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twop media: Durch Social Recruiting offene Stellen mit qualifizierten Bewerbern besetzen

Isabell Pitsch und Isabel Pérez sind Geschäftsführerinnen von twop media, eine Performance Marketing Agentur mit Spezialisierung im Bereich Social Recruiting. Die Expertinnen helfen Unternehmen dabei, planbar und effizient qualifizierte Bewerbungen von Fachkräften zu erhalten. Mit ihren Strategien besetzen sie offene Stellen schnell, passend und nachhaltig.

An dem Thema Mitarbeitergewinnung verzweifeln zahlreiche Unternehmen, die Aussichten auf qualifizierte Bewerber erscheinen hoffnungslos. Die meisten von ihnen greifen auf klassische Mittel zurück, wie Stellenanzeigen oder Empfehlungen, wenn es darum geht, passende Mitarbeiter zu finden. Für die Expertinnen Isabell Pitsch und Isabel Pérez von twop media ist klar, dass das schon lange nicht mehr der richtige Weg ist. „Stellenanzeigen, Bewerberportale, die eigene Website oder das Arbeitsamt – damit generiert man nur wenige Bewerbungen und oft keine guten.“ Die Unternehmen fischen damit in einem Teich, in dem es nur wenige Fische gebe. „Mit uns ziehen Unternehmen in ein riesiges Seengebiet um, wo es von Fischen nur so wimmelt.“

Pitsch und Pérez, die lange Zeit im Fachgebiet Performance-Marketing tätig sind, rufen twop media  2018 gemeinsam ins Leben. Das Ziel: Ihren Kunden eine optimale Beratung im Bereich Social Recruiting bieten und so offene Stellen effizient und einfach besetzen. Im Interview haben sie uns verraten, worauf es bei der Mitarbeitersuche heute wirklich ankommt, welche Fehler Unternehmen häufig dabei machen und wie ihre Strategien konkret zum Erfolg führen.

Isabell Pitsch und Isabel Pérez im Interview!

Herzlich Willkommen im UnternehmerJournal, Isabell Pitsch und Isabel Pérez. Könnten Sie Ihre Kunden ein wenig genauer beschreiben? Was sind das für Unternehmen, die Sie um Unterstützung bitten?

Isabell Pitsch: Wir arbeiten branchenübergreifend. Es sind in der Regel mittelständische Firmen, aber große Unternehmen suchen unsere Beratung. Zu uns kommen Bauunternehmen, Steuerkanzleien, kleinere Handwerksbetriebe und auch wirklich große Unternehmen mit rund 10.000 Mitarbeitern.

Geht es den Unternehmen ausschließlich um die Gewinnung von Fachkräften oder suchen manche eher Auszubildende?

Isabell Pitsch: Wir haben schon alle Gebiete abgedeckt. Meist sind allerdings Fachkräfte gefragt, manchmal suchen Unternehmen aber auch einfach nach Maschinenbedienern. Wenn die Unternehmen auf uns zukommen, wollen sie zuerst herauszufinden, ob eine langfristige Zusammenarbeit hilfreich für sie ist. Sie lassen uns dann häufig Mitarbeiter für eine Stelle suchen, die sich extrem schwierig besetzen lässt: Programmierer mit Erfahrung in speziellen Branchen oder Ingenieure für Maschinenbau – in dieser Richtung.

twop media

So arbeitet twop media

Sie fangen also an, nach Mitarbeitern zu suchen. Wie muss man sich das vorstellen? Auf welche Methoden greifen Sie dabei zurück?

Isabell Pitsch: Wir schauen uns zunächst das Unternehmen selbst genau an. Was haben sie einem Mitarbeiter zu bieten? Wie ist die Unternehmenskultur? Wie ist das Arbeitsklima? Es geht darum, den Kunden von seiner Konkurrenz abzusetzen – wir möchten das Alleinstellungsmerkmal entdecken. Es muss etwas sein, das den potenziellen Mitarbeiter an dem Unternehmen interessieren könnte.

Der erste Schritt ist also die Analyse des Unternehmens, um ein Arbeitnehmerprofil zu erstellen. Im Anschluss dreht es sich um den idealen Bewerber. Wie sieht der Wunschmitarbeiter des Unternehmens aus? Das klassische Anforderungsprofil spielt dabei natürlich eine große Rolle, darüber hinaus aber auch das Persönlichkeitsprofil. Wenn eine Stelle für ein vorhandenes Team gesucht wird, ist es besonders wichtig, dass der neue Mitarbeiter zu dem Team passt. Was hat er also für Vorstellungen? Aus welchen Gründen sucht er eine andere Stelle? Wie sieht er seine Zukunft?

Wenn wir diese Punkte vollständig geklärt haben, fragen wir uns, wo wir den potenziellen Bewerber durch Social Media finden. Die genaue Zielgruppenansprache ist enorm wichtig. Die Werbekampagne selbst soll die Wunschvorstellungen des Bewerbers anklingen lassen und den Arbeitgeber ins rechte Licht rücken, sodass die Motivation für eine Bewerbung steigt. Für die Bewerber haben wir dann einen digitalen Bewerbungsprozess, den wir bei unseren Kunden implementieren. Der Prozess ist so angelegt, dass er dem Arbeitnehmer viel Zeit und Aufwand spart. Im Besonderen bei der Auswahl der neuen Mitarbeiter. Unsere Kunden sind meist überrascht, dass sie sich mit einer Flut von Bewerbern konfrontiert sehen. Da fällt die Auswahl nicht leicht.

So erreicht man die richtigen Bewerber

Für einen Handwerksmeister, der sich mit Parkettböden oder Pflanzenanzucht auskennt, klingt das vielleicht ein bisschen nach Hexerei. Begegnen Ihnen manchmal Vorbehalte beim ersten Kontakt mit den Kunden?

Isabel Pérez: In der Regel ist die Reaktion sehr positiv. Wir öffnen neue Tore in Bereiche, die der Kunde noch nicht gesehen hat. Insofern ist der Begriff Hexerei durchaus passend. Da gibt es auch Einwände die wir häufig hören: „Die Sache funktioniert nicht, wir haben es auch schon auf diese Weise versucht. In unserer Branche klappt das nicht. Die Zielgruppe bewegt sich nicht auf den Social-Media-Plattformen. Die Personen, die wir suchen, gibt es offenbar gar nicht.“

Die Ursache für diese Einwände liegt darin, dass die Kunden lediglich Erfahrungen mit der klassischen Methode der Mitarbeitersuche haben. Das sind Stellenanzeigen, Bewerberportale, die eigene Website oder das Arbeitsamt. Damit generiert man nur wenige Bewerbungen und oft keine guten. Diesen Kunden müssen wir zunächst erklären, dass sie bisher in einem Teich gefischt haben, in dem es nur wenige Fische gibt. Mit uns ziehen sie in ein riesiges Seengebiet um, wo es von Fischen nur so wimmelt. In diesem Seengebiet sind Fachkräfte unterwegs, die nicht aktiv nach einer neuen Stelle suchen, aber passiv an einem Wechsel interessiert sind. Diese Fachkräfte machen den Großteil des möglichen Bewerberpools aus. Nur 10 bis 20 Prozent der Bewerber sind aktiv mit der Suche beschäftigt – das sind die Bewerber, auf die sich alle stürzen. Wir eröffnen den Kunden einen ganz neuen Pool, indem wir die passiven Bewerber ansprechen.

Wir machen die passiven Bewerber aktiv darauf aufmerksam, dass es Möglichkeiten für sie gibt. Mit den altmodischen Methoden erreicht man diese Leute nicht.

Isabell Pitsch: Der schwerwiegendste Einwand kommt, wenn Unternehmen bereits Erfahrung mit Social Recruiting gemacht haben. Zumindest mit dem, was sie darunter verstehen. Sie haben bei einem Versuch vielleicht 10 Euro in Facebook-Werbung gesteckt. Mit unseren Methoden ist das nicht vergleichbar. Da gibt es so gravierende Unterschiede, dass ganze Welten dazwischenliegen.

Diese Fehler machen Unternehmen im Recruiting

Das ist ein interessanter Punkt. Erzählen Sie doch mal, was die Leute falsch machen, wenn sie es selbst mit Social Media versuchen.

Isabell Pitsch: Der größte Fehler ist, dass sie einen Beitrag bei Facebook posten und im Anschluss den Button sehen, mit den man ihn bewerben kann, um mehr Reichweite zu bekommen. Sie nehmen ein kleines Budget in die Hand, das sie einige Tage laufen lassen. Dann merken sie, dass es nichts bringt, und geben auf. Mit der richtigen Herangehensweise kann man bei Facebook allerdings viel gewinnen. Das ist eben eine Frage der Methodik. Die Verwendung von Stockbildern oder schlechtem Bildmaterial ist ein weiterer Fehler. Zudem sind bestimmt keine öden Texte gefragt. Wenn der Bewerber sieht, dass man sich keine Mühe gemacht hat, wird er sich kaum bewerben.

Isabel Pérez: Es kommt zum einen darauf an, die Zielgruppe genau festzulegen. Zum anderen ist die Gestaltung der Kampagne entscheidend. Wir stellen das Unternehmen mit seinen Vorteilen in den Mittelpunkt. Der potenzielle Bewerber erhält einen Ausblick darauf, was ihn bei diesem Unternehmen erwartet. Das ist ein Anreiz für eine positive Entscheidung.

twop media blickt auf zahlreiche zufriedene Kunden zurück

Sie haben inzwischen zahlreiche Kunden bei der Mitarbeitersuche unterstützt. Könnten Sie etwas zu den Ergebnissen sagen? Vielleicht haben Sie sogar einen Lieblingskunden mit einer spannenden Geschichte.

Isabel Pérez: Bei fast allen unseren Kunden ist es so, dass sie vorher keine oder nur sehr wenige Bewerbungen bekommen haben. Und die wenigen Bewerber hatten für die Stelle am Ende nicht die richtige Qualifikation. Viele Stellen waren seit Monaten oder sogar Jahren ausgeschrieben. Das bedeutet, diese Kunden konnten sich überhaupt nicht vorstellen, dass es Möglichkeiten gibt, die Erfolg versprechen. Innerhalb der ersten Wochen unserer Zusammenarbeit, treffen dann so viele qualifizierte Bewerbungen ein, dass die Stellen häufig mehrfach besetzt werden können. Die Überraschung ist da natürlich groß.

Isabell Pitsch: Ein Unternehmen hat aktuell einen erfahrenen Bauleiter für den Spezialtiefbau gesucht. Der Geschäftsführer wollte es mit uns versuchen. Er war allerdings sehr skeptisch, weil er meinte, er würde alle infrage kommenden Fachleute im Umkreis von 50 Kilometern kennen. Und er hätte bereits alle persönlich gefragt. Wir haben den Auftrag bekommen, obwohl der Geschäftsführer keine Hoffnung hatte. Das war eine echte Herausforderung. Zwei Wochen nach dem Start unserer Kampagne waren 71 qualifizierte Bewerbungen eingegangen. Zwei Bauleiter wurden sofort eingestellt. Unter diesen schwierigen Ausgangsbedingungen hat uns das Ergebnis natürlich unheimlich gefreut.

Ein anderer Kunde ist Zulieferer der Automobilbranche. Das Unternehmen suchte einen SPS-Programmierer mit Erfahrung in der Autoindustrie. Sie haben sich zunächst gegen uns entschieden, weil jemand in der Marketingabteilung sagte, sie hätten Social Recruiting schon einmal erfolglos versucht. Wir sind hartnäckig geblieben und das Unternehmen war verzweifelt genug, uns die Chance zu geben. Innerhalb von zwei Wochen kamen 21 qualifizierte Bewerbungen. Im Allgemeinen sind unsere Kunden sehr erstaunt, dass wir es schaffen, so viele Bewerber aus der unmittelbaren Region zu generieren. Sie finden es zudem besonders gut, dass die neuen Mitarbeiter beinah immer aus einer festen Stelle zu ihnen wechseln.

Social Recruiting braucht umfassendes Know-how

Social Recruiting ist inzwischen richtig angesagt. Die Agenturen schießen wie Pilze aus dem Boden. Da gibt es sicherlich einige schwarze Schafe. Haben Sie ein paar Anhaltspunkte für unsere Leser, wie man unseriöse Anbieter erkennt?

Isabel Pérez: In erster Linie ist es einfach das fundierte und tiefgehende Fachwissen: die Expertise im Performance-Marketing. Viele Agenturen sind relativ neu am Markt und kennen sich mit dem Performance-Marketing nicht aus. Sie machen viele Worte und posten dann irgendetwas, das nicht zum Ziel führen kann. Wir machen unsere Arbeit schon einige Jahre und sind speziell im Performance-Marketing ausgebildet. Um auf der Höhe des aktuellen Wissens zu bleiben, investieren wir regelmäßig Zeit und Geld in unsere Weiterbildung. In unserem Fachgebiet ist der Wandel das Beständige, deshalb darf man in dieser Hinsicht niemals stehen bleiben.

Isabell Pitsch: Es ist für Außenstehende sicherlich schwierig zu überprüfen, ob ein Anbieter unseriös arbeitet. Man sollte sich am besten Werbeanzeigen ansehen, die von der Agentur geschaltet wurden. Dabei kann man sich fragen, wie die Anzeige auf einen selbst wirkt. Sind die Bilder und Texte hochwertig? Macht das alles einen authentischen Eindruck? Fühlt man sich von der Anzeige angesprochen? Wie viel Liebe steckt da im Detail?

Dann muss man sehen, wie der Prozess hinter der Werbekampagne aussieht. Wie lange läuft der Prozess? Ist er einfach durchführbar? Wird der Bewerber wirklich abgeholt? Nicht zuletzt geht es um Zahlen, Daten und Fakten. Es ist natürlich gut, wenn man solide Informationen bekommen kann. Über welchen Zeitraum lief die Kampagne? Mit welchem Budget und mit welchem Ergebnis? Handelt es sich einfach um Bewerbungen oder sind die Bewerbungen qualifiziert? Wir geben solche Daten an unsere Kunden weiter, damit sie sich ein eigenes Bild machen können. Auch wenn man kein Experte auf dem Gebiet ist, bekommt man einen guten Eindruck. Eine Agentur, die ihre Zahlen lieber versteckt, kann möglicherweise keine positiven Ergebnisse vorweisen. Wir sehen da für uns kein Problem, weil unsere Resultate garantiert überzeugen.

So geht es für twop media weiter

Ein Blick in die Zukunft: Wie wird sich Ihrer Meinung nach das Marketing für die Mitarbeitersuche entwickeln? Wird es noch wichtiger werden, weil sich die Unternehmen die Talente sichern müssen? Und welche Rolle wollen Sie in diesem Markt spielen?

Isabell Pitsch: Ich denke, das Thema wird in Zukunft immer wichtiger werden. Der „War of Talents“ existiert bereits in verschiedenen Branchen. Unternehmen, die mittel- und langfristig auf die veralteten Methoden setzen, werden nicht mehr die Fachkräfte bekommen, die sie benötigen.

Isabel Pérez: Diese Unternehmen werden irgendwann selbst vom Markt verschwinden. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit – ein blöder Spruch, aber er stimmt nun mal. Darum wollen wir die Unternehmen mit den richtigen Methoden unterstützen. Sie sollen langfristig dazu in der Lage sein, ihre Wachstumsziele umzusetzen. Dafür benötigen sie qualifizierte Fachkräfte. Ein Unternehmen ist eben nur so gut wie seine Mitarbeiter. Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst, wie hoch die Kosten für eine unbesetzte Stelle sind. Wir sprechen von sechsstelligen Summen, die den Unternehmen jedes Jahr entgehen. Da lohnt es sich zu investieren, um die richtigen Mitarbeiter zu finden. Für diese Suche brauchen sie einen innovativen Partner. Wir können ihnen dabei helfen, ihre Probleme nachhaltig zu lösen.

Isabell Pitsch: Langfristig wollen wir den Recruiting-Markt revolutionieren. Wir möchten der Ansprechpartner Nummer eins für die Unternehmen werden. Sie sollen wissen, dass wir ihre Stellen besetzen. Egal, wie schwierig diese Aufgabe erscheint. Wenn es um Social Recruiting geht, sollte twop media der Name sein, den man kennen muss.

Sie wollen planbar und effizient qualifizierte Bewerbungen von Fachkräften erhalten?
Melden Sie sich jetzt bei Isabell Pitsch und Isabel Pérez von twop media zum kostenfreien Erstgespräch an.

Hier klicken, um zur Webseite von twop media zu gelangen.

 

Gurpinder Sekhon
Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

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