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Corona-Krise: Superreiche in Deutschland werden noch reicher

Die Corona-Krise hat den Superreichen weltweit zu noch mehr Reichtum verholfen. Das Vermögen der reichsten Person in Deutschland wird auf knapp 50 Milliarden Dollar geschätzt.

Weltweit gibt es mehr als 2000 Dollar-Milliardäre. Ihr Gesamtvermögen stieg zum Ende des Sommers auf den Rekordwert von rund 10,2 Billionen Dollar. Das ist das Ergebnis aktueller Berechnungen der Beratungsgesellschaft PwC und der Schweizer Großbank UBS hervor. Die Studie sieht vor allem die Branchen Technologie und Gesundheitswesen als zentralen Antrieb der Entwicklungen.

Das Gesamtvermögen ergibt sich aus Bargeld, Immobilien, Luxusgüter sowie Aktien und Firmenvermögen von 2189 Männer und Frauen. Das Nettovermögen der Ultrareichen in Deutschland stieg bis Ende Juli auf 594,9 Milliarden Dollar. Der Club der Superreichen wuchs seitdem von 114 auf 119 Mitglieder. Besonders stark waren die Anstiege in innovativen Bereichen wie beispielsweise die Medizinbranche oder auch der Elektroautomarkt. In den weniger innovativen Branchen kam es dafür vermehrt zu hohen Einbußen.

In Deutschland habe es bisher kaum Veränderungen unter den Superreichen gegeben, so Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege für Deutschland. „Covid-19 beschleunigt nun überdurchschnittlich das Vermögenswachstum in den innovationsgetriebenen Bereichen wie dem Technologie- oder Gesundheitssektor und sorgt damit für eine Verschiebung des Vermögens.“

Die reichsten Deutschen

Das „Manager Magazin“ hatte erst vor kurzem eine Rangliste mit den reichsten Deutschen veröffentlicht. Angeführt wurde diese von der Unternehmerfamilie Reimann. Ihr Vermögen wird auf 32 Milliarden Euro geschätzt. Danach folgt  Lidl-Gründer Dieter Schwarz mit einem Vermögen von rund 30 Milliarden Euro. Auf dem dritten Platz finden sich die Geschwister Susanne Klatten und Stefan Quandt , Besitzer von fast 50 Prozent der BMW-Aktien. Sie mussten aufgrund der Coronakrise Verluste hinnehmen: Ihr Vermögen sei um 1,5 Milliarden Euro  gesunken.

Auch junge Unternehmer, vor allem aus dem Onlinebusiness, sind auf der Liste zu finden. Auf Platz 24 ist Tobias Lütke, der berühmte Gründer von Shopify. Platz 56 belegen die Töchter Yvonne, Mirja, Saskia und Nicola Bauer mit der Bauer Media Group.

Außerdem belegen gleich zwei Unternehmen Platz 154 – zum einen Hakan Koc und Christian Bertermann mit Auto1. Das Unternehmen entstand mit der Idee, den Gebrauchtwagenhandel zu digitalisieren. Und auch Martin Klenk, Bastian Nominacher und Alexander Rinke platzieren sich auf Rang 154 mit der Software Celonis.

Gurpinder Sekhon
Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

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