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Stefan Permoser von ShopConcept: So bauen Unternehmen einen verkaufsstarken Online-Shop auf

Stefan Permoser ist der Gründer und Geschäftsführer von ShopConcept. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Nicolas Sacherer unterstützt er Unternehmen dabei, ihren eigenen Onlineshop zu erstellen, zu optimieren und die Richtigen Kunden online zu erreichen. Warum Onlineshops vor allem aktuell immens wichtig sind, was sein Gesamtkonzept ausmacht und warum die Bewerbung von Shops nur ein Teil davon ist, das erfahren Sie im Interview.

ShopConcept

Stefan Permoser von ShopConcept hat bereits während seines Studiums eigene Onlineshops erstellt. Seine ersten Versuche liefen jedoch schleppend und er sah sich mit vielen Problemen konfrontiert, bis er bei einer führenden Werbeagentur eine Assistenzstelle antrat. Er lernte Marketing von Beginn an und sammelte zahlreiche Erfahrungen. Schnell fiel ihm auf, wie wenig Unternehmen ihre Produkte erfolgreich über eigene Onlineshops vertreiben und dass immer wieder dieselben Fehler gemacht werden.

Sie wählen den vermeintlich einfachen Weg, vertreiben ihre Produkte über Riesenkonzerne wie Amazon und begeben sich in eine zu große Abhängigkeit. Damit verschenken sie laut Stefan Permoser jedoch ihr Potenzial. Besonders aufgrund der Corona-Pandemie ist die Akzeptanz für E-Commerce höher denn je. Wenn Produkte sich auf Plattformen oder offline gut verkaufen, fehlt nur noch ein verkaufsstarker Onlineshop, um die eigenen Umsätze massiv zu steigern. ShopConcept hilft Unternehmen dabei, einen solchen zu erstellen und diesen online in die Sichtbarkeit zu bringen.

Stefan Permoser von ShopConcept hier bei uns im Interview!

Stefan Permoser von ShopConcept, willkommen im UnternehmerJournal. Wie kann man sich Ihre Arbeit vorstellen?

Wir sind eine Dienstleistungsagentur für Unternehmen mit physischen Produkten, die den Onlinevertriebsweg ausbauen möchten. Manche unserer Kunden besitzen bereits einen Shop, andere verkaufen ihre Produkte aktuell über Plattformen wie Amazon und Co., möchten jedoch auch einen eigenen Shop aufbauen. Wir helfen, den Onlineshop nach einer klaren Strategie aufzubauen und auf den gängigen Werbeplattformen wie Google, Facebook oder Instagram zu bewerben. Ziel ist eine größere Bekanntheit des Shops und des Unternehmens, eine größere Reichweite und mehr Verkäufe.

ShopConcept Stefan Permoser

Das entgegnet Stefan Permoser von ShopConcept Skeptikern des Onlinegeschäfts

Es gibt gewiss viele Einwände gegenüber sozialen Medien als Verkaufskanal. Was entgegnen Sie an dieser Stelle?

Es kommt sehr oft vor, dass Menschen dem Onlinegeschäft gegenüber skeptisch sind. Sie sind der festen Überzeugung, ihre Zielgruppe sei nicht über Social Media erreichbar. Das ist besonders bei den etwas älteren Generationen ein Vorurteil, beispielsweise in der Schmuckbranche. Doch die Erreichbarkeit ist mittlerweile in allen Altersklassen hoch, besonders auf Facebook.

Ein zweites Vorurteil bezieht sich auf Agenturen allgemein. Immer wieder erklären uns die Kunden, dass sie bereits negative Erfahrungen mit anderen Anbietern gemacht haben. Das liegt jedoch an der fehlenden Spezialisierung vieler Agenturen. Sie haben sich irgendwann dazu entschlossen, „nebenbei“ auch noch Onlinemarketing zu betreiben und bedienen alle Bereiche ein wenig, aber eben nur unzureichend. Deshalb haben wir uns ganz klar positioniert und sind Experten im Bereich Aufbau, Optimierung und profitable Skalierung des Onlineshops durch transparente und messbare Werbestrategien.

Nach diesem Konzept arbeitet Stefan Permoser von ShopConcept

Wenn Sie mit ihren Kunden zusammenarbeiten und diese sich einen optimierten Onlineshop wünschen, wie ist Ihr Ablauf?

Ein verkaufsstarker Onlineshop benötigt ein solides Fundament. Dieses konstruieren wir in verschiedenen Schritten, die aufeinander aufbauen. An erster Stelle steht die Analyse der Ist-Situation: Welche Kommunikationskanäle werden bereits genutzt, wie erfolgreich funktionieren diese, was können wir diesbezüglich optimieren? Es geht in diesem ersten Teil der Analyse auch um das Verständnis des Marktes: Wer ist überhaupt die Zielgruppe, wer sind die richtigen Kunden, wie werden sie erreicht und wie kann ein Onlineshop gegen die Platzhirsche ihrer Nische antreten? Die präzise Positionierung ist deshalb wichtig, um sich gegen solche Riesen durchzusetzen.

Im zweiten Schritt bauen oder optimieren wir den Onlineshop. Ziel des Onlineshops ist nicht das schöne Design, sondern, dass er verkaufsstark ist. Dafür müssen unsere Kunden die Verkaufspsychologie verstehen, also, aus welchen Motiven heraus Menschen kaufen. Ein gut optimierter Shop generiert erfolgreich Verkäufe.

„Den Onlineshop zu früh zu bewerben, ist fatal!“

Erst danach geht es darum, Werbung zu schalten. Die zuvor erläuterten Schritte sollten deutlich zeigen, wie fatal es ist, den Onlineshop zu früh zu bewerben. Denn erst nach erfolgreicher Analyse kann die Werbung zielgerichtet erfolgen und Marketingbudget wird nicht unnötig verbrannt. Jeder einzelne Euro, der investiert wird, leitet auf einen Shop, der verkauft. Die Gewinne aus den profitablen Anzeigen können unsere Kunden dann wiederum reinvestieren und so immer weiter wachsen, auch ohne Investoren oder ein Budget wie Großkonzerne.

ShopConcept Stefan Permoser

Darauf sollten Sie bei Ihrem Onlineshop achten

Der Shop darf nicht zu früh beworben werden. Gibt es noch weitere Fehler, die Ihre Kunden machen?

Der Fokus liegt oft zu sehr auf Dingen wie Produktdesign oder Verschönerung der Website. Alles wichtige Punkte, doch das führt nicht direkt zu mehr Kundschaft. Der Fokus sollte zu 80 Prozent auf dem Marketing und Vertrieb liegen. Wenn die Zeit dazu fehlt, sollte ein Partner mit ins Boot geholt werden, der sich genau um diese Dinge kümmert. Marketing und Vertrieb aber zu vernachlässigen ist fatal und führt dazu, dass das Geschäft einfach nicht wirklich abhebt. Das Gefühl von “wir stecken viel Zeit, Geld und Energie rein, aber es wächst nicht so, wie wir es gerne hätten” entsteht genau daraus. Es werden zu wenige Umsatz produzierende Maßnahmen ergriffen.

Ein weiteres Problem vieler Unternehmer ist die Menge an Produkten, die sie verkaufen möchten. Das Sortiment muss nicht immens groß sein und alle ansprechen. Viel sinnvoller ist es, einige Produkte auszuwählen, die an eine bestimmte oder an wenige Zielgruppen adressiert sind und die diesen einen großen Nutzen bringen. Nur dann können die Produkte auch qualitativ hochwertig produziert und optimal positioniert werden. Auch Onlineshops mit nur einem einzigen Produkt können sehr gut verkaufen, wenn man sie richtig positioniert.

„Keinen eigenen Onlineshop zu haben und nur auf Amazon und Co. zu verkaufen, ist verschenktes Potenzial!“

Der eigene Shop hat die höchste Priorität

Sie sagten bereits, dass es immens wichtig ist, Produkte nicht nur über große Konzerne wie Amazon zu verkaufen. Was sind die Gründe?

Wer dem eigenen Onlineshop nicht genügend Beachtung schenkt und hauptsächlich über Plattformen wie Amazon verkauft, macht sich abhängig. Wer 80 Prozent der Umsätze über Amazon und Co. generiert, wird ein Problem haben, wenn Amazon seine eigenen Produkte priorisiert und den Hahn zudreht.

Nicht zu sprechen von den Prozenten, die diese Plattformen an jedem Verkauf abgreift. Außerdem ist es verschenktes Potenzial. Wer über andere Plattformen bereits eine gewisse Bekanntheit für seine Marke aufgebaut hat, hat den Beweis, dass es funktioniert. Die Besucher nun auch auf den eigenen Onlineshop aufmerksam zu machen, ist kein Hexenwerk, wenn man die Strategie dahinter verstanden hat.

Wenn ein Kunde nicht die Zeit hat, sich um den eigenen Onlineshop zu kümmern und es abgeben möchte, worauf sollte er bei dem Dienstleister achten?

Eine Agentur sollte immer ein klares Ziel verfolgen und messbar sein. Wir definieren am Anfang jeder Zusammenarbeit ein Ziel, das wir innerhalb eines bestimmten Zeitraums anstreben. Daran können wir beidseitig erkennen, ob wir auf Kurs sind oder ob Änderungen vorgenommen werden müssen. Zudem sollten Kunden auf Transparenz achten.

Es sollte ein klares Reporting System vorliegen, das dem Kunden einen Überblick über die getroffenen Maßnahmen und Ergebnisse verschafft. Zudem sollte immer ein Ansprechpartner zur Verfügung stehen, der sich um das Anliegen der Kunden kümmert. Wir nennen das Concierge Service. So fühlt sich der Kunde richtig betreut und aufgehoben. Mit dieser Vorgehensweise lassen sich langjährige und erfolgreiche Partnerschaften aufbauen.

So kam Stefan Permoser zu ShopConcept

Wie kam es zu Ihrer Entscheidung, in dieser Branche aktiv zu werden?

Während meines Studiums wollte ich mich generell selbständig machen. Da E-Commerce zu diesem Zeitpunkt überall sehr bekannt war, habe ich einige Onlineshops erstellt. Über einen Onlineshop vertrieb ich beispielsweise Bekleidung. Es fehlte mir jedoch an Theorie- und Praxiserfahrung. Zwar habe ich viele Kurse gemacht und an Workshops teilgenommen. Dennoch habe ich exakt die Fehler gemacht, die meine Kunden heute machen, zum Beispiel unnötig Geld für schlechte Werbeanzeigen ausgegeben. Ich hätte fast aufgegeben.

Stefan Permoser von ShopConcept

Dann hat sich jedoch eine Gelegenheit ergeben. Ich habe mit einer Werbeagentur zusammengearbeitet, mit einem der besten E-Commerce-Marketer aus dem deutschsprachigen Raum. Dieser hatte eine Stelle als Assistenz für Onlinemarketing ausgeschrieben. Ich machte mich auf die Reise und lernte Marketing von Grund auf. Aus dieser Zeit habe ich viel Wissen und Erfahrungen mitgenommen und war selbst für siebenstellige Umsätze verantwortlich.

Außerdem arbeitete ich mit meinen jetzigen Geschäftspartner Nicolas Sacherer an einigen Großprojekten zusammen. Wir haben uns nach der gemeinsamen Arbeit in dieser Agentur selbständig gemacht, um anderen mit ihren Onlineshops zu helfen und ihnen zu mehr Umsatz zu verhelfen. Außerdem haben wir selbst eigene Shops, die sehr gut funktionieren.

Die Auswirkungen der aktuellen Situation auf den E-Commerce

Corona hat sich angeblich gut auf den E-Commerce ausgewirkt. Können Sie das bestätigen?

Die Corona-Situation hat sich definitiv als günstig für unsere Kunden erwiesen. Ihre Umsätze in den Onlineshops sind rasant gestiegen. In den kommenden Jahren wird sich diese Entwicklung weiter verstärken. Viele verstehen seitdem, wie wichtig ein Onlineshop als zweites Standbein neben dem Offlinegeschäft ist. Ich würde sogar sagen, dass viele sich sogar mehr auf den Online- als auf den Offlinehandel fokussieren werden.

Die Krise hat aber auch vielen in Bezug auf die Wichtigkeit ihres eigenen Shops im Vergleich zum Verkauf auf Plattformen wie Amazon die Augen geöffnet. Denn Amazon hat während der Corona-Pandemie gewisse Produkte bevorzugt und anderen eine niedrigere Priorität zugewiesen, was bei vielen zu starken Umsatzeinbrüchen geführt hat. Genau aus diesem Grund sind eigene Shops wichtig. Sie verhindern eine zu große Abhängigkeit, da man die volle Kontrolle über den gesamten Prozess besitzt.

„Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern anderer!“

Von anderen lernen, ist wichtig

Sie haben bereits angesprochen, dass Sie viel als Assistenz gelernt haben. Gibt es weitere Mentoren, die Sie geprägt haben?

Mentoren sind das A und O. Es gibt ein Zitat: “Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern anderer.” Das schmerzt, hat aber einen wahren Kern. Ich kenne viele der besten Marketer im deutschsprachigen Raum persönlich und dabei ist mir folgendes aufgefallen: Marketing, insbesondere Onlinemarketing, ist keine Magie mehr oder Zufall. Es beruht auf klaren Vorgehensweisen und es ist möglich, in jeder Nische sein Unternehmen zum Wachsen zu bringen. Der Zauber um die Onlinewelt ist verpufft. Mittlerweile sehen immer mehr Firmen, dass es ein absolut legitimes und vor allem überlebenswichtiges Vehikel ist, seine Kunden online zu erreichen und dafür Hilfe von Experten in Anspruch zu nehmen.

Das ist Stefan Permosers Ziel für die Zukunft mit ShopConcept

Gibt es eine besondere Mission, die Sie verfolgen?

Unsere Mission ist es, vor allem mittelständischen Unternehmen aus der DACH-Region zu profitablen, verkaufsstarken Onlineshops zu verhelfen. Wir wollen sie vor allem im internationalen Vergleich sichtbarer machen. Viele deutsche Unternehmen haben qualitativ hochwertige Produkte, kennen sich jedoch nicht gut im Vertriebs- und Marketingbereich aus und bleiben deshalb „klein“ und unbekannt. Die Konkurrenz ist ihnen voraus, obwohl deren Produkte qualitativ schlechter sind. Wir wollen das Potenzial dieser Firmen fördern und sie sichtbar machen.

Die Digitalisierung schreitet in großen Sprüngen voran, nicht zuletzt durch Corona. Viele Unternehmen merken, wie gewillt ihre Kunden sind, online – und teilweise ausschließlich online – zu kaufen. Das Kaufverhalten hat sich verändert. Deshalb muss sich auch das VER-kaufverhalten anpassen. Wer hier Unterstützung braucht, dem helfen wir, mit einem soliden Fundament in der Onlinewelt standhaft zu werden und den Vertrieb so zu digitalisieren, dass es zu keinen bösen Überraschungen kommt.

Und das “Made in Germany” – versprochen.

Sie wollen einen verkaufsstarken und sichtbaren Onlineshop und damit die Richtigen Kunden erreichen?
Melden Sie sich jetzt bei Stefan Permoser von ShopConcept für ein kostenfreies Erstgespräch.

Hier klicken, um zur Seite von Stefan Permoser zu gelangen.

Anne Kläs
Geschrieben von

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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