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Black Friday Studie: Online-Händler rechnen mit Umsatzwachstum

Online-Händler rechnen beim diesjährigen Black Friday mit Umsatzzuwächsen. Es wird erwartet, dass der Umsatz leicht zulegen wird, allerdings weniger stark als in den vergangenen Jahren. Im Gegensatz dazu müssen die stationären Händler mit einem Rückgang rechnen.

Am 27. November 2020 ist es wieder so weit: es findet der jährliche Black Friday statt, der vor allem für Online-Händler ein wichtiger Verkaufstag ist. Viele von ihnen locken Verbraucher mit hohen Rabatten und Angeboten.Während Online-Händler also mit Umsatzzuwächsen rechnen, wird bei den stationären Händlern ein Rückgang erwartet. Das zeigt eine aktuelle Markterhebung der Black Friday GmbH.

Positive Grundstimmung unter den Online-Händlern

Die Online-Händler geben größtenteils positive Prognosen für den großen Verkaufstag ab. „Die Grundstimmung ist durchwegs positiv“, fasst Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH, die Ergebnisse zusammen. „Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum, aber dieses wird geringer ausfallen im Vergleich zu den vorigen Jahren. Bei den Ergebnissen der Studie zeichnet sich kein homogener Trend ab. Während rund 69 Prozent der Befragten meinen, dass in diesem Jahr genauso viele oder mehr Kunden an der Verkaufsveranstaltung teilnehmen werden, rechnen 31 Prozent mit weniger Kunden. Deutlicher sieht es bei der Unterscheidung zwischen online und stationär aus: Für den stationären Handel rechnen rund 54 Prozent mit einem Rückgang“, so Kreid.

Die Händler begründen den erwarteten Rückgang unter anderem mit der Angst vor Corona. Es führe zu einem geringeren Shoppingerlebnis wegen den Sicherheitsmaßnahmen, wie Abstand halten und Maskenpflicht und die Limitierung der Personenanzahl. Außerdem biete der stationäre Handel geringere Vergleichsmöglichkeiten im Gegensatz zum Online-Handel. Zudem gibt es weniger Beratung aufgrund von Social Distancing.

Corona wirkt sich auf das Kaufverhalten aus

Von den befragten Händlern geben 40 Prozent an, seit Beginn der Corona-Krise ein zurückhaltendes Kaufverhalten bei den Kunden zu erkennen. Außerdem gaben rund 42 Prozent der Händler an, dass die Nachfrage in ihrer Branche zurückgegangen sei. Im Gegensatz dazu, sei die Preissensibilität jedoch gestiegen: „Knapp 52 Prozent der Kunden vergleichen mehr Angebote. Laut den Händlern ist auch die Anzahl jener Kunden deutlich gestiegen, die mehr online als stationär einkaufen. Die Akzeptanz für Online-Einkäufe ist auf 52 Prozent gestiegen. Ein großer Prozentsatz von Endkonsumenten, die bisher Vorbehalte gegenüber Online-Einkäufen hatten, hat aufgrund von Corona/Covid-19 Maßnahmen angefangen, über das Internet einzukaufen. Viele werden dieses Einkaufsverhalten beibehalten“, so Kreid.

Gurpinder Sekhon
Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

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