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Angela Merkel: „Der Winter wird schwer.“ – Diese Corona-Regeln gelten im November

Um den rasanten Anstieg der Corona-Infektionszahlen zu stoppen, haben sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten am Mittwoch auf weitreichende Maßnahmen geeinigt. Das Ziel ist es auch, Familien zu ermöglichen, spätestens zu Weihnachten wieder zusammen zu kommen.

„Miteinander und füreinander, nur so kommen wir durch diese historische Krise. Der Winter wird schwer. Vier lange schwere Monate. Aber er wird enden“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Regierungserklärung zu den Corona-Maßnahmen. Bund und Länder einigten sich am Dienstag auf weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus.

Diese Regelungen gelten ab dem 2. November, vorerst für zwei Wochen, bis Bund und Länder die Situation erneut beurteilen:

  • Unternehmen: Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Es gibt aber Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen: Pro zehn Quadratmeter Fläche dürfe es einen Kunden geben. Industrie- und Handwerksbetriebe sollen ebenfalls geöffnet bleiben. Unternehmen, die beispielsweise aufgrund der Corona-Maßnahmen schließen müssen, möchte der Staat unterstützen und ihnen Teile ihres Umsatzausfalls erstatten. Für diese Hilfen möchte der Bund zunächst zehn Milliarden Euro in die Hand nehmen. Sofern möglich, sollen Unternehmen ihren Angestellten Heimarbeit ermöglichen.
  • Gastronomie und Hotellerie: Restaurants, Bars und Diskotheken werden geschlossen. Erlaubt ist allerdings das Ausliefern und die Abholung von Essen. Touristische Übernachtungen sind im November deutschlandweit verboten. Erlaubt sind Übernachtungen nur noch für dringende Zwecke, wie wichtige Dienstreisen.
  • Freizeit: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige aus zwei Haushalten treffen. Dabei dürfen maximal zehn Personen zusammenkommen. Freizeiteinrichtungen wie Theater, Messen, Kinos, Freizeitparks und Spielhallen werden geschlossen. Auch Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder müssen wieder schließen. Profisport wie die Fußball-Bundesliga muss wieder vor leeren Zuschauerrängen stattfinden.
  • Dienstleistungen: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios müssen schließen. Allerdings bleiben, anders als im Frühjahr, Friseure geöffnet.
  • Schulen und Kindertagesstätten: Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet.

Geschrieben von

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im UnternehmerJournal.

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