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Soft Skills: Welche persönlichen Fähigkeiten brauchen zukünftige Mitarbeiter?

Die Digitalisierung verändert nicht nur Berufsbilder und Arbeitsprozesse: Auch die Anforderungen, die Führungskräfte an ihre Mitarbeiter stellen, unterliegen dem Wandel des digitalen Zeitalters. Das Bewerbungsportal StepStone hat daher untersucht, auf welche Meta-Kompetenzen (Soft Skills) Unternehmen bei der Wahl neuer Mitarbeiter in Zukunft achten sollten.

Für die Umfrage hat StepStone gemeinsam mit dem Kienbaum Institut über 8.000 Menschen zu ihren Fähigkeiten und Kenntnissen befragt, die sie für die Zukunft am wichtigsten halten. Die Ergebnisse zeigen: Bei der Personalentscheidung rücken persönliche Fähigkeiten und Eigenschaften, die über das berufliche Fachwissen hinausgehen, immer mehr in den Vordergrund.

Persönliche Eigenschaften sind für Recruiter elementar

Wie die Befragung zeigt, spielen Soft Skills eine immer größere Rolle bei der Auswahl der richtigen Mitarbeiter: Die berufliche Erfahrung (68 Prozent) und überfachliche Kompetenzen (67 Prozent), bleiben zwar weiterhin hoch im Kurs – dennoch gaben 73 Prozent der befragten Recruiter an, dass persönliche Eigenschaften für die Auswahl ihrer Mitarbeiter am wichtigsten sind. Doch auf welche Soft Skills achten die Personalverantwortlichen dabei am meisten? 

Die wichtigste persönliche Kompetenz ist laut Umfrage Lernbereitschaft. 88 Prozent der Befragten beurteilen diesen Soft Skill als „besonders wichtig“. Mitarbeiter sollten in der Lage sein, sich stetig neue Prozesse anzueignen, um mit den digitalen Entwicklungen Schritt halten zu können. Für 59 Prozent ist dieser Skill durch Corona sogar noch wichtiger geworden. Darüber hinaus fanden die Befragten Kommunikationsfähigkeit (87 Prozent), Organisationsfähigkeit (84 Prozent) und Anpassungsfähigkeit (82 Prozent) essentiell, wenn es um die Wahl neuer Mitarbeiter geht. Auch mit einem effizienten Arbeitsstil und Schnelligkeit bei Problemlösungen können potentielle Arbeitnehmer bei den Recruitern punkten.

Im Rahmen der Befragung hat StepStone auch ermittelt, welches Auswahlkriterium in den nächsten Jahren am stärksten an Bedeutung gewinnen wird. Für 91 Prozent der Recruiter sind das die digitalen Fähigkeiten. Hier sind sich Arbeitnehmer und -geber einig. Auch auf Seiten der Mitarbeiter sind sich 90 Prozent sicher, dass sie zukünftig auf digitale Kompetenzen angewiesen sind, um beruflich erfolgreich zu bleiben. Gleichzeitig sind 70 Prozent der Arbeitnehmer zuversichtlich, dass sie auch unter den wechselnden Arbeitsbedingungen (aufgrund der Digitalisierung) effektiv arbeiten werden können. Die Fähigkeit, Veränderungen positiv zu sehen und aktiv mitzugestalten, ist für die Wahl zukünftiger Mitarbeiter also immer wichtiger- besonders im digitalen Kontext. 

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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