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„Good Job!“: Darum sollten Führungskräfte ihre Mitarbeiter häufiger loben

Nur jeder Dritte Beschäftigte in Deutschland hat das Gefühl, dass seine Arbeit häufig anerkannt und gelobt wird – dabei können Führungsstile, die sich durch unterstützende Verhaltensweisen, klare Kommunikation und Lob auszeichnen, massive Effekte auf die Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter haben.

Das zeigt die Erwerbstätigenbefragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Im Rahmen der Analyse wurden Mitarbeiter, die häufig von ihren Führungskräften gelobt werden, mit einer Kontrollgruppe verglichen, die in diesem Zeitraum gar keine Anerkennung für ihre Leistungen erhielt.

Unterstützung und Lob steigert Belastungsfähigkeit und Wohlbefinden

Die Ergebnisse zeigen enorme Effekte von wertschätzender Kommunikation und unterstützenden Verhaltensweisen auf die Leistung und Motivation der Mitarbeiter. So empfanden etwa nur 59 Prozent der Beschäftigten, die häufig Anerkennung erhielten, einen großen Leistungsdruck. Bei der Gruppe, die gar kein positives Feedback bekam, waren es 73 Prozent. 

Grundsätzlich schnitten die befragten Mitarbeiter, die häufig Unterstützung oder Lob erhielten, bei allen Fragestellungen zur empfundenen Belastung besser ab, wie die folgende Grafik verdeutlicht:

©BAuA

Darüber hinaus zeigen Beschäftige, die oft gelobt werden, auch deutlich seltener psychosomatische Beschwerden wie etwa Müdigkeit, Erschöpfung oder Schlafstörungen. So berichteten 39 Prozent der Mitarbeiter, die häufig gelobt werden, dass sie keine solchen Beschwerden haben. Bei der Kontrollgruppe waren nur 18 Prozent der Befragten frei von psychosomatischen Symptomen.

Die Untersuchung zeigt, dass Unterstützung und Anerkennung in einem positiven Zusammenhang mit der Gesundheitssituation von Mitarbeitern stehen. Dennoch gaben zwei Drittel der Teilnehmer an, dass sie kaum positives Feedback oder Wertschätzung erhalten. „Förderlich ist eine Unternehmenspolitik, die ein wertschätzendes Miteinander betont und die Beschäftigten ermutigt, Probleme oder Fehler offen zu kommunizieren sowie Feedback zu geben und zu suchen“, heißt es in der Analyse.

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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