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Corporate Communication – eine individuelle Sprache für ein individuelles Image

Ein jedes Unternehmen ist an einem möglichst positiven Leitbild interessiert, mit dem es von den eigenen Angestellten ebenso wie von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Ein wichtiges Werkzeug zum Erreichen dieses Ziels liegt in der Corporate Communication – doch was ist das eigentlich?

Corporate Communication

Jede Firma besitzt eine bestimmte Identität. Sie entwickelt für sich einen Werte- und Moralkompass, nach dem sie ihr Verhalten ausrichtet. Ebenso eine Politik, der alles Handeln untergeordnet wird. Auf diese Weise entsteht ein Leitbild, dem sie folgt und das für die Öffentlichkeit ein Image dieses Unternehmens bildet. Verstärkt wird die Wahrnehmung Außenstehender etwa durch ein eigenständiges Logo, einen charakteristischen Schriftzug oder durch die Wahl markanter Farben. Neben diesen Faktoren kann sich das Unternehmen aber noch durch einen weiteren Aspekt von den Konkurrenten am Markt abheben: Es entwickelt eine eigenständige Sprachkultur. Die Nutzung der Corporate Communication liegt einerseits intern, um etwa Mails an Mitarbeiter zu versenden. Andererseits wird Corporate Communication in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit verwendet.

Corporate Communication: Eine einheitliche Sprache für mehrere Empfänger

Mit der Corporate Communication soll ein Leitbild für die Kommunikation geschaffen werden, das unverwechselbar wie ein persönlicher Fingerabdruck dem Unternehmen zugeordnet werden kann. Egal, ob man dabei wichtige Informationen für die Angestellten verkündet, Prospekte und Newsletter für die Zielgruppe verfasst, bei Banken nach Krediten gefragt, Angebote für die bereits bestehenden Kunden schreibt oder öffentliche Auftritte – Interviews, Tage der offenen Tür, das Sponsoring regionaler Events – plant. Wo immer das Unternehmen in Erscheinung tritt, kommuniziert es in einer ganz eigenen und für ihn typischen Sprache. Denn es ist nachrangig, an wen die Botschaft gerichtet ist – der Empfänger soll das Unternehmen mit dem gesagten oder geschriebenen Wort stets identifizieren können. Und er muss ihm vertrauen dürfen.

Die Vorteile der Corporate Communication

Insgesamt verfolgt die Corporate Communication somit das Ziel, intern wie extern in einer bestimmten – natürlich positiven – Art wahrgenommen zu werden. Intern kann Corporate Communication dazu beitragen, die Arbeitsatmosphäre zu verbessern und allgemein für eine optimistischere Stimmung auf allen Ebenen des Unternehmens zu sorgen. Denn auch Angestellte und Führungspersonen werden in der gleichen Weise angesprochen. Extern ist mit der Corporate Communication das Leitbild zu etablieren und zu stärken. Es kann dazu führen, die Wahrnehmung bei den Kunden zu verbessern. Ein möglichst positives, seriöses, kompetentes und freundliches Image treibt nicht selten die Zahl an Verkäufen und Aufträgen in die Höhe. Es hilft aber zugleich dabei, manche Krise zu meistern und das Unternehmen weiterhin als ebenso starken wie verlässlichen Partner darzustellen.

Die interne Unternehmenskommunikation

Wie aber lässt sich die Corporate Communication eigentlich umsetzen? Vermutlich kennen die meisten Leute aus der Schule noch die Wandtafel. Sie ist genau genommen ein Mittel der klasseninternen Kommunikation, da sie alle Schüler einer Klasse anspricht. Ähnliche Mittel können im Unternehmen umgesetzt werden. Mitarbeitermagazine, Betriebsfeste, Rundschreiben zu aktuellen Themen, die Möglichkeit des persönlichen Kennenlernens des Führungspersonals, regelmäßig durchgeführte und über das normale Mitarbeitergespräch hinausgehende Gelegenheiten zum Äußern von Kritik – Maßnahmen, die sich mit geringem Aufwand planen lassen, die intern aber zumeist eine sehr große Wirkung entfalten. Etwa, indem sie die Motivation der Angestellten verbessern, sie ihnen eine Teilhabe am Unternehmen aufzeigen und letztlich die Identifikation zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber verstärken.

Die externe Unternehmenskommunikation

Ähnliche Mittel werden in der Corporate Communication auch gegenüber den Kunden angewendet. Hier seien etwa die per Mail verschickten Newsletter oder die per Post versandten Kataloge genannt. Der bereits erwähnte Tag der offenen Tür soll dazu beitragen, den Kunden ebenso wie sonstigen Interessenten einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, ihnen die Produktion von Gütern zu zeigen, damit aber auch eine gegenseitige Bindung aufzubauen, als Basis zur Stärkung des Images des Unternehmens. Je weiter der Betrieb anwächst, desto weniger wird er zudem auf Public Relations verzichten können. Pressekonferenzen, das Gespräch mit den Journalisten und die über die Medien ausgestrahlte Eigenwerbung zählen dabei zu den wichtigsten Säulen. Natürlich sollte das Unternehmen auch auf allen Plattformen der sozialen Netzwerke bestrebt sein, das eigene Leitbild zu demonstrieren.

So kann man die Corporate Communication erreichen

Konkret lassen sich die Corporate Communication Maßnahmen umsetzen, indem sich das Unternehmen für eine eigene Sprache entscheidet. Wie einfach oder schwer verständlich soll diese ausfallen? Wie wird mit Fremd- und Fachbegriffen darin umgegangen? In welchem Tonfall sind das gesprochene und das geschriebene Wort zu überbringen? Welcher Stilmittel, die sich wie ein roter Faden durch die Kommunikation ziehen, bedient sich die Sprache? Je klarer und einfacher die Formulierungen ausfallen, desto eher finde sie intern wie extern Anklang. Erreichen sie aber ein zu simples Niveau, löst dieses wiederum eher einen negativer Effekt aus, der eine Beschädigung der Seriosität des Unternehmens mit sich ziehen kann. Es lohnt sich daher, die Corporate Communication nicht zu unterschätzen und für sie eine langfristige Strategie zu entwerfen.

Geschrieben von

Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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