.
Die wirtschaftliche Grundlage dafür soll das weitere Wachstum seiner Firmengruppe schaffen. Für Emilio Donaubauer bekommt unternehmerischer Erfolg damit eine neue Bedeutung: Während zusätzlicher persönlicher Wohlstand für ihn zunehmend in den Hintergrund rückt, wächst die Möglichkeit, mit den erwirtschafteten Mitteln auch im Tierschutz mehr zu bewegen. „Ich werde weiterhin Unternehmen aufbauen und wirtschaftlich wachsen wollen. Entscheidend ist für mich aber, was ich mit diesen Möglichkeiten langfristig machen kann. Wenn dadurch irgendwann deutlich mehr Geld in den Tierschutz fließen kann, hat weiterer Erfolg für mich noch einmal einen ganz anderen Wert“, sagt Emilio Donaubauer abschließend.
Hier geht es zur Website von Emilio Donaubauer.
