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	<title>News Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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	<description>News und Insights: Von Geschäftsführern für Geschäftsführer</description>
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	<title>News Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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		<title>Nachfolgemonitor 2026: Nachfolger fehlen, Investitionen werden aufgeschoben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Samuel Altersberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgelücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands Mittelstand gerät bei der Unternehmensnachfolge zunehmend unter Druck. Die geburtenstarken Jahrgänge erreichen das Übergabealter, während aus den jüngeren Generationen deutlich weniger potenzielle Nachfolger nachrücken. Zugleich stehen viele Betriebe vor der Herausforderung, notwendige Investitionen nachzuholen. Der Nachfolgemonitor 2026 zeigt, wie angespannt die Lage ist: 2024 erreichten die im Datensatz erfassten Unternehmensübergaben einen historischen Tiefstand. Das mittlere Alter der Übergebenden liegt inzwischen bei 64 Jahren, während der Frauenanteil unter den Übernehmenden 2025 auf den historischen Tiefstand von 18,9 Prozent gesunken ist. Wer einen Betrieb übernimmt, muss zudem häufig nicht nur den Kaufpreis finanzieren, sondern auch in dessen Modernisierung investieren.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die demografische Nachfolgelücke verschärft den Handlungsdruck. Ein erheblicher Teil der Übergaben erfolgt erst im fortgeschrittenen Alter. Zugleich sind mehr als vier von zehn Übernehmenden zwischen 30 und 39 Jahre alt. Viele Babyboomer treffen damit auf zahlenmäßig kleinere Nachfolgegenerationen.</p>
<p>„Die Nachfolgelücke ist längst kein abstraktes demografisches Problem mehr. Sie entscheidet ganz konkret darüber, ob wirtschaftlich tragfähige Betriebe weitergeführt werden oder vom Markt verschwinden. Je später die Übergabe angegangen wird, desto schwieriger werden Nachfolgersuche und Finanzierung. Deshalb müssen wir deutlich früher über Nachfolge sprechen – bevor aus Zeitdruck ein Existenzproblem für den Betrieb wird“, <i>Guy Selbherr, Vorsitzender des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB).</i></p>
<h2><b>Frauen bleiben das größte ungenutzte Nachfolgepotenzial</b></h2>
<p>Besonders brisant ist die Entwicklung bei den Frauen. Ihr Anteil unter den Übernehmenden fiel 2025 auf 18,9 Prozent – historischer Tiefstand und erstmals weniger als ein Fünftel. 2017 waren es noch 22,9 Prozent. Dabei fällt die typische Übernahmephase genau in die „Rushhour des Lebens“: Die größte Gruppe der Nachfolgenden ist zwischen 30 und 39 Jahre alt. Unternehmensübernahme, berufliche Entwicklung und Familiengründung konkurrieren um dieselben Jahre.</p>
<p>„Wenn weniger als jede fünfte Übernahme von einer Frau erfolgt, können wir das nicht als Randthema behandeln. Angesichts der demografischen Lücke können wir es uns schlicht nicht leisten, auf einen so großen Teil des unternehmerischen Potenzials zu verzichten. Wer mehr Nachfolgerinnen gewinnen will, muss die Bedingungen für Finanzierung und die Vereinbarkeit von Unternehmertum und Familie verbessern“, sagt <i>Prof. Dr. Holger Wassermann, wissenschaftlicher Leiter des KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship &amp; Mittelstand der FOM Hochschule.</i></p>
<p>Hinzu kommt: Nachfolge wird immer häufiger zur Solo-Aufgabe. 81,2 Prozent der Übernahmen wurden 2025 von Einzelpersonen gestemmt. Team-Nachfolgen bleiben die Ausnahme.</p>
<h3><b>Der Kaufpreis ist erst der Anfang</b></h3>
<p>Wer einen Betrieb übernimmt, übernimmt häufig auch einen über Jahre aufgelaufenen Investitions- und Modernisierungsbedarf. Das zeigt sich in der Ertragsentwicklung nach der Übergabe: Bei 52,9 Prozent der untersuchten Unternehmen steigt das EBITDA, also das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Gleichzeitig verzeichnen 54,1 Prozent einen Rückgang des EBIT, das die Abschreibungen bereits berücksichtigt. Diese gegenläufige Entwicklung deutet darauf hin, dass das operative Geschäft in vielen Betrieben weiterhin tragfähig ist, die Ertragslage jedoch durch nachgeholte Investitionen belastet wird. Denn neue Maschinen, IT-Systeme oder Digitalisierungsmaßnahmen verursachen zusätzliche Abschreibungen, die das EBIT zunächst schmälern. Unternehmensnachfolger müssen damit häufig nicht nur den Kaufpreis finanzieren, sondern zugleich in die Zukunftsfähigkeit des übernommenen Betriebs investieren.</p>
<p>Das verschärft die Finanzierung: Rund 77 Prozent des erfassten Finanzierungsbedarfs einer <a href="https://www.unternehmerjournal.de/generationswechsel-mit-weitblick-wie-kluge-nachfolgeplanung-unternehmen-zukunftsfaehig-macht/" data-wpel-link="internal">Nachfolge</a> entfallen auf den Kaufpreis. Für Modernisierung, Betriebsmittel und Wachstum muss zusätzlich Kapital vorhanden sein.</p>
<p>„Ein tragfähiges Geschäftsmodell allein reicht für eine erfolgreiche Nachfolge nicht. Unsere Daten zeigen, dass viele Übernehmende nach dem Einstieg erheblich investieren müssen. Wenn ein hoher Kaufpreis auf Modernisierungsbedarf und knappe Finanzierungsspielräume trifft, wird Liquidität schnell zum Engpass. Umso wichtiger ist, den Kapitalbedarf nicht nur bis zum Kauf, sondern für die ersten Jahre danach realistisch zu planen“, sagt <i>Stephan Schütrumpf, Sales Director der Creditreform Gruppe</i>.</p>
<p>Dabei zeigt der Nachfolgemonitor auch die andere Seite: Neues Management kann Unternehmen stabilisieren. Mehr als die Hälfte der Betriebe mit zuvor schwacher Bonität verbessert sich nach dem Eigentümerwechsel. Nachfolge kann damit wirtschaftliche Substanz nicht nur erhalten, sondern auch neue Entwicklung ermöglichen.</p>
<h3><b>Unternehmensnachfolge wird zur Frage des Substanzerhalts</b></h3>
<p>Eine ergänzende Untersuchung in Hessen verdeutlicht regionale Besonderheiten:</p>
<ul>
<li>Kleinstbetriebe werden für Nachfolger zunehmend unattraktiv, weil ihnen oft die organisatorischen Strukturen fehlen, die eine Übergabe erleichtern. Kleinbetriebe mit zehn bis 49 Beschäftigten gewinnen dagegen an Bedeutung.</li>
<li>Das Nachfolgegeschehen konzentriert sich auf wenige Branchen: Handwerk und wirtschaftsnahe Dienstleistungen dominieren und vereinen gemeinsam mit der Industrie rund zwei Drittel aller Übernahmen.</li>
<li>Beim Frauenanteil unter den Nachfolgenden gibt es Luft nach oben: Bundesweit liegt er bei 18,9 Prozent, in Hessen bei 13,3 Prozent. Das zeigt, dass Unternehmensnachfolge für Frauen noch kein selbstverständlicher Weg ist.</li>
</ul>
<p>„Die Zahlen für Hessen bestätigen: Unternehmensnachfolge ist kein Selbstläufer. Dass der Frauenanteil unter den Nachfolgern trotz eines wirtschaftsstarken Bundeslandes so deutlich unter dem Bundesschnitt liegt, zeigt, wo Handlungsbedarf besteht. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns dafür ein, dass Nachfolge in Hessen für alle Unternehmerpersönlichkeiten zugänglich bleibt, unabhängig von Branche, Region oder Hintergrund”, sagt <i>Sven Volkert, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen.</i></p>
<h5><u><b>Der Nachfolgemonitor</b></u></h5>
<p>Der Nachfolgemonitor basiert auf den realen Unternehmensdaten aus den Datenbanken der deutschen Bürgschaftsbanken und von Creditreform. Die in allen Bundesländern bestehenden Bürgschaftsbanken dienen der Förderung der mittelständischen Wirtschaft und werden in der Regel von regionalen Akteuren wie den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern, mittelständisch orientierten Kreditinstituten und Verbänden getragen. Mit dem Nachfolgemonitor wollen der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB), die Creditreform Rating AG und das KompetenzCentrum für Entrepreneurship &amp; Mittelstand der FOM Hochschule (KCE) sowie die FH Salzburg dazu beitragen, den Mittelstand bei der Gestaltung erfolgreicher Nachfolgeregelungen effektiv zu unterstützen.</p>
<h5><u><b>Herausgeber</b></u></h5>
<p><i>FOM Hochschule</i></p>
<p>Mit mehr als 40.000 Studierenden zählt die FOM zu den größten Hochschulen Europas. Initiiert durch die gemeinnützige Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft ermöglicht sie Berufstätigen, Auszubildenden, Abiturienten und international Studierenden ein Hochschulstudium. Die FOM ist staatlich anerkannt und bietet mehr als 50 akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengänge an – im Campus-Studium an 35 Hochschulzentren oder im ortsunabhängigen Digitalen Live-Studium aus den TV-Studios der FOM. Studierende können zudem weltweit Studienerfahrungen an renommierten Partnerhochschulen sammeln.</p>
<p><i>Verband der Vereine Creditreform e.V.</i></p>
<p>Mit qualitativen Wirtschaftsdaten bewertet Creditreform aktuelle Geschäftsrisiken, erkennt Marktpotenziale und realisiert offene Forderungen. Damit bietet Creditreform Unternehmern eine valide Grundlage für datengestützte und verlässliche Geschäftsentscheidungen. Tagtäglich setzen sich fast 4.000 Mitarbeiter engagiert und vorausschauend für ihre Kunden ein. Mit 162 Geschäftsstellen in Europa und einem weltweiten Businessnetzwerk ist Creditreform in jeder Wirtschaftsregion erreichbar – persönlich und digital. Gemeinsam mit 162.000 Mitgliedsunternehmen bildet Creditreform eine starke und schützende Community, die Menschen und Unternehmen verbindet. So stärkt Creditreform das gegenseitige Vertrauen in der Geschäftswelt und leistet einen wertvollen Beitrag, um die Wirtschaft nachhaltig zu sichern.</p>
<p>Die <i>FH Salzburg</i> bietet ihren 3.200 Studierenden in den Departments Angewandte Sozialwissenschaften, Business and Tourism, Creative Technologies, Gesundheitswissenschaften, Green Engineering and Circular Design und Information Technologies and Digitalisation beste akademische Ausbildung mit hohem Praxisbezug. Mit dem Fokus auf Innovation in Forschung und Lehre sowie der internationalen Orientierung wird die FH Salzburg zur Initiatorin zukunftsfähiger Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p><i>Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB)</i></p>
<p>Der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e. V. (VDB) ist die gemeinsame Interessenvertretung der 17 rechtlich und wirtschaftlich selbstständigen Bürgschaftsbanken und Beteiligungsgarantiegesellschaften sowie der 15 Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBGen) in Deutschland. 2023 sicherten die deutschen Bürgschaftsbanken über 4.520 Finanzierungsvorhaben ab.</p>
<p><i>Bürgschaftsbank Hessen GmbH</i></p>
<p>Seit 1954 unterstützt die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler in Hessen. Als Institution der hessischen Wirtschaft stellt die BB-H Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen bereit, um Unternehmen den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu erleichtern – insbesondere dann, wenn die Hausbanken aufgrund des Risikos zurückhaltend sind. Gesellschafter der Bürgschaftsbank sind Kammern, Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute sowie eine Versicherung, die gemeinsam das Vertrauen in die BB-H stärken.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/nachfolgemonitor-2026-nachfolger-fehlen-investitionen-werden-aufgeschoben/" data-wpel-link="internal">Nachfolgemonitor 2026: Nachfolger fehlen, Investitionen werden aufgeschoben</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>KfW Research: Deutscher Wagniskapitalmarkt erlebt sehr starkes drittes Quartal</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-deutscher-wagniskapitalmarkt-erlebt-sehr-starkes-drittes-quartal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 07:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Ups]]></category>
		<category><![CDATA[Venture-Capital-Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Wagniskapitalmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Venture-Capital-Markt hat ein sehr erfolgreiches drittes Quartal erlebt. Hiesige Start-ups sammelten mehr als 4,5 Milliarden Euro ein - das war nochmal ein gutes Drittel mehr als im starken Vorquartal und fast viermal mehr als im dritten Quartal 2025. Gemessen am Dealvolumen war es das stärkste Quartal seit dem vierten Quartal 2021.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-deutscher-wagniskapitalmarkt-erlebt-sehr-starkes-drittes-quartal/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Deutscher Wagniskapitalmarkt erlebt sehr starkes drittes Quartal</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt erhielten junge innovative Unternehmen in Deutschland zwischen Januar und September 9,5 Milliarden Euro von Kapitalgebern. Damit zeigt sich der VC-Markt bereits jetzt volumenmäßig stärker als jeweils im gesamten Jahr 2023 (7,1 Milliarden Euro), 2024 (7,5 Milliarden Euro) und 2025 (7,3 Milliarden Euro).</p>
<p>Das sind Ergebnisse des KfW-Venture-Capital-Dashboards, in dem KfW Research quartalsweise Daten zum deutschen Venture-Capital-Markt (VC-Markt) veröffentlicht.</p>
<p>Getragen wurde die positive Entwicklung allerdings vor allem von einigen wenigen, dafür aber sehr großen Finanzierungsrunden. Sechs Megadeals mit einem Volumen von jeweils über 100 Millionen Euro vereinten zusammen über 3,5 Milliarden Euro auf sich. Die Zahl der Transaktionen ab einer Million Euro sank dagegen im dritten Quartal auf nur noch 89, einen der niedrigsten Werte der vergangenen Jahre. Insgesamt gab es im Jahr 2026 bisher 276 Deals ab einer Million Euro, nach 304 im Vorjahreszeitraum und 324 in den ersten neun Monaten 2024.</p>
<p>&#8222;Die Finanzierungsbedingungen für junge innovative Unternehmen in Deutschland haben sich im laufenden Jahr weiter verbessert. Der Aufwuchs bei den Investitionen zeigt, dass Deutschland viele für Investoren attraktive <a href="https://www.unternehmerjournal.de/aaron-brueck-und-philipp-boros-seals-group-von-0-auf-100-vom-start-up-zum-erfolgreichen-mittelstandsunternehmen/" data-wpel-link="internal">Start-ups</a> hat&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. &#8222;Allerdings konzentriert sich das Kapital derzeit auf immer weniger Unternehmen. Wer Investoren überzeugt, kann deutlich mehr Kapital als noch vor einigen Jahren einsammeln. Für viele Start-ups abseits der Spitze bleibt es allerdings nach wie vor eine große Herausforderung, an ausreichend Finanzierung zu kommen.&#8220;</p>
<p>Das Thema künstliche Intelligenz (KI) spielte bei den Deals im dritten Quartal eine entscheidende Rolle: Rund 3,1 Milliarden Euro in 61 Finanzierungsrunden flossen im dritten Quartal in Start-ups aus verschiedenen Branchen, die sich mit dem Thema KI befassen. Das waren 69 Prozent des gesamten Dealvolumens. Seit Jahresbeginn summieren sich die Investitionen in Start-ups mit einem Fokus auf KI auf 6,3 Milliarden Euro. Das ist etwa doppelt so viel wie im bisherigen Rekordjahr 2025 (insgesamt 3,2 Milliarden Euro im Gesamtjahr).</p>
<p>Insgesamt gab es zuletzt 43 sogenannte Einhörner in Deutschland &#8211; also junge, nicht-börsennotierte Unternehmen, die von Investoren mit mindestens einer Milliarde US-Dollar bewertet werden. Zum Vergleich: Anfang 2021 waren es erst zwölf.</p>
<p>&#8222;Mit Blick auf die Entwicklung des Venture-Capital-Markts sind wir vorsichtig optimistisch&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. &#8222;Die aktuelle konjunkturelle Belebung in Deutschland hilft auch dem VC-Markt und kann diesen stützen. Die hohe Inflation und die steigenden Zinsen dagegen schwächen den VC-Markt tendenziell. Wir rechnen damit, dass sich der derzeitige Trend fortsetzen wird: Das Kapital wird sich auch in den kommenden Monaten auf wenige große Finanzierungsrunden erfolgreicher Unternehmen konzentrieren, während in der Breite des Marktes die Entwicklung schwächer ausfallen dürfte.&#8220;</p>
<p>Das aktuelle KfW-Venture-Capital-Dashboard von KfW Research finden Sie unter <a class="uri-ext outbound" href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Indikatoren/Venture-Capital-Markt-in-Deutschland/" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Venture-Capital-Markt in Deutschland | KfW</a></p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-deutscher-wagniskapitalmarkt-erlebt-sehr-starkes-drittes-quartal/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Deutscher Wagniskapitalmarkt erlebt sehr starkes drittes Quartal</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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		<title>Studie belegt: Jeder Euro im Bargeldsystem erzeugt fast drei Euro volkswirtschaftlichen Wert</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/studie-belegt-jeder-euro-im-bargeldsystem-erzeugt-fast-drei-euro-volkswirtschaftlichen-wert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Samuel Altersberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 11:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bargeld]]></category>
		<category><![CDATA[Bargeldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsökosystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=24327</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine neue, wissenschaftlich geleitete Studie hat erstmals den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen von Bargeld in konkreten Geldbeträgen erfasst. Die repräsentative Befragung hat ergeben, dass die positiven Effekte von Bargeld rund 1,2 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) beziehungsweise rund 54 Milliarden Euro entsprechen. Dem stehen Kosten für Bereitstellung und Betrieb der Bargeldinfrastruktur von 0,45 Prozent des BIP gegenüber.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/studie-belegt-jeder-euro-im-bargeldsystem-erzeugt-fast-drei-euro-volkswirtschaftlichen-wert/" data-wpel-link="internal">Studie belegt: Jeder Euro im Bargeldsystem erzeugt fast drei Euro volkswirtschaftlichen Wert</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie &#8222;Beyond the Cost Debate: A Multidimensional Approach to Quantify the Value of Cash for Society&#8220; belegt, dass der gesamtwirtschaftliche Nutzen von Bargeld fast dreimal so hoch ist wie die Kosten seiner Bereitstellung. Die wissenschaftliche Leitung der Studie lag bei Prof. Dr. Julia Pitters, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule, und Prof. Dr. Franz Seitz, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Weiden. In der Analyse wurden verschiedene Effekte berücksichtigt, darunter der Nutzen für lokale Wirtschaftskreisläufe, die Resilienz des Zahlungssystems, der Schutz der Privatsphäre, finanzielle Inklusion sowie der Wettbewerb gegenüber anderen Zahlungsmethoden.</p>
<h2><b>Bargeld ist Schlüsselinstrument für Resilienz und nationale Sicherheit</b></h2>
<p>Bargeld funktioniert in Krisenzeiten, bei Stromausfällen, Cyberangriffen oder anderen Störungen und ist die widerstandsfähigste Zahlungsmethode. Auf Basis der Befragung zur sinnvollen Bargeldreserve für Notfälle errechnet die Studie daraus einen wirtschaftlichen Wert von rund 0,44 Prozent des BIP beziehungsweise ca. 19,5 Milliarden Euro.</p>
<h3><b>Privatsphäre hat einen messbaren Wert</b></h3>
<p>Auch der Schutz der Privatsphäre lässt sich beziffern. Die Hälfte der Befragten wäre bereit, mindestens 20 Cent pro Transaktion dafür zu bezahlen, dass die Daten einer digitalen Zahlung nicht gespeichert oder unmittelbar gelöscht werden. Für Deutschland insgesamt entspricht dies einem Wert von mehr als drei Milliarden Euro beziehungsweise rund 0,075 Prozent des BIP.</p>
<p>Bargeld hat Vorteile, die weit über die einzelne Transaktion hinausgehen. Es fördert die finanzielle Inklusion, stärkt den Wettbewerb im Zahlungsökosystem und hilft Verbrauchern, die Kontrolle über ihre Ausgaben zu behalten. Hinzu kommt, dass viele Menschen den Komfort und die <a href="https://www.unternehmerjournal.de/katharina-dauenhauer-ueber-das-sicherheitsparadox-wenn-tagesgeld-kaufkraft-kostet/" data-wpel-link="internal">Sicherheit</a> von Bargeld so hochschätzen, dass sie es behalten, obwohl es keine Zinsen bringt. In Summe ergibt sich daraus ein Nutzwert von ca. 1,2 Prozent des deutschen BIP.</p>
<h3><b>Bargeld stärkt lokale Wirtschaftskreisläufe</b></h3>
<p>Ein wesentlicher Teil des durch Bargeld erzeugten Nutzens entsteht im lokalen Wirtschaftskreislauf. Die Studie untersuchte, wie sich das Ausgabeverhalten verändern würde, wenn Bargeld nicht mehr zur Verfügung stünde. 29 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in einem solchen Szenario weniger spenden würden, während ein Viertel angab, weniger Trinkgeld zu geben. Auch bei Wochenmärkten, Stadtfesten, kleinen lokalen Dienstleistungen und anderen niedrigschwelligen Ausgaben rechneten die Befragten mit geringeren Ausgaben.</p>
<h3><b>Mehr Wahlmöglichkeiten für ein starkes Zahlungsökosystem</b></h3>
<p>Die Studie versteht Bargeld ausdrücklich nicht als Gegenmodell zu digitalen Zahlungsmitteln. Vielmehr sprechen die Ergebnisse für einen ausgewogenen Zahlungsmittelmix, in dem Bargeld und digitale Zahlungsverfahren unterschiedliche Funktionen erfüllen und sich gegenseitig ergänzen. Sie unterstützt eine fundiertere Politikgestaltung und trägt dazu bei, dass das sich wandelnde Zahlungsökosystem auch weiterhin die Bedürfnisse, Präferenzen und Erwartungen der Bürger widerspiegelt.</p>
<p>&#8222;Über Jahrzehnte hinweg konzentrierte sich die Diskussion über Bargeld auf seine Kosten, weil viele seiner weiteren Nutzenaspekte nur schwer messbar waren&#8220;, sagt Prof. Dr. Julia Pitters, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule. &#8222;Unsere Studie zeigt nun, dass Bargeld einen substanziellen und messbaren Wert schafft, durch Resilienz, Privatsphäre, Inklusion und lokale Wirtschaftsaktivität. Selbst bei einer bewusst konservativen Methodik übersteigt der gesellschaftliche Nutzen die Kosten deutlich.&#8220;</p>
<p>&#8222;Diese Studie liefert die bislang fehlenden Informationen, um die Rolle von Bargeld in modernen Gesellschaften zu bewerten. Erstmals können politische Entscheidungsträger sowohl die Kosten als auch den Nutzen von Bargeld in einem einheitlichen Rahmen beurteilen&#8220;, ergänzt Frane Maroevic Director General der International Currency Association.</p>
<p>&#8222;Die Zukunft des Geldes sollte auf Fakten beruhen, nicht auf Annahmen&#8220;, betont Dr. Wolfram Seidemann, CEO von G+D Currency Technology. &#8222;Diese Studie liefert Notenbanken und Regulierungsbehörden die Daten, die sie brauchen, um den umfassenden Wert von Bargeld zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu Prognosen, Investitionen und einer resilienten Zahlungsinfrastruktur zu treffen. Deshalb unterstützt G+D die Bemühungen der ICA, einen weltweit vergleichbaren Rahmen für die Zukunft öffentlichen Geldes zu etablieren.&#8220;</p>
<p>Die Studienergebnisse im Detail können auf der offiziellen Website des <a class="uri-ext outbound" href="https://www.imfs-frankfurt.de/fileadmin/research/working_papers/imfs_wp_241.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS)</a>, einem akademischen Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main, abgerufen werden.</p>
<h5><b>Methodologie</b></h5>
<p>Grundlage der Studie ist eine repräsentative Online-Befragung unter 2.006 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, durchgeführt im Oktober 2025. Die Analyse kombiniert Umfrageergebnisse, Interviews mit Interessengruppen und makroökonomische Daten, um den gesellschaftlichen Wert von Bargeld anhand von fünf Dimensionen zu quantifizieren: nationale Sicherheit und systemische Widerstandsfähigkeit, Freiheit und Privatsphäre, Inklusion und universeller Zugang, finanzielle Kontrolle und persönliche Disziplin, Konsumentenrente sowie Wettbewerb und Unabhängigkeit.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/studie-belegt-jeder-euro-im-bargeldsystem-erzeugt-fast-drei-euro-volkswirtschaftlichen-wert/" data-wpel-link="internal">Studie belegt: Jeder Euro im Bargeldsystem erzeugt fast drei Euro volkswirtschaftlichen Wert</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das meistgesuchte Einfamilienhaus ist 120 bis 140 Quadratmeter groß</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/das-meistgesuchte-einfamilienhaus-ist-120-bis-140-quadratmeter-gross/</link>
					<comments>https://www.unternehmerjournal.de/das-meistgesuchte-einfamilienhaus-ist-120-bis-140-quadratmeter-gross/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 08:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Einfamilienhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstücksfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=23785</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine aktuelle ImmoScout24-Auswertung zeigt, wie sich die Suche nach Einfamilienhäusern zum Kauf regional unterscheidet. Betrachtet werden Preisniveau, Wohnfläche, Grundstücksgröße.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/das-meistgesuchte-einfamilienhaus-ist-120-bis-140-quadratmeter-gross/" data-wpel-link="internal">Das meistgesuchte Einfamilienhaus ist 120 bis 140 Quadratmeter groß</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul class="naxml-ul">
<li><b>Das meistgesuchte Einfamilienhaus hat 120 bis 140 Quadratmeter Wohnfläche.</b></li>
<li><b>Der gesuchte Preis pro Quadratmeter reicht von 1.722 Euro im Saarland bis 5.038 Euro in Bayern.</b></li>
<li><b>Die gesuchte Grundstücksfläche reicht von 481 Quadratmeter in Hessen bis 1.778 Quadratmeter in Mecklenburg-Vorpommern.</b></li>
</ul>
<p>Der <a href="https://www.unternehmerjournal.de/warum-expertenmarkt-de-mehr-ist-als-ein-bewertungsportal-fuer-experten/" data-wpel-link="internal">Markt</a> für Einfamilienhäuser ist stark regional geprägt. Während in Süddeutschland höhere Quadratmeterpreise veranschlagt werden, stehen in anderen Regionen größere Grundstücke und etwas kompaktere Wohnflächen im Fokus der Kaufinteressierten.</p>
<p><i>&#8222;Kompakte Häuser sind für viele Kaufinteressierte attraktiv, weil sie erschwinglicher sind. Mehr als die Hälfte der Kaufnachfrage auf unserem Portal entfällt auf Einfamilienhäuser mit weniger als 150 Quadratmetern Wohnfläche. Im Angebot machen sie jedoch etwas weniger als die Hälfte aller Einfamilienhäuser aus. Dementsprechend gehen kleinere Häuser durchschnittlich schneller vom Markt als größere Häuser&#8220;, sagt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.</i></p>
<h2><b>Im Saarland wird am günstigsten gesucht, in Bayern am teuersten</b></h2>
<p>Das gesuchte Preisniveau pro Quadratmeter unterscheidet sich deutlich zwischen den Bundesländern. <b>Bayern</b> liegt mit 5.038 Euro an der Spitze, gefolgt von<b> Hamburg</b> mit 4.849 Euro und <b>Berlin</b> mit 4.634 Euro. Am unteren Ende liegen das <b>Saarland</b> mit 1.722 Euro, <b>Sachsen</b> mit 2.457 Euro und <b>Rheinland-Pfalz</b> mit 2.480 Euro.</p>
<h3><b>Kleinere Häuser bevorzugt, Grundstücksfläche variiert regional</b></h3>
<p>Das meistgesuchte Einfamilienhaus hat eine Wohnfläche von 120 Quadratmeter (Mecklenburg-Vorpommern) bis 141 Quadratmeter (Saarland). Bei der Grundstücksfläche gibt es regional größere Unterschiede. Die Spanne reicht von 481 Quadratmeter in <b>Hessen</b> bis 1.778 Quadratmeter in <b>Mecklenburg-Vorpommern</b>. Damit wird in Mecklenburg-Vorpommern im Bundesländervergleich das kleinste Haus (120 Quadratmeter) mit dem größten Grundstück gesucht.</p>
<p>&#8212;-</p>
<p><b>Eine Übersicht der Daten für alle Bundesländer finden Sie anbei und im <a class="uri-ext outbound" href="https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.immobilienscout24.de%2Funternehmen%2Fnews-medien%2Fmedieninformationen%2F&amp;data=05%7C02%7Cjohanna.fitschen%40scout24.com%7Cbb234faa7ad040169ffe08dee1b0296d%7C56198f489c364c139f9ef686123d07b5%7C0%7C0%7C639196343888540488%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=VSTYnCjirkST7qwf9ohx3xQ5h%2FF%2FVC5zd%2F%2ByRXPZXbY%3D&amp;reserved=0" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Medienbereich von ImmoScout24</a>.</b></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><b>Methodik</b></p>
<p>Ausgewertet wurden alle Kontaktanfragen auf Inserate für Einfamilienhäuser zum Kauf, die im ersten Quartal 2026 bei ImmoScout24 getätigt wurden. Es wurde der Mittelwert gebildet für die Parameter Wohnfläche, Grundstücksfläche und Quadratmeterpreis.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/das-meistgesuchte-einfamilienhaus-ist-120-bis-140-quadratmeter-gross/" data-wpel-link="internal">Das meistgesuchte Einfamilienhaus ist 120 bis 140 Quadratmeter groß</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>KfW Research: Vier von zehn Mittelständlern beklagen schweren Zugang zu Krediten</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-vier-von-zehn-mittelstaendlern-beklagen-schweren-zugang-zu-krediten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kredite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kreditzugang der mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat sich weiter verschlechtert. Im zweiten Quartal 2026 berichteten 40,5 Prozent der kreditinteressierten Mittelständler, dass sich ihre Banken bei der Kreditvergabe restriktiv verhalten. Dieser Wert, der im Vergleich zum Vorquartal um 6,5 Prozentpunkte zulegte, markiert einen neuen Rekordwert seit Beginn der Umfrageaufzeichnung im Jahr 2017. Für die KfW-ifo-Kredithürde wertet die KfW jedes Quartal Daten der Konjunkturumfragen des ifo-Instituts aus, differenziert nach Größenklassen und Wirtschaftsbereichen.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-vier-von-zehn-mittelstaendlern-beklagen-schweren-zugang-zu-krediten/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Vier von zehn Mittelständlern beklagen schweren Zugang zu Krediten</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Großunternehmen, die in den vorangegangenen drei Monaten Kreditgespräche geführt hatten, beklagten 32,9 Prozent strenge Maßstäbe der Banken. Das waren 3,8 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Dies ist unter den großen Unternehmen der zweithöchste je dokumentierte Anteil seit Beginn der Datenerfassung.</p>
<p>&#8222;Immer mehr Unternehmen spüren restriktive Kreditvergabestandards der Banken. Die schwache Konjunktur hinterlässt Spuren in den Bilanzen der <a href="https://www.unternehmerjournal.de/stimmungsbarometer-jedes-fuenfte-kleinunternehmen-fuerchtet-um-seine-existenz/" data-wpel-link="internal">Unternehmen</a>. Die Eigenkapitalquoten und die Ratings haben sich zuletzt verschlechtert. Darauf reagieren die Banken mit höheren Risikoaufschlägen und härteren Finanzierungskonditionen&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.</p>
<p>Ein besonders drastischer Anstieg der Kredithemmnisse war im Einzelhandel zu verzeichnen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen in beiden Größenklassen sah sich Restriktionen beim Kreditzugang ausgesetzt. Damit wurden in dieser Branche neue Höchstwerte erreicht. &#8222;Grund für diese Entwicklung dürfte die inflationsbedingte Konsumflaute sein, unter welcher der Einzelhandel derzeit in besonderem Maße leidet&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher.</p>
<p>Auch unter den Mittelständlern des Verarbeitenden Gewerbes und der Dienstleistungsbranche beklagte ein historisch hoher Anteil von 40,8 Prozent beziehungsweise 42,4 Prozent Zugangsbeschränkungen bei Krediten.</p>
<p>Gleichzeitig nahm im zweiten Quartal aber auch die Kreditnachfrage der Unternehmen spürbar ab. Der Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen, die mit Banken in Finanzierungsverhandlungen standen, sank um 1,7 Prozentpunkte auf 19,3 Prozent. Damit fiel das Kreditinteresse auf den tiefsten Stand seit dem vierten Quartal 2023, als die straffe Geldpolitik die Finanzierungsnachfrage im Mittelstand dämpfte.</p>
<p>Auch das Interesse der Großunternehmen fiel erneut unterdurchschnittlich schwach aus. Nur 27,5 Prozent von ihnen führten in den vorangegangenen drei Monaten ein Kreditgespräch mit ihrer Bank, ein Minus von 1,1 Prozentpunkten zum Vorquartal. &#8222;Der Rückgang der Kreditnachfrage dürfte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass der Iran-Krieg mit seinen Auswirkungen auf Energiepreise und Lieferketten die Stimmung in den deutschen Unternehmen stark gedämpft hat&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher.</p>
<p>Die aktuelle KfW-ifo-Kredithürde ist abrufbar unter: <a class="uri-ext outbound" href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Indikatoren/KfW-ifo-Kredith%C3%BCrde/" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">KfW-ifo-Kredithürde</a></p>
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		<item>
		<title>Mieten steigen seit 3 Jahren viermal so schnell wie Reallöhne</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/mieten-steigen-seit-3-jahren-viermal-so-schnell-wie-realloehne/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Kläs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 09:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Mietenanstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mieten in Deutschlands größten Städten sind in den letzten 3 Jahren weiter gestiegen. Die Belastung durch Wohnkosten für Mieter erhöht sich dadurch merklich, weil die Entwicklung der Einkommen nicht schritthält. In der Spitze sind die Angebotsmieten binnen 3 Jahren um 20 Prozent gestiegen, das Reallohnwachstum lag laut Statistischem Bundesamt zwischen 2023 und 2025 bei 5,1 Prozent[1]. Die Entwicklung der Angebotsmieten in den 15 bevölkerungsreichsten Städten Deutschland wird im aktuellen immowelt Mietkompass analysiert.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/mieten-steigen-seit-3-jahren-viermal-so-schnell-wie-realloehne/" data-wpel-link="internal">Mieten steigen seit 3 Jahren viermal so schnell wie Reallöhne</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8222;Nach den deutlichen Reallohnverlusten der Jahre 2022 und 2023, als die Inflation die Nominallohnzuwächse vollständig aufzehrte, hat sich die Kaufkraft der Beschäftigten in Deutschland 2024 und 2025 zwar leicht verbessert&#8220;, </i>sagt immowelt CEO Theo Mseka.<i> &#8222;In der Praxis merken viele Beschäftigte davon aber wenig, weil die Wohnkosten im gleichen Zeitraum massiv gestiegen sind, sodass am Monatsende meist sogar weniger bleibt.&#8220;</i></p>
<h2><b>Höchste Zuwächse in Hamburg, Spitzenpreise in München</b></h2>
<p>Die Dynamik des Mietmarktes hat längst auch Regionen erfasst, die lange als bezahlbare Alternativen galten. Den stärksten prozentualen Zuwachs verzeichnet Hamburg, wo die Angebotsmieten binnen drei Jahren um 20,2 Prozent auf durchschnittlich 13,88 Euro pro Quadratmeter kletterten. Es folgen Dresden mit einem Plus von 18,0 Prozent (9,49 Euro) und Frankfurt am Main mit 17,7 Prozent (16,80 Euro). Selbst in traditionell günstigeren Städten wie Duisburg (+16,0 Prozent auf 7,50 Euro) oder Essen (+15,4 Prozent auf 9,05 Euro) müssen Wohnungssuchende tiefer in die Tasche greifen.</p>
<p>Das unangefochten teuerste Pflaster bleibt München: Hier stieg der Quadratmeterpreis um 15,7 Prozent auf nunmehr 21,44 Euro. Wer in der bayerischen Landeshauptstadt eine neue Wohnung mit 75 Quadratmetern anmietet, zahlt im Schnitt monatlich 218 Euro mehr Kaltmiete als noch vor drei Jahren. In Frankfurt am Main beträgt das Plus 190 Euro, in Hamburg 175 Euro.</p>
<h3><b>Löhne vs. Mieten: Die wachsende Lücke</b></h3>
<p>Der Anstieg der Mieten ist vor allem in Relation zur Einkommensentwicklung dramatisch. Die Einkommen sind in den vergangenen 3 Jahren im Mittel um 5,1 Prozent gestiegen &#8211; die Mieten aber deutlich stärker. Für Mieter bedeutet das: Ein wachsender Anteil des Haushaltseinkommens fließt in die Kaltmiete.</p>
<h3><b>Berlin vor der Wahl: Hohes Niveau und geringere Kaufkraft</b></h3>
<p>Besonders im Fokus steht Berlin, wo in rund drei Monaten die Wahl zum Abgeordnetenhaus ansteht und das Thema Wohnen den Wahlkampf dominiert. Vor 3 Jahren wurde dort ein neues Abgeordnetenhaus gewählt und die neue Landesregierung wollte sich bereits damals der Wohnfrage annehmen. Mit 14,39 Euro pro Quadratmeter ist Berlin inzwischen die viertteuerste Stadt im Ranking. Obwohl das Mietwachstum mit 11,9 Prozent am unteren Ende liegt (Platz 13 von 15), ist der Druck auf die rund 1,9 Millionen Mieterhaushalte enorm. Da die Durchschnittseinkommen in der Hauptstadt rund 8 Prozent unter dem Bundesniveau[2] liegen, treffen die Erhöhungen auf eine schwächere Kaufkraft.</p>
<p><i>&#8222;Berlin wirkt auf den ersten Blick weniger dynamisch als andere Mietmärkte. Doch das täuscht: Die Mieten steigen von einem bereits hohen Niveau weiter&#8220;, so </i>immowelt CEO Theo Mseka<i>. &#8222;Zudem zeigt der Blick auf den Berliner Markt extreme Spreizungen: Während Top-Lagen wie Mitte oder Prenzlauer Berg kaum noch bezahlbar sind, gibt es günstigere Angebote fast nur noch in den fernen Randlagen.&#8220;</i></p>
<h3><b>Dramatischer Neubaurückgang befeuert die Krise</b></h3>
<p>Die Ursache für den anhaltenden Mietenanstieg ist ein massives, strukturelles Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Hohe Baukosten, das Zinsniveau und bürokratische Hürden haben den Wohnungsbau gelähmt. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland lediglich 206.600 Wohnungen fertiggestellt[3] &#8211; ein drastischer Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das politische Ziel der Bundesregierung von 400.000 neuen <a href="https://www.unternehmerjournal.de/gerald-hoerhan-von-der-investment-punk-academy-mit-einzimmerwohnungen-zum-millionaer/" data-wpel-link="internal">Wohnungen</a> pro Jahr wurde damit um fast 40 Prozent verfehlt.</p>
<p><a class="uri-ext outbound" href="https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pressemitteilungen/2026/2026_06_30_immoweltMietkompass_Q2_2026.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Daten für alle 15 Großstädte sowie weiterführende Analysen für die Berliner Bezirke finden Sie im immowelt Mietkompass für das 2. Quartal 2026. Die aktuelle Ausgabe steht hier zum Download zur Verfügung.</a></p>
[1] <a class="uri-ext outbound" href="https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/presse/2026/75-verfuegbares-einkommen-2024" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 24.06.2026</a></p>
[2] <a class="uri-ext outbound" href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_174_31121.html" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Quelle: Statistisches Bundesamt, 22.05.2026</a></p>
[3] <a class="uri-ext outbound" href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Quelle: Statistisches Bundesamt, 27.02.2026</a></p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/mieten-steigen-seit-3-jahren-viermal-so-schnell-wie-realloehne/" data-wpel-link="internal">Mieten steigen seit 3 Jahren viermal so schnell wie Reallöhne</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>TÜV-Studie: Digitale Kompetenzen sind größte Weiterbildungsbaustelle</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/tuev-studie-digitale-kompetenzen-sind-groesste-weiterbildungsbaustelle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Kläs]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildungsbedarf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Bildung bleibt für Unternehmen in Deutschland eine zentrale Herausforderung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) sieht einen (sehr) großen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Anwendungskompetenzen wie digitalen Grundkenntnissen oder der Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Das zeigt die TÜV Weiterbildungsstudie 2026, für die Forsa im Auftrag des TÜV-Verbands 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden befragt hat. "Die Fähigkeit, digitale Technologien sinnvoll und sicher einzusetzen, ist heute unverzichtbar", sagt Dr. Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung beim TÜV-Verband. "Digitalkompetenzen gehören zur Grundausstattung aller Beschäftigten, unabhängig von Branche oder Tätigkeit. Sie ermöglichen es, digitale Werkzeuge im Arbeitsalltag effizient zu nutzen und mit den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt Schritt zu halten."</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/tuev-studie-digitale-kompetenzen-sind-groesste-weiterbildungsbaustelle/" data-wpel-link="internal">TÜV-Studie: Digitale Kompetenzen sind größte Weiterbildungsbaustelle</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders ausgeprägt ist der Bedarf in größeren Unternehmen: Bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten sehen 74 Prozent entsprechenden Qualifizierungsbedarf. Bei mittleren Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten sind es 55 Prozent und bei kleinen Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten sind es 54 Prozent. Der Weiterbildungsbedarf in Digitalkompetenzen zeigt sich branchenübergreifend. Besonders häufig nennen Unternehmen aus dem Handel digitale Anwendungskompetenzen als wichtiges Weiterbildungsfeld (63 Prozent), gefolgt von der öffentlichen Verwaltung (59 Prozent), dem Dienstleistungssektor (54 Prozent), Energie, Bau und Verkehr (53 Prozent) sowie der Industrie (52 Prozent).</p>
<p>Der Qualifizierungsbedarf beschränkt sich nicht nur auf digitale Kompetenzen. Auch Führungskompetenzen (54 Prozent) und technische Fachkompetenzen (52 Prozent) zählen für Unternehmen zu den wichtigsten Weiterbildungsfeldern. Knapp die Hälfte sieht zudem Weiterbildungsbedarf bei persönlichen und sozialen Kompetenzen wie Kommunikation, Teamarbeit oder Kreativität (49 Prozent). Dennoch stehen digitale Kompetenzen an der Spitze der Weiterbildungsagenda deutscher Unternehmen.</p>
<h2><b>Auch spezifische digitale Kompetenzen sind gefragt</b></h2>
<p>Mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz, datengetriebenen Geschäftsmodellen und vernetzten Systemen gewinnen auch spezialisierte Kompetenzen etwa in den Bereichen IT-Sicherheit, Datenanalyse oder KI-Entwicklung an Bedeutung. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) sieht einen (sehr) großen Weiterbildungsbedarf bei diesen vertieften Digitalkompetenzen. &#8222;Unternehmen benötigen Fachkräfte, die Daten sicher verarbeiten, Cyberrisiken erkennen und neue Technologien kompetent einsetzen können&#8220;, sagt Gilroy. &#8222;Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt wächst der Bedarf an diesen Kompetenzen. Sie sind entscheidend dafür, dass Unternehmen digitale Technologien sicher und erfolgreich einsetzen, ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und auch künftig am Markt bestehen können.&#8220;</p>
<p>Der Weiterbildungsbedarf an spezialisierten Digitalkompetenzen ist in großen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten überdurchschnittlich hoch (61 Prozent). Bei mittleren Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten geben dagegen 46 Prozent einen (sehr) hohen Bedarf an und bei kleinen Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten liegt der Anteil bei nur 44 Prozent. Auch zwischen den Branchen zeigen sich Unterschiede. Besonders häufig nennen Unternehmen aus dem Handel (53 Prozent), der öffentlichen Verwaltung (49 Prozent) und dem Dienstleistungssektor (46 Prozent) spezifische Digitalkompetenzen als wichtiges Weiterbildungsfeld. Es folgen die Industrie (44 Prozent) sowie <a href="https://www.unternehmerjournal.de/dauerhaft-wachsen-im-energievertrieb-wie-mitunsverkaufen-de-agenturen-ein-passives-einkommen-ermoeglicht/" data-wpel-link="internal">Energie</a>, Bau und Verkehr (38 Prozent).</p>
<h3><b>TÜV-Verband fordert Digitalkompetenzoffensive</b></h3>
<p>&#8222;Deutschland braucht verstärkte Anstrengungen und einen langen Atem bei der Digitalkompetenzoffensive in den Betrieben&#8220;, sagt Gilroy. &#8222;Digitale Bildung endet nicht mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium. Sie begleitet Beschäftigte während ihres gesamten Berufslebens und wird zu einer zentralen Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit.&#8220; Unternehmen sollten digitale, KI- und Cyberkompetenzen strategisch verankern, Kompetenzbedarfe regelmäßig analysieren und Beschäftigten ausreichend Zeit und Ressourcen für praxisnahe Weiterbildung bereitstellen. Gleichzeitig müsse die Politik die Rahmenbedingungen verbessern: Förderangebote müssten transparenter werden, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Zudem brauche digitale Weiterbildung weniger Bürokratie und mehr Flexibilität. Moderne Online- und Blended-Learning-Angebote benötigten einen verlässlichen Qualitätsrahmen, der Innovation ermöglicht und Vertrauen schafft. Mit der Fortführung der Nationalen Weiterbildungsstrategie seien wichtige Weichen gestellt worden. Jetzt komme es darauf an, hochwertige Weiterbildung als zentrale Infrastruktur der digitalen Transformation konsequent auszubauen.</p>
<p><b>Methodik-Hinweis: </b>Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 500 Unternehmen. Die Umfrage wurde im Februar 2026 durchgeführt. Die Frage lautete: &#8222;Inwieweit besteht in Ihrem Unternehmen derzeit Weiterbildungsbedarf in den folgenden Themenbereichen?&#8220;</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/tuev-studie-digitale-kompetenzen-sind-groesste-weiterbildungsbaustelle/" data-wpel-link="internal">TÜV-Studie: Digitale Kompetenzen sind größte Weiterbildungsbaustelle</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KfW Research: Fachkräftemangel entspannt sich weiter, bleibt aber hoch</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-fachkraeftemangel-entspannt-sich-weiter-bleibt-aber-hoch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 07:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=23574</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Deutschland fehlen weiterhin Fachkräfte, aber deutlich weniger als noch vor drei Jahren. Zu Beginn des zweiten Quartals 2026 meldeten 21 Prozent der Unternehmen in Deutschland Behinderungen ihrer Geschäftstätigkeit durch Fachkräftemangel - vor vier Jahren war es noch mehr als doppelt so viele. Vor allem der Industrie fehlt weniger Personal, während Bauwirtschaft, viele Dienstleistungsbranchen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach wie vor stark unter Engpässen leiden.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-fachkraeftemangel-entspannt-sich-weiter-bleibt-aber-hoch/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Fachkräftemangel entspannt sich weiter, bleibt aber hoch</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rückgang folgt einem klaren Muster: In Bereichen, in denen die Wirtschaft schwächelt, entspannt sich der Fachkräftemangel deutlich. In der Industrie berichten nur noch 14 Prozent der Unternehmen von Engpässen, nach einem Höchststand von 44,5 Prozent im dritten Quartal 2022. Viele Firmen kämpfen mit schwacher Nachfrage, hohen Energiekosten und internationalem Wettbewerbsdruck. Sie stellen deshalb weniger ein. Dadurch geht der Fachkräftemangel zurück, obwohl sich das strukturelle Angebot an Fachkräften kaum verbessert hat.</p>
<p>Anders sieht es dort aus, wo die Nachfrage nach Leistungen trotz Flaute hoch bleibt oder sogar wächst. Im Dienstleistungsbereich sind 25 Prozent der Unternehmen von Fachkräftemangel betroffen und damit deutlich mehr als im Durchschnitt. Angespannt ist die Lage etwa in der Rechts- und Steuerberatung, im Verkehrssektor, in der Gastronomie sowie bei Architektur- und Ingenieurbüros und der Gebäude- und Gartenbetreuung. Im Bauhauptgewerbe meldet knapp ein Drittel der Betriebe Einschränkungen durch fehlende Fachkräfte. Hier stabilisieren insbesondere öffentliche Investitionen in Straßen, Schienen, Kanäle, Rohrleitungen und Kabelnetze die Nachfrage nach Bauleistungen.</p>
<p>Besonders betroffen vom Fachkräftemangel sind Mittelständler. Im April 2026 waren 22 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in ihrer Geschäftstätigkeit durch Fachkräftemangel beeinträchtigt, bei den Großunternehmen waren es mit 19,3 Prozent deutlich weniger. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Abstand noch größer: 18,3 Prozent der Mittelständler, aber nur acht Prozent der Großunternehmen melden Engpässe. Mittelständler können im Wettbewerb um <a href="https://www.unternehmerjournal.de/mit-christian-groebe-von-meine-fachkraft-mfk-gmbh-in-acht-wochen-zu-qualifizierten-fachkraeften/" data-wpel-link="internal">Fachkräfte</a> oft weniger attraktive Bedingungen als Großunternehmen bieten.</p>
<p>&#8222;Der Fachkräftemangel in deutschen Unternehmen hat etwas nachgelassen. Leider ist das allerdings vor allem auf die anhaltende Wirtschaftsschwäche zurückzuführen&#8220;, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. &#8222;Der Fachkräftemangel wird voraussichtlich wieder anziehen, wenn die konjunkturelle Lage sich bessert. Wichtig ist es daher, bei der Umsetzung von Gegenmaßnahmen nicht nachzulassen. Junge Menschen sollten für Mangelberufe begeistert werden. Lebenslange Weiterbildung, die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren und Fachkräfteeinwanderung sind weitere wichtige Bausteine, um den Arbeitsmarkt dauerhaft zu entlasten.&#8220;</p>
<p>Den KfW-ifo-Fachkräftebarometer finden Sie unter: <a class="uri-ext outbound" href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Indikatoren/KfW-ifo-Fachkr%C3%A4ftebarometer/" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">KfW-ifo-Fachkräftebarometer | KfW</a></p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/kfw-research-fachkraeftemangel-entspannt-sich-weiter-bleibt-aber-hoch/" data-wpel-link="internal">KfW Research: Fachkräftemangel entspannt sich weiter, bleibt aber hoch</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Cashflow Conference 2026: Insolvenz, Betrugsvorwürfe und Strafanzeigen gegen Tobias Claessens und Fabian Rieker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruben Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 14:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Vorwürfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erst die Absage, jetzt der Skandal und die Insolvenz: Rund um die geplatzte Cashflow Conference 2026 erheben Aussteller, Dienstleister und Branchenkenner schwere Vorwürfe gegen die Veranstalter. Es geht um unbezahlte Rechnungen, Geld, das kurz vor der Absage noch eingesammelt wurde, und eine Geschäftsführung, die seitdem komplett abgetaucht ist. Bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart sind bereits mehrere Strafanzeigen eingegangen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="7:1-7:552;512-1063">Wenige Tage nach der Absage der Cashflow Conference 2026 – die am 3. und 4. Juli mit über 8.000 Teilnehmern in der Messe Frankfurt stattfinden sollte – verdichten sich die Hinweise auf ein Desaster, das weit über eine gescheiterte Veranstaltung hinausgeht. Messeaussteller, Handwerker, Dienstleister und Ticketkäufer berichten übereinstimmend von einem vollständigen Kommunikationsabbruch seitens der Cashflow Conference GmbH. Es kursieren Betrugsvorwürfe, erste Strafanzeigen sind gestellt, und die handelnden Personen sind offenbar nicht erreichbar. Die GmbH hinter der Cashflow Conference hat <a href="https://info.cashflow-conference.de/?pk_vid=5c54939470d91ae7178125074250bff4" data-wpel-link="external" rel="nofollow external noopener noreferrer">Insolvenz</a> angemeldet.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="9:1-9:35;1065-1099">Cashflow Conference: Langes Schweigen auf Nachfragen</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="11:1-11:316;1101-1416">Den Ausgangspunkt bildet eine knappe E-Mail, die Messeaussteller und nach Angaben von Beteiligten möglicherweise auch Ticketkäufer vor wenigen Tagen erhielten. Die Botschaft: Die Veranstaltung könne „so wie geplant nicht stattfinden&#8220;. Weitere Informationen oder eine Erklärung enthielt die Nachricht offenbar nicht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="13:1-13:336;1418-1753">Nach vier Tagen folgte dann die Bekanntmachung der Insolvenz. Auf der Webseite heißt es dazu: Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich – insbesondere gegenüber allen Ticketinhabern, Speakern, Partnern und Dienstleistern, die der Cashflow Conference ihr Vertrauen geschenkt haben.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="15:1-15:48;1755-1802">Robert Hoffmann: „Ich bin total fassungslos&#8220;</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="17:1-17:389;1804-2192">Einer der ersten, der sich öffentlich positioniert hat, ist Robert Hoffmann. Der Unternehmer und Content Creator, der 87.000 Follower auf Instagram erreicht, war auf der Cashflow Conference 2025 selbst als Speaker eingeladen und kennt Mitgründer Tobias Claessens nach eigenen Angaben persönlich. In einem ausführlichen Instagram-Reel vom 10. Juni schildert Hoffmann ein verheerendes Bild.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="19:1-19:634;2194-2827">Ihm zufolge hat seit der besagten E-Mail kein einziger Beteiligter aus seinem Netzwerk einen angekündigten Rückruf der Veranstalter erhalten – obwohl die Begründung für die fehlende öffentliche Kommunikation zunächst gewesen sei, man wolle „erstmal persönlich mit allen telefonieren&#8220;. Hoffmann berichtet zudem, dass Messeaussteller noch in den Tagen unmittelbar vor der Absage-Mail „unter Druck gesetzt&#8220; worden seien, hohe Summen zu überweisen. Auf der Gegenseite hätten zahlreiche Handwerker und Dienstleister, die bereits Leistungen erbracht hätten, kein Geld erhalten. Die Verantwortlichen seien „alle untergetaucht&#8220;, so Hoffmann.</p>
<div id="attachment_23557" style="width: 2482px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23557" class="size-full wp-image-23557" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage.jpg" alt="" width="2472" height="1390" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage.jpg 2472w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-1536x864.jpg 1536w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-2048x1152.jpg 2048w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Cashflos-Conference-Absage-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 2472px) 100vw, 2472px" /><p id="caption-attachment-23557" class="wp-caption-text">Bis zuletzt noch online: Wie Webseite der Cashflow Conference</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="21:1-21:345;2829-3173">Besonders kritisiert er, dass es einen Rettungsversuch gegeben habe: Beteiligte mit wirtschaftlichem Gewicht hätten sich zusammengeschlossen, auf Gelder verzichten und sogar neues Kapital zuschießen wollen. Dieser Versuch sei jedoch gescheitert – nicht an inhaltlichen Differenzen, sondern schlicht an mangelnder Kommunikation der Veranstalter.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="23:1-23:44;3175-3218">Matthias Beerbaum: Strafanzeige gestellt gegen Tobias Claessens und andere</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="25:1-25:676;3220-3895">Noch konkreter wird Immobilienunternehmer Matthias Beerbaum, der ebenfalls als Speaker für die CFC 2026 vorgesehen war und als Titelbild auf Werbematerialien der Konferenz erschien. In den Kommentaren unter Hoffmanns Reel bestätigt Beerbaum, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gestellt zu haben. Diese richtet sich gegen drei Personen: Geschäftsführer Fabian Rieker, den früheren Mitgründer Tobias Claessens und den Mitgesellschafter Sean Giddens. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Betrug in besonders schwerem Fall. Laut Beerbaum seien bei der Staatsanwaltschaft bereits zahlreiche weitere Anzeigen eingegangen.</p>
<div id="attachment_23558" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23558" class="size-full wp-image-23558" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/CFC-Absage-Hoffmann-Beerbaum-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-23558" class="wp-caption-text">Verstehen keinen Spaß mehr: Matthias Beerbaum und Robert Hoffmann (v.l.).</p></div>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="27:1-27:662;3897-4558">Beerbaum schildert, er habe über drei Tage hinweg „alles versucht&#8220; – eigenes Personal vor Ort geschickt, unzählige Anrufe getätigt, E-Mails geschrieben, persönlich Büros aufgesucht. Zugesagte Termine seien wiederholt verschoben und dann nicht eingehalten worden. Die einzige Reaktion, die er erhalten habe, sei ein Anwaltsschreiben gewesen, das ihm weitere Kontaktaufnahme mit Fabian Rieker untersage. Er habe selbst einen erheblichen Betrag für einen Messestand gezahlt und 250 bestehende Kunden eingeladen. Beerbaum wird in den Kommentaren deutlich: Die Verantwortlichen hätten bis zuletzt Geld eingesammelt im Wissen, dass die Veranstaltung nicht stattfinde.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="29:1-29:167;4560-4726">Auch der Finanz-Content-Creator „FinanzenmitPhil&#8220; bestätigt in den Kommentaren, einen Stand gebucht und bezahlt zu haben. Das Geld habe er „gedanklich abgeschrieben&#8220;.</p>
<h3>Die drei Protagonisten</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="33:1-33:46;4755-4800">Im Zentrum der Vorwürfe stehen drei Personen:</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="35:1-35:287;4802-5088"><strong>Fabian Rieker</strong> ist als alleiniger Geschäftsführer der Cashflow Conference GmbH (Sitz: Stuttgart, HRB 793201, Stammkapital: 25.000 Euro) im Handelsregister eingetragen. Über seinen beruflichen Hintergrund ist öffentlich wenig bekannt. Er ist seit der Absage offenbar nicht erreichbar.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="37:1-37:607;5090-5696"><strong>Tobias Claessens</strong> ist Gründer und CEO der currily AG, eines Stuttgarter Immobilienunternehmens. Er gilt als Gesicht der Cashflow Conference und verfügt als „Immogame&#8220; über rund 150.000 Social-Media-Follower. Entscheidend: Claessens ist laut übereinstimmenden Berichten bereits vor Monaten als Geschäftsführer der Cashflow Conference GmbH ausgeschieden – ohne dies öffentlich zu kommunizieren. Dieser Umstand wiegt nach Einschätzung mehrerer Beteiligter schwer: Viele Aussteller und Partner hätten gerade wegen seines Namens und seiner Reputation Vertrauen in die Veranstaltung gehabt und Gelder gezahlt.</p>
<div id="attachment_23559" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-23559" class="size-full wp-image-23559" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/06/Tobias-Claessens-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-23559" class="wp-caption-text">Tobias Claessens ist ein bekannter Netzwerker</p></div>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="39:1-39:396;5698-6093"><strong>Sean Giddens</strong> (26) wird auf der Webseite der Cashflow Conference als „Head of Partnerships&#8220; geführt und wurde in einem Interview mit Finfluencer Circle TV im Februar 2026 als „Mitgesellschafter&#8220; der Cashflow Conference vorgestellt. Auf LinkedIn beschreibt er sich als Projektleiter der Konferenz. Auch Giddens gehört zu den drei Personen, gegen die sich die Strafanzeige von Beerbaum richtet.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="41:1-41:42;6095-6136">Gesellschaftsumbau kurz vor der Absage: Welche Rolle spielt Tobias Claessens?</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="43:1-43:553;6138-6690">Mehrere Beteiligte berichten, dass es wenige Tage vor Versand der Absage-Mail zu Veränderungen in der Gesellschafterstruktur der Cashflow Conference GmbH gekommen sei. Robert Hoffmann spricht in seinem Reel von „Verschiebungen in der Gesellschafterliste&#8220; und nennt dies „das Schlimmste, was es nur gibt&#8220;. Er verweist darauf, dass die Staatsanwaltschaft – nach seinen Informationen gebündelt über die Generalstaatsanwaltschaft – möglicherweise kurzfristig einen Arrestantrag gegen die Konten der GmbH stellen werde, um verbleibendes Vermögen zu sichern.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="45:1-45:197;6692-6888">Ob ein solcher Antrag tatsächlich gestellt wurde und ob es ein Insolvenzverfahren gibt, ließ sich zum Redaktionsschluss nicht bestätigen.</p>
<h3 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" data-sourcepos="47:1-47:35;6890-6924">Existenzen stehen auf dem Spiel</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="49:1-49:535;6926-7460">Das Ausmaß der potenziellen Schäden ist erheblich. Auf der einen Seite stehen Messeaussteller, die nach Berichten aus dem Umfeld der Veranstalter Summen im fünfstelligen Bereich – teils 40.000 bis 60.000 Euro – für ihre Standplätze bezahlt haben. Auf der anderen Seite stehen Handwerksbetriebe, Messebauer, Agenturen und weitere Dienstleister, die Leistungen erbracht haben, für die jetzt keine Bezahlung kommt. Hinzu kommen Ticketkäufer sowie mittelbare Schäden durch gebuchte Hotelzimmer, eingestelltes Personal und Marketingkosten.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="51:1-51:261;7462-7722">Robert Hoffmann warnt, dass sich die Verantwortlichen „mit zwei schlimmen Gruppen&#8220; anlegen: Wirtschaftlich potenten Ausstellern, die „aus Prinzip&#8220; rechtliche Aufklärung fordern werden, und Handwerkern, deren finanzielle Existenz möglicherweise bedroht ist.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="57:1-57:435;8165-8599">Die in diesem Artikel erhobenen Vorwürfe sind zum Teil schwerwiegend. Es handelt sich dabei um Darstellungen von Beteiligten und Betroffenen. Ein Schuldnachweis ist damit nicht verbunden. Die Verantwortlichen der Cashflow Conference GmbH hatten bis zum Redaktionsschluss Gelegenheit zur Stellungnahme, haben davon jedoch keinen Gebrauch gemacht. Sollte eine Stellungnahme nachgereicht werden, wird dieser Artikel entsprechend ergänzt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" data-sourcepos="59:1-59:177;8601-8777"><em>Hinweis: Es gilt die Unschuldsvermutung. Die genannten Strafanzeigen stellen keine Schuldfeststellungen dar, sondern Veranlassungen zur Prüfung durch die Ermittlungsbehörden.</em></p>
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		<title>Stimmungsbarometer: Jedes fünfte Kleinunternehmen fürchtet um seine Existenz</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/stimmungsbarometer-jedes-fuenfte-kleinunternehmen-fuerchtet-um-seine-existenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Samuel Altersberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 08:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Existenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmungsbarometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unternehmerjournal.de/?p=23490</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Umfeld geopolitischer Krisen und Reformstau in Deutschland hat sich die Stimmung bei Kleinunternehmen in den vergangenen Monaten deutlich eingetrübt. Das zeigt das aktuelle Stimmungsbarometer der VR Smart Finanz zusammen mit dem Steinbeis-Institut. Die Investitionen sind zurückgegangen und finanzielle Engpässe unverändert hoch. Insbesondere der Blick in die Zukunft ist von Sorge geprägt: Fast ein Fünftel der Befragten fürchtet um den Bestand des eigenen Unternehmens.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>War in der Herbstbefragung noch ein leichter Optimismus und eine Belebung der Investitionstätigkeit zu verzeichnen, hat sich das Stimmungsbild im Frühjahr 2026 gedreht. Der Kleinunternehmerindex der VR Smart Finanz zeigt, dass die Befragten ihre wirtschaftliche Situation im Vergleich zu vor 12 Monaten schlechter bewerten als im Oktober 2025. Der Indikator für den 12-Monatsrückblick sinkt leicht um 3 Punkte auf -1. Für die Zukunft sind die Unternehmen nochmal deutlich pessimistischer: Der Zukunftsindikator fällt signifikant um 19 Punkte auf 11 Punkte.</p>
<h2><b>Wirtschaftliche Situation ist angespannt</b></h2>
<p>Auch ihre aktuelle wirtschaftliche Lage beurteilen die Befragten negativer als im Herbst. Nur noch 44 Prozent bewerten diese als gut oder sehr gut. Auch die Umsatz- und Gewinnentwicklung schätzen sie tendenziell schlechter ein. Gleichzeitig bleibt die Liquiditätssituation angespannt: Mehr als die Hälfte der Unternehmen (53 Prozent) berichtet von Liquiditätsengpässen. Der Anteil ist damit seit April 2025 gleichbleibend hoch. Das schwierige Marktumfeld macht sich aber auch in den Zukunftssorgen der Unternehmen bemerkbar. Neben Nachfragerückgängen befürchten die Befragten vor allem Energiekostensteigerungen. Gleichzeitig führen die geopolitischen Krisen zu großer Verunsicherung. Rund drei Viertel der Betriebe äußern Besorgnis über Iran- und Ukrainekrieg sowie die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen.</p>
<h3><b>Investitionstätigkeit wieder gesunken</b></h3>
<p>Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Investitionsverhalten der kleinen Unternehmen wider. Trotz unverändert hohem Investitionsbedarf haben nur 47 Prozent der Unternehmen entsprechende Vorhaben wie geplant durchgeführt, 42 Prozent hingegen verschoben oder ganz abgesagt. Gründe dafür sind vor allem fehlendes Eigenkapital, zu hohe Kosten und die unsichere wirtschaftliche Entwicklung. Dennoch wollen die Unternehmen in den nächsten Jahren investieren, dabei setzen sie auch auf Vorhaben, die ihre Zukunftsfähigkeit betreffen. So planen gut drei Viertel der Befragten nicht nur Ausgaben für Geschäftsausstattung, sondern auch für Digitalisierung und Automatisierung. An Relevanz verlieren demgegenüber Investitionen in Nachhaltigkeit und <a href="https://www.unternehmerjournal.de/sebastian-dittmar-interview/" data-wpel-link="internal">Energieeffizienz</a>. Nur noch knapp 60 Prozent der Kleinunternehmen planen entsprechende Investitionen in den nächsten Jahren.</p>
<h3><b>Knapp ein Fünftel befürchtet Insolvenz</b></h3>
<p>Damit diese Pläne nicht verpuffen und Unternehmen tatsächlich wieder mehr investieren, ist die Politik in der Pflicht. Neben einer verbesserten Nachfrage fordern die Kleinunternehmen vor allem geringere Steuern und Abgaben, konsequenten Bürokratieabbau sowie niedrigere Energiekosten. Die neuen degressiven Abschreibungsregeln haben zwar zu knapp 40 Prozent der Investitionen beigetragen, bleiben aber ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht grundlegend, sieht knapp ein Fünftel der Kleinunternehmen den Fortbestand seines Unternehmens gefährdet.</p>
<h3><b>Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland</b></h3>
<p>Es wird klar: Die aktuelle Situation der kleinen Unternehmen hierzulande ist ein Alarmsignal. Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland stellen Kleinunternehmen mit bis 10 Millionen Jahresumsatz. Sie sind damit ein wichtiger Arbeitgeber und tragen wesentlich zu Wertschöpfung und Wachstum bei. Um dieses Unternehmenssegment nachhaltig zu stärken, ist die Politik gefordert, die notwendigen Reformen anzugehen und wieder investitionsfreundliche Bedingungen im Mittelstand und damit Voraussetzungen für mehr Wachstum in Deutschland zu schaffen.</p>
<p><b>Zur Studie:</b> Das Stimmungsbarometer ist eine regelmäßige Studie, die die VR Smart Finanz seit 2019 gemeinsam mit dem CFin &#8211; Research Center For Financial Services der Steinbeis-Hochschule zur Situation und zu den Bedürfnissen von Kleinunternehmen erhebt. Die Befragung fand vom 01. bis 14. April 2026 unter 300 Geschäftskunden, Gewerbekunden, Soloselbständigen sowie Unternehmen aus dem kleineren Mittelstand mit einem Jahresumsatz bis zu sechs Millionen Euro statt.</p>
<p>Weitere Details zur Studie und ihre Ergebnisse gibt es unter <a class="uri-ext outbound" href="https://www.vr-smart-finanz.de/stimmungsbarometer-2026-06" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">https://www.vr-smart-finanz.de/stimmungsbarometer-2026-06</a>.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/stimmungsbarometer-jedes-fuenfte-kleinunternehmen-fuerchtet-um-seine-existenz/" data-wpel-link="internal">Stimmungsbarometer: Jedes fünfte Kleinunternehmen fürchtet um seine Existenz</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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