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„Quo Vadis, Unternehmen?“ – Wie die Arbeitswelt mit Corona aussieht

Wie sieht es aktuell in der Arbeitswelt aus? Diese Frage stellen sich sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter – Eine Langzeitstudie liefert nun Einschätzungen zu alternativen Arbeitsmethoden, IT-Sicherheit und mehr.

Was hat sich durch die Corona-Krise für Unternehmen und Mitarbeiter verändert? Mit dieser und weiteren Fragen hat sich der IT-Sicherheitshersteller ESET über einen Zeitraum von vier Monaten beschäftigt. Dabei wurden mehr als 620 Unternehmen und 2000 Mitarbeiter in Deutschland und der Schweiz befragt. Die Ergebnisse der repräsentativen Langzeitstudie wurden in der ESET Wirtschaftsstudie „Quo Vadis, Unternehmen?“ zusammengetragen.

Unternehmen setzen auf alternative Arbeitsmethoden

Die am weitesten verbreitete Änderung durch die Krise ist die Einführung von alternativen Arbeitsmethoden. Diese standen bei vielen Unternehmen, vor allem im Zuge der Digitalisierung auf der To-do-Liste, allerdings meist weit unten. Nach den Erkenntnissen und der überwiegend erfolgreichen Umsetzung planen 78 Prozent der Unternehmen in Deutschland und 90 Prozent in der Schweiz, nach Ende der Corona-Krise das Arbeiten im Homeoffice weiter anzubieten. Waren alternative Arbeitsmethoden vor der Krise eher eine seltene Erscheinung, wird es in Zukunft vermutlich zum “New Normal” gehören.

Weitestgehend keine Einbußen der Produktivität

Die Tatsache, dass Unternehmen auch zukünftig auf Homeoffice setzen, ergibt sich unter anderem daraus, dass die Produktivität nicht zwangsläufig unter der körperlichen Abwesenheit der Mitarbeiter leidet. Die ESET Studie zeigt, dass bei 57 Prozent der Unternehmen trotz der schnellen Umsetzung von Mobile-Working die Produktivität der Mitarbeiter konstant blieb. Außerdem sprechen 10 Prozent der Unternehmen von einem Produktivitätsanstieg. Dem stehen 31 Prozent der befragten Unternehmen und 28 Prozent der Behörden entgegen, die einen deutlichen Produktivitätsverlust verzeichneten.

Erschreckende Bilder bei der IT-Sicherheit in Unternehmen

Mit der rasanten Digitalisierung vieler Unternehmen während der Krise blieb die IT-Sicherheit häufig auf der Strecke. Bei den Home-Office-Arbeitsplätzen entsprachen die meisten nicht der Datenschutz-Grundverordnung. Weniger als die Hälfte der Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter über eine sichere VPN-Verbindung auf die internen Server zugreifen.

Auch bei der Art des Zugangs mangelt es an Sicherheit. Von den befragten Unternehmen verwenden 30 nur Passwörter, um den Zugang zum Firmennetzwerk zu schützen. Nur 29 Prozent setzen auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, welche mehr Sicherheit bietet.

Unternehmen reagieren auf Defizite und investieren

Das Investitionsklima im Bereich Informationstechnologie bleibt auch während der Krise bestehen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen möchten ihre Investitionspläne wie geplant umsetzen. Statt eines Rückgangs hat die Corona-Krise sogar dazu geführt, dass viele Unternehmen mehr finanzielle Mittel für die Digitalisierung einplanen. Außerdem geht aus der Umfrage hervor, dass Investitionen in die IT-Sicherheit priorisiert werden. Entsprechend gehen Hersteller, Fachhandel und Systemhäuser bis Ende 2020 von höheren Wachstumsraten aus.

Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

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