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	<title>100Plus UnternehmerCommunity Archives - UnternehmerJournal.de</title>
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	<description>News und Insights: Von Geschäftsführern für Geschäftsführer</description>
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		<title>Ulrich Zimmermann: Unternehmertum in den Unternehmen stärken &#8211; Intrapreneure schaffen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ana Jimenez]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[100Plus Community]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mittelstand verschieben sich derzeit zentrale Rahmenbedingungen. Fachkräftemangel, steigende Krankenstände und wachsende Wechselbereitschaft verändern die wirtschaftliche Realität vieler Unternehmen spürbar. Ulrich Zimmermann, Unternehmer und Gründer der 100Plus UnternehmerCommunity, zeigt, warum Intrapreneure zum entscheidenden Zukunftsfaktor werden und wie sich Mitarbeiter(Ein)bindung und Leistung strategisch neu denken lassen.</p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/ulrich-zimmermann-von-der-100plus-unternehmercommunity-unternehmertum-in-den-unternehmen-staerken-intrapreneure-schaffen/" data-wpel-link="internal">Ulrich Zimmermann: Unternehmertum in den Unternehmen stärken &#8211; Intrapreneure schaffen.</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Unternehmen zahlen 100 Prozent Gehalt plus Nebenkosten und erhalten dennoch häufig nur einen Bruchteil der möglichen wirksamen Leistung zurück. Gleichzeitig wird in vielen Belegschaften eine grundlegende Frage lauter: Warum soll ich meine Lebenszeit in den Mehrgewinn eines Unternehmens investieren, wenn meine eigenen </span><span style="font-weight: 400;">LebensZiele</span><span style="font-weight: 400;"> dabei </span><span style="font-weight: 400;">offensichtlich</span> <span style="font-weight: 400;">keinerlei</span><span style="font-weight: 400;"> Rolle spielen? Was früher still gedacht wurde, wird heute offen ausgesprochen. Daraus entsteht eine strukturelle Schieflage, die viele Betriebe unterschätzen. <strong>„Das ist keine Frage von Motivation oder Moral, sondern eine systemische Dauer-Sollbruchstelle des klassischen Unternehmertums“, warnt Ulrich Zimmermann von der 100Plus UnternehmerCommunity.</strong> Bleibt diese Spannung ungelöst, drohen sinkende Leistungsbereitschaft, steigende Wechselneigung und ein schleichender Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ulrich Zimmermann ist seit über 40 Jahren Unternehmer und Initiator der 100Plus </span><span style="font-weight: 400;">UnternehmerCommunity</span><span style="font-weight: 400;">. Er begleitet Unternehmer dabei, Organisationen so zu gestalten, dass Menschen aufblühen statt ausbrennen. „Der entscheidende Hebel ist die unternehmerische Mitverantwortung“, sagt er. </span></p>
<blockquote><p><strong>„Menschen sollten in Unternehmen für sich und ihre LebensZiele arbeiten können, nicht allein nur für die GewinnInteressen anderer. Es braucht ein Mehrfach-Gewinner-Modell.“ </strong></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400;">Sein Ansatz setzt nicht bei kurzfristigen Anreizen an, sondern bei einer strukturellen Neuausrichtung: Potenziale erkennen, Lebensziele ernst nehmen und wirtschaftliche Beteiligung ermöglichen. Ziel ist </span><span style="font-weight: 400;">eine neue Kultur im</span><span style="font-weight: 400;"> Mittelstand, in dem Leistung, Loyalität und Sinn wieder zusammenfinden.</span></p>
<h2><strong>Ulrich Zimmermann von der 100Plus UnternehmerCommunity über den Kernkonflikt: Wenn Zielwelten auseinanderlaufen</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Zentrum steht eine strukturelle Trennung von Zielwelten. Unternehmen definieren Wachstums-, Ertrags- und Effizienzziele, während Mitarbeiter persönliche Perspektiven verfolgen. Solange beides nicht miteinander verbunden ist, entsteht Distanz. Aufgaben werden erfüllt, aber Identifikation bleibt aus. Menschen arbeiten formal im Unternehmen, innerlich jedoch an ihren eigenen Zielen vorbei. Das ist kein moralisches Defizit, sondern eine </span><span style="font-weight: 400;">echte</span><span style="font-weight: 400;"> konstruktive Schwäche klassischer Organisationsmodelle.</span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-22592 size-full" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-16.jpg" alt="Ulrich Zimmermann" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-16.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-16-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-16-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-16-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-16-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hinzu kommt ein zweites Versäumnis: Organisationen sehen meist nur Funktionen, nicht </span><span style="font-weight: 400;">Potentiale</span><span style="font-weight: 400;">. Alles, was außerhalb der Stellenbeschreibung entsteht – Führungsverantwortung im Verein, Organisation komplexer Projekte oder unternehmerisches Gespür im Alltag – bleibt unsichtbar. Damit werden genau jene Kompetenzen nicht genutzt, die unternehmerisches Denken und Verantwortung ausmachen. Die Folge ist wirtschaftlich messbar: Volle Personalkosten treffen auf begrenzte Wirksamkeit. Nicht, weil Menschen nicht wollen, sondern weil Strukturen ihr Potenzial nicht systematisch integrieren.</span></p>
<h3><strong>Mehr als die Jobbeschreibung: Wie Unternehmen ungenutzte Fähigkeiten heben</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der entscheidende Schritt beginnt mit einer unternehmerischen Entscheidung: Nicht Stellenprofile stehen im Mittelpunkt, sondern reale Fähigkeiten. Unternehmen, die systematisch danach fragen, welche Kompetenzen bereits im Haus vorhanden sind, erschließen Wertschöpfung, die bislang unsichtbar war. </span><span style="font-weight: 400;">Sobald diesen</span><span style="font-weight: 400;"> Fähigkeiten echter Handlungsspielraum und Ergebnisverantwortung gegeben </span><span style="font-weight: 400;">wird</span><span style="font-weight: 400;">, entsteht </span><span style="font-weight: 400;">sofort</span><span style="font-weight: 400;"> unternehmerische Wirkung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie konkret das aussehen kann, zeigt ein Beispiel aus Zimmermanns </span><span style="font-weight: 400;">eigener früherer Unternehmerpraxis als ErsatzteileGroßhändler. </span><span style="font-weight: 400;">Ein Auszubildender fiel weniger durch schulische Leistungen auf als durch sein Gespür für den An- und Verkauf hochpreisiger Fahrzeuge. Statt dieses Talent zu übersehen, wurde es gezielt integriert. <strong>Parallel zu seiner Tätigkeit im Außendienst entstand</strong></span><strong> aus diesem Potential als zusätzlicher Bereich</strong><span style="font-weight: 400;"><strong> ein Autohandel, der sich zu einem siebenstelligen Geschäftsmodell entwickelte.</strong> Keine Neueinstellung, kein Strategiewechsel, sondern das konsequente Heben vorhandener Kompetenz. Genau hier beginnt Intrapreneurship: Wenn Menschen nicht nur Funktionen erfüllen, sondern wirtschaftliche Verantwortung übernehmen, entsteht messbare Dynamik.</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-22593 size-full" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-17.jpg" alt="100Plus UnternehmerCommunity" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-17.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-17-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-17-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-17-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-17-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h3><strong>Ulrich Zimmermann von der 100Plus UnternehmerCommunity: Von Identifikation zu Eigentum – Wenn Mitarbeiter zu Mitunternehmern werden</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Unternehmen verändern ihre Dynamik grundlegend, wenn persönliche Ziele nicht als Privatsache gelten, sondern als Teil der strategischen Ausrichtung. Wo wirtschaftliche Kraft, Netzwerke und Gestaltungsspielräume gezielt eingesetzt werden, um individuelle Perspektiven zu unterstützen, verschiebt sich die innere Haltung. Mitarbeiter handeln aus eigenem Interesse im Unternehmen – und genau deshalb im Interesse des Unternehmens. In Zimmermanns eigener Praxis führte genau diese Verschiebung bei gleicher Mannschaft, gleichen Produkten und gleichen Kosten zu einer Verdreifachung des Umsatzes. Nicht das Geschäftsmodell hatte sich verändert, sondern die Verbindung von Unternehmenszielen und persönlichen Zielen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Identifikation erhält ihre stärkste Wirkung durch echte wirtschaftliche Beteiligung. Zimmermann setzt auf </span><span style="font-weight: 400;">Mitarbeitergenossenschaften</span><span style="font-weight: 400;">, an die beispielsweise zehn Prozent der Unternehmensanteile übertragen werden, während die Mehrheit beim Unternehmer verbleibt. Ausschüttungen unterliegen </span><span style="font-weight: 400;">nur</span> <span style="font-weight: 400;">einer</span> <span style="font-weight: 400;">Steuerlast</span><span style="font-weight: 400;"> von unter einem Prozent, die Genossenschaft verfolgt keinen Gewinnmaximierungszweck, sondern einen klaren Förderauftrag für ihre Mitglieder. Besonders engagierte Mitarbeiter verwalten ihre Anteile eigenständig, der Unternehmer ist weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat vertreten. Engagement und Nutzen verstärken sich gegenseitig, die Auswahl erfolgt über Leistung. </span><span style="font-weight: 400;">Die leistungstragenden Mitarbeiter entscheiden selbst, wen sie als Genossen aufnehmen. </span><span style="font-weight: 400;">So entsteht aus innerer Verbundenheit wirtschaftliche Mitverantwortung.</span></p>
<h3><strong>Fazit: Wenn Unternehmertum im Unternehmen entsteht</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Sollbruchstelle verschwindet dort, wo </span><span style="font-weight: 400;">diese</span><span style="font-weight: 400;"> drei Prinzipien zusammenwirken: verborgene Potenziale werden gehoben, persönliche Ziele strategisch integriert und engagierte Mitarbeiter real beteiligt. </span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-22594 size-full" src="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-11.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-11.jpg 1200w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-11-300x169.jpg 300w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-11-1024x576.jpg 1024w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-11-768x432.jpg 768w, https://www.unternehmerjournal.de/wp-content/uploads/2026/03/Ulrich-Zimmermann-11-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dann greifen Leistung, Loyalität und wirtschaftlicher Erfolg ineinander. Unternehmen schöpfen nicht länger nur einen Teil der vorhandenen Leistungsfähigkeit ab, sondern ermöglichen ihre volle Wirkung. Das ist kein idealistisches Sozialmodell, sondern konsequent gedachtes </span><span style="font-weight: 400;">neues</span><a href="https://www.unternehmerjournal.de/unternehmertum-durch-emotionale-kompetenzen-zu-nachhaltigem-wachstum/" data-wpel-link="internal"><span style="font-weight: 400;"> Unternehmertum </span></a><span style="font-weight: 400;">für Unternehmer und Mitarbeiter</span><span style="font-weight: 400;">. Wer volle Personalkosten trägt, sollte auch volle Wirksamkeit erwarten dürfen. </span><span style="font-weight: 400;">Wer vollen Einsatz als Mitarbeiter bringt, sollte auch unternehmerisch seine Potentiale entfalten und für seine eigenen LebensZiele profitieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade mittelständische Unternehmen können diesen Schritt unmittelbar gehen. Kurze Entscheidungswege und unternehmerische Gestaltungsfreiheit erlauben es, Strukturen schnell anzupassen und Beteiligung neu zu denken. Diese Haltung spiegelt sich auch in der 100Plus </span><span style="font-weight: 400;">UnternehmerCommunity</span><span style="font-weight: 400;"> wider, die Ulrich Zimmermann gegründet hat. <strong>Dort vernetzen sich Unternehmer, die Verantwortung teilen und Organisationen wirksamer gestalten wollen.</strong> „Unternehmen dürfen Menschen größer machen“, sagt Zimmermann. Wo das gelingt, entstehen Intrapreneure, die Verantwortung übernehmen und den Mittelstand nachhaltig stärken.</span></p>
<p><strong>Mehr Informationen gibt es <a href="https://100plus.community/" target="_blank" rel="nofollow noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">hier</a></strong></p>
<p>The post <a href="https://www.unternehmerjournal.de/ulrich-zimmermann-von-der-100plus-unternehmercommunity-unternehmertum-in-den-unternehmen-staerken-intrapreneure-schaffen/" data-wpel-link="internal">Ulrich Zimmermann: Unternehmertum in den Unternehmen stärken &#8211; Intrapreneure schaffen.</a> appeared first on <a href="https://www.unternehmerjournal.de" data-wpel-link="internal">UnternehmerJournal.de</a>.</p>
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