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	<title>News Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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	<description>News und Insights: Von Geschäftsführern für Geschäftsführer</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Jul 2026 12:12:24 +0000</lastBuildDate>
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	<title>News Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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	<item>
		<title>KfW Research: Vier von zehn Mittelständlern beklagen schweren Zugang zu Krediten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kredite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kreditzugang der mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat sich weiter verschlechtert. Im zweiten Quartal 2026 berichteten 40,5 Prozent der kreditinteressierten Mittelständler, dass sich ihre Banken bei der Kreditvergabe restriktiv verhalten. Dieser Wert, der im Vergleich zum Vorquartal um 6,5 Prozentpunkte zulegte, markiert einen neuen Rekordwert seit Beginn der Umfrageaufzeichnung im Jahr 2017. Für die KfW-ifo-Kredithürde wertet die KfW jedes Quartal Daten der Konjunkturumfragen des ifo-Instituts aus, differenziert nach Größenklassen und Wirtschaftsbereichen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Großunternehmen, die in den vorangegangenen drei Monaten Kreditgespräche geführt hatten, beklagten 32,9 Prozent strenge Maßstäbe der Banken. Das waren 3,8 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Dies ist unter den großen Unternehmen der zweithöchste je dokumentierte Anteil seit Beginn der Datenerfassung.</p>
<p>&#8222;Immer mehr Unternehmen spüren restriktive Kreditvergabestandards der Banken. Die schwache Konjunktur hinterlässt Spuren in den Bilanzen der <a href="https://www.unternehmerjournal.de/stimmungsbarometer-jedes-fuenfte-kleinunternehmen-fuerchtet-um-seine-existenz/" data-wpel-link="internal">Unternehmen</a>. Die Eigenkapitalquoten und die Ratings haben sich zuletzt verschlechtert. Darauf reagieren die Banken mit höheren Risikoaufschlägen und härteren Finanzierungskonditionen&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.</p>
<p>Ein besonders drastischer Anstieg der Kredithemmnisse war im Einzelhandel zu verzeichnen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen in beiden Größenklassen sah sich Restriktionen beim Kreditzugang ausgesetzt. Damit wurden in dieser Branche neue Höchstwerte erreicht. &#8222;Grund für diese Entwicklung dürfte die inflationsbedingte Konsumflaute sein, unter welcher der Einzelhandel derzeit in besonderem Maße leidet&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher.</p>
<p>Auch unter den Mittelständlern des Verarbeitenden Gewerbes und der Dienstleistungsbranche beklagte ein historisch hoher Anteil von 40,8 Prozent beziehungsweise 42,4 Prozent Zugangsbeschränkungen bei Krediten.</p>
<p>Gleichzeitig nahm im zweiten Quartal aber auch die Kreditnachfrage der Unternehmen spürbar ab. Der Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen, die mit Banken in Finanzierungsverhandlungen standen, sank um 1,7 Prozentpunkte auf 19,3 Prozent. Damit fiel das Kreditinteresse auf den tiefsten Stand seit dem vierten Quartal 2023, als die straffe Geldpolitik die Finanzierungsnachfrage im Mittelstand dämpfte.</p>
<p>Auch das Interesse der Großunternehmen fiel erneut unterdurchschnittlich schwach aus. Nur 27,5 Prozent von ihnen führten in den vorangegangenen drei Monaten ein Kreditgespräch mit ihrer Bank, ein Minus von 1,1 Prozentpunkten zum Vorquartal. &#8222;Der Rückgang der Kreditnachfrage dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass der Iran-Krieg mit seinen Auswirkungen auf Energiepreise und Lieferketten die Stimmung in den deutschen Unternehmen stark gedämpft hat&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher.</p>
<p>Die aktuelle KfW-ifo-Kredithürde ist abrufbar unter: <a class="uri-ext outbound" href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Indikatoren/KfW-ifo-Kredith%C3%BCrde/" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">KfW-ifo-Kredithürde</a></p>
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		<title>Mieten steigen seit 3 Jahren viermal so schnell wie Reallöhne</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/mieten-steigen-seit-3-jahren-viermal-so-schnell-wie-realloehne/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Kläs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 09:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Mietenanstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mieten in Deutschlands größten Städten sind in den letzten 3 Jahren weiter gestiegen. Die Belastung durch Wohnkosten für Mieter erhöht sich dadurch merklich, weil die Entwicklung der Einkommen nicht schritthält. In der Spitze sind die Angebotsmieten binnen 3 Jahren um 20 Prozent gestiegen, das Reallohnwachstum lag laut Statistischem Bundesamt zwischen 2023 und 2025 bei 5,1 Prozent[1]. Die Entwicklung der Angebotsmieten in den 15 bevölkerungsreichsten Städten Deutschland wird im aktuellen immowelt Mietkompass analysiert.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/mieten-steigen-seit-3-jahren-viermal-so-schnell-wie-realloehne/" data-wpel-link="internal">Mieten steigen seit 3 Jahren viermal so schnell wie Reallöhne</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8222;Nach den deutlichen Reallohnverlusten der Jahre 2022 und 2023, als die Inflation die Nominallohnzuwächse vollständig aufzehrte, hat sich die Kaufkraft der Beschäftigten in Deutschland 2024 und 2025 zwar leicht verbessert&#8220;, </i>sagt immowelt CEO Theo Mseka.<i> &#8222;In der Praxis merken viele Beschäftigte davon aber wenig, weil die Wohnkosten im gleichen Zeitraum massiv gestiegen sind, sodass am Monatsende meist sogar weniger bleibt.&#8220;</i></p>
<h2><b>Höchste Zuwächse in Hamburg, Spitzenpreise in München</b></h2>
<p>Die Dynamik des Mietmarktes hat längst auch Regionen erfasst, die lange als bezahlbare Alternativen galten. Den stärksten prozentualen Zuwachs verzeichnet Hamburg, wo die Angebotsmieten binnen drei Jahren um 20,2 Prozent auf durchschnittlich 13,88 Euro pro Quadratmeter kletterten. Es folgen Dresden mit einem Plus von 18,0 Prozent (9,49 Euro) und Frankfurt am Main mit 17,7 Prozent (16,80 Euro). Selbst in traditionell günstigeren Städten wie Duisburg (+16,0 Prozent auf 7,50 Euro) oder Essen (+15,4 Prozent auf 9,05 Euro) müssen Wohnungssuchende tiefer in die Tasche greifen.</p>
<p>Das unangefochten teuerste Pflaster bleibt München: Hier stieg der Quadratmeterpreis um 15,7 Prozent auf nunmehr 21,44 Euro. Wer in der bayerischen Landeshauptstadt eine neue Wohnung mit 75 Quadratmetern anmietet, zahlt im Schnitt monatlich 218 Euro mehr Kaltmiete als noch vor drei Jahren. In Frankfurt am Main beträgt das Plus 190 Euro, in Hamburg 175 Euro.</p>
<h3><b>Löhne vs. Mieten: Die wachsende Lücke</b></h3>
<p>Der Anstieg der Mieten ist vor allem in Relation zur Einkommensentwicklung dramatisch. Die Einkommen sind in den vergangenen 3 Jahren im Mittel um 5,1 Prozent gestiegen &#8211; die Mieten aber deutlich stärker. Für Mieter bedeutet das: Ein wachsender Anteil des Haushaltseinkommens fließt in die Kaltmiete.</p>
<h3><b>Berlin vor der Wahl: Hohes Niveau und geringere Kaufkraft</b></h3>
<p>Besonders im Fokus steht Berlin, wo in rund drei Monaten die Wahl zum Abgeordnetenhaus ansteht und das Thema Wohnen den Wahlkampf dominiert. Vor 3 Jahren wurde dort ein neues Abgeordnetenhaus gewählt und die neue Landesregierung wollte sich bereits damals der Wohnfrage annehmen. Mit 14,39 Euro pro Quadratmeter ist Berlin inzwischen die viertteuerste Stadt im Ranking. Obwohl das Mietwachstum mit 11,9 Prozent am unteren Ende liegt (Platz 13 von 15), ist der Druck auf die rund 1,9 Millionen Mieterhaushalte enorm. Da die Durchschnittseinkommen in der Hauptstadt rund 8 Prozent unter dem Bundesniveau[2] liegen, treffen die Erhöhungen auf eine schwächere Kaufkraft.</p>
<p><i>&#8222;Berlin wirkt auf den ersten Blick weniger dynamisch als andere Mietmärkte. Doch das täuscht: Die Mieten steigen von einem bereits hohen Niveau weiter&#8220;, so </i>immowelt CEO Theo Mseka<i>. &#8222;Zudem zeigt der Blick auf den Berliner Markt extreme Spreizungen: Während Top-Lagen wie Mitte oder Prenzlauer Berg kaum noch bezahlbar sind, gibt es günstigere Angebote fast nur noch in den fernen Randlagen.&#8220;</i></p>
<h3><b>Dramatischer Neubaurückgang befeuert die Krise</b></h3>
<p>Die Ursache für den anhaltenden Mietenanstieg ist ein massives, strukturelles Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Hohe Baukosten, das Zinsniveau und bürokratische Hürden haben den Wohnungsbau gelähmt. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland lediglich 206.600 Wohnungen fertiggestellt[3] &#8211; ein drastischer Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das politische Ziel der Bundesregierung von 400.000 neuen <a href="https://www.unternehmerjournal.de/gerald-hoerhan-von-der-investment-punk-academy-mit-einzimmerwohnungen-zum-millionaer/" data-wpel-link="internal">Wohnungen</a> pro Jahr wurde damit um fast 40 Prozent verfehlt.</p>
<p><a class="uri-ext outbound" href="https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pressemitteilungen/2026/2026_06_30_immoweltMietkompass_Q2_2026.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Daten für alle 15 Großstädte sowie weiterführende Analysen für die Berliner Bezirke finden Sie im immowelt Mietkompass für das 2. Quartal 2026. Die aktuelle Ausgabe steht hier zum Download zur Verfügung.</a></p>
[1] <a class="uri-ext outbound" href="https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/presse/2026/75-verfuegbares-einkommen-2024" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 24.06.2026</a></p>
[2] <a class="uri-ext outbound" href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_174_31121.html" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Quelle: Statistisches Bundesamt, 22.05.2026</a></p>
[3] <a class="uri-ext outbound" href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Quelle: Statistisches Bundesamt, 27.02.2026</a></p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/mieten-steigen-seit-3-jahren-viermal-so-schnell-wie-realloehne/" data-wpel-link="internal">Mieten steigen seit 3 Jahren viermal so schnell wie Reallöhne</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>TÜV-Studie: Digitale Kompetenzen sind größte Weiterbildungsbaustelle</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/tuev-studie-digitale-kompetenzen-sind-groesste-weiterbildungsbaustelle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Kläs]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildungsbedarf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Bildung bleibt für Unternehmen in Deutschland eine zentrale Herausforderung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) sieht einen (sehr) großen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Anwendungskompetenzen wie digitalen Grundkenntnissen oder der Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Das zeigt die TÜV Weiterbildungsstudie 2026, für die Forsa im Auftrag des TÜV-Verbands 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden befragt hat. "Die Fähigkeit, digitale Technologien sinnvoll und sicher einzusetzen, ist heute unverzichtbar", sagt Dr. Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung beim TÜV-Verband. "Digitalkompetenzen gehören zur Grundausstattung aller Beschäftigten, unabhängig von Branche oder Tätigkeit. Sie ermöglichen es, digitale Werkzeuge im Arbeitsalltag effizient zu nutzen und mit den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt Schritt zu halten."</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/tuev-studie-digitale-kompetenzen-sind-groesste-weiterbildungsbaustelle/" data-wpel-link="internal">TÜV-Studie: Digitale Kompetenzen sind größte Weiterbildungsbaustelle</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders ausgeprägt ist der Bedarf in größeren Unternehmen: Bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten sehen 74 Prozent entsprechenden Qualifizierungsbedarf. Bei mittleren Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten sind es 55 Prozent und bei kleinen Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten sind es 54 Prozent. Der Weiterbildungsbedarf in Digitalkompetenzen zeigt sich branchenübergreifend. Besonders häufig nennen Unternehmen aus dem Handel digitale Anwendungskompetenzen als wichtiges Weiterbildungsfeld (63 Prozent), gefolgt von der öffentlichen Verwaltung (59 Prozent), dem Dienstleistungssektor (54 Prozent), Energie, Bau und Verkehr (53 Prozent) sowie der Industrie (52 Prozent).</p>
<p>Der Qualifizierungsbedarf beschränkt sich nicht nur auf digitale Kompetenzen. Auch Führungskompetenzen (54 Prozent) und technische Fachkompetenzen (52 Prozent) zählen für Unternehmen zu den wichtigsten Weiterbildungsfeldern. Knapp die Hälfte sieht zudem Weiterbildungsbedarf bei persönlichen und sozialen Kompetenzen wie Kommunikation, Teamarbeit oder Kreativität (49 Prozent). Dennoch stehen digitale Kompetenzen an der Spitze der Weiterbildungsagenda deutscher Unternehmen.</p>
<h2><b>Auch spezifische digitale Kompetenzen sind gefragt</b></h2>
<p>Mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz, datengetriebenen Geschäftsmodellen und vernetzten Systemen gewinnen auch spezialisierte Kompetenzen etwa in den Bereichen IT-Sicherheit, Datenanalyse oder KI-Entwicklung an Bedeutung. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) sieht einen (sehr) großen Weiterbildungsbedarf bei diesen vertieften Digitalkompetenzen. &#8222;Unternehmen benötigen Fachkräfte, die Daten sicher verarbeiten, Cyberrisiken erkennen und neue Technologien kompetent einsetzen können&#8220;, sagt Gilroy. &#8222;Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt wächst der Bedarf an diesen Kompetenzen. Sie sind entscheidend dafür, dass Unternehmen digitale Technologien sicher und erfolgreich einsetzen, ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und auch künftig am Markt bestehen können.&#8220;</p>
<p>Der Weiterbildungsbedarf an spezialisierten Digitalkompetenzen ist in großen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten überdurchschnittlich hoch (61 Prozent). Bei mittleren Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten geben dagegen 46 Prozent einen (sehr) hohen Bedarf an und bei kleinen Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten liegt der Anteil bei nur 44 Prozent. Auch zwischen den Branchen zeigen sich Unterschiede. Besonders häufig nennen Unternehmen aus dem Handel (53 Prozent), der öffentlichen Verwaltung (49 Prozent) und dem Dienstleistungssektor (46 Prozent) spezifische Digitalkompetenzen als wichtiges Weiterbildungsfeld. Es folgen die Industrie (44 Prozent) sowie <a href="https://www.unternehmerjournal.de/dauerhaft-wachsen-im-energievertrieb-wie-mitunsverkaufen-de-agenturen-ein-passives-einkommen-ermoeglicht/" data-wpel-link="internal">Energie</a>, Bau und Verkehr (38 Prozent).</p>
<h3><b>TÜV-Verband fordert Digitalkompetenzoffensive</b></h3>
<p>&#8222;Deutschland braucht verstärkte Anstrengungen und einen langen Atem bei der Digitalkompetenzoffensive in den Betrieben&#8220;, sagt Gilroy. &#8222;Digitale Bildung endet nicht mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium. Sie begleitet Beschäftigte während ihres gesamten Berufslebens und wird zu einer zentralen Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit.&#8220; Unternehmen sollten digitale, KI- und Cyberkompetenzen strategisch verankern, Kompetenzbedarfe regelmäßig analysieren und Beschäftigten ausreichend Zeit und Ressourcen für praxisnahe Weiterbildung bereitstellen. Gleichzeitig müsse die Politik die Rahmenbedingungen verbessern: Förderangebote müssten transparenter werden, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Zudem brauche digitale Weiterbildung weniger Bürokratie und mehr Flexibilität. Moderne Online- und Blended-Learning-Angebote benötigten einen verlässlichen Qualitätsrahmen, der Innovation ermöglicht und Vertrauen schafft. Mit der Fortführung der Nationalen Weiterbildungsstrategie seien wichtige Weichen gestellt worden. Jetzt komme es darauf an, hochwertige Weiterbildung als zentrale Infrastruktur der digitalen Transformation konsequent auszubauen.</p>
<p><b>Methodik-Hinweis: </b>Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 500 Unternehmen. Die Umfrage wurde im Februar 2026 durchgeführt. Die Frage lautete: &#8222;Inwieweit besteht in Ihrem Unternehmen derzeit Weiterbildungsbedarf in den folgenden Themenbereichen?&#8220;</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/tuev-studie-digitale-kompetenzen-sind-groesste-weiterbildungsbaustelle/" data-wpel-link="internal">TÜV-Studie: Digitale Kompetenzen sind größte Weiterbildungsbaustelle</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>KfW Research: Fachkräftemangel entspannt sich weiter, bleibt aber hoch</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-fachkraeftemangel-entspannt-sich-weiter-bleibt-aber-hoch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 07:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland fehlen weiterhin Fachkräfte, aber deutlich weniger als noch vor drei Jahren. Zu Beginn des zweiten Quartals 2026 meldeten 21 Prozent der Unternehmen in Deutschland Behinderungen ihrer Geschäftstätigkeit durch Fachkräftemangel - vor vier Jahren war es noch mehr als doppelt so viele. Vor allem der Industrie fehlt weniger Personal, während Bauwirtschaft, viele Dienstleistungsbranchen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach wie vor stark unter Engpässen leiden.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-fachkraeftemangel-entspannt-sich-weiter-bleibt-aber-hoch/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Fachkräftemangel entspannt sich weiter, bleibt aber hoch</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rückgang folgt einem klaren Muster: In Bereichen, in denen die Wirtschaft schwächelt, entspannt sich der Fachkräftemangel deutlich. In der Industrie berichten nur noch 14 Prozent der Unternehmen von Engpässen, nach einem Höchststand von 44,5 Prozent im dritten Quartal 2022. Viele Firmen kämpfen mit schwacher Nachfrage, hohen Energiekosten und internationalem Wettbewerbsdruck. Sie stellen deshalb weniger ein. Dadurch geht der Fachkräftemangel zurück, obwohl sich das strukturelle Angebot an Fachkräften kaum verbessert hat.</p>
<p>Anders sieht es dort aus, wo die Nachfrage nach Leistungen trotz Flaute hoch bleibt oder sogar wächst. Im Dienstleistungsbereich sind 25 Prozent der Unternehmen von Fachkräftemangel betroffen und damit deutlich mehr als im Durchschnitt. Angespannt ist die Lage etwa in der Rechts- und Steuerberatung, im Verkehrssektor, in der Gastronomie sowie bei Architektur- und Ingenieurbüros und der Gebäude- und Gartenbetreuung. Im Bauhauptgewerbe meldet knapp ein Drittel der Betriebe Einschränkungen durch fehlende Fachkräfte. Hier stabilisieren insbesondere öffentliche Investitionen in Straßen, Schienen, Kanäle, Rohrleitungen und Kabelnetze die Nachfrage nach Bauleistungen.</p>
<p>Besonders betroffen vom Fachkräftemangel sind Mittelständler. Im April 2026 waren 22 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in ihrer Geschäftstätigkeit durch Fachkräftemangel beeinträchtigt, bei den Großunternehmen waren es mit 19,3 Prozent deutlich weniger. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Abstand noch größer: 18,3 Prozent der Mittelständler, aber nur acht Prozent der Großunternehmen melden Engpässe. Mittelständler können im Wettbewerb um <a href="https://www.unternehmerjournal.de/mit-christian-groebe-von-meine-fachkraft-mfk-gmbh-in-acht-wochen-zu-qualifizierten-fachkraeften/" data-wpel-link="internal">Fachkräfte</a> oft weniger attraktive Bedingungen als Großunternehmen bieten.</p>
<p>&#8222;Der Fachkräftemangel in deutschen Unternehmen hat etwas nachgelassen. Leider ist das allerdings vor allem auf die anhaltende Wirtschaftsschwäche zurückzuführen&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. &#8222;Der Fachkräftemangel wird voraussichtlich wieder anziehen, wenn die konjunkturelle Lage sich bessert. Wichtig ist es daher, bei der Umsetzung von Gegenmaßnahmen nicht nachzulassen. Junge Menschen sollten für Mangelberufe begeistert werden. Lebenslange Weiterbildung, die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren und Fachkräfteeinwanderung sind weitere wichtige Bausteine, um den Arbeitsmarkt dauerhaft zu entlasten.&#8220;</p>
<p>Den KfW-ifo-Fachkräftebarometer finden Sie unter: <a class="uri-ext outbound" href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Indikatoren/KfW-ifo-Fachkr%C3%A4ftebarometer/" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">KfW-ifo-Fachkräftebarometer | KfW</a></p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-fachkraeftemangel-entspannt-sich-weiter-bleibt-aber-hoch/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Fachkräftemangel entspannt sich weiter, bleibt aber hoch</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cashflow Conference 2026: Insolvenz, Betrugsvorwürfe und Strafanzeigen gegen Tobias Claessens und Fabian Rieker</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/cashflow-conference-2026-insolvenz-betrugsvorwuerfe-und-strafanzeigen-gegen-tobias-claessens-und-fabian-rieker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruben Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 14:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Vorwürfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=23555</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erst die Absage, jetzt der Skandal und die Insolvenz: Rund um die geplatzte Cashflow Conference 2026 erheben Aussteller, Dienstleister und Branchenkenner schwere Vorwürfe gegen die Veranstalter. Es geht um unbezahlte Rechnungen, Geld, das kurz vor der Absage noch eingesammelt wurde, und eine Geschäftsführung, die seitdem komplett abgetaucht ist. Bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart sind bereits mehrere Strafanzeigen eingegangen.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/cashflow-conference-2026-insolvenz-betrugsvorwuerfe-und-strafanzeigen-gegen-tobias-claessens-und-fabian-rieker/" data-wpel-link="internal">Cashflow Conference 2026: Insolvenz, Betrugsvorwürfe und Strafanzeigen gegen Tobias Claessens und Fabian Rieker</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="7:1-7:552;512-1063">Wenige Tage nach der Absage der Cashflow Conference 2026 – die am 3. und 4. Juli mit über 8.000 Teilnehmern in der Messe Frankfurt stattfinden sollte – verdichten sich die Hinweise auf ein Desaster, das weit über eine gescheiterte Veranstaltung hinausgeht. Messeaussteller, Handwerker, Dienstleister und Ticketkäufer berichten übereinstimmend von einem vollständigen Kommunikationsabbruch seitens der Cashflow Conference GmbH. Es kursieren Betrugsvorwürfe, erste Strafanzeigen sind gestellt, und die handelnden Personen sind offenbar nicht erreichbar. Die GmbH hinter der Cashflow Conference hat <a href="https://info.cashflow-conference.de/?pk_vid=5c54939470d91ae7178125074250bff4" data-wpel-link="external" rel="nofollow external noopener noreferrer">Insolvenz</a> angemeldet.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="9:1-9:35;1065-1099">Cashflow Conference: Langes Schweigen auf Nachfragen</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="11:1-11:316;1101-1416">Den Ausgangspunkt bildet eine knappe E-Mail, die Messeaussteller und nach Angaben von Beteiligten möglicherweise auch Ticketkäufer vor wenigen Tagen erhielten. Die Botschaft: Die Veranstaltung könne „so wie geplant nicht stattfinden&#8220;. Weitere Informationen oder eine Erklärung enthielt die Nachricht offenbar nicht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="13:1-13:336;1418-1753">Nach vier Tagen folgte dann die Bekanntmachung der Insolvenz. Auf der Webseite heißt es dazu: Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich – insbesondere gegenüber allen Ticketinhabern, Speakern, Partnern und Dienstleistern, die der Cashflow Conference ihr Vertrauen geschenkt haben.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="15:1-15:48;1755-1802">Robert Hoffmann: „Ich bin total fassungslos&#8220;</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="17:1-17:389;1804-2192">Einer der ersten, der sich öffentlich positioniert hat, ist Robert Hoffmann. Der Unternehmer und Content Creator, der 87.000 Follower auf Instagram erreicht, war auf der Cashflow Conference 2025 selbst als Speaker eingeladen und kennt Mitgründer Tobias Claessens nach eigenen Angaben persönlich. In einem ausführlichen Instagram-Reel vom 10. Juni schildert Hoffmann ein verheerendes Bild.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="19:1-19:634;2194-2827">Ihm zufolge hat seit der besagten E-Mail kein einziger Beteiligter aus seinem Netzwerk einen angekündigten Rückruf der Veranstalter erhalten – obwohl die Begründung für die fehlende öffentliche Kommunikation zunächst gewesen sei, man wolle „erstmal persönlich mit allen telefonieren&#8220;. Hoffmann berichtet zudem, dass Messeaussteller noch in den Tagen unmittelbar vor der Absage-Mail „unter Druck gesetzt&#8220; worden seien, hohe Summen zu überweisen. Auf der Gegenseite hätten zahlreiche Handwerker und Dienstleister, die bereits Leistungen erbracht hätten, kein Geld erhalten. Die Verantwortlichen seien „alle untergetaucht&#8220;, so Hoffmann.</p>
<div id="attachment_23557" style="width: 2482px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23557" class="size-full wp-image-23557" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage.jpg" alt="" width="2472" height="1390" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage.jpg 2472w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-1536x864.jpg 1536w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-2048x1152.jpg 2048w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 2472px) 100vw, 2472px" /><p id="caption-attachment-23557" class="wp-caption-text">Bis zuletzt noch online: Wie Webseite der Cashflow Conference</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="21:1-21:345;2829-3173">Besonders kritisiert er, dass es einen Rettungsversuch gegeben habe: Beteiligte mit wirtschaftlichem Gewicht hätten sich zusammengeschlossen, auf Gelder verzichten und sogar neues Kapital zuschießen wollen. Dieser Versuch sei jedoch gescheitert – nicht an inhaltlichen Differenzen, sondern schlicht an mangelnder Kommunikation der Veranstalter.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="23:1-23:44;3175-3218">Matthias Beerbaum: Strafanzeige gestellt gegen Tobias Claessens und andere</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="25:1-25:676;3220-3895">Noch konkreter wird Immobilienunternehmer Matthias Beerbaum, der ebenfalls als Speaker für die CFC 2026 vorgesehen war und als Titelbild auf Werbematerialien der Konferenz erschien. In den Kommentaren unter Hoffmanns Reel bestätigt Beerbaum, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gestellt zu haben. Diese richtet sich gegen drei Personen: Geschäftsführer Fabian Rieker, den früheren Mitgründer Tobias Claessens und den Mitgesellschafter Sean Giddens. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Betrug in besonders schwerem Fall. Laut Beerbaum seien bei der Staatsanwaltschaft bereits zahlreiche weitere Anzeigen eingegangen.</p>
<div id="attachment_23558" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23558" class="size-full wp-image-23558" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-23558" class="wp-caption-text">Verstehen keinen Spaß mehr: Matthias Beerbaum und Robert Hoffmann (v.l.).</p></div>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="27:1-27:662;3897-4558">Beerbaum schildert, er habe über drei Tage hinweg „alles versucht&#8220; – eigenes Personal vor Ort geschickt, unzählige Anrufe getätigt, E-Mails geschrieben, persönlich Büros aufgesucht. Zugesagte Termine seien wiederholt verschoben und dann nicht eingehalten worden. Die einzige Reaktion, die er erhalten habe, sei ein Anwaltsschreiben gewesen, das ihm weitere Kontaktaufnahme mit Fabian Rieker untersage. Er habe selbst einen erheblichen Betrag für einen Messestand gezahlt und 250 bestehende Kunden eingeladen. Beerbaum wird in den Kommentaren deutlich: Die Verantwortlichen hätten bis zuletzt Geld eingesammelt im Wissen, dass die Veranstaltung nicht stattfinde.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="29:1-29:167;4560-4726">Auch der Finanz-Content-Creator „FinanzenmitPhil&#8220; bestätigt in den Kommentaren, einen Stand gebucht und bezahlt zu haben. Das Geld habe er „gedanklich abgeschrieben&#8220;.</p>
<h3>Die drei Protagonisten</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="33:1-33:46;4755-4800">Im Zentrum der Vorwürfe stehen drei Personen:</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="35:1-35:287;4802-5088"><strong>Fabian Rieker</strong> ist als alleiniger Geschäftsführer der Cashflow Conference GmbH (Sitz: Stuttgart, HRB 793201, Stammkapital: 25.000 Euro) im Handelsregister eingetragen. Über seinen beruflichen Hintergrund ist öffentlich wenig bekannt. Er ist seit der Absage offenbar nicht erreichbar.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="37:1-37:607;5090-5696"><strong>Tobias Claessens</strong> ist Gründer und CEO der currily AG, eines Stuttgarter Immobilienunternehmens. Er gilt als Gesicht der Cashflow Conference und verfügt als „Immogame&#8220; über rund 150.000 Social-Media-Follower. Entscheidend: Claessens ist laut übereinstimmenden Berichten bereits vor Monaten als Geschäftsführer der Cashflow Conference GmbH ausgeschieden – ohne dies öffentlich zu kommunizieren. Dieser Umstand wiegt nach Einschätzung mehrerer Beteiligter schwer: Viele Aussteller und Partner hätten gerade wegen seines Namens und seiner Reputation Vertrauen in die Veranstaltung gehabt und Gelder gezahlt.</p>
<div id="attachment_23559" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23559" class="size-full wp-image-23559" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-23559" class="wp-caption-text">Tobias Claessens ist ein bekannter Netzwerker</p></div>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="39:1-39:396;5698-6093"><strong>Sean Giddens</strong> (26) wird auf der Webseite der Cashflow Conference als „Head of Partnerships&#8220; geführt und wurde in einem Interview mit Finfluencer Circle TV im Februar 2026 als „Mitgesellschafter&#8220; der Cashflow Conference vorgestellt. Auf LinkedIn beschreibt er sich als Projektleiter der Konferenz. Auch Giddens gehört zu den drei Personen, gegen die sich die Strafanzeige von Beerbaum richtet.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="41:1-41:42;6095-6136">Gesellschaftsumbau kurz vor der Absage: Welche Rolle spielt Tobias Claessens?</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="43:1-43:553;6138-6690">Mehrere Beteiligte berichten, dass es wenige Tage vor Versand der Absage-Mail zu Veränderungen in der Gesellschafterstruktur der Cashflow Conference GmbH gekommen sei. Robert Hoffmann spricht in seinem Reel von „Verschiebungen in der Gesellschafterliste&#8220; und nennt dies „das Schlimmste, was es nur gibt&#8220;. Er verweist darauf, dass die Staatsanwaltschaft – nach seinen Informationen gebündelt über die Generalstaatsanwaltschaft – möglicherweise kurzfristig einen Arrestantrag gegen die Konten der GmbH stellen werde, um verbleibendes Vermögen zu sichern.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="45:1-45:197;6692-6888">Ob ein solcher Antrag tatsächlich gestellt wurde und ob es ein Insolvenzverfahren gibt, ließ sich zum Redaktionsschluss nicht bestätigen.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="47:1-47:35;6890-6924">Existenzen stehen auf dem Spiel</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="49:1-49:535;6926-7460">Das Ausmaß der potenziellen Schäden ist erheblich. Auf der einen Seite stehen Messeaussteller, die nach Berichten aus dem Umfeld der Veranstalter Summen im fünfstelligen Bereich – teils 40.000 bis 60.000 Euro – für ihre Standplätze bezahlt haben. Auf der anderen Seite stehen Handwerksbetriebe, Messebauer, Agenturen und weitere Dienstleister, die Leistungen erbracht haben, für die jetzt keine Bezahlung kommt. Hinzu kommen Ticketkäufer sowie mittelbare Schäden durch gebuchte Hotelzimmer, eingestelltes Personal und Marketingkosten.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="51:1-51:261;7462-7722">Robert Hoffmann warnt, dass sich die Verantwortlichen „mit zwei schlimmen Gruppen&#8220; anlegen: Wirtschaftlich potenten Ausstellern, die „aus Prinzip&#8220; rechtliche Aufklärung fordern werden, und Handwerkern, deren finanzielle Existenz möglicherweise bedroht ist.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="57:1-57:435;8165-8599">Die in diesem Artikel erhobenen Vorwürfe sind zum Teil schwerwiegend. Es handelt sich dabei um Darstellungen von Beteiligten und Betroffenen. Ein Schuldnachweis ist damit nicht verbunden. Die Verantwortlichen der Cashflow Conference GmbH hatten bis zum Redaktionsschluss Gelegenheit zur Stellungnahme, haben davon jedoch keinen Gebrauch gemacht. Sollte eine Stellungnahme nachgereicht werden, wird dieser Artikel entsprechend ergänzt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="59:1-59:177;8601-8777"><em>Hinweis: Es gilt die Unschuldsvermutung. Die genannten Strafanzeigen stellen keine Schuldfeststellungen dar, sondern Veranlassungen zur Prüfung durch die Ermittlungsbehörden.</em></p>
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		<item>
		<title>Stimmungsbarometer: Jedes fünfte Kleinunternehmen fürchtet um seine Existenz</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/stimmungsbarometer-jedes-fuenfte-kleinunternehmen-fuerchtet-um-seine-existenz/</link>
					<comments>https://www.unternehmerjournal.de/stimmungsbarometer-jedes-fuenfte-kleinunternehmen-fuerchtet-um-seine-existenz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Samuel Altersberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 08:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Existenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmungsbarometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=23490</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Umfeld geopolitischer Krisen und Reformstau in Deutschland hat sich die Stimmung bei Kleinunternehmen in den vergangenen Monaten deutlich eingetrübt. Das zeigt das aktuelle Stimmungsbarometer der VR Smart Finanz zusammen mit dem Steinbeis-Institut. Die Investitionen sind zurückgegangen und finanzielle Engpässe unverändert hoch. Insbesondere der Blick in die Zukunft ist von Sorge geprägt: Fast ein Fünftel der Befragten fürchtet um den Bestand des eigenen Unternehmens.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>War in der Herbstbefragung noch ein leichter Optimismus und eine Belebung der Investitionstätigkeit zu verzeichnen, hat sich das Stimmungsbild im Frühjahr 2026 gedreht. Der Kleinunternehmerindex der VR Smart Finanz zeigt, dass die Befragten ihre wirtschaftliche Situation im Vergleich zu vor 12 Monaten schlechter bewerten als im Oktober 2025. Der Indikator für den 12-Monatsrückblick sinkt leicht um 3 Punkte auf -1. Für die Zukunft sind die Unternehmen nochmal deutlich pessimistischer: Der Zukunftsindikator fällt signifikant um 19 Punkte auf 11 Punkte.</p>
<h2><b>Wirtschaftliche Situation ist angespannt</b></h2>
<p>Auch ihre aktuelle wirtschaftliche Lage beurteilen die Befragten negativer als im Herbst. Nur noch 44 Prozent bewerten diese als gut oder sehr gut. Auch die Umsatz- und Gewinnentwicklung schätzen sie tendenziell schlechter ein. Gleichzeitig bleibt die Liquiditätssituation angespannt: Mehr als die Hälfte der Unternehmen (53 Prozent) berichtet von Liquiditätsengpässen. Der Anteil ist damit seit April 2025 gleichbleibend hoch. Das schwierige Marktumfeld macht sich aber auch in den Zukunftssorgen der Unternehmen bemerkbar. Neben Nachfragerückgängen befürchten die Befragten vor allem Energiekostensteigerungen. Gleichzeitig führen die geopolitischen Krisen zu großer Verunsicherung. Rund drei Viertel der Betriebe äußern Besorgnis über Iran- und Ukrainekrieg sowie die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen.</p>
<h3><b>Investitionstätigkeit wieder gesunken</b></h3>
<p>Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Investitionsverhalten der kleinen Unternehmen wider. Trotz unverändert hohem Investitionsbedarf haben nur 47 Prozent der Unternehmen entsprechende Vorhaben wie geplant durchgeführt, 42 Prozent hingegen verschoben oder ganz abgesagt. Gründe dafür sind vor allem fehlendes Eigenkapital, zu hohe Kosten und die unsichere wirtschaftliche Entwicklung. Dennoch wollen die Unternehmen in den nächsten Jahren investieren, dabei setzen sie auch auf Vorhaben, die ihre Zukunftsfähigkeit betreffen. So planen gut drei Viertel der Befragten nicht nur Ausgaben für Geschäftsausstattung, sondern auch für Digitalisierung und Automatisierung. An Relevanz verlieren demgegenüber Investitionen in Nachhaltigkeit und <a href="https://www.unternehmerjournal.de/sebastian-dittmar-interview/" data-wpel-link="internal">Energieeffizienz</a>. Nur noch knapp 60 Prozent der Kleinunternehmen planen entsprechende Investitionen in den nächsten Jahren.</p>
<h3><b>Knapp ein Fünftel befürchtet Insolvenz</b></h3>
<p>Damit diese Pläne nicht verpuffen und Unternehmen tatsächlich wieder mehr investieren, ist die Politik in der Pflicht. Neben einer verbesserten Nachfrage fordern die Kleinunternehmen vor allem geringere Steuern und Abgaben, konsequenten Bürokratieabbau sowie niedrigere Energiekosten. Die neuen degressiven Abschreibungsregeln haben zwar zu knapp 40 Prozent der Investitionen beigetragen, bleiben aber ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht grundlegend, sieht knapp ein Fünftel der Kleinunternehmen den Fortbestand seines Unternehmens gefährdet.</p>
<h3><b>Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland</b></h3>
<p>Es wird klar: Die aktuelle Situation der kleinen Unternehmen hierzulande ist ein Alarmsignal. Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland stellen Kleinunternehmen mit bis 10 Millionen Jahresumsatz. Sie sind damit ein wichtiger Arbeitgeber und tragen wesentlich zu Wertschöpfung und Wachstum bei. Um dieses Unternehmenssegment nachhaltig zu stärken, ist die Politik gefordert, die notwendigen Reformen anzugehen und wieder investitionsfreundliche Bedingungen im Mittelstand und damit Voraussetzungen für mehr Wachstum in Deutschland zu schaffen.</p>
<p><b>Zur Studie:</b> Das Stimmungsbarometer ist eine regelmäßige Studie, die die VR Smart Finanz seit 2019 gemeinsam mit dem CFin &#8211; Research Center For Financial Services der Steinbeis-Hochschule zur Situation und zu den Bedürfnissen von Kleinunternehmen erhebt. Die Befragung fand vom 01. bis 14. April 2026 unter 300 Geschäftskunden, Gewerbekunden, Soloselbständigen sowie Unternehmen aus dem kleineren Mittelstand mit einem Jahresumsatz bis zu sechs Millionen Euro statt.</p>
<p>Weitere Details zur Studie und ihre Ergebnisse gibt es unter <a class="uri-ext outbound" href="https://www.vr-smart-finanz.de/stimmungsbarometer-2026-06" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">https://www.vr-smart-finanz.de/stimmungsbarometer-2026-06</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bali Invest schließt erstes Immobilienprojekt erfolgreich ab – und plant nächste Expansion</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/bali-invest-schliesst-erstes-immobilienprojekt-erfolgreich-ab-und-plant-naechste-expansion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 23:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bali Invest]]></category>
		<category><![CDATA[Expansion]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Beutler]]></category>
		<category><![CDATA[Manou Antweiler]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsmotor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=23465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kevin Beutler und Manou Antweiler, Gründer von Bali Invest, haben ihr erstes Resortprojekt erfolgreich abgeschlossen. Mit ihrer Vision, Immobilieninvestments auf Bali der breiten Masse zugänglich zu machen, richten sie sich an deutschsprachige Anleger, die nach renditestarken Alternativen im Ausland suchen. Der folgende Artikel zeigt, welche Learnings das Team gemacht hat und was als Nächstes kommt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="article-paragraph u-portal-section">
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<div class="article-paragraph__text">
<p>Passives Einkommen ist das Ziel vieler privater Investoren, doch unsichere Märkte und komplizierte Immobilienprozesse stellen sie vor Herausforderungen. Gerade deutsche Kleinanleger suchen nach Wegen, ihr Kapital langfristig und sinnvoll zu investieren. Aber wo beginnen, wenn klassische Märkte kaum noch Chancen bieten? Bürokratie, Intransparenz und mangelnde Expertise schrecken viele ab. Dazu kommt häufig Unsicherheit: Wer garantiert mir eine reale Rendite? Wer übernimmt das operative Geschäft vor Ort? Und was passiert, wenn etwas schiefläuft?</p>
<blockquote><p><strong>„Gerade bei Immobilienprojekten im Ausland sind viele Anleger vorsichtig“, sagt Kevin Beutler.</strong></p></blockquote>
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<div class="article-paragraph__text">
<p>„Unsere Investoren erhalten ihre Profite bereits ausgeschüttet. Aktuell sind es 12 Prozent Rendite – und das nur ein halbes Jahr nach Eröffnung.” Mittelfristig streben Kevin Beutler und Team eine Rendite von 20 bis 30 Prozent an. Aufgrund des gestiegenen Beratungsaufwands wurde das Mindestinvestment inzwischen von 1.400 $ auf 7.000 $ ab fünf Anteilen erhöht – ein Schritt, der zugleich auf die wachsende Nachfrage und das zunehmende Interesse professioneller Anleger reagiert. <strong>Das erste Projekt wurde im August 2024 finalisiert, doch der Weg dorthin war nicht frei von Hürden:</strong> So zog sich das ursprüngliche Bauunternehmen kurz nach dem Soft Opening zurück. Die Fertigstellung übernahm das Team eigenständig – mit Erfolg. Heute arbeiten sie mit einer indonesischen General Managerin und einem professionellen Inhouse-Bauteam, das 25 Jahre Erfahrung mitbringt. Kevin Beutler und Manou Antweiler setzen gezielt auf lokale Expertise, technologische Effizienz und flache Hierarchien. Der Erfolg gibt ihrem Konzept recht: Die Buchungsrate stieg von ca. 10 bis 20 Prozent auf 75 Prozent im Juli – nicht zuletzt durch die Kooperation mit erfahrenen Travel Agencies. Mit neuem Head of Marketing und automatisierten CRM-Prozessen konnte außerdem der Vertrieb optimiert und professionalisiert werden. Diese interne Umstrukturierung ist ein entscheidender Schritt, um weiteres Wachstum skalierbar zu gestalten.</p>
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<h2 class="article-paragraph__headline">Jungle-Gym und Wellness – Expansion mit Weitblick</h2>
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<p>Stillstand ist für das Team von Bali Invest keine Option. Nur 500 Meter vom bestehenden Resort entsteht aktuell das „Nusa Ceningan Jungle Gym“, ein hochwertiges Fitness- und Wellnesscenter im balinesischen Stil. Ziel ist es, ein Angebot zu schaffen, das sowohl Gästen als auch Langzeitbewohnern einen echten Mehrwert bietet. „Auf der Insel gibt es kaum adäquate Trainings- oder Spa-Angebote“, erklärt Beutler. „Das einzige lokale Gym ist stark in die Jahre gekommen und bietet weder moderne Geräte noch einen umfassenden Wellnessbereich. Die nächste Sauna – in Lago – punktet zwar mit einem traumhaften Blick auf den Ozean, verfügt aber nur über rund zehn Liegeplätze. Gerade in der Hauptsaison wird der Bedarf damit bei weitem nicht gedeckt.“ <strong>Das Jungle Gym soll genau hier ansetzen und eine Lücke schließen.</strong> Geplant ist eine Anlage inmitten der Natur, mit zahlreichen Palmen und balinesischer Vegetation, eingebettet in ein modernes Bambusdesign. Das Konzept vereint Fitnessstudio, Wellnessbereich und Ruheoase. Damit entspricht es genau dem Lifestyle, den viele gesundheitsbewusste Reisende und digitale Nomaden auf Bali suchen. Erste Entwürfe und die Standortwahl verdeutlichen den Anspruch: Es geht nicht um Masse, sondern um Qualität und Atmosphäre.</p>
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<p>Zeitgleich wird das bestehende Resort durch ein benachbartes Grundstück erweitert. Geplant ist eine großzügige Poollandschaft mit Sauna, Eisbad und Massageflächen. Ziel ist eine harmonisch integrierte Erholungslandschaft, die Komfort, Design und Funktion verbindet. Auf 200 bis 300 Quadratmetern soll damit ein Rückzugsort für ruhesuchende Gäste geschaffen werden. Die dadurch zu erwartende höhere Auslastung stellt zugleich ein attraktives Zusatzangebot für Investoren dar. Mit dieser Doppelstrategie will Bali Invest den <a href="https://www.unternehmerjournal.de/warum-standortfaktoren-ueber-den-erfolg-von-unternehmen-entscheiden/" data-wpel-link="internal">Standort</a> nicht nur touristisch, sondern auch infrastrukturell weiterentwickeln und so den Immobilienwert der gesamten Anlage steigern.</p>
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<h3 class="article-paragraph__headline">Strategische Partnerschaften als Wachstumsmotor</h3>
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<p>Bali Invest baut gezielt strategische Partnerschaften aus – mit einem klaren Fokus auf Markenpräsenz, Zielgruppenansprache und nachhaltige Sichtbarkeit. Ein zentrales Beispiel ist die Kooperation mit Hidup, einer etablierten Auswandereragentur auf Bali. Als Partner vor Ort unterstützt Hidup deutsche Auswanderer bei Aufenthaltsgenehmigungen, Firmengründungen und rechtlichen Fragen – ein Service, der insbesondere für potenzielle Investoren mit eigenen Plänen auf der Insel von Nutzen ist. Auch die Zusammenarbeit mit MyBali, dem größten Importeur balinesischer Produkte nach Deutschland, zeigt das Potenzial des wachsenden Bali-Ökosystems. Die Marke bringt authentische Waren in über 800 Filialen von Edeka und Rewe – und verstärkt damit nicht nur die Markenpräsenz von Bali Invest, sondern auch das Vertrauen deutscher Konsumenten.</p>
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<p>Kunden erhalten kostenlose Kaffeeproben mit Bali-Invest-Branding, eingebettet in hochwertige Willkommenspakete mit Gewürzen, Feinkost und weiteren regionalen Spezialitäten. Zusätzlich sind deutschlandweite Promotion-Aktionen geplant – etwa durch studentische Promoter in den Supermärkten, die Proben verteilen und über das Investitionsmodell informieren. <strong>Mit diesem Dreiklang aus digitaler Innovation, lokaler Verankerung und kreativem Marketing schaffen Kevin Beutler und Manou Antweiler ein einzigartiges Ökosystem, das weit über klassische Immobilieninvestments hinausgeht.</strong> Für Anleger eröffnet sich damit nicht nur der Zugang zu renditestarken Projekten auf Bali, sondern auch zu einer greifbaren, glaubwürdigen Art des Investierens – nah an den Menschen und nah an der Realität vor Ort.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><div class="su-divider su-divider-style-default" style="margin:15px 0;border-width:1px;border-color:#dddddc"><a href="#" style="color:#000000">Anzeige</a></div></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><div class="su-service"><div class="su-service-title" style="padding-left:46px;min-height:32px;line-height:32px"><i class="sui sui-line-chart" style="font-size:32px;color:#333"></i> Sie möchten Ihr Kapital in ein stabiles, zukunftsfähiges Immobilienprojekt investieren und dabei echte Einblicke erhalten?</div><div class="su-service-content su-u-clearfix su-u-trim" style="padding-left:46px">Dann melden Sie sich bei Bali Invest und buchen Sie ein kostenloses Beratungsgespräch!</span></p>
<p><a href="https://baliinvest.com/de" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external"><b>Hier</b> <b>klicken, um zur Webseite</b></a><span style="font-weight: 400;"> von Bali Invest zu gelangen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></div></div> </span></p>
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<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/bali-invest-schliesst-erstes-immobilienprojekt-erfolgreich-ab-und-plant-naechste-expansion/" data-wpel-link="internal">Bali Invest schließt erstes Immobilienprojekt erfolgreich ab – und plant nächste Expansion</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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		<title>KMU-Digitalisierung: Mittelstand investiert mehr in KI, Bürokratie wird zur größten Digitalisierungshürde</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/kmu-digitalisierung-mittelstand-investiert-mehr-in-ki-buerokratie-wird-zur-groessten-digitalisierungshuerde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Samuel Altersberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 11:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2021 untersucht IONOS gemeinsam mit YouGov den Digitalisierungsgrad des Mittelstands. Die aktuelle Studie zeigt: Das digitale Wachstum setzt sich fort, die Unternehmen bauen ihre KI-Budgets aus. Gleichzeitig sind zum ersten Mal in der Geschichte der Erhebung 2026 nicht die Kosten das größte Hindernis bei der Digitalisierung deutscher Mittelständler, sondern die Bürokratie. 55 % der Befragten nennen sie als größte Hürde, die Kosten (52 %) fallen auf Platz zwei.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Studie befragte YouGov rund 4.000 Entscheider aus Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden in fünf Ländern, davon etwa 1.000 in Deutschland.</p>
<h2><b>Digitale Präsenz auf Wachstumskurs, KI-Nutzung steigt</b></h2>
<p>Der digitale Fortschritt der KMU in Deutschland ist messbar: Sechs von zehn Unternehmen (60 %) besitzen der Umfrage zufolge eine eigene Website, das sind acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 62 % nutzen eine Geschäfts-E-Mail mit eigener Domain (2025: 52 %). Besonders stark gewachsen ist der Einsatz von KI &#8211; 44 % setzen bereits Künstliche Intelligenz ein, ein Sprung von zwölf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.</p>
<h3><b>Sicherheit, Sichtbarkeit, KI: Wohin die Investitionsbudgets fließen</b></h3>
<p>Bei den Unternehmen, die investieren, zeichnen sich drei Schwerpunkte ab. IT-Sicherheit und Datenschutz stehen mit 38 % an der Spitze der Investitionsprioritäten. Online-Sichtbarkeit inklusive Website und KI folgen gleichauf mit je 35 %. Die Bereitschaft für KI-Investitionen ist gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozentpunkte gestiegen. Für 31 % der Befragten macht KI inzwischen mehr als 10 % ihres gesamten Digitalbudgets aus. Die Technologie ist zum festen Bestandteil der Budgetplanung geworden.</p>
<h3><b>Bürokratie als neue Top-Hürde für die Digitalisierung</b></h3>
<p>Erstmals bremst die Bürokratie die Digitalisierung im Mittelstand am stärksten (55 %). Die Kosten, in den vergangenen Jahren durchweg Hürde Nummer eins, rutschen mit 52 % auf Platz zwei (2025: 56 %). Drittgrößte Barriere bleibt der Zeitmangel im Tagesgeschäft (47 %).</p>
<p>&#8222;Wer im Tagesgeschäft mit Formularen und Berichtspflichten kämpft, verliert wertvolle Zeit&#8220;, sagt Achim Weiß, CEO von IONOS. &#8222;Wir können die Bürokratie nicht abschaffen. Hier ist die Politik gefragt, Hürden abzubauen. Als Anbieter können wir mit einfachen und verlässlich funktionierenden Lösungen dafür sorgen, dass kleine und mittelständische Firmen ihre Digitalisierung vorantreiben.&#8220;</p>
<h3><b>Europa-Vergleich: Deutschland mit Aufholpotenzial, Großbritannien liegt vorn</b></h3>
<p>Der Blick auf Europa zeigt, dass der Digitalisierungsgrad der <a href="https://www.unternehmerjournal.de/luca-tschaeppeler-von-tschaeppeler-solutions-wie-schweizer-kmu-online-sichtbar-werden/" data-wpel-link="internal">KMU</a> in Deutschland im Mittelfeld liegt, aber weit hinter dem der Firmen in Großbritannien. Dort besitzen 81 % der befragten Unternehmen eine eigene Website, ein Abstand von 21 Prozentpunkten zu Deutschland (60 %). Die Werte für Spanien (57 %), Frankreich (56 %) und Italien (53 %) sind ähnlich wie in Deutschland.</p>
<p>&#8222;Die Website bleibt das wichtigste digitale Gut eines Unternehmens, sein Kanal, seine Marke, seine Schnittstelle zum Kunden&#8220;, erklärt Achim Weiß. &#8222;In Zeiten von KI wird das noch wichtiger: Sprachmodelle ziehen ihre Antworten aus dem Internet. Firmen ohne professionelle Website existieren in der KI-gesteuerten Suche nicht. Die Website ist kein reines Marketingtool mehr &#8211; sie ist Infrastruktur.&#8220;</p>
<p>Für IONOS zeigen die Ergebnisse vor allem eines: Der Wille zur Digitalisierung ist vorhanden, aber der Mittelstand braucht bezahlbare Lösungen, die am ersten Tag funktionieren. Informationen zu den Digitalisierungsangeboten von IONOS &#8211; vom KI-gestützten Website-Baukasten über den KI Telefonassistenten bis zur DSGVO-konformen Cloud-Infrastruktur aus europäischen Rechenzentren &#8211; unter <a class="uri-ext outbound" href="http://www.ionos.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">www.ionos.de</a>.</p>
<p><i>Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von IONOS unter insgesamt ca. 4.000 Entscheidern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien (Befragungszeitraum: Januar-März 2026).</i></p>
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		<item>
		<title>KfW Research: Immer weniger Mittelständler suchen eine Bankfiliale auf</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-immer-weniger-mittelstaendler-suchen-eine-bankfiliale-auf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Kläs]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 07:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bankfiliale]]></category>
		<category><![CDATA[Bankgeschäfte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftstermine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=23346</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland suchen immer seltener eine Bankfiliale auf. Im Jahr 2024 nahmen erstmals weniger als die Hälfte der Unternehmen, nämlich 47 Prozent, mindestens einen Geschäftstermin in einer Bank- oder Sparkassenfiliale wahr. Drei Jahre zuvor waren es 50 Prozent, im Jahr 2017 noch 65 Prozent. Der Rückgang der Filialbesuche geht somit weiter, die Dynamik hat sich aber im Vergleich zu den Vorerhebungen verlangsamt.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-immer-weniger-mittelstaendler-suchen-eine-bankfiliale-auf/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Immer weniger Mittelständler suchen eine Bankfiliale auf</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In absoluten Unternehmenszahlen ausgedrückt zeigt sich: 1,8 Millionen Mittelständler besuchten 2024 eine Bank- oder Sparkassenfiliale &#8211; 60.000 weniger als 2021 und 620.000 weniger als im Jahr 2017. Unternehmen, die ihren Weg noch in eine Filiale fanden, besuchten diese dann im Schnitt 3,15 Mal. Zusammengerechnet ergibt sich somit für das Jahr 2024 eine Zahl von etwa 5,7 Millionen Geschäftsterminen von Mittelständlern mit Kreditinstituten und damit rund 700.000 weniger als 2021 und fast vier Millionen weniger als 2017.</p>
<p>Das sind Ergebnisse einer Sonderauswertung zum KfW-Mittelstandspanel. Für das repräsentative Mittelstandspanel werden kleine und mittlere Unternehmen sämtlicher Wirtschaftszweige mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro befragt.</p>
<p>Die Gründe für den Rückgang der Filialkontakte sind mannigfaltig. &#8222;Die Bereitschaft im Mittelstand, überhaupt Investitionen anzugehen, stagniert seit vielen Jahren. Wenn die Unternehmen dann Investitionen vornehmen, verzichten sie immer häufiger auf eine Bankfinanzierung. Dadurch benötigen sie auch seltener Kontakt zu Kreditinstituten&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. Zudem: &#8222;Banken und Sparkassen digitalisieren sich immer stärker, die <a href="https://www.unternehmerjournal.de/dominik-heckner-von-der-unternehmensberatung-heckner-hoeherer-gewinn-bei-weniger-arbeit-im-elektrohandwerk/" data-wpel-link="internal">Unternehmen</a> fragen vermehrt digitale Angebote nach. Auch dadurch entfällt die Notwendigkeit, Filialen aufzusuchen.&#8220;</p>
<p>Ein weiterer Grund dürfte sein: Die Zahl der Bankfilialen sinkt seit Jahren. Seit der Jahrtausendwende haben die Banken und Sparkassen hierzulande 69 Prozent ihrer Zweigstellen geschlossen. Dies umfasst Filialen sowie Außenstellen mit Selbstbedienungsterminals und zusätzlicher persönlicher Beratungsmöglichkeit.</p>
<p>Für Mittelständler ist es dadurch zeitlich auch etwas aufwendiger geworden, eine Filiale zu erreichen &#8211; der Mehraufwand ist aber moderat. Im Jahr 2024 benötigte ein mittelständischer Unternehmer im Schnitt 16,7 Minuten vom Firmensitz bis zur nächstgelegenen Filiale; 2021 waren es noch 15,5 Minuten. Dabei sind die Unterschiede im urbanen und im ländlichen Raum gering: In der Stadt benötigten Unternehmen im Schnitt 16,5, auf dem Land 17,1 Minuten.</p>
<p>Die Spannbreite zwischen den Bundesländern ist hingegen größer. Besonders in den ostdeutschen Ländern müssen die Unternehmen deutlich längere Distanzen zur nächsten Bankfiliale zurücklegen. In Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg fast 23 Minuten &#8211; in Bremen dagegen nur etwas über 13 Minuten, in Hamburg und Bayern gut 15 Minuten.</p>
<p>Die komplette Studie ist zu finden unter <a class="uri-ext outbound" href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Fokus-Volkswirtschaft/" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Fokus Volkswirtschaft | KfW</a></p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-immer-weniger-mittelstaendler-suchen-eine-bankfiliale-auf/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Immer weniger Mittelständler suchen eine Bankfiliale auf</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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		<title>KI-Manager im Mittelstand: Viele KI-Rollen besetzt, aber oft fehlt klares Mandat</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/ki-manager-im-mittelstand-viele-ki-rollen-besetzt-aber-oft-fehlt-klares-mandat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Kläs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 06:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Manager]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Mandate]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=23274</guid>

					<description><![CDATA[<p>An KI-Verantwortliche in deutschen Unternehmen werden hohe Erwartungen gestellt, strategisch, operativ und koordinierend. Was ihnen oft fehlt, sind weniger Kompetenzen, sondern formale Entscheidungsrechte. Das ist das zentrale Ergebnis des "NEXperts KI-Manager-Kompass 2026", einer systematischen Studie zur Situation von KI-Verantwortlichen im deutschsprachigen Mittelstand. Befragt wurden 110 Personen mit explizitem KI-Bezug in ihrer Rolle, ergänzt durch 12 qualitative Tiefeninterviews.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/ki-manager-im-mittelstand-viele-ki-rollen-besetzt-aber-oft-fehlt-klares-mandat/" data-wpel-link="internal">KI-Manager im Mittelstand: Viele KI-Rollen besetzt, aber oft fehlt klares Mandat</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>52 Prozent der Befragten beschreiben sich als gesamtverantwortlich für KI in ihrem Unternehmen, 59 Prozent verfügen über ein eigenes KI-Budget. Das klingt nach klarer Verankerung. Was die Studie jedoch dahinter sichtbar macht: Formale Zuständigkeit bedeutet häufig noch kein echtes Entscheidungsmandat. Zuständig für alles zu sein, entscheiden darf aber jemand anderes &#8211; das ist kein Einzelfall, sondern eher ein Muster.</p>
<p>Besonders deutlich wird das im Rollenalltag: 55 Prozent der KI-Verantwortlichen arbeiten strategisch steuernd, 42 Prozent davon gleichzeitig operativ umsetzend. Dies deutet auf eine organisatorische Lücke hin, in der eine einzige Person Strategie, Umsetzung, Koordination und interne Übersetzungsarbeit trägt, aber ohne die formalen Befugnisse zu haben, die dafür wirklich nötig wären.</p>
<p>&#8222;Viele Unternehmen haben verstanden, dass KI relevant ist. Aber Relevanz ersetzt kein Mandat&#8220;, erklärt Armin Noack, Head of AI Transformation bei NEXperts. &#8222;Wo Entscheidungsrechte unscharf bleiben, wird KI schnell zum Zusatzjob.&#8220;</p>
<h2><b>Governance und Kultur als zentrale Bremsfaktoren</b></h2>
<p>Die größten Lücken entstehen nicht erst im Betrieb, sondern bereits ganz am Anfang: 26 Prozent der Befragten sehen die größte Unklarheit bei der Identifikation und Bewertung neuer KI-Ideen und Use Cases, weitere 26 Prozent bei Datenzugang und Datenfreigabe. 23 Prozent nennen ungeklärte Verantwortlichkeiten zwischen Fachbereichen, IT und Management als zentrales Problem. Und Governance wird in vielen Unternehmen erst dann nachgezogen, wenn die KI-Komplexität bereits gestiegen ist.</p>
<p>Auch kulturell zeigt die Studie ein klares Muster: 27 Prozent nennen als größte Hürde, dass KI noch immer überwiegend als IT-Thema verstanden wird und nicht als Organisations- oder Führungsthema. Dabei sitzt der Widerstand laut Studie selten in der Belegschaft, sondern häufig im mittleren Management und in Führungsetagen, die KI zwar grundsätzlich befürworten, aber die eigene Arbeits- und Entscheidungslogik noch nicht wirklich angepasst haben.</p>
<p>&#8222;Am Ende geht es bei KI-Transformation nicht um Technologie. Es geht um Menschen, die mit besseren Strukturen mehr bewegen können&#8220;, so Michael Quast, Geschäftsführer von NEXperts.ai.</p>
<h3><b>Vier Indizes zeigen, wo der Mittelstand steht</b></h3>
<p>Die Studie misst die organisatorische KI-Reife anhand von vier Indizes: dem Vision Clarity Index (strategische Zielklarheit und Priorisierungsfähigkeit), dem Governance and Guidance Index (Entscheidungswege und Rollenklarheit), dem Change Maturity Index (Veränderungsreife und Führungsunterstützung) sowie dem Value Driven Index (Wirkungsorientierung und Erfolgsmessung). Auf einer sechsstufigen Skala erreicht der Vision Clarity Index mit 4,57 den höchsten Wert, gefolgt vom Change Maturity Index mit 4,45, dem Governance and Guidance Index mit 4,44 und dem Value Driven Index mit 4,43. Die Werte liegen also eng beieinander. Das steht für einen Markt, der sich bereits auf den Weg gemacht hat, aber organisatorisch noch nicht überall solide aufgestellt ist. Mit anderen Worten: Viele Unternehmen wissen schon, wo sie mit KI hinwollen, aber noch nicht, wie und ob sie wirklich ankommen.</p>
<h3><b>Die zentrale Botschaft der Studie</b></h3>
<p>Der Mittelstand braucht klare KI-Mandate, frühe Governance, definierte Entscheidungsrechte und eine <a href="https://www.unternehmerjournal.de/zielvereinbarung-als-fuehrungsinstrument-so-werden-unternehmensziele-erreicht/" data-wpel-link="internal">Führung</a>, die KI nicht nur genehmigt, sondern auch sichtbar trägt. Unternehmen, die diese Themen jetzt angehen, können einen strukturellen Vorsprung erreichen.</p>
<p>Die vollständige Studie steht unter <a class="uri-ext outbound" href="http://www.nexperts.ai/ki-manager-kompass-2026" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external"><b>www.nexperts.ai/ki-manager-kompass-2026</b></a> zum Download bereit.</p>
<p><b>Über die Studie</b></p>
<p>Der <b>NEXperts KI-Manager-Kompass 2026</b> basiert auf einer quantitativen Online-Befragung von 110 Personen mit explizitem KI-Bezug sowie 12 qualitativen Tiefeninterviews (Erhebungszeitraum: 11.-18. März 2026, Plattform: Appinio). Die Studie ist explorativ angelegt und erhebt keinen Repräsentativitätsanspruch. Herausgeber ist NEXperts.ai.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/ki-manager-im-mittelstand-viele-ki-rollen-besetzt-aber-oft-fehlt-klares-mandat/" data-wpel-link="internal">KI-Manager im Mittelstand: Viele KI-Rollen besetzt, aber oft fehlt klares Mandat</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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