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Warnung an Investoren: Mögliches Risiko bei Investitionen in Immobilien in Frankfurt und München

Eine Vielzahl an Großstädten weist stark überbewertete Wohnungsmärkte auf. Das zeigt eine neue Studie der Schweizer Bank UBS. Ganz oben auf der Liste: München und Frankfurt. Neben ihnen herrscht in drei weiteren europäischen Großstädten das akute Risiko einer Immobilienblase.

München und Frankfurt am Main sind weltweite Spitzenreiter, allerdings in einer eher unerfreulichen Angelegenheit: In den beiden Metropolen sollen Immobilien am stärksten überbewertet sein. Das ist das Ergebnis der jährlichen Studie “Global Real Estate Bubble Index 2020” der Schweizer Bank UBS.

Während München bereits im Vorjahr die Tabelle anführte, ist Frankfurt in einem Jahr an Amsterdam, Hong Kong und Toronto vorbeigezogen. Das akute Risiko einer Immobilienblase sehen die Macher der Studie neben den zwei deutschen Metropolen außerdem in Amsterdam, Paris, Toronto, Zürich und Hong Kong.

Wie UBS mitteilte, zeigen München und Frankfurt die deutlichsten Zeichen einer Überhitzung. „Keine anderen Städte der Welt sind dem Risiko einer Immobilienblase so stark ausgesetzt wie München und Frankfurt“, so Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege in Deutschland.

Wie wird das Risiko einer Immobilienblase definiert?

Die Schweizer Bank setzt die Indexgrenze bei 1,5 Punkten – alle darüber liegenden Werte kennzeichnen ein starkes Blasenrisiko. Die UBS definiert die Immobilienblase als eine starke und anhaltende Abweichung des Preisniveaus von Fundamentaldaten in Städten. Darunter fallen beispielsweise Einkommen, Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswanderung.

Für München und Frankfurt werden in der Studie „Global Real Estate Bubble Index 2020“ Werte von 2,35 und 2,26 genannt. In der Kategorie „überbewertet“, also mit Werten von 0,5 bis 1,5 Punkten, sind unter anderem London, Genf, New York und Sydney zu finden.

Warnzeichen für potenzielle Investoren

„Keine anderen Städte der Welt sind dem Risiko einer Immobilienblase so stark ausgesetzt wie München und Frankfurt“, sagt Maximilian Kunkel, Chefanlagestratege für UBS in Deutschland. Dazu beigetragen habe auch der überdurchschnittlich hohe Preisanstieg im letzten Jahr. Der lag beispielsweise 2019 in Frankfurt bei einer Steigerung von rund acht Prozent. „Gerade Investoren, die aus Renditeüberlegungen Käufe in diesen Regionen Deutschlands erwägen, sollten derzeit Vorsicht walten lassen“, mahnt Kunkel.

Über die Studie

Die “Global Real Estate Bubble Index 2020” der Schweizer Bank UBS untersucht die Preisentwicklung von Wohnimmobilien. Im Fokus stehen dabei insgesamt 25 Großstädte weltweit.

Gurpinder Sekhon
Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

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