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Immer mehr Deutschen fehlt es an Finanzkompetenz und Interesse an Wirtschaftsthemen

Immer weniger Deutsche interessieren sich für wirtschaftliche Themen. Somit schwindet auch das Wissen rund um das Thema. Eigene Anlagemöglichkeiten wie Investmentfonds und Aktien sind für die meisten unerforschtes Neuland, mit dem sie sich am liebsten auch gar nicht beschäftigen möchten. Es geht also nicht nur um das fehlende Interesse an der Weltwirtschaft, sondern auch um die eigenen finanziellen Möglichkeiten.

Die meisten Deutschen gehen noch immer sehr konservativ mit ihren Anlagemöglichkeiten um. Die meisten Entscheidungen haben mit “Anlagen” gar nichts zu tun. Das Geld wird auf einem Sparbuch oder dem Girokonto abgelegt und verliert mit der Zeit an Wert. Dann gibt es Finanzdienstleister, die genau das ausnutzen und ihren Kunden Anlagemöglichkeiten präsentieren, die wenig rentabel sind. In den meisten Fällen landet das Geld dann in den Taschen der Anbieter und Makler.

Mangelhaftes Bildungsangebot

Die ganze Misere beginnt meist schon in der Schulzeit. Im Anschluss an die Schulzeit beschäftigen sich die meisten dann mit ihrem Beruf und den Themen ihres Faches. Geld verdienen ist gut, doch wohin damit? Das Bildungsangebot für diejenigen, die sich beruflich nicht für die Finanzbranche entschieden haben, ist eher mangelhaft.

Fehlendes Interesse

Eine aktuelle Studie zeigt, dass das bereits geringe Interesse an Finanzthemen, immer weiter sinkt. In der Umfrage heißt es, dass sich gerade einmal 36 Prozent und damit etwas mehr als ein Drittel stark oder sehr stark für wirtschaftliche Themen interessieren. Vor zwei Jahren zählten sich noch 47 Prozent der Befragten dazu.

Was sind Investmentfonds?

Laut genannter Umfrage, wissen 55 Prozent der Befragten nicht, was Investmentfonds sind und dass sie nachhaltig beim Aufbau von Vermögen helfen können. 61 Prozent der Befragten wissen nicht, was an der Börse passiert. Ganze 65 Prozent der Befragten fühlen sich überfordert und sind der Meinung, dass die finanzielle Absicherung komplizierter geworden ist als in der Vergangenheit.

Fehlendes Wissen führt zu falschen Entscheidungen

Viele Deutsche entscheiden sich für die falschen Anlagemöglichkeiten. Dazu zählen Lebensversicherungen, Sparbücher und Bausparverträge. Diese Anlagen brachten vielleicht in der Vergangenheit etwas. Jedoch ist die Rendite inzwischen enorm gesunken und es gibt deutlich rentablere Anlagemöglichkeiten. 41 Prozent sollen noch immer auf das Sparbuch vertrauen. Aktien und Investmentfonds sind noch immer Neuland und gelten allgemein als unsicher. Gerade einmal 23 Prozent der Befragten besitzen Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere. Ein häufig genannter Grund ist Unwissenheit.

Max Zehl
Geschrieben von

Max Zehl hat einen Bachelor of Arts in Online-Redaktion, ist Experte für SEO und versorgt das UnternehmerJournal mit hochwertigem Content.

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