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Digitale Präsenz: Verschenken KMU ihr Potenzial im Netz? 

Spätestens seit der Krise ist klar: Mittelständische Dienstleister müssen online präsent sein, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Bei der Umsetzung lassen deutsche KMU jedoch einige Potenziale liegen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Knapp die Hälfte (45 Prozent) aller Verbraucher haben Probleme damit, KMU im Internet ausfindig zu machen. Das ergibt eine Repräsentativbefragung von Das Örtliche, die die digitale Wahrnehmung von KMU in Deutschland analysiert hat. 

Digitale Neukundenakquise: Website alleine reicht nicht aus

Der wichtigste Ort zur Neukundengewinnung ist das Internet. Laut Studie nutzen 86 Prozent der befragten Gewerbetreibenden bereits digitale Plattformen, um Kunden für sich zu gewinnen. Gleichzeitig gaben auch 46 Prozent der befragten Verbraucher an, sich vorab über Unternehmen zu informieren. Bei den jüngeren Zielgruppen (16 bis 29-Jährige) sind es sogar 63 Prozent. 

Die meisten Mittelständler betreiben die Kundenakquise über ihre Website (96 Prozent). Hierbei zeigt die Studie allerdings ein Problem auf: Nur 52 Prozent der Kunden halten die Websites von regional ansässigen KMU für nützlich. Darüber hinaus gaben auch nur 19 Prozent an, lokale Betriebe schnell im Internet zu finden.

„Bei der Betrachtung der Zahlen wird ein Mismatch zwischen Verbraucher-Bedürfnissen und der aktuellen digitalen Präsenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen deutlich“, ordnet Dirk Schulte, Geschäftsführer Das Örtliche Service- und Marketing GmbH die Ergebnisse ein: „Oft wird unterschätzt, dass eine Webseite allein noch nicht zu mehr Sichtbarkeit im Netz führt, sondern die eigentliche Arbeit erst danach beginnt.“

KMU: Großer Beratungsbedarf bei digitaler Präsenz

Die Studie zeigt folglich einen großen Beratungsbedarf in deutschen KMU auf, wenn es um den digitalen Auftritt und die Sichtbarkeit von Unternehmen bei Google geht. So gaben 43 Prozent der befragten Entscheider an, die digitalen Möglichkeiten und Angebote nicht zu durchschauen. 22 Prozent berichteten zudem keine Zeit zu haben, um sich mit der Optimierung ihres digitalen Auftretens ausreichend zu befassen.

Die Unterstützung von externen Beratungsdienstleistern ist demnach von vielen Mittelständlern erwünscht: 49 Prozent der Befragten planen in Zukunft deutlich höhere oder gleichbleibende Investitionen in den digitalen Auftritt. Bei externer Hilfe ist ihnen besonders wichtig, dass sie die Berater ausreichend kennenlernen können (65 Prozent) und dass diese in der Lage sind, ihnen ein bedarfsgerechtes und finanziell passendes Angebot zu machen (60 Prozent). 

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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