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	<title>Standort Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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	<description>News und Insights: Von Geschäftsführern für Geschäftsführer</description>
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	<title>Standort Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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		<title>Standortperspektiven-Studie: 73 % der energieintensiven Unternehmen verlagern Investitionen ins Ausland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Samuel Altersberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 08:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsstandort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland wird als Standort für energieintensive Unternehmen zunehmend unattraktiv. Laut der Simon-Kucher Standortperspektiven-Studie 2025 verlagern 42 Prozent der Konzerne ihre Produktion in andere Länder Europas, weitere 31 Prozent sogar auf andere Kontinente. Fast alle Unternehmen nennen dabei Energiepreise als wichtigsten Standortfaktor. So empfindet beinahe jeder zweite Konzern lange Genehmigungsverfahren und regulatorische Unsicherheiten als größte Hürde zur CO2-armen Energieerzeugung. Trotzdem bleibt Nachhaltigkeit ein strategischer Fixpunkt: Der Großteil hat Nachhaltigkeit fest in seiner Strategie verankert, doch nur wenige erzielen bislang greifbare Markterfolge.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Industrie steht unter Druck. Laut der Simon-Kucher Standort-Perspektiven-Studie 2025 ist die Lage für energieintensive Unternehmen dramatisch. Und das mit klaren Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. So verlagern fast 3 von 4 Konzernen (73 Prozent) ihre Investitionen ins Ausland. Überraschend sei diese Entwicklung nicht. &#8222;Die industrielle Abwanderung ist kein plötzlicher Exodus, sondern ein langfristiger struktureller Trend&#8220;, betont Jan Hämer, Chemicals-Partner bei Simon-Kucher.</p>
<h2><b>Die deutsche Chemieindustrie zeigt dem Wirtschaftsstandort Deutschland die rote Karte</b></h2>
<p>Besonders schwer trifft es die Produzenten von Basischemikalien. &#8222;Basischemikalien in Deutschland zu produzieren, wird zunehmend unattraktiv &#8211; jetzt wandert die Industrie ab&#8220;, weiß Hämer. Jeder dritte Betrieb (36 Prozent) verlässt den Kontinent. Von den Konzernen, die weiterhin in Europa produzieren, wechselt jeder Zweite ins europäische Ausland (50 Prozent). &#8222;In Deutschland verlagern deutlich mehr Unternehmen ihre Produktion als in anderen Teilen Westeuropas oder in den USA. Die deutsche Chemieindustrie zeigt dem Wirtschaftsstandort Deutschland die rote Karte&#8220;, so Hämer.</p>
<h3><b>Energiepreise sind Standortfaktor Nr. 1</b></h3>
<p>Für nahezu alle befragten Unternehmen (97 Prozent) sind Energiepreise der wichtigste Standortfaktor. Steigende Kosten verschärfen die Belastung und gefährden Investitionen in Deutschland. &#8222;Die industriellen Wurzeln bleiben stark doch der Druck nimmt zu!&#8220;, sagt Michael Kässer, Energie-Partner bei Simon-Kucher. &#8222;Energieintensive Industrien stehen vor der Wahl: sich an steigende Energiepreise, strengere Regulierung und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen anzupassen &#8211; oder den Anschluss zu verlieren.&#8220;</p>
<h3><b>Konzerne kämpfen mit Regularien und Genehmigungen</b></h3>
<p>Was die Unternehmen besonders belastet? Allen voran regulatorische Unsicherheiten und lange Genehmigungsverfahren. Für ganze 43 Prozent der Unternehmen ist dies die größte Hürde auf dem Weg zu einer CO2-armen Energieerzeugung. &#8222;Der industrielle Wandel ist unausweichlich &#8211; entscheidend ist, ob Deutschland ihn gestaltet oder ihm hinterherläuft&#8220;, so Kässer. &#8222;Und gerade sieht es düster aus.&#8220;</p>
<h3><b>Nachhaltigkeit bleibt Kernstrategie</b></h3>
<p>&#8222;Obwohl viele Konzerne das Gefühl haben, beim Thema viele Steine in den Weg gelegt zu bekommen, bleibt <a href="https://www.unternehmerjournal.de/nachhaltigkeit-im-fokus-wie-ein-umweltmanagementbeauftragter-unternehmen-veraendert/" data-wpel-link="internal">Nachhaltigkeit</a> fester Bestandteil der Unternehmensstrategie&#8220;, weiß Daniel Hess, Senior Director bei Simon-Kucher. Auf Europaebene bezeichnen so 88 Prozent der Unternehmen Nachhaltigkeit als Core-Strategie. &#8222;Energieintensive Unternehmen in Deutschland sehen bei CO2-armer Energieerzeugung zwar weniger Hürden als ihre europäischen Nachbarn, insgesamt bleiben die Markterfolge aber oft noch aus.&#8220;</p>
<h3><b>Das Ende des Industriestandortes Deutschland?</b></h3>
<p>Was das Ganze für die Zukunft bedeutet? &#8222;Jetzt kommt es darauf an, Wettbewerbsfähigkeit, Planungssicherheit und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen, um die industrielle Stärke Deutschlands zu sichern&#8220;, unterstreicht Hämer. &#8222;Gelingt das nicht, wird es dunkel für den Industriestandort Deutschland.&#8220;</p>
<p><b>Über die Studie:</b> Die Simon-Kucher Standortperspektiven-Studie wurde von Juli bis September 2025 von Simon-Kucher durchgeführt. 240 Unternehmen aus den USA und Europa (davon 30 aus Deutschland, 20 aus Österreich und 10 aus der Schweiz) wurden zu Investitionen, Verlagerungen und Standortfaktoren befragt. Wenn nicht anders erwähnt beziehen sich die Zahlen aus dieser Pressemitteilung auf die deutschen Unternehmen.</p>
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		<title>Wo Unternehmen sich gerne ansiedeln</title>
		<link>https://www.unternehmerjournal.de/wo-unternehmen-sich-gerne-ansiedeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 10:32:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits seit 2018 steht der Landkreis München an der Spitze derjenigen Kreise und kreisfreien Städte, in denen am häufigsten neue Gewerbe gegründet bzw. in die Gewerbebetriebe verlagert werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Städte Leverkusen und Rosenheim, auf dem vierten Rang der Landkreis Starnberg. Im Rahmen des Neue Unternehmerische Initiative (NUI)-Regionenrankings ermittelt das IfM Bonn jährlich, wie viele haupt- und nebenerwerbliche Gründungen sowie Übernahmen und Zuzüge von Gewerbebetrieben in einer Region pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter neu angemeldet wurden. In geringerem Maße kann sich somit auch die Entwicklung der erwerbsfähigen Bevölkerung auf den NUI-Wert auswirken.</p>
<p><strong>Innerhalb der TOP-20-Gruppe gab es 2022 &#8211; verglichen mit dem Vorjahr &#8211; einige Verschiebungen</strong>: Während die Landkreise Lindau am Bodensee und Dahme-Spreewald sowie die kreisfreie Aschaffenburg in die NUI-Spitzengruppe aufrückten, konnten sich die Landkreise Nordfriesland, Marburg-Biedenkopf, Aichach-Friedberg, Augsburg und Rosenheim sowie die kreisfreie Stadt Schwabach nicht unter den TOP-20 halten. Lag Baden-Baden in 2021 noch auf dem zweiten Platz hinter dem Landkreis München, ist die badische Stadt nun auf Platz 14 zurückgefallen. Dagegen <strong>kehrten die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Dachau sowie die kreisfreie Stadt Kempten (Allgäu) in die Spitzengruppe zurück</strong>.</p>
<p>Insgesamt zählen zehn Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern, vier Regionen in Hessen, die Städte Düsseldorf und Leverkusen in Nordrhein-Westfalen, die Bundeshauptstadt Berlin, die kreisfreie Stadt Baden-Baden in Baden-Württemberg sowie die Landkreise Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming in Brandenburg zu den zwanzig Höchstplatzierten.</p>
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