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Umfrage bei Toptalenten: So ticken die High Potentials von morgen

Sie gehören zu den besten zehn Prozent im deutschsprachigen Raum: Die Beratungsfirma McKinsey hat rund 5.000 Toptalente aus verschiedenen Fachrichtungen zu ihrer Arbeitgeberwahl und ihren Gehalts- und Karrierewünschen befragt. 

Ob Uni-Anfänger oder Berufseinsteiger: Das letzte Jahr ist auch an den Young Professionals nicht spurlos vorbeigegangen. Die Krise prägt dabei nicht nur ihren Ausbildungsweg, sondern auch ihre späteren Berufs- und Gehaltsvorstellungen.

Topstudenten und Berufseinsteiger leiden unter Krisenjahr

Die Mehrheit der befragten Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger gibt dabei an, dass sich die Coronapandemie negativ auf ihre Karrierelaufbahn auswirkt. So berichten 71 Prozent der Studierenden, dass ihre letzte Jobsuche negativ von der Krise beeinflusst wurde. Jeder Fünfte Student gibt an, aufgrund der Pandemie länger studieren zu müssen. Rund 13 Prozent haben ihren Start in einen neuen Job oder ein Praktikum verschieben müssen. 

Die Studienanfänger trifft es dabei besonders hart: „Die Krise ist nicht spurlos an den High Potentials vorbeigegangen“, sagt Prof. Dr. Julia Klier, McKinsey-Partnerin und Universitätsdozentin in Regensburg. „Der Effekt nimmt mit Studienfortschritt und Berufserfahrung ab. Aber gerade die Studierenden, die an einer neuen Hochschule angefangen haben, standen besonderen Herausforderungen gegenüber und hatten zum Start größere Probleme“, sagt Klier.

Büro oder Homeoffice? 

Die Toptalente wurden auch zum Thema Homeoffice und hybrides Arbeiten befragt. Herbei zeigt sich ein klares Bild: Nur zehn Prozent der Young Professionals können sich vorstellen, jeden Tag im Büro zu arbeiten. Über die Hälfte wünscht sich bei ihrem zukünftigen Arbeitgeber einen Mix aus Präsenz und Homeoffice. 30 Prozent könnten sich sogar vorstellen in einem Mobilitätsmodell zu arbeiten, bei dem es egal ist, ob man von zu Hause, im Büro oder sogar auf Reisen arbeitet. 

Wenn es nach den jungen High Potentials geht, sollte die physische Anwesenheit besonders von der Tätigkeit abhängen. Wichtige Termine wie Gehaltsverhandlungen, informelle Teaminteraktionen und kreative Problem Solvings sollten für mindestens zwei Drittel der Befragten weiterhin vor Ort stattfinden.

Gehaltsvorstellungen: Männer und Frauen weiterhin uneinig

Im Rahmen der „Most-Wanted-Studie“ werden die Teilnehmenden darüber hinaus auch zu ihren Wünschen beim Einstiegsgehalt befragt. Dabei trauen Männer sich nach die vor ein höheres Gehalt zu als die befragten Frauen. So liegt das gewünschte Einstiegs-Jahresgehalt bei den Toptalent-Frauen bei durchschnittlich 45.100 Euro – bei den Männern sind es rund 54.200 Euro. Im Jahresvergleich sind die Vorstellungen der High Potentials allerdings gesunken: 2020 wollten die Männer noch 61.800 Euro, Frauen rund 50.300 Euro von ihrem zukünftigen Arbeitsgeber.

Nina Rath
Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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