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Bitkom: Geschäftsklima in Digitalbranche auf höchstem Stand seit einem Jahr

Der deutsche Digitalmarkt hat sich erholt und wächst nach Corona wieder. Der Branchenverband Bitkom prognostiziert positive Umsatzentwicklungen für 2021. Lediglich eine Branche schrumpft weiter.

Der Bitkom rechnet mit einem Umsatzwachstum im digitalen Sektor von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und IT würde somit wieder wachsen. Darüber hinaus prognostiziert der Branchenverband 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze für die Branche. Aktuell liegt die Zahl der Beschäftigten in den IT-Sektoren bei 1,2 Millionen. Außerdem stieg der Wert für das Geschäftsklima auf 19,7 Punkte an – der höchste Stand seit Februar 2020. Die Daten werden vom European Information Technology Observatory (EITO) zur Verfügung gestellt, ein Projekt der Bitkom Research und des Marktforschungsinstituts IDC.

Umsatz von Software und IT-Dienstleistungen sinkt

Der Bitkom-Präsident, Achim Berg, erklärt den Grund für die positive Prognose: „Die Coronakrise hat die Digitalisierung in vielen Bereichen beschleunigt. Wirtschaft, Staat und Verbraucher investieren in digitale Technologien, auch zwischenzeitlich aufgeschobene Investitionen werden jetzt nachgeholt.“ Kürzlich waren die Umsätze um 0,6 Prozent gesunken, auf 169,8 Milliarden Euro. Die schwächeren Geschäfte mit IT-Dienstleistungen und Software sollen der Grund dafür sein. 

Laut Branchenverband steige der Software-Bereich jedoch in diesem Jahr wieder um 8,6 Prozent an, was einem Umsatz von 31,6 Milliarden Euro entsprechen würde. Auch die IT-Dienstleistungen sollen um 1,1 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 40 Milliarden Euro ansteigen.

IT-Hardware wächst

Nach einem kleinen Einbruch soll vor allem die Informationstechnik wieder an Zuwachs gewinnen. Der Bitkom rechnet mit einem Umsatzanstieg von 4,2 Prozent auf 98,6 Milliarden Euro. Dabei sollen vor allem Computer, Server und Peripherie für den Anstieg sorgen: Für diese spezifischen Gebiete nennt der Handelsverband einen Anstieg von 8,6 Prozent. Dies entspräche einem Umsatz von 31,6 Milliarden Euro.

Telekommunikation erholt sich, Unterhaltungselektronik schrumpft

In der Telekommunikation sei nach einer zweijährigen Konsolidierungsphase wieder ein kleines Plus zu verzeichnen. Der Umsatz wächst voraussichtlich um einen Prozent auf 67,4 Milliarden Euro. Dabei steige allein der Umsatz mit Endgeräten um 2,6 Prozent auf 11,6 Milliarden. Die Steigerungsrate von 3,2 Prozent im Bereich TK-Infrastruktur sei, laut Bitkom-Präsident, dem Ausbau der Glasfaser- und 5G-Netze geschuldet. Er warnt: „Die Refinanzierung bleibt angesichts nur geringer Umsatzzuwächse aufgrund des Wettbewerbsdrucks eine große Herausforderung für die Telekommunikationsunternehmen.“ Die Umsätze in der Unterhaltungselektronik sinken zwar der Prognose zufolge weniger stark als zuvor – dennoch erwartet sie eine Absenkung von zwei Prozent. Der Umsatz läge damit bei 8,3 Milliarden Euro in diesem Jahr. Der Corona-Boom würde die Rückgänge lediglich verlangsamen, heißt es.

 

Geschrieben von

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin zuständig für tagesaktuelle News aus der Marketing- und Internet-Welt.

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