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Post-Corona-Agenda: Das fordern Mittelständler von der Politik

Mehr als 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Gemeinsam schaffen sie rund 60 Prozent aller Arbeitsplätze. Die Corona-Krise hat jedoch viele mittelständische Unternehmen stark ausgebremst. Daher stellt der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zehn zentrale Forderungen an die Politik, um die Zukunft dieser Unternehmen zu sichern.

Den Zahlen des BVMW zufolge sind viele mittelständische Unternehmen in massive Liquiditätsprobleme geraten, wodurch sie zur Existenzsicherung auf ihr Eigenkapital zurückgreifen mussten. Dies sei eine schwere Hypothek, die die Zukunft dieser Unternehmen beeinträchtige.

Wachstum und Beschäftigung fördern

„Die Politik muss jetzt die Weichen für die Zukunft der Unternehmen stellen. Es gilt, die Folgen der Corona-Pandemie zu überwinden, Wachstum und Beschäftigung zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland noch vor der Wahl zu sichern.“ Das erklärte BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger bei der Vorstellung des Zehn-Punkte-Plans des Verbandes für eine Post-Corona-Agenda. 

Ein wichtiger Punkt ist die Forderung nach einem staatlichen Transformations- und Eigenkapitalfonds in Höhe von 40 Milliarden Euro jährlich über zehn Jahre. Damit sollen die Mittelständler ihre Liquiditätsprobleme auffangen können. Zudem fordert der BVMW auch ein innovations- und investitionsfreundliches Steuer- und Abgabensystem. Es sei nicht vermittelbar, dass Mittelständler einen höheren Steuersatz zahlen als global agierende Unternehmen.Der erste Schritt zur Steuergerechtigkeit beginnt damit, dass solche Konzerne angemessene Steuersätze bezahlen und so ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten“, so ein Sprecher des Bundesverbands in der Pressekonferenz

Darüber hinaus sind auch die Entlastung der Unternehmen von Bürokratie, Förderung von Arbeits- und Bildungsplätzen, Flexibilisierung der Arbeitswelt, Verbesserung der digitalen Infrastruktur, wettbewersfähige Energiepreise, beschleunigte Genehmigungsverfahren und mehr Unterstützung für Gründer Kernpunkte der Post-Corona-Agenda.

„Deutschland braucht einen ökonomischen Neustart. Dies geht nur mit einem starken Mittelstand“, so Jerger. Die Klein- und Mittelbetriebe seien der Innovations-, Beschäftigungs- und Ausbildungsmotor unseres Landes. „Politische Sonntagsreden helfen den Unternehmern nicht weiter. Sie erwarten endlich ein klares Handlungskonzept für die Millionen mittelständischen Betriebe und ihre Beschäftigten.“

Die vollständige Post-Corona-Agenda des BVMW können Sie hier einsehen.

Nina Rath
Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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