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Die Krise als Chance: 80 Prozent der Unternehmen weltweit planen Transformation

Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemie haben strukturelle Schwächen in vielen Branchen offengelegt. Wie eine internationale Umfrage unter Führungskräften zeigt, wollen mehr als drei Viertel der Unternehmen bis 2024 ihre Prozesse transformieren und neu ausrichten. Bis jetzt konfigurieren jedoch erst 23 Prozent der Manager ihr Geschäftsmodell neu – trotz des hohen Transformaitonsbedarfs.

In den Führungsetagen zahlreicher Firmen wird langsam deutlich, dass die Pandemie ihre Geschäftsmodelle und Prozesse auch langfristig verändern wird. Das zeigt die aktuelle Studie „Navigating the New Reality: Restructuring for Growth“ von Strategy&, der Strategieberatung von PwC. Insgesamt sind 80 Prozent der 250 befragten Manager davon überzeugt, dass sich die Wertschöpfungsprozesse ihrer Unternehmen bis 2024 enorm verändern müssen. 

Restrukturierung für mehr Wachstum

Die Manager weltweit sind sich darüber im Klaren, dass sich ihre Geschäftsprozesse grundlegend verändern werden. So erwarten etwa 32 Prozent, dass sie nicht nur ihre Prozesse neu ausrichten müssen, sondern auch ihre Geschäftsfelder und die Wertschöpfung für Kunden. Die Stimmung ist bei den meisten dennoch positiv. 60 Prozent der Führungskräfte prognostizieren eine positive ökonomische Entwicklung für das nächste Jahr. Für Deutschland erwartet man dabei ein Wachstum (BIP) von 3,3 Prozent in 2021.

Bei der Umsetzung zögern viele Führungskräfte allerdings noch: Bisher haben erst 23 Prozent ihr Geschäftsmodell neu konfiguriert. Der Fokus liegt dabei klar auf nachhaltiger Umsatzsteigerung. 51 Prozent möchten hierfür neue Geschäftsmodelle entwickeln, 28 Prozent wollen organisch neue Märkte und Geschäftsfelder erschließen. Bei 37 Prozent der Unternehmen bedeutet die Restrukturierung allerdings auch Personalabbau. Bei den Unternehmen mit negativen Aussichten sind es sogar 54 Prozent.

„Es gibt keine einheitliche Lösung für alle, um den Herausforderungen der kommenden Jahre gewachsen zu sein. Im Kern aller Planungen muss aber die Frage stehen, wo der Wert des Unternehmens liegt und wie dieser in Zukunft generiert werden kann. Als Entscheidungsgrundlage für die Verteilung von Investments kann eine ehrliche Analyse dienen. Es stellt sich die Frage, welche Produkte, Lösungen, Märkte und Kunden aktuell einen Wert schaffen – und welche nicht. Wichtig ist auch, Gewinnszenarien nicht mehr linear aufzusetzen, sondern agil verschiedene Entwicklungen zu simulieren“, kommentiert Joachim Englert, Head of Advisory von PwC Deutschland.

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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