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Wo steht der deutsche Mittelstand nach der Corona-Pandemie

Aufgrund der Corona-Krise hatten einige Unternehmen schwer zu kämpfen. Die Studie „Restrukturierung 2021“ der Unternehmensberatung Staufen zeigt allerdings, dass der deutsche Mittelstand sich gut gegen die Pandemie geschützt hat. Daher kann er wahrscheinlich ohne großen Schaden aus ihr wieder hervortreten.

Corona

2020 war sicherlich ein herausforderndes Jahr und uns stehen noch turbulente Monate bevor. Aber ein Mittelstandssterben in Deutschland sehe ich nicht“, so Andreas Sticher, Partner der Unternehmensberatung Staufen.

Im Namen der Studie „Restrukturierung 2021“ wurden insgesamt 200 Eigentümer und Top-Führungskräfte in Deutschland befragt. Dabei stammt etwa die Hälfte aus der Industrie, 18 Prozent sind aus dem Handel und 31 Prozent sind dem Dienstleistungsbereich zuzuordnen. All diese Unternehmen haben einen Jahresumsatz von mindestens 20 Millionen Euro. 

Neuorientierung im deutschen Mittelstand

Die Studie zeigt auf, dass sich 17 Prozent in einer existenzbedrohenden Phase befinden. Jedes vierte Unternehmen hat die Krise allerdings bereits hinter sich gelassen. 47 Prozent der Befragten haben sich für die Zeit nach Corona neu positioniert. Andreas Sticher von der Unternehmensberatung Staufen findet dazu folgende Worte: „Die Pandemie bedeutet eine derart große Zäsur für die meisten Unternehmen, dass eine Neuorientierung oder Standortbestimmung unumgänglich ist.“

Die Studie gibt des Weiteren preis, dass sich nur sehr wenige Unternehmen noch nicht mit einer konkreten Strategie für die Zeit nach der Pandemie beschäftigt haben. Acht Prozent sind noch in der Bearbeitung ihrer Strategie, während knapp die Hälfte die eigene Strategie angepasst hat. 43 Prozent der Unternehmen hingegen haben sich bewusst dazu entschieden, ihre bewährte Strategie beizubehalten. 

Andreas Sticher hat außerdem einen großen Unterschied zwischen den verschiedenen Branchen wahrgenommen. Während der Dienstleistungssektor nur einen kleinen Anpassungsbedarf hat, muss der Handel am stärksten umdenken. Sticher erklärt das wie folgt: „Der stationäre Handel steht von zwei Seiten unter Druck, weil einerseits die Lieferketten empfindlich gestört wurden, andererseits aber auch die Kunden aufgrund der Kontaktbeschränkungen verstärkt auf Online-Alternativen ausgewichen sind.“

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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