Connect with us

Wonach möchtest du suchen?

News

Trends: Was Kommunikationsprofis von 2021 erwarten

Digitale Zusammenarbeit, mehr Home-Office und weniger Dienstreisen sind die wichtigsten Trends aus 2020, die sich 2021 in der Arbeitswelt fortsetzen. Die größte Herausforderung der internen Kommunikation wird es sein, eine Unternehmenskultur mit positivem Arbeitsklima zu schaffen.

Das neue Jahr bringt für Unternehmen viel Ungewissheit mit sich. Die Kommunikatiosprofis blicken, wenn auch nur vorsichtig, zuversichtlich auf die kommenden Monate.  Einige Trends aus dem vergangenen, von der Corona-Krise geprägtem Jahr, werden sich auch 2021 weiter fortsetzen. Dazu gehört zum Beispiel die digitale Zusammenarbeit, mehr Home-Office und weniger Dienstreisen. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und des Berliner Meinungsforschungs-Startup Civey. An der Online-Befragung haben 500 Fachkräfte aus Kommunikation, Marketing und Medien teilgenommen.

Pressemitteilung:

Die Kommunikationsbranche blickt hoffnungsvoll auf das neue Jahr: Knapp die Hälfte aller Befragten glaubt, dass 2021 für sie persönlich besser wird als 2020 (49 Prozent). Für jeden Vierten bleibt alles beim Alten (26 Prozent). Nur jeder Fünfte meint, dass 2021 eher bzw. eindeutig schlechter wird (21 Prozent). Dabei sind Männer deutlich optimistischer als Frauen. Während sich 61 Prozent der männlichen Umfrageteilnehmer eine Besserung für 2021 versprechen, tun dies bei den weiblichen Befragten nur 42 Prozent.

„Ich bin dankbar für das, was ich habe“ war die prägendste Erfahrung im vergangenen Jahr. Im Rückblick auf 2020 stimmte jeder zweite Befragte dieser Aussage zu (53 Prozent). Dankbarkeit stand damit an erster Stelle der Gemütslagen noch vor der Sorge um die Gesundheit (46 Prozent) und der Sorge um Familie und Freunde (41 Prozent). Hingegen hatte nur knapp jeder Fünfte 2020 Existenzängste (18 Prozent). Nur jeden Siebten hat das vergangene Jahr widerstandsfähiger gemacht (15 Prozent).

Nachhaltige Trends im Job: Virtuelles Zusammenarbeiten statt Präsenzkultur und Dienstreisen

Digital zusammenarbeiten, bevorzugt aus dem Home-Office, und in der Folge weniger Dienstreisen. Für die Mehrheit der Kommunikationsprofis setzen sich diese Trends der Arbeitswelt aus 2020 auch 2021 fort. Knapp zwei Drittel der Befragten schätzen, dass die Unternehmen im neuen Jahr die digitale Zusammenarbeit weiter ausbauen (64 Prozent). Fast genauso viele glauben, dass das Arbeiten aus dem Home-Office weiter zunehmen bzw. die Präsenzkultur abnehmen wird (63 Prozent). In der Folge wird es nach Einschätzung von 59 Prozent der Befragten auch 2021 weniger Dienstreisen geben. Immerhin fast jeder vierte Kommunikationsexperte glaubt zudem, dass sich Nachhaltigkeit auch im neuen Jahr zunehmend im Bewusstsein der Menschen verankern wird (24 Prozent).

An eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie glaubt hingegen nur knapp jeder Fünfte (19 Prozent). Frauen sind allerdings in puncto Work-Life-Balance optimistischer. Im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen erwarten knapp doppelt so viele weibliche Befragte in dieser Hinsicht für 2021 eine Verbesserung (23 Prozent zu 12 Prozent).

Positives Arbeitsklima schaffen: größte Herausforderung für interne Kommunikation

Eine Unternehmenskultur mit einem positiven Arbeitsklima zu schaffen, wird im neuen Jahr die schwierigste Aufgabe für die interne Kommunikation sein. Davon gehen 43 Prozent der Befragten aus. Frauen gewichten diese Tätigkeit signifikant stärker als Männer. Während jede zweite Kommunikationsexpertin das Fördern einer guten Betriebsatmosphäre 2021 als größte Herausforderung der Unternehmenskommunikation einschätzt (51 Prozent), sieht das nur einer von drei männlichen Kommunikationsexperten genauso (32 Prozent).

Herausfordernd im neuen Jahr wird nach Meinung der Befragten außerdem, Veränderungen im Unternehmen kommunikativ zu begleiten (32 Prozent) und die Motivation der Mitarbeiter zu steigern (30 Prozent).

Berufliche Vorsätze 2021: Lebenslanges Lernen wichtiger als Karriere

Die inhaltliche Weiterbildung steht an erster Stelle der beruflichen Vorsätze für 2021. Jeder dritte Kommunikationsprofi möchte im neuen Jahr neue Fähigkeiten für den Job erwerben (36 Prozent). 27 Prozent der Befragten haben allerdings explizit keine beruflichen Vorsätze für 2021, ebenso viele wollen zukünftig mehr auf ihre Work-Life-Balance achten (27 Prozent). Eine klassische Karriere streben hingegen weniger Kommunikationsexperten an: Nur 14 Prozent nehmen sich für 2021 einen Aufstieg im Unternehmen vor. Noch seltener ist ein beruflicher Neustart geplant: Lediglich acht Prozent wollen sich im kommenden Jahr komplett neuorientieren. Noch seltener streben die Befragten einen Arbeitgeberwechsel für einen beruflichen Aufstieg an (fünf Prozent).

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6344/4809378

Gurpinder Sekhon
Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

Klicke, um zu kommentieren

Ein Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige

Anzeige

Weitere Beiträge:

Interviews

Dario Gabriel ist der Geschäftsführer der Dario Gabriel GmbH, der Unternehmensberatung für Positionierung, Strategie und Sales. Das Ziel seiner Kunden: Marktführung. Ein Gespräch über...

Interviews

Stefan Permoser ist der Gründer und Geschäftsführer von ShopConcept. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Nicolas Sacherer unterstützt er Unternehmen dabei, ihren eigenen Onlineshop zu erstellen,...

Interviews

Was haben ein Pro-Gamer und ein Dating-Experte gemeinsam? Sie kennen die Regeln des Spiels. Und sie verstehen, wie das Prinzip funktioniert – heute ist...

Interviews

Gian-Marco Blum und Dimitrij Krasontovitsch von Candidate Flow helfen Sanitär-, Heizungs- und Klimabetrieben dabei, qualifizierte Fachkräfte als Mitarbeiter zu gewinnen. Im Interview verraten sie...


Copyright © 2020 - Unternehmerjournal.de ist eine Marke des DCF Deutscher Coaching Fachverlag.

Impressum | Datenschutz