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Immobilienmärkte in Deutschland für Pandemieauswirkungen gut gewappnet

Die Immobilienmärkte in Deutschland werden die Folgen der Corona-Krise, im Gegensatz zu vielen anderen Branchen, aus heutiger Sicht gut bewältigen können. Das zeigt eine aktuelle Analyse.

Die Corona-Krise hat viele Branchen in ihren Umsatzerwartungen zurückgeworfen. Sie sind von den Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie stark betroffen. Andere wiederum profitieren sogar von den Entwicklungen in diesem Jahr. Eine aktuelle Analyse schätzt die Aussichten für die Immobilienbranche positiv ein.

Pressemitteilung:

Die Immobilienmärkte in Deutschland werden die Folgen der Beschränkungen, die zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie erlassen worden sind, aus heutiger Sicht gut bewältigen können. Grund dafür sind die niedrigen Leerstände, mit denen die Märkte in die Krise gegangen sind, sowie die verhaltenen Neubautätigkeiten in den Jahren zuvor. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der vdpResearch GmbH, die im Rahmen der Publikationsserie „vdp Spotlight“ des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) veröffentlicht worden ist.

„Bislang zeigen sich Deutschlands Immobilienmärkte auch in der COVID-19-Krise robust“, betonte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt und bezog sich dabei auf den vdp-Immobilienpreisindex für das dritte Quartal 2020. Er verwies darauf, dass die Immobilienmärkte aus einer Position der Stärke in diese Krise gegangen seien.

„Für die weitere Immobilienmarktentwicklung liegt das Besondere der COVID-19-Krise in den strukturellen Veränderungen“, führte Dr. Franz Eilers, Leiter Immobilienmarktforschung der vdpResearch und Autor der Studie, aus. „Shutdown und Social-Distancing-Maßnahmen haben komplexe Prozesse ausgelöst oder verstärkt.“ Konkret nannte er dabei Trends wie Homeoffice und die Digitalisierung des Einkaufens, die im Zuge der Krise an Dynamik gewonnen haben. Damit verbunden sei eine Neuorientierung auf den Wohnungs-, Büro- und Einzelhandelsmärkten, hob Eilers hervor.

Der Ausblick für die einzelnen Objektklassen fällt dabei unterschiedlich aus. Während im Einzelhandel vielerorts bereits vor der Pandemie ein Flächenüberhang bestanden habe, der sich nun verstärke, werde die Nachfrage nach Büroimmobilien weniger als oft befürchtet unter der zunehmenden Homeoffice-Nutzung leiden, heißt es in der Studie. Wohnimmobilien wiederum unterstreichen auch gegenwärtig ihre seit Jahren bestehende Attraktivität für Investoren.

Mehr Informationen zu der Analyse finden Sie hier.

Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

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