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Analyse: Sind Unternehmen auf die hybride Zukunft der Arbeitswelt vorbereitet? 

Wie sind Unternehmen in Bezug auf den hybriden Wandel der Arbeitsprozesse aufgestellt? Welche Faktoren haben für Führungskräfte oberste Priorität, wenn es um die Zukunft ihrer Firmen geht? Eine aktuelle Studie gibt Antworten.

Der Übergang zum flexiblen Arbeiten ist von Führungskräften zwar akzeptiert – aktuell fehlt es jedoch an Bereitschaft zur Umsetzung der notwendigen Strategien. Das zeigt eine Studie von Comfy und Enlighted, zwei Tochterunternehmen von Siemens, in Zusammenarbeit mit den Analystenunternehmen Verdantix.

Hybrides Arbeiten ist zentraler Faktor für die Unternehmensproduktivität

Zu den Studienteilnehmern zählen 75 Corporate Real Estate (CRE)-Manager, die in globalen Unternehmen mit einem Umsatz von über eine Milliarde US-Dollar agieren. Sie wurden zu ihren strategischen Überlegungen befragt, die mit der Neudefinition von Arbeitsmodellen verbunden sind. Demnach hat sich die Rolle von CRE-Führungskräften durch die Einführung von hybriden Arbeitsplätzen verändert: 93 Prozent der Befragten gaben an, seit der Krise mehr strategischen Einfluss zu haben.

Für die Maximierung der Unternehmensproduktivität sehen 99 Prozent das flexible Arbeiten als entscheidenden Faktor an. Die Mehrheit der Befragten (83 Prozent) hat daher bereits dauerhaft auf ein hybrides Arbeitsmodell umgestellt. Davon sind jedoch die meisten (88 Prozent) nicht mit Change-Management-Prozessen auf die Umsetzung dieser Umstellung vorbereitet. Veränderte Kapazitätsgrenzen, neue Richtlinien für das Arbeiten im Büro und ein Mangel an Verständnis für die Verwaltung von tätigkeitsbezogenen Arbeitsplätzen sind Gründe dafür, dass die Umsetzung eines hybriden Modells noch mit Unsicherheit behaftet ist.

Wir sehen die Bewegung hin zum hybriden Arbeiten als einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie Menschen mit ihren Mitarbeitern und ihren Arbeitsplätzen in Verbindung stehen“, so Stefan Schwab, CEO von Comfy und Enlighted. „Mitarbeiter brauchen Anwendungen, die ihnen helfen, in neuartigen Räumen aktivitätsorientiert zu arbeiten und mit anderen zusammenzuarbeiten, wo und wann es sinnvoll ist.“

Die Studie hat ebenfalls analysiert, welche Faktoren für CRE-Führungskräfte am wichtigsten sind, wenn es um die Zukunft ihrer Unternehmen geht. 59 Prozent stufen hierbei die Maximierung der Unternehmensproduktivität als sehr hohe Priorität ein. Bei Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind es sogar 91 Prozent. Um die Flexibilität der Mitarbeiter mit der Unternehmenskultur in Einklang zu bringen, stehen insgesamt Mitarbeiterproduktivität, Nachhaltigkeit und Investitionen in Immobilien und Technologien an oberster Stelle. 

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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