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Motivation junger Fachkräfte: Berufliche Weiterentwicklung stellt zentralen Faktor dar 

Fehlende fachliche Weiterbildung ist einer der Hauptgründe, wegen dem Arbeitnehmer ihren Job wechseln wollen. Eine aktuelle Umfrage des Project Management Instituts (PMI) zeigt auf, wie enorm wichtig es ist, Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten – vor allem wenn es darum geht, junge Fachkräfte an das eigene Unternehmen zu binden.

Welcher Faktor sorgt für mehr Zufriedenheit und Motivation am Arbeitsplatz? Laut einer aktuellen Studie von PMI geben 40 Prozent der deutschen Arbeitnehmer an, dass die berufliche Weiterbildung für sie einen entscheidenden Faktor darstellt. Wer die Möglichkeit bekommt, neue Skills zu erwerben und sich weiterzuentwickeln, engagiert sich auch stärker am Arbeitsplatz – die Motivation steigt.

Kontinuierliches Lernen sorgt für Zufriedenheit – vor allem bei jungen Fachkräften

Im Rahmen der Studie gaben rund 28 Prozent der Befragten an, dass es ihnen im Arbeitskontext am wichtigsten ist, Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Fähigkeiten zu erhalten. Zu diesen Fähigkeiten gehören neben klassischer Weiterbildung auch Power Skills wie innovatives Denken, kollaborative Führung, emotionale Intelligenz oder der Umgang mit neuen Problemlösungstools.

Mangelnde berufliche Fortbildung ist daher auch einer der Hauptgründe, warum Deutsche ihren Arbeitsplatz wechseln wollen (26 Prozent). Bei jüngeren Fachkräften zwischen 18 und 34 Jahren ist der Wunsch, die eigene Organisation mitzugestalten und Veränderungen zu bewirken, besonders hoch. Hier würden 50 Prozent ihren Job wechseln, wenn sie keine Chancen auf fachliche Weiterentwicklung erhalten. Führungskräfte sollten daher darauf achten, ihren Mitarbeitern ausreichend Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten.

Da Millennials und Gen Z aktuell die Mehrheit in der globalen Belegschaft ausmachen, ist es daher von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen jungen Menschen vermitteln, dass sie etwas bewegen können, sobald sie eine neue Stelle in einem Unternehmen beginnen“, so Bodo Giegel, Business Head DACH bei PMI. „Diese jungen Changemaker bringen auch spürbare Veränderungen mit sich, denn sie gehen Probleme mit einer natürlichen Neugier und einer kooperativen Denkweise an.“

Wie die Studie hervorhebt, ist die Bereitschaft sich sozial zu engagieren bei jungen Arbeitnehmer ebenfalls am höchsten. Fast die Hälfte (47 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen gibt an, sich gerne ehrenamtlich in ihrer Branche einbringen zu wollen. Um junge Talente langfristig zu halten, sollten Führungskräfte ihre Mitarbeiter folglich dazu befähigen, sich entfalten zu können und bei Veränderungen mitzuwirken.

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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