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Report verrät, wie Bewerbungsprozesse 2026 ablaufen werden 

Weniger Aufwand, Intelligentes Matching: Ein neuer Trendreport von StepStone hat analysiert, wie sich die Jobsuche und das Bewerbungsverfahren in den nächsten fünf Jahren verändern werden.

Wie finden Unternehmen 2026 geeignete Fachkräfte? Wie wird sich das Einstellungsverfahren durch die Digitalisierung verändern? Die Jobplattform StepStone hat gemeinsam mit dem Bundesverband der Personalmanager (BPM) untersucht, welche Bewerbungstrends sich in den nächsten fünf Jahren durchsetzen werden.

Rollenwechsel: Arbeitgeber müssen Kandidaten überzeugen

Laut Report glaubt die große Mehrheit der Befragten, dass sich Unternehmen zukünftig stärker um neue Mitarbeiter bemühen werden: Aufgrund der neuen Verhältnisse am Arbeitsmarkt werden Firmen für sich als Arbeitgeber werben müssen. 

Dafür gibt es zwei Gründe: Die Digitalisierung und vor allem den Wandel am Arbeitsmarkt. In den letzten Jahrzehnten ist die Erwerbsbevölkerung stetig gewachsen. Die Unternehmen konnten sprichwörtlich aus dem Vollen schöpfen. Dieses Zeitalter ist vorbei. Jetzt werden Unternehmen härter denn je um die vorhandenen Arbeitnehmer*innen konkurrieren. Wir sprechen schon lange davon, dass sich Unternehmen bei den Jobsuchenden bewerben“, erklärt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei StepStone.

Die moderne Technik wird 2026 eine noch stärkere Rolle für die Besetzung freier Stellen einnehmen: Die Befragten rechnen damit, dass Online-Plattformen sowohl den Bewerbern passende Job vorschlagen als auch den Unternehmen passende Kandidaten aufzeigen. Dies erleichtert die Personalgewinnung auf beiden Seiten.

Bewerbungsprozess wird stark vereinfacht

Der gesamte Prozess wird dank der digitalen Möglichkeiten angenehmer als heute sein. So gehen acht von zehn Befragten davon aus, dass sich die Auswahl an Arbeitgebern enorm vergrößern wird. Durch die Normalisierung von Homeoffice kommen für Bewerber viel mehr Unternehmen in Frage als bisher. Passend dazu vermuten auch acht von zehn befragten Recruitern, dass Videointerviews ein normaler Bestandteil im Bewerbungsprozess sein werden.

Auch das klassische Anschreiben wird bis 2026 hinfällig: Die Befragten rechnen damit, dass es zur Norm wird, sich mit einem digitalen Profil zu bewerben, das allgemein für die Jobsuche angelegt wird und nicht auf die jeweiligen Unternehmen zugeschnitten ist. Online-Bewerbungen werden daher in fünf Jahren so einfach sein wie Online-Shopping, glauben sieben von zehn Recruitern.

„Wäre der Bestellprozess von Online-Shops so kompliziert wie der Bewerbungsprozess in manchen Unternehmen, hätte der Onlinehandel sich niemals durchgesetzt“, sagt Zimmermann. „Es ist ganz einfach: Nur noch Arbeitgeber, die jetzt dafür sorgen, dass sich Kandidat*innen wirklich schnell und unkompliziert bei ihnen bewerben können, werden bald noch gute Bewerbungen bekommen. Die Menschen haben die Auswahl und werden deshalb aussortieren.“

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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