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Weiterbildung 2025: Studie zeigt mögliche Entwicklungsszenarien 

Wie gestalten sich die Weiterbildungen von morgen? Worauf sollten sich Vorgesetzte heute schon vorbereiten? Eine aktuelle Studie der bitkom akademie in Zusammenarbeit mit HRpepper Management zeigt, wie sich die Weiterbildungsmaßnahmen in den nächsten Jahren verändern werden.

Weiterbildungen sind elementar für viele Fach- und Führungskräfte. Besonders im Hinblick auf die schnell fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt wird es immer wichtiger, neue Expertisen zu entwickeln, die auch in Zukunft einen Mehrwert bieten können.

Bedeutung von Weiterbildungen wird steigen

Die bitkom akademie hat in der Studie zehn mögliche Szenarien herausgestellt, die sich für Schulungen und Weiterbildungen ändern könnten:

  • Fachkräftemangel steigt: Der War of Talents wird sich bis 2025 weiter verschärfen. Umso wichtiger ist es, dass Führungskräfte attraktive Schulungs- und Weiterbildungsangebote schaffen und in diesen Bereich investieren.

 

  • Weniger Präsenzformate: Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung sind 2025 weniger Lernende bereit, zu Präsenzformaten anzureisen. Das hat auch Vorteile für die Organisatoren – digitale Veranstaltungen sparen in der Regel Kosten.

 

  • Von Soft Skills zu Hard Skills: Veränderungsfähigkeit, vernetztes Arbeiten, digitales Führen – Soft Skills werden immer wichtiger, um in der Arbeitswelt erfolgreich agieren zu können.

 

  • Mehr Eigenverantwortung: In Zukunft organisieren Mitarbeiter immer mehr in Eigenverantwortung ihre Weiterbildung. Im Optimalfall werden sie in ihrer Planung von einer zentralen Bildungsinstanz innerhalb ihres Unternehmens unterstützt.

 

  • Lernen mit KI: Der Umgang mit Virtual Reality Formaten und KI wird bis 2025 noch selbstverständlicher werden. Dies wird sich auch bei Weiterbildungen zeigen – so könnten etwa künstliche Intelligenzen individuelle Lernpfade für die Mitarbeiter entwickeln.

 

  • Weiterbildung wird zur Norm: Weiterbildungen gehören im Jahr 2025 zu einem modernen Lebensstil dazu. Auch privat werden die Menschen laut Studie mehr in ihre persönliche Weiterentwicklung investieren, permanentes Lernen gilt als eine wichtige Stärke – die Grenzen zwischen beruflicher und privater Weiterbildung werden immer mehr verschwimmen.

 

  • Individuelle Lösungen: Gruppenschulungen werden zukünftig von individuellen Weiterbildungen abgelöst. Durch den hohen Digitalisierungsgrad können somit Inhalte einfacher auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen zugeschnitten werden.

 

  • Bewertung mit Daten: Im Jahr 2025 können Anbieter von Weiterbildungen Daten des Lernfortschrittes von Teilnehmern an deren Führungskräfte senden. Somit kann die Wirksamkeit dieser Angebote und der Erfolg der Mitarbeiter leichter eingesehen werden.

 

  • Berater statt Anbieter: Weiterbildungsanbieter agieren bis 2025 häufiger als Berater, Begleiter sowie Gestalter von Lernformaten. Dies bietet auch neue Chancen auf dem Markt: Gerade bei neu aufkommenden Trendthemen können sich die Anbieter immer wieder neu positionieren.

 

  • Kürzer, schneller, effizienter: In Zukunft wird unsere Aufmerksamkeitsspanne immer weiter schrumpfen. Daran müssen sich auch die Lernformate anpassen – sie werden voraussichtlich kürzer und zielfokussierter, um ein produktives Lernen zu ermöglichen.

Im Ausblick hebt die Studie auch die Rolle der Politik im Bereich der Weiterbildungen hervor. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen müssen attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden, die ihre strategische Personalentwicklung bestärken. Bei einem optimalen Zusammenspiel aller Faktoren kann man zukünftig die Weiterbildung auf individueller Ebene mit den strategischen Zielen des Unternehmens verknüpfen.

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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