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Digital Natives in der Arbeitswelt: Was Führungskräfte über Generation Y und Z wissen sollten

Wenn Unternehmen neue Mitarbeiter brauchen, stehen junge motivierte Menschen hoch im Kurs. Den Führungskräften sollte daher bewusst sein, welche Aspekte für die Generationen Y und Z im Arbeitskontext besonders wichtig sind – und wie sie ihre Unternehmensstrukturen für die „Digital Natives“ attraktiv gestalten können.

Für die Zukunft vorsorgen, die Digitalisierung vorantreiben und die Wirtschaft nachhaltiger gestalten: Noch nie waren diese Ziele so wichtig, wie für die heute etwa 18- bis 40-Jährigen, die zu den Generationen Y und Z gehören. Führungskräfte sollten unbedingt die Bedürfnisse der Digital Natives in den Blick nehmen – doch gerade den älteren Generationen fällt es zunehmend schwer, die Wünsche der jüngeren Menschen einzuschätzen. Eine Feldstudie des Softwareentwicklers Citrix in Kooperation mit Coleman Parks Research und Oxford Analytica verrät nun, was den Mitarbeitern von morgen besonders am Herzen liegt.

Mehr Vertrauen, weniger Kontrolle

Die globale Studie hat deshalb herausgestellt, auf welche Faktoren die Digital Natives ihren Fokus legen. Den größten Wert legen die Generationen Y und Z demnach auf Karrierechancen und einen sicheren Arbeitsplatz (87 Prozent). Damit steht die Karriere bei den Digital Natives auf einer Stufe mit der Work-Life-Balance (ebenfalls 87 Prozent). 78 Prozent wünschen sich zudem eine autonome Arbeitsstruktur, in der die meiste Kommunikation auf digitalem Wege über Messengerdienste stattfindet. 

Zur autonomen Arbeitsgestaltung zählen die jungen Leute auch die Option, im Homeoffice zu arbeiten: 29 Prozent der Befragten können sich laut Studie vorstellen, Vollzeit im Homeoffice zu arbeiten. 22 Prozent bevorzugen ein hybrides Modell, bei dem sie überwiegend von zu Hause aus arbeiten, jedoch regelmäßig im Büro vorbeischauen. Weitere 21 Prozent möchten zwar die Möglichkeit zum Homeoffice, wollen aber die meiste Zeit im Büro sein. Nur zehn Prozent der Befragten wollen full-time im Büro arbeiten.

„Unternehmen müssen der digitalen Kompetenz einen hohen Stellenwert einräumen und sicherstellen, dass die Technologie am Arbeitsplatz nahtlos und personalisiert ist, um das Potenzial der „Born Digital“-Kohorte auszuschöpfen, die erhebliche Werte schafft und Innovationen am Arbeitsplatz vorantreibt”, erklärt Donna Kimmel, EVP und CPO bei Citrix.

Wertschätzung und flexible Arbeitszeit

Wenn es um die Wahl des Arbeitgebers geht, achten die Digital Natives vor allem darauf, ob Zusammenhalt und Wertschätzung innerhalb der Unternehmen eine große Rolle spielen. Den deutschen Generationen Y und Z ist laut Studie am wichtigsten, dass ihre Performance durch Vergütung anerkannt wird. An zweiter Stelle steht bei ihnen ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Unternehmens, auf Platz drei landet eine autonome Arbeitsweise. Darüber gaben 81 Prozent der befragten Deutschen an, dass sie ihre Arbeitszeiten gerne flexibel gestalten würden. 67 Prozent der jungen Mitarbeiter finden sogar, dass ihr zukünftiger Arbeitgeber für eine vier-Tage-Woche offen sein sollte.


„Wir haben festgestellt, dass die Digital Natives deutlich mehr Wert auf eine gesunde Work-Life-Balance legen und daher vermehrt auf Unternehmen setzen, die individuelle Zusammenarbeit und Anerkennung in den Vordergrund stellen“, erklärt Kimmel weiter. Um den zukünftigen Generationen gerecht zu werden, sollten Führungskräfte in ihr Arbeitsmodell und neue Tools investieren, um eine flexible und effiziente Arbeitsumgebung zu schaffen. Die vollständige Studie mit weiteren Insights rund um die zukünftige Arbeitswelt steht hier zum Download bereit.

Nina Rath
Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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