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Mehr Anerkennung und Homeoffice: Karrierepräferenzen junger Berufstätiger verändern sich 

Young Professionals bestimmen maßgeblich die Arbeitswelt von morgen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie sich die Prioritäten der jungen Berufstätigen durch die Krise verändert haben.

Young Professionals mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT oder Naturwissenschaften legen im Vergleich zum Vorjahr mehr Wert auf eine sichere Anstellung, Respekt und Anerkennung ihrer Leistung. Das zeigt die „Young Professional Survey 2021“ der Employer-Branding-Beratung Universe, die Teil der StepStone-Gruppe ist. Für die Umfrage wurden über 16.000 junge Berufstätige deutschlandweit befragt.

Remote Work: Bedenken trotz Beliebtheit

Obwohl rund zwei Drittel der Befragten Interesse daran haben, ortsunabhängig arbeiten zu können, hat die Hälfte dabei auch einige Bedenken. Der Gedanke, isoliert zu sein und wenig sozialen Austausch mit dem Team zu haben, ist dabei die größte Hürde. Zudem befürchten über 60 Prozent, dass ihr Onboarding per Internet nicht so effektiv ist oder bei ihrem Arbeitgeber im Büro präsente Mitarbeiter generell erwünschter sind.

Die Daten lassen vermuten, dass die mit Corona verbundenen Veränderungen der Arbeitswelt Young Professionals durchaus herausfordern. So scheint beispielsweise das große Interesse an Remote Work dafür zu sprechen, dass sie die gewonnene Flexibilität schätzen. Gleichzeitig gehen damit verschiedene Befürchtungen einher. Je nachdem, welche Talente Arbeitgeber suchen, sind sie gefordert, die Sorgen zu adressieren und passende Modelle zu entwickeln“, kommentiert Tina Smetana, Country Manager Germany bei Universum, die Rankings.

Anerkennung, Sicherheit und Respekt

Im Rahmen der Umfrage wurden die Young Professionals auch zu den Aspekten befragt, die einen Arbeitgeber für sie attraktiv machen. In diesem Jahr hat es der Faktor „Anerkennung von Leistung“ erstmals unter die Top zehn geschafft. Auch der entgegengebrachte Respekt hat im Vergleich zum Vorjahr massiv an Bedeutung gewonnen – eine Entwicklung, die sich auch schon bei Studierenden zeigt. Laut Survey spricht dies für eine gesellschaftliche Entwicklung, die unabhängig von der aktuellen Lebenssituation ist.

Da die letzten 18 Monate mit vielen Unsicherheiten verbunden waren, ist es wenig überraschend, dass eine sichere Anstellung mehr in den Fokus von jungen Mitarbeitern gerückt ist. An Bedeutung verloren haben hingegen die Aspekte  „attraktive Produkte und Dienstleistungen“, „Prestige“ und die „Work-Life-Balance“. Gründe dafür könnte etwa die gestiegene Angst vor Jobverlust in Zeiten der Krise sein. Außerdem berichten viele Menschen von einer gestiegenen Work-Life-Balance durch das Arbeiten im HomeOffice, was den Wunsch danach zusätzlich schmälern könnte. 

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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