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Bundeskanzlerin Merkel zum aktuellen Verlauf der Corona-Krise: „So kann es nicht weitergehen“

Die Infektionszahlen steigen weiter an und eines ist klar: So kann es nicht weiter gehen. Diese Meinung scheint auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zu teilen. Auch bezüglich der bevorstehende Ministerpräsidentenkonferenz, zeige sie sich besorgt. Sie habe „kein so gutes Gefühl“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel findet klare Worte für die aktuelle Situation des Landes. „Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor“, sagte sie laut „Bild“-Zeitung in einer Schaltkonferenz mit den CDU-Fraktionschefs der Bundesländer. Demnach sprach die Kanzlerin von weiter stark steigenden Infektionszahlen. Als Folge rechne sie damit, dass mindestens bis Februar auch im Freien keine Großveranstaltungen mehr möglich seien.

Außerdem habe sich die Kanzlerin zu der bevorstehenden Ministerpräsidentenkonferenz geäußert, die von Mittwoch bis Freitag geplant ist. Laut „Bild“-Zeitung habe sie „kein so gutes Gefühl“ und stellte fest:

„So kann es nicht weitergehen“.

Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen überstieg am Wochenende die 10.000er-Marke. Am Montag berät die Bundeskanzlerin erneut mit den zuständigen Bundesministern im Corona-Kabinett über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. In den vergangenen Tagen hatte es immer wieder Aufrufe gegeben, mehr Einheitlichkeit in den Corona-Auflagen-Dschungel zu bringen.

Zahl der Kontakte reduzieren

Angela Merkel hatte am Wochenende erneut dazu aufgerufen, die Zahl der Kontakte zu reduzieren. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach befürwortete in der „Passauer Neuen Presse“ einen „sehr kurzen, zeitlich eng begrenzen Teil-Lockdown“ um das Virus wieder in den Griff zu bekommen: „Weniger Freunde treffen, weniger Restaurantbesuche, weniger ins Kino und zu Sportveranstaltungen gehen. Die Einhaltung von Abstand, Hygiene und das Tragen von Masken allein, ohne die Zahl der Kontakte zu begrenzen, reicht nicht mehr aus. Die Bürgerinnen und Bürger sollten auf größere Treffen und Feiern in ihren Wohnungen verzichten.“

Risiko einer Rezession in der Euro-Zone steigt erneut

Der Einkaufsmanagerindex, der für die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern steht, fiel im Oktober auf 49,4 Punkte von 50,4 im September. Das zeigte die am Freitag veröffentlichte Firmen-Umfrage des Instituts IHS Markit. Damit rutscht das Barometer wieder unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten und dadurch steige das Risiko, dass die Euro-Zone wieder in die Rezession rutsche, warnte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. “Die neuerlichen Beschränkungen als Reaktion auf die stark steigenden Infektionszahlen und die wieder zunehmende Verunsicherung der Verbraucher zeigen Wirkung”, sagte Ökonom Christoph Weil.

Gurpinder Sekhon
Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

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