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	<title>Reichtum Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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	<description>News und Insights: Von Geschäftsführern für Geschäftsführer</description>
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	<title>Reichtum Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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		<title>Statussymbole – eine sinnvolle Unterstreichung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2022 11:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Statussymbol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statussymbole haben sich in den letzten Jahren ein leicht negatives Image erworben. Denn sie werden nicht selten mit verschwenderischem Luxus gleichgesetzt, der nur dem eigenen Ansehen dienen soll. Dabei haben Statussymbole über viele Jahrtausende hinweg eine durchaus wichtige Bedeutung für die Gesellschaft und einzelne Gruppen an Menschen besessen. Was also hat es damit auf sich? Und wie gelingt das Tragen heute, ohne damit eine negative Wirkung auszulösen? </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Gänzlich neu ist die Verwendung von Statussymbolen gewiss nicht. Bereits in den antiken Kulturen galten diese als beliebtes Mittel, um die Stellung einer Person gegenüber anderen Menschen hervorzuheben. Das Ziel besteht folglich darin, die Stand des Einzelnen innerhalb einer bestimmten Gruppe oder auch innerhalb der Gesellschaft als Ganzes zu festigen. Ein Vorhaben, das sich auf unterschiedlichen Wegen erreichen ließe. Zu denken wäre an das Image oder das Wissen des Betroffenen – zwei Faktoren, die ihm Ansehen und Beliebtheit verschaffen könnten. Statussymbole weichen davon zumeist ab. Bei ihnen handelt es sich in der Regel um materielle Güter, denen ein tatsächlicher, zuweilen aber auch lediglich ein symbolischer Wert zukommt.</span></p>
<h2><b>Welche konkreten Beispiele für Statussymbole gibt es?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Wer heute an Statussymbole denkt, meint in der Regel solche Güter, denen ein hoher finanzieller Wert zugeschrieben wird</strong>. Allerdings weicht diese Interpretation von der eigentlichen Bedeutung ab. Denn die Stellung eines Menschen innerhalb der ihn umgebenden Gruppe lässt sich auch durch eine gewisse Kleidung unterstreichen. Beispielhaft seien militärische Uniformen genannt, deren Rang sich oft nur durch die Verwendung bestimmter Insignien erkennen lässt – und das auch lediglich für jene Betrachter, die über das entsprechende Know-how verfügen. Was genau ein Statussymbol ist, definiert jede Gesellschaftsgruppe daher für sich selbst. Nicht jeder Außenstehende muss den damit dargestellten Wert verstehen können.</span></p>
<h3><b>Sind Statussymbole abhängig von Ort und Zeit?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Statussymbol ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Und es benötigt immer zwei Beteiligte. Einerseits steht der Träger, der mit der Verwendung des Symbols eine Aussage treffen möchte. Andererseits wird ein Rezipient gebraucht – also eine Person oder eine Gruppe von Menschen, die den Sinngehalt des Symbols erkennt. <strong>So gilt etwa in verarmten Regionen das Übergewicht durchaus als Statussymbol</strong>. Denn es lässt sich nur an Personen finden, die über genügend Geld für eine üppige Ernährung verfügen. Ebenso kann eine blasse Haut eine hohe Stellung in der Gesellschaft verdeutlichen. Denn sie zeigt an, dass ihr Träger keiner anstrengenden Arbeit unter freiem Himmel ausgesetzt ist.</span></p>
<h3><b>Was wird heute unter einem Statussymbol verstanden?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Allerdings gibt es auch Statussymbole, die innerhalb der gesamten Gesellschaft eine unmissverständliche Bedeutung besitzen. Wie etwa Immobilien, Luxusautos, edle Uhren oder hochwertiger Schmuck. Güter also, die schnell einmal mit Eigenschaften wie Macht, Erfolg oder Reichtum assoziiert werden. Denn auch damit gelingt es, die eigene – oder vermeintliche – Stellung innerhalb einer Gruppe von Menschen zu unterstreichen. Der Träger einer goldenen Uhr muss nicht seinen Lebenslauf im Detail erläutern, wenn er in eine Gruppe ihm unbekannter Menschen kommt. Das Statussymbol an seinem Handgelenk gilt vielmehr als für jedermann erkennbare Visitenkarte – die mehr aussagt als tausend Worte. Auch wenn es sich dabei lediglich um eine zunächst oberflächliche Deutung handelt.</span></p>
<h3><b>Können Statussymbole das Gegenteil bewirken?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch das vorgenannte Beispiel lässt abweichende Interpretationen zu: Teure Accessoires werden auf der einen Seite nicht selten mit einem hohen Maß an Geltungssucht, mit Verschwendung oder mit dem Drang verbunden, krampfhaft im Mittelpunkt stehen zu wollen. In diesen Fällen würde der angestrebte Status also nicht erreicht. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Auf der anderen Seite <strong>können Statussymbole auch Kunden dazu anspornen, genauso erfolgreich sein zu wollen wie der erfolgreiche Unternehmer und Träger einer Luxusuhr</strong>.</span></p>
<h3><b>Worauf ist bei der Verwendung zu achten?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ob im Privatleben oder im <a href="https://unternehmerjournal.de/business-transformation-ratgeber/" data-wpel-link="internal">Business</a>: Wer einen gewissen Status besitzt, darf ihn auch durchaus zeigen. Es hängt vom individuellen Geschmack ab, wie stark man ihn hervorheben möchte. Gegebenenfalls sind Fingerspitzengefühl und eine gewisse Zurückhaltung sinnvoll. Weniger kann dann durchaus mehr sein. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Statussymbole können auch hauptsächlich dort zum Einsatz kommen, wo man sie tatsächlich benötigt</strong> – und idealerweise nur dann, wenn die eigentliche Funktion im Vordergrund steht. Denn wer beispielsweise eine hochpreisige Uhr wegen ihres präzisen Uhrwerks verwendet, legt mehr Wert auf den Nutzen und trägt sie nicht alleine wegen ihrer symbolischen Kraft am Handgelenk.</span></p>
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		<title>Was ist Luxus? Und wie nutzt man die Aussagekraft als Unternehmer richtig? </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensimage]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein jedes Unternehmen arbeitet auf einen gewissen Erfolg hin. Tritt dieser ein, stellt sich aber die Frage, wie damit umzugehen ist. Insbesondere finanzielle Fortschritte führen oftmals zum Erwerb von Luxusartikeln. Doch worum handelt es sich dabei eigentlich – und wie wirken diese auf den Betrachter?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Zugegeben, es fällt nicht ganz leicht, die Frage &#8222;Was ist Luxus?&#8220; zu beantworten.</strong> Was für den einen zum ganz normalen Lebensstil gehört, stellt für den anderen eine reine Verschwendung dar. Gerade mit Blick auf Erfolg, Macht und Geld polarisiert der Luxus so sehr wie kaum etwas anderes. Denn in der Regel ist damit ein kostspieliger Lebenswandel gemeint. Sich leisten können, was vielleicht nicht zwingend erforderlich ist – womit sich das Dasein aber versüßen lässt. Und vor allem: Keine Scheu hegen, diese Möglichkeiten auch zu zeigen. Der Luxus versteckt sich nicht. Er wird von einem gewissen Geltungsdrang umgeben.</span></p>
<h2><b>Was ist Luxus und welche Bedeutung hat dieser für Unternehmer?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Für den Unternehmer liegt im Erwerb und im Präsentieren von Luxus aber auch eine Möglichkeit, sich selbst zu definieren. Denn wie ließen sich Erfolg und Einfluss besser darstellen als mit einem aufwendigen Lebensstil? Egal, ob es sich dabei um den Maßanzug, die teure Uhr am Handgelenk oder die Nobelkarosse handelt, mit der zum Kundengespräch gefahren wird. Der Luxus ist und bleibt stets eine individuelle Wahrnehmung – mit der beim Träger ebenso wie beim Betrachter eine bestimmte Wirkung erzeugt werden soll, die Wahrnehmungen und Denkweisen beeinflusst. Eine Form der Selbstinszenierung, die Vorteile bringen kann.</span></p>
<h3><b>Ist es immer Verschwendung?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Gewiss ist es für den Unternehmer aber ein schmaler Grat, auf dem es bei der Selbstpräsentation zu wandeln gilt. Denn je nach Umfeld, mit dem er sich – etwa beim Kundengespräch – umgibt, kann sein Auftreten auch falsch verstanden werden und negative Empfindungen auslösen. Das gilt insbesondere immer dann, wenn der Luxus in einem allzu starken Geltungs- und Verschwendungsdrang mündet. Positiv wahrzunehmender Luxus erfordert dagegen viel Feingefühl. Er ist nicht mit der Protzsucht gleichzusetzen und er wird sich hüten, eine allzu schillernde und auffällige Definition des Trägers zu erlauben. Wahrer Luxus kann dezent auftreten und muss sein Potenzial nicht offen zeigen.</span></p>
<h3><b>Wie wirkt er bei Unternehmen?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Abseits der Person des Unternehmers muss natürlich hinterfragt werden: Was ist Luxus bei Unternehmen.</strong> Auch hier gilt das zuvor Gesagte: Einerseits kann dieser sorgsam eingesetzt dabei helfen, eine bestimmte Aussagekraft zu treffen. Denn auf welchen Kunden würde es keinen Eindruck machen, wenn er beim Unternehmen einen gewissen Luxus bemerkt? Andererseits kann zu viel davon auch hier falsch verstanden werden. Wer vertraut sein Geld einem Unternehmen an, das es mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen scheint und damit weitgehend nutzlose Dinge erwirbt, die dem Wohlergehen der Firma keinen Vorteil bringen?</span></p>
<h3><b>Was ist Luxus: Der Bezug zur Nachhaltigkeit</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Modern agierende Unternehmen erweisen sich in ihrem <strong>Handeln und in ihrem Auftreten aber auch als nachhaltig, wenn es um die Beantwortung der Frage &#8222;Was ist Luxus?&#8220;</strong> geht. Sie schonen die Umwelt, sie erkennen die Rechte der Mitarbeiter an, sie gehen sorgsam mit den Gewinnen um. Zu diesem lobenswerten Denken passt der Luxus nicht unbedingt. Es gilt daher stets zu überlegen, wie sich der Wunsch nach Luxus mit der eigenen Unternehmenspolitik vereinbaren lässt. Wie sollte es den Angestellten, wie den Kunden vermittelt werden, dass ein hochwertiger Fuhrpark aufgebaut oder ein neues Anwesen errichtet wird, während zeitgleich den Mitarbeitern die längst fällige Gehaltserhöhung nicht gewährt werden kann?</span></p>
<h3><b>Erfolg genießen</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Demgegenüber sollte ein <a href="https://unternehmerjournal.de/studie-sind-unternehmen-auf-die-hybride-zukunft-der-arbeitswelt-vorbereitet/" data-wpel-link="internal">Unternehmen</a> nicht schüchtern sein, eigene Fortschritte zu feiern, sich in der Stunde des Erfolges auch einmal eine Pause zu genehmigen oder Käufe für den Betrieb zu tätigen, die bei genauerer Betrachtung nicht notwendig gewesen wären. Denn letztlich ist es genau dieser Erfolg, auf den das Unternehmen oft über Jahre oder Jahrzehnte hinweg zugearbeitet hat. Dabei ist natürlich zu trennen, ob der Erwerb von Luxus eine Ausnahme ist – oder ob dergleichen regelmäßig stattfindet und somit tatsächlich von einem Geltungs- und Verschwendungsdrang umgeben wird. Lediglich im letztgenannten Falle ließe sich das Vorgehen kritisieren.</span></p>
<h3><b>Luxus darf gezeigt werden</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Gegen ein wenig Luxus ist daher nichts einzuwenden. Egal, ob der Unternehmer mit dem teuren Sportwagen zum Kundengespräch fährt – oder ob sich im Firmensitz die berühmten goldenen Wasserhähne finden lassen. Wer etwas erreicht hat, soll seinen Fortschritt auch zeigen können und individuell die Frage beantworten: Was ist Luxus für mich? Umso mehr, wenn sich damit ein positiver Eindruck ergibt und dem Unternehmen vielleicht sogar zu einem lukrativen Image verholfen werden kann. Wer dabei aber allzu unvorsichtig agiert, riskiert schnell eine gegenteilige Wahrnehmung beim Betrachter. Ratsam ist es daher, nicht im Luxus zu schwelgen. Stattdessen ist er dezent einzusetzen und sich auf diese Weise seriös und bodenständig zu präsentieren.</span></p>
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