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CFO-Umfrage: Finanzvorstände sehen starken Konjunkturaufschwung

Unternehmen bereiten sich auf das Ende der Krise vor: Europaweit lassen sich deutlich positive Tendenzen erkennen, die auf eine zeitnahe Überwindung der Krise hinweisen. Die Mehrheit der deutschen Großunternehmen erwartet noch in diesem Jahr den Vorkrisen-Umsatz erreichen zu können.

Obwohl die Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen noch nicht ganz vorbei sind, zeigen sich die Finanzvorstände von Großunternehmen überwiegend optimistisch. Das ist das Ergebnis des aktuellen CFO-Surveys von Deloitte.

CFOs erkennen baldiges Ende der Krise

„Insgesamt sehen wir eine erstaunlich schnelle Wiederbelebung der wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland wie auch in Europa, mit zum Teil rekordverdächtigen Werten“, sagt Dr. Alexander Börsch, Chefökonom bei Deloitte. „Alles deutet derzeit darauf hin, dass sich die Mehrheit der Großunternehmen bis zum Ende des Jahres von der Krise erholt haben wird.“

Demnach haben 43 Prozent der befragten Unternehmen ihren Umsatz bereits wieder auf das Vorkrisenniveau heben können – weitere 23 Prozent sind zuversichtlich, dass sie bis Ende des Jahres zum Umsatzniveau vor der Krise zurückkehren werden. Für die Post-Covid-Zeit haben sich die Vorstände besondere Ziele gesetzt: Fast 70 Prozent wollen den Schwerpunkt auf Produktinnovationen und einen erhöhten Kundenfokus legen. Zudem stehen die Themen digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Remote Working auf der Agenda. 

Mit dem positiven Blick in die Zukunft steigt auch die Investitions- und Einstellungsbereitschaft. Rund 40 Prozent der befragten Großunternehmen in Europa wollen in den nächsten zwölf Monaten mehr Personal einstellen. Nur knapp ein Fünftel rechnet mit Beschäftigungsrückgängen. Die wahrgenommene Unsicherheit im ökonomischen und finanziellen Umfeld befindet sich ebenfalls wieder im Normalbereich – ein weiteres Signal dafür, dass die CFOs ein baldiges Ende der Krisenzeit erwarten.

Trotz des erwarteten Aufschwungs bleiben einige Risiken bestehen: Laut Studie sehen die Finanzvorstände im Nachlassen der Inlandsnachfrage die größte Gefahr für die zukünftigen Entwicklungen. Auch mit steigenden Rohstoffkosten sollten die Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten weiterhin rechnen.

 

Für die Umfrage hat Deloitte im Frühjahr 2021 insgesamt 1.500 Großunternehmen in 19 europäischen Ländern befragt. Der Survey erscheint halbjährlich und hat zum Ziel, Trends und Trendbrüche zu identifizieren.

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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