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	<title>Unternehmenssteuerung Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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	<description>News und Insights: Von Geschäftsführern für Geschäftsführer</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 08:20:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Unternehmenssteuerung Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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	<item>
		<title>Finanzielle Sicherheit für Betriebe: Die Liquiditätsreserve strategisch nutzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Kläs]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Liquiditätsreserve]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenssteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Liquiditätsreserve gehört zu den wichtigsten Grundlagen einer nachhaltigen Unternehmensführung. In wirtschaftlich dynamischen Zeiten entscheidet nicht allein die Rentabilität über den Erfolg eines Betriebs, sondern vor allem die Fähigkeit, jederzeit zahlungsfähig zu bleiben. Genau an dieser Stelle gewinnt die Liquiditätsreserve im Unternehmen besondere Bedeutung. Sie dient als finanzieller Puffer, um laufende Verpflichtungen zu erfüllen, unerwartete Ausgaben abzufedern und operative Abläufe auch bei schwankenden Einnahmen sicherzustellen. Unternehmen, die ihre Liquidität vorausschauend planen, schaffen nicht nur Stabilität, sondern auch die Grundlage für Wachstum und Handlungsfähigkeit.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Unter einer Liquiditätsreserve wird jener finanzielle Bestand verstanden, der kurzfristig verfügbar ist und nicht bereits fest für Investitionen, laufende Kosten oder andere Verbindlichkeiten eingeplant wurde. Dabei kann es sich um Bankguthaben, kurzfristig abrufbare Rücklagen oder andere liquide Mittel handeln. Ihr zentraler Zweck besteht darin, finanzielle Engpässe zu vermeiden. Gerade in Unternehmen mit saisonalen Umsatzschwankungen, langen Zahlungszielen oder hoher Abhängigkeit von einzelnen Auftraggebern ist eine ausreichende Reserve von großer Relevanz. Sie wirkt wie ein Sicherheitsnetz und schützt vor der Gefahr, Rechnungen, Gehälter oder Steuerzahlungen nicht fristgerecht leisten zu können.</span></p>
<h2><b>Warum die Liquiditätsreserve für Unternehmen unverzichtbar ist</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Bedeutung der Liquiditätsreserve zeigt sich besonders in Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit. Steigende Energiepreise, verspätete Kundenzahlungen, konjunkturelle Abschwächungen oder unerwartete Reparaturen können selbst gut geführte Unternehmen unter Druck setzen. Eine solide Liquiditätsreserve verschafft in solchen Situationen Zeit, um angemessen zu reagieren, ohne sofort auf teure Fremdfinanzierung angewiesen zu sein. Darüber hinaus stärkt sie die Verhandlungsposition gegenüber Banken, Lieferanten und Geschäftspartnern. Ein Unternehmen, das über ausreichend liquide Mittel verfügt, gilt als widerstandsfähiger, planungssicherer und professioneller aufgestellt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben der Absicherung gegen Risiken eröffnet eine Liquiditätsreserve auch strategische Chancen. Kurzfristige Marktgelegenheiten, günstig verfügbare Warenbestände oder notwendige Investitionen lassen sich schneller nutzen, wenn finanzielle Mittel bereitstehen. Damit ist die Reserve nicht nur ein defensives Instrument, sondern zugleich ein Werkzeug unternehmerischer Flexibilität. Wer Liquidität ausschließlich als Notfallbudget betrachtet, unterschätzt ihren Beitrag zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.</span></p>
<h3><b>Die richtige Höhe der Liquiditätsreserve</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie hoch die Liquiditätsreserve im Unternehmen ausfallen sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Ausschlaggebend sind Branche, Geschäftsmodell, Fixkostenstruktur, Zahlungsfristen und die allgemeine Risikosituation. Häufig wird empfohlen, liquide Mittel für mehrere Monate laufender Betriebsausgaben vorzuhalten. Besonders bei jungen Unternehmen, projektbasierten Geschäftsmodellen oder volatilen Märkten kann ein höherer Sicherheitspuffer sinnvoll sein. Die optimale Reserve orientiert sich daher immer an den individuellen Gegebenheiten und sollte regelmäßig überprüft werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine zu geringe Liquiditätsreserve erhöht das Insolvenzrisiko, auch wenn ein Unternehmen auf dem Papier profitabel arbeitet. Eine übermäßig hohe Reserve kann dagegen dazu führen, dass Kapital ungenutzt bleibt und Renditechancen verloren gehen. Ziel ist deshalb ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheit und Effizienz. Eine präzise Liquiditätsplanung hilft dabei, den passenden Korridor zu definieren und finanzielle Spielräume realistisch einzuschätzen.</span></p>
<h3><b>Wie sich eine Liquiditätsreserve gezielt aufbauen lässt</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Aufbau einer Liquiditätsreserve erfordert Disziplin und eine klare finanzielle Struktur. Ein wesentlicher Schritt besteht darin, regelmäßige Überschüsse nicht vollständig zu entnehmen oder sofort zu reinvestieren, sondern gezielt Rücklagen zu bilden. Ebenso wichtig ist ein konsequentes Forderungsmanagement. Je schneller offene Rechnungen beglichen werden, desto stabiler bleibt der Geldzufluss. Auch die Optimierung von Lagerbeständen, Kostenkontrolle und realistische Investitionsentscheidungen tragen dazu bei, freie Mittel zu sichern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ergänzend kann eine rollierende Liquiditätsplanung sinnvoll sein. Sie macht sichtbar, wann Engpässe drohen und in welchen Monaten ein höherer Finanzbedarf entsteht. Auf diese Weise lässt sich die Liquiditätsreserve nicht nur aufbauen, sondern auch gezielt schützen. Unternehmen profitieren besonders dann, wenn Liquidität nicht isoliert betrachtet wird, sondern als fester Bestandteil der gesamten Finanzstrategie.</span></p>
<h3><b>Liquiditätsreserve als Teil moderner Unternehmenssteuerung</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">In einer professionellen Unternehmenssteuerung ist die Liquiditätsreserve weit mehr als ein Nebenposten in der Bilanz. Sie ist Ausdruck finanzieller Vorsorge, unternehmerischer Weitsicht und operativer Stabilität. Gerade in Zeiten erhöhter Unsicherheit gewinnt sie als Steuerungsinstrument an Gewicht. Wer liquide Mittel aktiv plant, schützt nicht nur das Tagesgeschäft, sondern stärkt auch die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Eine durchdachte Liquiditätsreserve schafft Vertrauen, senkt Stress im <a href="https://www.unternehmerjournal.de/emilia-bolda-von-investiere-dich-frei-so-meistern-paare-ihre-finanzen-ohne-konflikte/" data-wpel-link="internal">Finanzmanagement</a> und verbessert die Fähigkeit, auf Veränderungen souverän zu reagieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Damit wird deutlich: Die Liquiditätsreserve im Unternehmen ist kein optionaler Luxus, sondern ein essenzieller Bestandteil gesunder Finanzen. Sie verbindet Sicherheit mit Handlungsspielraum und unterstützt sowohl Krisenfestigkeit als auch Wachstum. Unternehmen, die ihre Reserve strukturiert planen und laufend anpassen, verschaffen sich einen nachhaltigen Vorteil in einem anspruchsvollen Marktumfeld.</span></p>
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		<title>Von der Kalkulation zur Strategie: Wie die Kostenträgerrechnung Gewinne sichtbar macht</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/von-der-kalkulation-zur-strategie-wie-die-kostentraegerrechnung-gewinne-sichtbar-macht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kalkulation]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenträgerrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Preiskalkulation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenssteuerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Frage, wie viel ein einzelnes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung tatsächlich kostet, gehört zu den zentralen Herausforderungen jedes Unternehmens. Ohne eine präzise Antwort auf diese Frage lassen sich weder Preise sinnvoll kalkulieren noch strategische Entscheidungen fundiert treffen. Genau hier kommt die Kostenträgerrechnung ins Spiel – ein unverzichtbares Instrument des betrieblichen Rechnungswesens, das Klarheit über die Kosten einzelner Leistungseinheiten schafft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Die Kostenträgerrechnung ist ein Teilbereich der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) und befasst sich mit der Zuordnung aller anfallenden Kosten zu den sogenannten Kostenträgern. Als Kostenträger gilt dabei jede betriebliche Leistung, für die Kosten erfasst und ausgewiesen werden sollen – also konkrete Produkte, Aufträge, Projekte oder Dienstleistungen. Im Gegensatz zur Kostenstellenrechnung, die fragt, </span><i><span style="font-weight: 400;">wo</span></i><span style="font-weight: 400;"> Kosten entstehen, beantwortet die Kostenträgerrechnung die Frage, </span><i><span style="font-weight: 400;">wofür</span></i><span style="font-weight: 400;"> diese Kosten anfallen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie bildet damit das letzte Glied in der dreiteiligen Prozesskette des internen Rechnungswesens: Auf die Kostenartenrechnung (Was kostet etwas?) und die Kostenstellenrechnung (Wo entstehen die Kosten?) folgt die Kostenträgerrechnung als abschließende Zuordnungsstufe. Das Ergebnis dieser Zuordnung liefert die Grundlage für Preiskalkulationen, Wirtschaftlichkeitsanalysen und unternehmerische Steuerungsentscheidungen.</span></p>
<h2><b>Die zwei Säulen der Kostenträgerrechnung: Kostenträgerstückrechnung und Kostenträgerzeitrechnung</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Innerhalb der Kostenträgerrechnung lassen sich zwei grundlegende Formen unterscheiden, die unterschiedliche Perspektiven auf die Kosten einnehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die </span><b>Kostenträgerstückrechnung,</b><span style="font-weight: 400;"> auch Kalkulation genannt, ermittelt die Kosten je produzierter Einheit. Sie berechnet also, wie viel die Herstellung eines einzelnen Produkts oder die Erbringung einer einzelnen Dienstleistung kostet. Diese Form der Rechnung ist besonders relevant für die Preisfindung und die Beurteilung der Rentabilität einzelner Produkte. Typische Verfahren sind die Divisionskalkulation, die Äquivalenzziffernkalkulation sowie die Zuschlagskalkulation.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die </span><b>Kostenträgerzeitrechnung</b><span style="font-weight: 400;"> hingegen betrachtet alle Kosten und Erlöse, die einem bestimmten Kostenträger in einer festgelegten Periode – etwa einem Monat oder Quartal – zugerechnet werden. Sie dient in erster Linie der kurzfristigen Erfolgsrechnung und gibt Auskunft darüber, welche Produkte oder Aufträge innerhalb eines Zeitraums Gewinne oder Verluste erwirtschaftet haben.</span></p>
<h3><b>Kalkulationsverfahren im Überblick</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Wahl des richtigen Kalkulationsverfahrens hängt von der Produktionsstruktur und der Branche eines Unternehmens ab. Für Unternehmen mit homogenen Massenerzeugnissen – etwa in der Zementindustrie oder der Stromerzeugung – eignet sich die Divisionskalkulation besonders gut. Dabei werden die Gesamtkosten schlicht durch die produzierte Menge geteilt, um die Stückkosten zu ermitteln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Werden ähnliche, aber nicht identische Produkte hergestellt, bietet die </span><b>Äquivalenzziffernkalkulation</b><span style="font-weight: 400;"> eine praktikable Lösung. Über festgelegte Verhältniszahlen lassen sich unterschiedliche Produktvarianten auf einen gemeinsamen Nenner bringen und anschließend anteilig mit Kosten belegen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für Unternehmen mit einer heterogenen Produktpalette oder Auftragsfertigung ist die</span><b> Zuschlagskalkulation</b><span style="font-weight: 400;"> das Mittel der Wahl. Hier werden die Einzelkosten direkt dem Kostenträger zugeordnet, während die Gemeinkosten über prozentuale Zuschlagssätze verteilt werden, die aus der Kostenstellenrechnung abgeleitet sind. Diese Methode ist in der Praxis weit verbreitet, da sie auch bei komplexen Produktstrukturen handhabbar bleibt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein moderneres Verfahren ist die </span><b>Prozesskostenrechnung,</b><span style="font-weight: 400;"> die insbesondere bei indirekten Leistungsbereichen – etwa im Einkauf, in der Logistik oder im Qualitätsmanagement – zu präziseren Ergebnissen führt. Statt pauschaler Zuschlagssätze werden hier die Kosten anhand tatsächlich verursachter Prozesse und Aktivitäten verteilt.</span></p>
<h3><b>Bedeutung für Preiskalkulation und Unternehmenssteuerung</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine gut strukturierte Kostenträgerrechnung ist weit mehr als ein buchhalterisches Pflichtprogramm. Sie liefert Entscheidungsträgern belastbare Daten für zahlreiche betriebswirtschaftliche Fragestellungen. Bei der Festlegung von Verkaufspreisen bildet sie die unverzichtbare Basis: Nur wer die tatsächlichen Herstellkosten kennt, kann Preise so kalkulieren, dass Gewinne erzielt und Risiken begrenzt werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Darüber hinaus ermöglicht die Kostenträgerrechnung einen differenzierten Blick auf die Rentabilität des Produktportfolios. Welche Produkte tragen maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei? Welche Aufträge verursachen unverhältnismäßig hohe Kosten? Antworten auf diese Fragen ermöglichen eine gezielte Sortimentsoptimierung sowie eine strategisch fundierte Ressourcenallokation.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch im Bereich des Controllings spielt die Kostenträgerrechnung eine zentrale Rolle. Durch den Vergleich von Soll- und Istkosten lassen sich Abweichungen frühzeitig identifizieren und Gegenmaßnahmen einleiten. So wird die Kostenträgerrechnung zum Frühwarnsystem und strategischen Steuerungsinstrument zugleich.</span></p>
<h3><b>Kostenträgerrechnung: Herausforderungen in der Praxis</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">So wertvoll die Kostenträgerrechnung auch ist – ihre Umsetzung in der betrieblichen Praxis ist nicht frei von Tücken. Eine der größten Herausforderungen liegt in der sachgerechten Verteilung der Gemeinkosten. Werden diese über zu grobe Schlüssel verteilt, entstehen Verzerrungen, die zu Fehlkalkulationen und suboptimalen Entscheidungen führen können. Die Wahl der Zuschlagsbasis – ob Materialkosten, Fertigungslöhne oder Maschinenzeiten – beeinflusst das Ergebnis erheblich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiteres Problem ergibt sich in dynamischen Produktionsumgebungen, in denen sich Kostenstrukturen häufig verändern. Veraltete Kalkulationssätze spiegeln die reale Kostensituation nicht mehr wider und können zu strategischen Fehlentscheidungen führen. Eine regelmäßige Aktualisierung der Kalkulationsgrundlagen ist daher unerlässlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit der zunehmenden <a href="https://www.unternehmerjournal.de/ken-keiper-von-novist-digitalisierung-in-der-steuerkanzlei-richtig-umsetzen/" data-wpel-link="internal">Digitalisierung</a> des Rechnungswesens eröffnen sich allerdings neue Möglichkeiten. Moderne ERP-Systeme erlauben eine nahezu automatisierte Kostenerfassung und -verteilung in Echtzeit, was die Aktualität und Genauigkeit der Kostenträgerrechnung erheblich verbessert.</span></p>
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		<title>Katja Holzhey: Wie KMU ihren Erfolg durch Prozessoptimierung maximieren</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/katja-holzhey-portrait/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 13:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geldfresser®]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Holzhey]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenssteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitfresser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sobald Schwierigkeiten im Betrieb auftauchen, wird der Rat einer Unternehmensberatung benötigt. Es gibt viele Optionen und unterschiedliche Herangehensweisen. Doch welcher Berater ist am besten geeignet, um dem Unternehmen zu helfen? Katja Holzhey sieht sich als Beraterin und Begleiterin für kleine und mittelständische Unternehmen. Hier erfahren Sie, wie sie ihren Kunden unter die Arme greift und welche Ziele sie dabei mit ihnen erreicht</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Die Gründung eines Unternehmens ist oft von großen Träumen und Ideen geprägt, einschließlich des Wunsches nach einem selbstbestimmten Leben und einer vielversprechenden Zukunft. Allerdings gestaltet sich der Alltag meist anders. So eilt der Unternehmer ständig in Hektik von einem Termin zum nächsten und verbringt den ganzen Tag im Tagesgeschäft. Doch kann eine Unternehmensberatung in solch einer Situation helfen? <strong>Business-Mentorin Katja Holzhey meint: &#8222;Mit diesem Problem ist man bei einer herkömmlichen Unternehmensberatung möglicherweise an der falschen Adresse.</strong> Dort erscheinen oft schicke Anzugträger, präsentieren eine beeindruckende Präsentation, analysieren alles und hinterlassen zahlreiche PowerPoint-Folien und Excel-Tabellenkalkulationen, aber umgesetzt und verändert wurde nichts.&#8220;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8222;Alternativ gibt es Berater, die sich als Motivations-Experten betrachten. Ihre Unterstützung hilft jedoch nicht viel, da der neu gewonnene Antrieb ihrer Kunden rasch verfliegt, wenn die alten Strukturen bestehen bleiben&#8220;, weiß Katja Holzhey. Die Ursache der Probleme liegt schließlich in den Prozessen, die das operative Geschäft ausmachen, während das Tagesgeschäft häufig auf spontanen Anweisungen und Abhängigkeiten von anderen Kollegen basiert. &#8222;Infolgedessen werden viele Aufgaben begonnen, aber nicht beendet. Durch die Schaffung effizienter Abläufe können wir sowohl die Geldfresser® als auch die Zeitfresser® eliminieren. Klare und gut definierte Prozesse unterstützen das Unternehmen bei der Steigerung von Profitabilität und Transparenz sowie bei der Verbesserung der Lebensqualität des Unternehmers&#8220;, führt Katja Holzhey weiter aus.</span></p>
<h3><strong>Katja Holzhey verfolgt einen besonderen Ansatz</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Katja Holzhey unterscheidet sich mit ihrem Ansatz von herkömmlichen Unternehmensberatern. Sie erwarb einen Großteil ihres umfassenden Fachwissens während ihrer Arbeit bei AMG, Porsche und Daimler. <strong>Den konventionellen Ansatz betrachtet Katja Holzhey heute jedoch skeptisch.</strong> Anstatt nur über Veränderungen zu sprechen, möchte sie diese aktiv herbeiführen. Darum unterstützt ihr Mentoring-Programm kleine und mittelständische Unternehmen dabei, optimale Prozessstrukturen zu schaffen und Geschäftsmodelle zukunftsorientiert zu gestalten. Dabei verfolgt die Expertin das konkrete Ziel der Unternehmerfreiheit. In ihrem Buch &#8222;Unternehmerfreiheit powered by Katja Holzhey®&#8220; behandelt sie dieses Thema ausführlich. Sie gibt Einblicke, wie Unternehmer ihre Zeitfresser® und Geldfresser® in Gewinn umwandeln können.</span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-16564 size-full" src="https://unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-15.jpg" alt="Katja Holzhey" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-15.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-15-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-15-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-15-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-15-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2><strong>Katja Holzhey: Prozessoptimierung als Schlüssel zu unternehmerischem Erfolg</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8222;Das Zauberwort lautet Prozessoptimierung – es ist praktisch die Lösung, um Struktur ins Unternehmen zu bringen&#8220;, betont Katja Holzhey. So können Kennzahlen erfasst werden, die das Geschäftsgeschehen messbar machen, womit die Anwesenheit als Chef im Tagesgeschäft nicht mehr zwingend notwendig ist. In der Folge lässt sich leichter identifizieren, welche Geschäftsbereiche automatisiert werden können. Die IT-Abteilung wird somit oft zum ersten Ansprechpartner für Prozessoptimierung. <strong>Dank der Digitalisierung steht damit ein mächtiger Hebel für Veränderungen bereit, erklärt Katja Holzhey.</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch das, was die IT-Programmierer benötigen, um einen guten sowie automatisierten Workflow abzubilden und damit ein gutes Digitalisierungsprojekt umzusetzen, ist ein fertiger und optimaler Prozess. Werden Prozesse allerdings vorher nicht sauber strukturiert und definiert, kommt es nicht selten zum Scheitern der Digitalisierungsprojekte. Schließlich handelt es sich beim IT-Personal um Programmierer und nicht um Geschäftsmodell-Entwickler. Sind die Prozesse allerdings klar strukturiert, können gleichzeitig präzise </span><span style="font-weight: 400;">Stellenprofile abgeleitet werden, sodass Unternehmer genau wissen, welche Personen sie für bestimmte Positionen benötigen. Der Fokus liegt darauf, fehlende oder ineffiziente Strukturen zu ersetzen. &#8222;Auf diese Weise werden sowohl Zeitfresser® eliminiert, die die Lebensqualität von Unternehmern beeinträchtigen, als auch Geldfresser®, um das Unternehmen profitabel und auf langfristiges Wachstum auszurichten&#8220;, verrät Katja Holzhey über die Ziele ihres Konzepts.</span></p>
<h3><strong>Strukturierte Prozesse und Digitalisierung sind bei Katja Holzhey im Fokus</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">&#8222;Zunächst gilt es, den Blick auf das gesamte Unternehmen zu schärfen, indem betriebsinterne Zusammenhänge und Fachwissen aufgebaut werden&#8220;, erläutert Katja Holzhey. Dies setzt die Business-Expertin Schritt für Schritt und mit kompromissloser Konsequenz um. Der Startpunkt ist das Business Bootcamp Prozesse – ein dreitägiges interaktives Seminar, das den Grundstein für die Zusammenarbeit legt. <strong>Ein treffender Vergleich zur Veranschaulichung dieses Konzepts sei laut Katja Holzhey der eines begehbaren Kleiderschranks</strong>: Der Unternehmer betritt diesen und weiß ohne Aufwand, wohin er greifen muss, wo die Hosen hängen und in welcher Schublade sich die Socken befinden. So ähnlich kann man ein Unternehmen systematisieren und automatisieren.</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-16565 size-full" src="https://unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-2.jpg" alt="Katja Holzhey" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-2.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-2-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-2-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-2-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2023/05/Katja-Holzhey-2-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Nach dem Bootcamp besteht die Möglichkeit, am optionalen Jahresprogramm teilzunehmen. <span style="font-weight: 400;">Dabei handelt es sich um ein Mentoring, bei dem die betrieblichen Prozesse analysiert und angepasst werden, erläutert Katja Holzhey. Woche für Woche wird daran gearbeitet, bis eine optimale und messbare Prozessstruktur erreicht ist. Im Anschluss liegt der Fokus auf der Digitalisierung dieser Prozesse, indem der ideale Ablauf in einer Software abgebildet wird. &#8222;Häufig bleiben unsere Kunden nach dem ersten Jahr im Programm, weil sie die Vorteile eines kontinuierlichen Hinterfragens der Prozesse für ihr Unternehmen erkennen. Die ersten positiven Ergebnisse der Arbeit sind aber in der Regel bereits nach drei bis sechs Monaten sowohl auf dem Geschäftskonto als auch in der persönlichen Zeit spürbar&#8220;, so Katja Holzhey.</span></p>
<h3><strong>Lebensqualität und Zukunftssicherheit: Katja Holzheys Vision für Deutschland</strong></h3>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;"><strong>&#8222;Mein Ziel besteht darin, Unternehmern in Deutschland das Leben zu erleichtern.&#8220;</strong> </span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei spielt einerseits die Lebensqualität ihrer Kunden eine Rolle, um sicherzustellen, dass sie ihre Unternehmerfreiheit genießen können. Andererseits liegt der Fokus darauf, Geschäftsmodelle zu transformieren und zukunftssicher zu gestalten. Dies ist eine bedeutende Aufgabe, da Deutschland im Bereich der Digitalisierung im Vergleich zu vielen anderen Ländern hinterherhinkt. Dies betrifft insbesondere mittelständische Unternehmen, aber auch viele Freiberufler wie Architekten, Rechtsanwälte und Ärzte. Unterscheidungsmerkmale sind Geschwindigkeit und ein höheres Niveau der <a href="https://unternehmerjournal.de/kundenkommunikation-ratgeber/" data-wpel-link="internal">Kundenkommunikation</a>. Die Digitalisierung bietet in dieser Hinsicht erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten. Schließlich sind digitale Geschäftsmodelle Wachstumstreiber – die Grundlage dafür sind die Prozesse, fasst Katja Holzhey zusammen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:1px;border-color:#dddddc"><a href="#" style="color:#000000">Anzeige</a></div></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><div class="su-service"><div class="su-service-title" style="padding-left:46px;min-height:32px;line-height:32px"><i class="sui sui-line-chart" style="font-size:32px;color:#333"></i> Sie wollen profitabel arbeiten und ihre Unternehmerfreiheit genießen können?</div><div class="su-service-content su-u-clearfix su-u-trim" style="padding-left:46px">Dann melden Sie sich bei Katja Holzhey und fordern Sie ihre kostenlose IST-Analyse an!</span></p>
<p><a href="http://www.katjaholzhey.com" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external"><b>Hier</b> <b>klicken, um zur Webseite</b></a><span style="font-weight: 400;"> von Katja Holzhey zu gelangen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></div></div></span></p>
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		<item>
		<title>Workflow: Die Bedeutung und Herausforderungen für Unternehmen</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/workflow-ratgeber/</link>
					<comments>https://www.unternehmerjournal.de/workflow-ratgeber/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenssteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Workflow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Organisation von Arbeitsabläufen ist in einem Unternehmen besonders wichtig. Hierzu werden diverse Prozesse betrachtet, die sowohl die Leistungserstellung zu Beginn der Tätigkeit sowie komplexe Organisationsstrukturen einschließen. Sogenannte gewachsene Strukturen erschweren den Ablauf, was zu Divergenzen zwischen den einzelnen Abteilungen, Unternehmensbereichen und Aufgabenstellungen führen kann. Diese in allen Unternehmen vorhandenen Strukturen und Abläufe werden als Workflow bezeichnet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Der Begriff Workflow entstammt dem Englischen und bedeutet im Deutschen „Arbeitsablauf“.</strong> Damit wiederum ist eine vollständige oder partielle Automatisierung von Geschäftsprozessen gemeint, in deren Rahmen Informationen, Aufgaben oder Dokumente nach festgelegten Verfahrensregeln weitergereicht werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Definierte Workflows bilden zeitliche, inhaltliche und logische Strukturen in Abläufen. <strong>Ein Workflow legt fest, wer wann etwas auf eine bestimmte Weise tut und wer im Anschluss damit weiterarbeitet.</strong> Letztlich können Tätigkeiten durch die bewusste Auseinandersetzung mit Arbeitsabläufen optimiert, Wartezeiten vermieden und Kommunikation effizient gestaltet werden, was schlussendlich zu besseren Ergebnissen führt.</span></p>
<h2><b>Workflow: Der Unterschied zum Geschäftsprozess</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Geschäftsprozesse sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Bereits der Abschluss eines Handy- oder Mietvertrags stößt einen Prozess beim Anbieter an. Dieser Prozess setzt sich aus diversen Aktivitäten zusammen, die gemeinsam erfolgen müssen, damit am Ende ein gültiger Miet- oder Handyvertrag zustande kommt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Durch die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen von Kunde zu Kunde variiert auch die genaue Umsetzung. Was bleibt, ist die kundenbezogene Sicht sowie die betriebswirtschaftlichen Ziele eines Geschäftsprozesses. <strong>Der Workflow dagegen fokussiert sich auf die technische Realisierung von Prozessen.</strong> Wie genau werden Kundendaten erfasst? Welche Abteilung ist dafür zuständig? Welche Dokumente sind für einen Workflow vonnöten?</span></p>
<h5><strong>Die Vorteile von Workflows</strong></h5>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;">Optimierung und Sicherstellung der Arbeitsabläufe</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Erhöhung der Effizienz, Produktivität und Transparenz</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Geringerer Kommunikationsaufwand</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">reduzierte Durchgangs- und Liegezeiten</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">reduzierte Fehlerquote</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">schnellerer Zugang zu Dokumenten und Informationen</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">schnellere Entscheidungen und daraus folgende Maßnahmen</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">flexibles Anpassen der Arbeitsprozesse</span></li>
</ul>
<h3><b>Workflow-Kategorien</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">In Bezug auf Workflows existieren zwei Kategorien. Die erste beschreibt logische, einfache und nur wenige Personen betreffende Workflows. Hier genügen meist kurze verbale Absprachen, um die Beteiligten aufeinander abzustimmen. <strong>Die Gestaltung einer Webseite oder das Buchen von Konferenzräumen könnte ein solcher Workflow sein.</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für reichhaltige Workflows dagegen werden mehrere Personen aus verschiedenen Abteilungen oder Projekten über einen längeren Zeitraum benötigt. Oft ist es notwendig, diese Workflows als Modell zu dokumentieren sowie entsprechende Projektmanagementsysteme zu nutzen.</span></p>
<h3><b>Arten </b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Reichhaltige Workflows existieren in unterschiedlichen Ausführungen. <strong>So stellt ein aktivitätszentrierter Workflow die Aktivität ins Zentrum eines Arbeitsablaufs.</strong> Bearbeiter mit zugewiesenen Rollen führen Aktivitäten durch und kommen zu Ergebnissen. Der Ablauf definiert sich über Kontrollflüsse, in denen auch die Abfolge der Aktivitäten festgesetzt ist. Möglich ist zum Beispiel die Ende-Anfang-Beziehung (wenn X endet, startet Y). Aber auch die Anfang-Anfang-Beziehung (wenn X beginnt, beginnt auch Y), die Ende-Ende-Beziehung (wenn X endet, endet auch Y) und die Anfang-Ende-Beziehung (wenn X beginnt, endet Y) sind möglich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Ein ergebnisorientierter beziehungsweise dokumentenzentrierter Workflow fokussiert die Ergebnisse eines Ablaufs.</strong> Sekundär dabei ist, ob bestimmte Aktivitäten vorliegen, um Ergebnisse zu erzeugen. Die Reihenfolge der Ergebniserstellung ist über Bedingungen und Produktflüsse dokumentiert, die mit dem Zustand eines Ergebnisses verknüpft sind. So müsste zum Beispiel erst ein Lastenheft und im Anschluss ein Pflichtenheft erzeugt werden.</span></p>
<h3><b>Mögliche Herausforderungen im Workflow</b></h3>
<ol>
<li><span style="font-weight: 400;"> Bei der Nutzung und Definition eines Workflows kann es natürlich auch zu Herausforderungen kommen. So zum Beispiel in Bezug auf den Detaillierungsgrad. Dieser gibt in der Praxis die Tendenz an, alle Kleinigkeiten festzulegen, was den Umfang und die Detaillierung steigert. Jedoch ist nicht immer klar, welcher Detaillierungsgrad für eine Organisation der beste ist. Hilfreich ist daher eine schrittweise Definition mit regelmäßigen praktischen Kontrollen der Realität.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;"> Weil sich nicht alle Aspekte in einem Projekt vorhersehen lassen, bildet die Unvorhersehbarkeit ebenso eine Herausforderung. Wichtig ist, beim Erstellen eines Workflows zu berücksichtigen, dass unerwartete Ereignisse eintreten können. Diese machen im schlimmsten Fall ein Abweichen vom ursprünglichen Plan unumgänglich.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;"> Weil <a href="https://unternehmerjournal.de/management-methoden-ratgeber/" data-wpel-link="internal">Projekte</a> dynamische Prozesse sind, deren Anforderungen sich im Verlauf verändern, können Diskrepanzen entstehen. Daher ist das Verhältnis zwischen dem idealtypischen Ablauf sowie der konkreten, praktischen Umsetzung stets zu überprüfen.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Ein Workflow bietet Transparenz. In einem festgelegten Arbeitsablauf ist es leicht zu erkennen, welche Mitarbeiter an welchen Schritten beteiligt sind und welche Mitarbeiter auf deren Ergebnisse warten. Nicht immer wird eine solche Transparenz als vorteilhaft gesehen. Manchmal führt sie dazu, dass Mitarbeiter sich absichern wollen und beginnen, mit Schuldzuweisungen ihren Kollegen gegenüber zu arbeiten.</span></li>
</ol>
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		<title>Warum ein Management Review ein sinnvolles Instrument zur Unternehmenssteuerung ist</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/management-review-ratgeber/</link>
					<comments>https://www.unternehmerjournal.de/management-review-ratgeber/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 08:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Management Review]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenssteuerung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=8919</guid>

					<description><![CDATA[<p>Produktion und Vertrieb sind mit Sicherheit die wichtigsten Aufgaben, die ein Betrieb umsetzen muss. Ohne Produkte und Dienstleistungen gibt es schließlich keinen Umsatz. Und ohne jemand, der diese an den Mann oder die Frau bringt, ist der langfristige Erfolg wohl eher unwahrscheinlich. Doch damit ein Betrieb auf Dauer die gewünschte Leistung bringt, ist eine regelmäßige Qualitätssicherung notwendig.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Die systematische und regelmäßige Überprüfung der Qualitätssicherung wiederum <strong>ist die Aufgabe der obersten Leitung und wird daher auch als Management Review</strong> oder Managementbewertung bezeichnet.</span></p>
<h2><b>Wozu ein Management Review dient</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Qualitätsmanagementsystem ist – wie jedes andere System auch – Änderungen unterworfen. So können nicht nur Gesetzesänderung zu neuen Rahmenbedingungen führen. Auch die Belegschaft einer Abteilung ändert sich im Laufe der Zeit. Selbst der gleiche Mitarbeiter kann über die Jahre in seiner Leistung schwanken und möglicherweise schlechtere Leistungen erbringen. <strong>Ein Management Review dient in erster Linie dazu, solche langfristigen Trends zu erkennen und zu analysieren.</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach erfolgter Bewertung können geeignete Maßnahmen beschlossen werden, um negativen Trends entgegenzuwirken. Nicht nur das: Wichtige Zertifizierungen sind an die Bedingung einer regelmäßigen Management Review geknüpft. Unterlassen Sie also die Bewertung, müssen Sie auch mit dem Entzug von Zertifizierungen rechnen.</span></p>
<h3><b>Wie läuft eine Managementbewertung ab?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Verantwortlich für diese Management Review ist – wie der Name schon sagt – das Management oder „die oberste Leitung“. Diese muss in festgelegten, regelmäßigen Abständen (mindestens einmal jährlich) überprüfen, inwieweit die Qualitätssicherung im Unternehmen funktioniert und allen gesetzlichen Anforderungen entspricht. Dabei fließen sowohl externe Informationen in die Bewertung ein, wie etwa Kundenrückmeldungen (was auch Beschwerden einschließt) oder Informationen über andere Wettbewerber und Lieferanten. Ebenfalls wichtig sind interne Kennzahlen für die erfolgreiche Bewertung &#8211; wie etwa Prozesskennzahlen, Ergebnisse diverser Tests oder die Fluktuation im Unternehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">All diese Faktoren werden in einem zentralen Bericht, dem Managementbericht, festgehalten. Dieser Bericht beantwortet wichtige Fragen zum eigenen Unternehmen, wie etwa die Zufriedenheit der Mitarbeiter, die Positionierung des Unternehmens im Markt – und auch die Bewertung der eigenen Qualitätssicherung. Wurden Mängel festgestellt, müssen auch Maßnahmen genannt werden, mit denen der Missstand behoben werden soll.</span></p>
<h3><b>Management Review: Die Vorteile für das Unternehmen</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele Führungskräfte messen der regelmäßigen Management Review keine größere Bedeutung bei; sie wird im Gegenteil oft als eher störend empfunden. Dabei ist eine korrekte Managementbewertung in mehrfacher Hinsicht positiv für das Unternehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So erhält man <strong>durch ein Management Review und das Augenmerk auf handfeste Zahlen und Fakten des Unternehmens einen klaren und realistischen Blick auf den Zustand der Produktqualität.</strong> Da diese Beurteilung aus verschiedenen Perspektiven vorgenommen wird (Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten) erhält man einen runden Eindruck davon, was Kunden wirklich von dem Produkt halten. Auch die Mitarbeiterzufriedenheit ist in diesem Kontext eine wichtige Kenngröße. Darüber hinaus erkennen man so frühzeitig Probleme bei der Produktqualität.</span></p>
<h5>Positionierung am Markt erkennen</h5>
<p><span style="font-weight: 400;">Zudem bietet die Management Review die Chance, die eigene Positionierung am Markt und entsprechenden Handlungsbedarf zu erkennen. Möglicherweise stellt sich während der Analyse heraus, dass Konkurrenten in einigen Bereichen zuvorgekommen sind oder einen sogar abgehängt haben. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, das Ruder herumzureißen und mit geeigneten Zielen und Maßnahmen gegenzusteuern. Möglicherweise kann man dabei auch neue Chancen am Markt erkennen, die bisher verborgen geblieben sind. Ein ehrliches und kritisches Auseinandersetzen mit den eigenen Produkten kann dabei helfen, Prozesse und Strukturen zu verbessern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht zuletzt <strong>gewinnt man als Führungskraft mit einer nachvollziehbaren und transparenten Management Review an Wert</strong> – für das Unternehmen und für die Mitarbeiter. Denn so weiß man genau, was in der eigenen Firma vor sich geht und verliert nicht den „Draht“ zu den einzelnen Abteilungen. Die Managementbewertung kann auch als Instrument der firmeninternen Kommunikation angesehen werden. Es kann darin formuliert werden, welche Ziele man sich für das Unternehmen künftig wünscht und was bisher gut gelaufen ist. Gleichzeitig kann man Missstände offenlegen und entsprechende Maßnahmen kommunizieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Außerdem <strong>spart man sich durch eine gute Management Review Zeit.</strong> Denn mit durchdachten Maßnahmen und langfristigen Entscheidungen können größere Probleme vermieden werden, welche wirklich viel Zeit für die Lösung in Anspruch nehmen würden.</span></p>
<h3><b>Fazit Management Review</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn die Management Review in vielen Führungsgremien als eher hinderlich angesehen wird, ist sie tatsächlich ein wichtiges Instrument, um den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Es hängen nicht nur wichtige Zertifizierungen an der mindestens einmal jährlich durchgeführten Überprüfung. Die Qualität von Produkten kann durch die Kontrolle auf Dauer sichergestellt werden; mögliche Missstände werden so schneller erkannt und können mit geeigneten Maßnahmen behoben werden. Sie bietet mehrere Vorteile für Unternehmen, so etwa eine transparente Kommunikation mit den Mitarbeitern, eine Steigerung Ihrer Kompetenz als <a href="https://unternehmerjournal.de/konflikt-zwischen-fuehrungskraft-und-mitarbeiter-ratgeber/" data-wpel-link="internal">Führungskraft</a> gegenüber den Angestellten sowie die Positionierung Ihres Unternehmens am Markt genauer zu bestimmen.</span></p>
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