Connect with us

Wonach möchtest du suchen?

News

Deutsche Bank will ohne Kapitalerhöhung durch die Krise kommen

Trotz Corona-Krise und angekündigter Aufstockung der Kreditrisikovorsorge hält sich die Deutsche Bank für krisensicher. Das Frankfurter Geldhaus kann die derzeit absehbaren Belastungen überwinden, ohne dabei die Eigenkapitalbasis auffallend zu schwächen.

Erst vergangenen Mittwoch hatte das Institut bekannt gegeben, im zweiten Quartal mehr Geld für faule Kredite in der Corona-Krise zurückzulegen. Zusätzlich ist eine Aufstockung der Risikovorsorge und eine Verschmelzung des Wealthmanagements und der internationalen Privatkundengeschäfte geplant.

Trotz Krise sicher aufgestellt

Der Konzernvorstand Stuart Lewis, der für das Risikomanagement verantwortlich ist, sagte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung „(FAS), dass die Deutsche Bank über genügend Kapital verfüge, um schwere Wirtschaftskrisen durchzustehen. Die anvisierte harte Kapitalquote von 12,5 Prozent könne dabei „vorübergehend geringfügig“ unterschritten werden.

Laut Lewis‘ Aussagen in der FAS ist der Heimatmarkt zum Standortvorteil in der Krise geworden: „Zum Glück liegen fast 50 Prozent unseres Kreditbuchs in Deutschland, das diese Krise besser meistert als fast alle anderen Länder. Das kommt uns zugute.“

Risikovorsorge soll aufgestockt werden

Erst vergangenen Mittwoch hatte die Deutsche Bank angekündigt, die Risikovorsorge um voraussichtlich 800 Millionen Euro aufzustocken. Das hat Finanzvorstand James von Moltke in einer Online-Veranstaltung für Anleger berichtet. Das ist zwar der höchste Betrag seit zehn Jahren, im Vergleich zur internationalen Konkurrenz aber immer noch wenig.

„Wenn wir durch die Krise durch sind, werden wir zeigen, dass wir nicht von unserem strategischen Weg abgekommen sind“, zitiert die FAS von Moltke. Er betonte damit, dass der Konzern seinem üblichen Vorgehen treu bleibt.

Sparen mit neuer Sparte

Wie das „Handelsblatt“ letzten Sonntag berichtete, hat das Institut vor, das internationale Privatkundengeschäft mit dem Wealthmanagement zusammenzulegen. So sollen Einsparungen in Höhe von 100 Millionen Euro generiert werden.

Die neue Einheit wurde erst jüngst angekündigt und beinhaltet sowohl das Geschäft mit vermögenden Kunden weltweit als auch mit kleinen und mittelgroßen Unternehmen und Privatkunden in Italien, Spanien, Belgien und Indien. Damit wird die neue Internationale Privatkundenbank zur zweiten Säule der Privatkundenbank. Diese stellt einen der vier Kerngeschäftsbereiche der Deutschen Bank dar.

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

Klicke, um zu kommentieren

Ein Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Anzeige

Anzeige

Weitere Beiträge:

Interviews

Gian-Marco Blum und Dimitrij Krasontovitsch von Candidate Flow helfen Handwerksbetrieben dabei, die besten Fachkräfte als Mitarbeiter zu gewinnen. Im Interview verraten sie uns, wie...

Interviews

Dario Gabriel ist der Geschäftsführer der Dario Gabriel GmbH, der Unternehmensberatung für Positionierung, Strategie und Sales. Das Ziel seiner Kunden: Marktführung. Ein Gespräch über...

Interviews

Was haben ein Pro-Gamer und ein Dating-Experte gemeinsam? Sie kennen die Regeln des Spiels. Und sie verstehen, wie das Prinzip funktioniert – heute ist...

Interviews

Stefan Permoser ist der Gründer und Geschäftsführer von ShopConcept. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Nicolas Sacherer unterstützt er Unternehmen dabei, ihren eigenen Onlineshop zu erstellen,...


Copyright © 2020 - Unternehmerjournal.de ist eine Marke des DCF Deutscher Coaching Fachverlag.

Impressum | Datenschutz