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Diese Geldanlagen sind 2021 gewinnbringend 

In Zeiten von Negativzinsen und wachsender Inflation ist es zunehmend angeraten, das eigene Angesparte in Anlageformen zu überführen, die Rendite gewährleisten. Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten ruhen zu lassen, ist letztendlich mit Wertverlust verbunden. Was sind also lohnende Investitionsformen? 

Anlagemöglichkeit

Die richtige Anlage zu finden ist besonders für Einsteiger oft eine schwierige Aufgabe. Immerhin gibt es heute unzählige Möglichkeiten, sein Geld zu nutzen. Die bekanntesten Anlagemöglichkeiten sind Aktien, Gold und mittlerweile die neuartige Anlage in Kryptowährungen. Was die einzelne Anlagemöglichkeit auszeichnet und welche Vorteile sie jeweils bietet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Verschiedene Anlagemöglichkeiten im Überblick

Aktienfonds

Eine bewährte Anlagemöglichkeit, die Ihnen auch Ihre Hausbank in Form eines Depots anbietet, sind Aktienfonds. Diese sind langfristig gesehen immer gewinnbringend. Auch wenn es mal schwache wirtschaftliche Zeiten wie etwa während und nach der Finanzkrise 2008 gibt, so werden diese durch Phasen des Wirtschaftsbooms mehr als ausgeglichen, sodass man mit Aktienfonds immer mit einer Rendite von mindestens 4 Prozent rechnen kann. 

Diese Anlagemöglichkeit ist zudem sparplanfähig, es besteht somit die Möglichkeit, anstatt mit einer großen Summe einzusteigen, mit kleinen monatlichen Beiträgen ein kleines Vermögen aufzubauen. Mit diesen Sparraten werden jeweils kleine Anteile von Investmentfonds zugekauft. Die Aktienfonds werden meist von Spezialisten zusammengestellt, die einen ständigen Blick auf die Börsen haben und aus ihren Erkenntnissen entsprechend gewinnbringende Aktienpakete schnüren. 

Der Sparer profitiert bei dieser Anlageform von attraktiven Renditen und jährliche Dividenden bzw. Gewinnausschüttungen tun ein Übriges zum Kapitalwachstum. Und nicht zuletzt verteilen sich Gewinne und Verluste auf viele Aktienwerte, sodass ein Totalverlust von Einzelaktien (wie z. B. nach dem Wirecard-Skandal im Juni 2020) ausgeschlossen ist.

Kryptowährungen

Die Investition in Bitcoin & Co. ist eine noch recht junge Anlagemöglichkeit, aber durchaus sehr gewinnversprechend. So hört man doch immer wieder Geschichten, wo jemand 2014 mehr aus Spaß für 50 Euro Bitcoins gekauft hat, diese dann vergessen hat und sich 2020 wieder dran erinnert hat, dass da doch „mal was war“ und sich über 2000 Euro freuen konnte. Noch extremer sind die berühmten Storys, bei denen jemand 2009 für 1 Bitcoin zwei Pizzen bestellt hat – diese hätten heute einen Wert von 30.000 Euro. Und selbst in nur kurzen Phasen, wie etwa einem Jahr, können mit dieser Anlagemöglichkeit beachtliche Gewinne eingefahren werden. So haben sich die Kurse der meisten Kryptowährungen von Juni 2020 bis Juni 2021 rund vervierfacht (dazwischen kurzfristig sogar verzehnfacht). Man sollte allerdings auch bedenken, dass Bitcoin, Ethereum usw. eine hochvolatile Angelegenheit sind. 

Ende 2017 gab es nach einem exorbitanten Kursanstieg aller Kryptos einen gewaltigen Crash. Auch im Frühjahr 2021 ging es nach einem Kurs-Allzeithoch wieder eine Zeit der massiv fallenden Kurse. Es herrschte ein Wertverlust um knapp die Hälfte. Aber ähnlich wie bei Aktienfonds gilt auch hier: Wer seine Coins langfristig hält, fährt auch langfristig Gewinne ein – deutlich erkennbar an den Jahrescharts der einzelnen Krypto-Assets. 

Wie kauft man Kryptowährung

Für den Kauf von Kryptowährungen gibt es mehrere Möglichkeiten, die auch für Einsteiger schnell nachvollziehbar sind. Zum Verwahren des eigenen Digitalgeldes als Anlagemöglichkeit benötigt man eine sogenannte Wallet. Die kann man sich selbst auf seinem PC oder Smartphone mit Apps wie Exodus einrichten. Daraufhin kauft man per Kreditkarte oder Überweisung bei Kryptobörsen wie etwa BTCdirect seine Coins ein und überträgt diese auf seine eigene Wallet zur Verwahrung. Noch einfacher geht es mit Bankhäusern wie dem Berliner Unternehmen Nuri (ehemals Bitwala). Dort bekommt man alles aus einer Hand: Verrechnungskonto mit Girofunktion, Kreditkarte und eine Wallet, die in diesem Fall vom Bankhaus verwahrt wird. Zudem gibt es dort sogar Sparanlageformen in Bitcoins mit einem Zinssatz von derzeit rund 4 Prozent p. a.

Gold und weitere Edelmetalle

Gold – sei es als Münzen oder Barren – gilt seit jeher als sichere und wertbeständige Anlagemöglichkeit, auch und gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Momentan bewegt sich der Goldpreis wieder einmal rund um ein Allzeithoch und Experten streiten sich, ob Gold oder Kryptowährungen die wertbeständigere beziehungsweise gewinnbringendere Anlagemöglichkeit ist. 

Für viele Menschen ist kaufentscheidend, dass es mit Gold im Gegensatz zu Wertpapieren nie zu einem Totalverlust kommen kann. Dafür sind die Renditen mit Gold nicht allzu hoch, denn für „echtes Gold“ gibt es natürlich keine Zinsen oder Dividenden. Hinzu kommt ein gewisses Kursrisiko, da der Goldpreis in US-Dollar notiert wird. Aber wie bei anderen Anlagemöglichkeiten auch, kann langfristig immer mit stabilen Wertzuwächsen gerechnet werden. 

Für den Kauf von Edelmetallen bieten sich zwei Kaufoptionen an: die klassische Form von Goldbarren, die dann entweder zu Hause oder bei einer Bank deponiert werden, oder die zeitgemäße Investition in Form von ETCs. Hierbei handelt es sich um börsengehandelte Wertpapiere, die in Form von Zertifikaten den Wert des Goldes repräsentieren. Diese Papiere können sowohl über die Hausbank gekauft und im Depot hinterlegt werden oder auf Trading-Plattformen im Internet erworben werden. Ein praktischer Vorteil dieser Anlagemöglichkeit ist, dass die Gewinne, die man mit Gold eingefahren hat, steuerfrei sind (vorausgesetzt, zwischen Kauf und Verkauf liegt mindestens ein Jahr) – im Gegensatz z. B. bei Aktiengewinnen, bei denen gnadenlos die Kapitalertragsteuer zuschlägt.

Fazit: Wann lohnt sich welche Anlagemöglichkeit?

Auch bei kleinen, haushaltsüblichen Sparguthaben ist es sinnvoll, seine Gelder in verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu streuen. Das gute alte Sparbuch hat weitestgehend ausgedient. Investitionen in Aktienfonds, Gold und Kryptowährungen sind als langfristige Geldanlage eine gute Wahl. Zumal sich die jeweiligen Kursentwicklungen gegenseitig stützen können. Für die schnelle Verfügbarkeit von Bargeld kann man nach wie vor einen gewissen Betrag für kurzfristige „schlechte Zeiten“ auf einem Tagesgeldkonto deponieren, denn solange dort nicht allzu hohe Summen lagern, fallen auch keine Verwahrentgelte (Strafzinsen) an.

Geschrieben von

Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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